Eine Bücherkiste, ein Hof und ein Herz, das schreibt

Gerade eben, keine drei Minuten ist es her, da habe ich diese eine Kiste, in die ich (fast) alle meine veröffentlichten Bücher packte, in die weite Welt und zum Stephansplatz geschickt. Zu einer Buchhandlung, zu einer Buchhändlerin, die meiner Mutter bekannt ist. Eine TV-Bekanntschaft, wenn man so will. Sie, die gute Mutter, lag und liegt mir in den Ohren, das eine oder andere Buch der Gnädigsten zuzuschicken, im Glauben, es würde die Brotlosigkeit ihres Sohnes, der sich Schriftsteller und Dichter nennt, mit einem Augenaufschlag beenden. Ja, so einfach können Wunsch und Hoffnung in einen bahnbrechenden Gedanken zusammengefasst werden. Von der Wirklichkeit weiß der Gedanke freilich nichts zu sagen. Doch geht es am Ende immer um das Versuchen, das Probieren. Bleibt es bei Vorstellung und Traum, nichts mag sich im wahren Leben ändern. So ist das.

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