„G’sund bin ich auch …“ #DieWelteinIrrenhaus

Was ist das nur für eine Odyssee, in die ich da geraten bin? Die Irrfahrt führt durch eine Welt, wo der Geist vieler Menschen gestört scheint. Das sind meine wahrheitsgetreuen Aufzeichnungen, so wahr mir Gott helfe, im Jahre des Herren 2021. Man solle mir nicht später achselzuckend entgegnen, niemand hätte es kommen sehen.

Ich sitze an einem großen Tisch, der freundlicherweise auf einem Spielplatz aufgestellt wurde. Was würde wohl geschehen, würden sich vermeintliche Krankheitserreger auf zwei Beinen zu mir setzen und mir Gesellschaft leisten? Müsste da nicht jemand kontrollierend eingreifen? Etwa hundert Meter Luftlinie gibt es einen großen Schanigarten. Gestern war ich dort. Am frühen Morgen, der in den Vormittag übergehen sollte. Ich sitze im hintersten Winkerl. Im Umkreis von gefühlten Kilometern ist keine Menschenseele zu bemerken. Der maskierte Kellner, in seiner strengen Dienstbeflissenheit und gesundheitlichen Anteilnahme, wackelt bei sommerlichen Temperaturen zu mir und fragt mich, ob ich getestet sei. Ich antworte ihm lächelnd, dass ich gesund sei. Er sieht mich an. Kneift ein Auge zu.

„G’sund bin ich auch, aber …“, beginnt er den kurzen Monolog, zieht sich dabei die Maske herunter, weil ihm das Sprechen schwerfällt und macht mir klar, dass ich den Garten zu verlassen hätte. Nicht, weil ich jemanden anstecken könnte (wissenschaftliche Nachweise würde ich diesbezüglich gerne sehen; gibt’s freilich nicht), sondern weil nun mal die behördlichen Auflagen so sind. Punktum.

Würden wir uns jetzt ins Jahr 1938 begeben, der gute Mann, der sich als Kellner maskierte, hätte genauso stoisch nach dem Ariernachweis gefragt. Natürlich wäre es ihm herzlichst wurscht, welchen Gott der Gast am Tag oder in der Nacht anbetet, aber die behördlichen Auflagen sind nun mal so, da bliebe ihm ja keine Wahl.

So funktioniert ein orwellsches Kontrollsystem. Stück für Stück wird in der Gesellschaft der gesunde Menschenverstand, das goldene Herz (für das Wien einmal bekannt war) und die Menschlichkeit herausoperiert, bis davon nichts mehr zu spüren ist. Übrig bleiben potenzielle Krankheitserreger auf zwei Beinen, die vielleicht gerade dabei sind, die Zukunft der Erde zu zerstören, weil ihr CO2-Fußbabdruck zu hoch ist.

Die Schlinge zieht sich enger. Kaum einer nimmt Notiz davon. Beispielsweise der ältere Herr am Fahrrad, mit FFPPPP2-Styropor maskiert und sicherlich geimpft. Wie viel Angst muss er haben, um bereit zu sein, seine Gesundheit aufs Spiel zu setzen? Oder glaubt jemand ernsthaft, im Sommer die Atmung zu beeinträchtigen wäre einfach nur ein weiterer Gesundheitsaspekt. Die Geistesgestörtheit, die wir tagtäglich erleben, wird zur Norm erhoben. Die Wahnsinnigen leiten nun eine Gesellschaft, die sich mehr und mehr zu einem Irrenhaus wandelt.

Dann sage ich mir, okay, ich lasse mich testen. In der Apotheke. Über die Gründe mag ich nicht viele Worte verlieren, nur so viel sei gesagt, dass es gute Gründe sind. Ich stehe also vor der Apotheke, die einen Antigen-Schnelltest anpreist. Man solle diese Telefonnummer anrufen. Ich tue es. Die Apothekerin, die das Telefon abhebt, ist verwundert. Sie könne keine Termine vergeben. Ich verweise darauf, dass die Telefonnummer hier große geschrieben stünde. Sie zuckt mit der Achsel. Ich müsse eine zentrale Nummer anrufen, sie könne nichts tun. Ich bedanke mich, zähneknirschend, und beende das Gespräch.

Zu Hause angekommen, dachte ich, einen „Wohnzimmertest“ durchzuführen. Ich lese mir die Vorgaben durch, die von allerhöchster Stelle im Ministerium der Liebe, pardon, Gesundheit, abgesegnet worden sind. Will man selbst einen Test durchführen, muss man einmalig in einer Teststraße seine Daten abgegeben haben. Aha. Eine andere Möglichkeit scheint es nicht zu geben, um meine Identität festzustellen. Verstehe. Will ich diesbezüglich meine Daten in eine weitere Datenbank schaufeln? Natürlich nicht. Also lasse ich es sein.

Deshalb sitze ich jetzt im Spielplatzgehege und nicht im Schanigarten. Hat auch etwas Gutes. Ich spare mir Geld. Und sehe den Kindern zu, wie sie balgen und bellen und dabei noch gar Ahnung haben, dass ihr blühendes Leben bald keinen Pfifferling mehr wert sein wird, wenn sie einmal im „Gesundheitssystem“ (das chronisch Kranke schafft) angekommen sind und somit als Krankheitserreger (und zukünftiger Pharma-Konsument) auf zwei kleinen Beinen betrachtet werden. Welche Zivilisation hat jemals ihre Jüngsten geopfert, nur um politische Ziele zu erreichen? Da fällt mir keine ein. Und falls es eine gegeben hat, lange wird sie nicht bestanden haben. Mit dem Wohle der jungen Generation spielt man keine Spiele und betrachtet sie niemals als Versuchskaninchen. Wer das tun möchte, sollte sich schnellsten in Behandlung begeben. Getestet, natürlich, weil da könnt ja jeder …

Der elektronische Impfpass ist bereits im Werden. Prozesse wurden in Gang gesetzt. EU-Technokraten aktiviert. Behörden instruiert. Medien gesponsert. Kritik beiseite geschoben. Schließlich geht es um die Gesundheit. Blödsinn. Mit Gesundheit hat das nichts, aber auch gar nichts zu tun. Es ist einfach ein Politikum. Einfach nur ein weiteres Kontrollinstrument der Elite, um den Pöbel in die eine oder andere Richtung lenken zu können.

Etwas Gutes hat diese vermeintliche Pandemie aber doch gebracht. Als vernünftiger Mensch weiß man nun sehr schnell, wer noch ein funktionierendes Bewusstsein hat und wer nur noch fremdbestimmt den von oben verordneten Anweisungen folgt. Das gilt vor allem für die Intelligenzija. Da soll es Ärzte geben, die einen Eid geleistet haben, das Leben zu schützen und die ihren Patienten eine Impfung nahelegen, ohne über Nebenwirkungen und mögliche Auswirkungen aufzuklären. Jeder sollte wissen, dass die (völlig neuartigen und gen-modifizierenden) Impfstoffe von behördlicher Seite nur bedingt zugelassen sind, da die Testphase erst in einem bzw. zwei Jahren abgeschlossen sein werden. Es ist demnach ein Massenexperiment mit ungewissem Ausgang und jeder darf sich nach der zwingen notwendigen Aufklärung gerne entscheiden, ob er sich das antun möchte. Das ist freilich nur meine Meinung. Sie können gerne eine andere haben. Noch dürfen wir ja unterschiedliche Meinungen haben.

Ich werde jetzt mein mitgebrachtes Hühnerschnitzerl essen. Bald wird Fleisch so teuer werden, dass wir uns mit „Brust oder Keule“-Industrieabfällen zufriedengeben müssen. Die ESG Richtlinien des World Economic Forum werden dann natürlich genauestens beachtet und strengstens eingehalten. Aber im Irrenhaus, wenn das Bewusstsein längst Matsch ist, braucht es sowieso nur Grießbrei mit Zuckerbrot.

Und um 22 Uhr wird das Licht abgedreht.

#DieWelteinIrrenhaus

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