Über die Liebe der Heiden und über den Hass der Covidianer #covid19

Es war vor wenigen Wochen – oder ist es gar schon Monate her? – als sich X. von der Tyrannei der Covidianer abwandte und mit wehenden Fahnen zum Lager der Heiden und Ketzer überging. Von dort ist es für gewöhnlich nicht weit, wollte man in den Kaninchenbau hinabsteigen. Was folgte, waren die ersprießlichsten Gespräche, die ich seit langem führen durfte. Natürlich kam eines zum anderen, ging das Sachliche in das Persönliche über. Man darf bei alledem niemals vergessen, dass die Welt da draußen dem Wahnsinn verfallen ist. Jene, die sich diesem gesellschaftlichen Wahnsinn entziehen konnten, suchen Hände ringend nach Leidensgenossen, ja, nach Menschen, die sich noch getrauen, ihren Verstand zu benutzen und die in der Lage sind, zwischen den Zeilen der Propaganda zu lesen. Im alten Rom mag es unter Christen nicht anders gewesen sein. Die Aussicht, im Kolosseum mit einem hungrigen Bären einen Eiertanz aufführen zu müssen – sehr zum Gaudium des Publikums – schweißt die Gemeinschaft der Abtrünnigen nur noch fester zusammen und suggeriert eine verlässlich-intime Bindung.

Erkennen sich Zweifler zum ersten Mal, brechen Dämme. Zu oft müssen sie Ansichten und Überlegungen verheimlichen, zu sehr müssen sie sich nach Außen hin verstellen, um nicht Gefahr zu laufen, ausgegrenzt, ausgelacht oder angeklagt zu werden. Die Covidianer können immer aus der Sicherheit der behördlich verlautbarten und medial verbreiteten „Wahrheit“ ihren Hass in die Welt schleudern. Egal wie absonderlich und inhuman ihre Ansichten und Vorschläge für den Einzelnen auch sein mögen, sie wissen um ihre Unantastbarkeit.

Im Gegensatz dazu, müssen die heidnischen Zweifler mit Vorsicht agieren, will man den blindwütigen Mob, mächtig aufgereizt und völlig gehirngewaschen, nicht in Rage bringen. Scheiterhaufen werden vorerst nur sinnbildlich aufgeschichtet, Pranger nur im virtuellen Raum aufgestellt – und doch wissen die Heiden, dass es vom Angedachten zum Wirklichen nur ein kleiner Schritt ist. Wenn die politisch-wirtschaftliche Elite um ihren Einfluss fürchtet, werden Daumenschrauben angezogen und der leicht manipulierbare Pöbel mit Pech und Schwefel versorgt. Glaubenskonflikte gingen für gewöhnlich von der Mehrheit aus, die danach trachtete, den Glauben der Minderheit auszuradieren.

Und bist du nicht willig, so brauch ich Gewalt …

Obwohl ich mir in den letzten Jahren – vielleicht Jahrzehnten – ein dickes Fell übergezogen habe – musste ich doch hie und da eine unbequeme Meinung verteidigen – so merke ich, wie die Auswirkungen dieser „Pandemie“ langsam in mein Inneres dringt. Es sind die kleinen und großen Tropfen, unaufhörlich tropfend, die jeden Stein aushöhlen. Und weil es so gut wie keine Fluchtmöglichkeit im Äußeren gibt, bleibt nur noch der Rückzug ins Innere.

Man kann sich demnach gut vorstellen, wie die wenigen Heiden zusammenrücken und einander beistehen möchten. Geteiltes Leid, wie wir wissen, ist nur noch das halbe Leid. Aber mit dem Zusammenrücken und dem Kampf um ein humanes Dasein verwischen die Grenzen, die zuvor noch das Sachliche vom Persönlichen getrennt hat. Man könnte meinen, es verhält sich wie mit Schiffbrüchigen auf einer einsamen Insel. Früher oder später fallen viele Normen, viele Regeln – das kann gut sein, das kann schlecht sein. Nennen wir diese persönlich-gesellschaftliche Neuordnung einfach Leben.

Als Verschwörungsanalytiker war ich es gewohnt, von den einen belächelt, von den anderen verachtet zu werden. Aber es ging niemals um Alles oder Nichts. Es waren Gedankenspielereien, die keinen Einfluss auf unseren Alltag hatten. Auch wenn War on Terrorism ein groß angelegter Schwindel war – analog der Königsschnupfenpandemie – so war die politisch-gesellschaftliche Auswirkung für den Einzelnen marginal. Gewiss, manch einer hatte ein mulmiges Gefühl, auf einen Weihnachtsmarkt zu gehen, ins Flugzeug zu steigen oder die Sicherheitsprozedur am Flughafen über sich ergehen zu lassen, aber die Angst war fokussierter.

Der ausgerufene Krieg gegen Viren hat nun Angst in die Breite gestreut. Dank medialer Hypnose gibt es nur wenige, die sich über eine „mögliche Ansteckung“ bzw. über die „größte Gefahr unserer Generation“ keinerlei Gedanken machen. Auf diese Weise wurde und wird die Gesellschaft gespalten. Da die Covidianer, dort die Heiden/Ketzer und dazwischen die Agnostiker, die sich aus allem raushalten möchten.

Mit jedem Tag, der verstreicht, werden die Andersgläubigen auf die Probe gestellt, zwingt man sie, ihren falschen Glauben abzuschwören. Wie viele mag es geben, die sich gezwungenermaßen einer „Gehirnlobotomie“ unterziehen, nur um den Frieden im eigenen Haushalt zu wahren, vielleicht auch nur um endlich in Ruhe der Berufsausübung nachgehen zu können oder um nun ernsthaft zu beginnen, das auseinandergebrochene private Umfeld wieder zusammenzufügen?

Durch die massenhaft verabreichte Gen-Modifizierung (fälschlich als Impfung bezeichnet), wird der Einsatz aller Beteiligten erhöht – und damit steigt automatisch der Druck auf die Unbeteiligten. Korrupte Politiker, wahrheitsverdrehende Medienleute, bezahlte Experten, inthronisierte Wissenschaftler, irrgläubige Prominente, profitgierige Konzernchefs, geheimdienstliche Aktivisten und nützliche Idioten, sie sind bereits „so tief in Blut gestiegen“, dass es kein Zurück mehr gibt. Shakespeare bringt es formvollendet auf den springenden Punkt, in dem er Macbeth sagen lässt:

"Zu meinem Vorteil muß sich alles fügen;  Ich bin einmal so tief in Blut gestiegen,  Daß, wollt ich nun im Waten stillestehn,  Rückkehr so schwierig war als durchzugehn.  Seltsames glüht im Kopf, es will zur Hand  Und muß getan sein, eh noch recht erkannt."
 3.Akt/4.Szene Macbeth

Man sollte jetzt nicht darauf hoffen, dass es zu einer gesellschaftlichen Zuspitzung kommt, die am Ende den Schwindel in all seiner ganzen perfiden Pracht entlarvt.

Zu einer Zuspitzung wird es kommen, aber diese wird in jedem Einzelnen stattfinden. Sehr still. Sehr einsam. Sehr schmerzhaft. Jene, die den unaufhaltsamen Gang der Dinge kennen, sehnen sich nach einer Gemeinschaft, die das Unerträgliche erträglich macht und in der das Lachen und die Liebe vielleicht die letzte Bastion darstellen, bevor der dunkle Hass das Zepter endgültig übernimmt und ein Stiefel in unser Antlitz tritt, immer und immer wieder …

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