Beweise einer Pandemie, die keine sind: Infektionszahlen #Covid-19

Seit rund eineinhalb Jahren werden die Bürger tagtäglich mit den „neuesten“ Infektionszahlen konfrontiert. Diese Zahlen sollen beweisen, dass wir es mit einer (neuen) hochgefährlich ansteckenden Infektionskrankheit zu tun haben. Da es zu wenige Todesfälle gibt, die man der Krankheit unterschieben kann (siehe meine Analyse zur Übersterblichkeit im Jahr 2020), müssen Behörden und Redaktionen auf die Zahl der „Neuinfektionen“ zurückgreifen, die wiederum die AGES (Österreichische Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit GmbH) als „Fälle“ bzw. „Fallzahl“ bezeichnet.

Auf der hübsch aufbereiteten und täglich aktualisierten Webseite der AGES kann man erfahren, wie viele „Tests“ bisher in Österreich durchgeführt wurden (rund 67, 5 Millionen) und wie viele „aktive Fälle“ es momentan gibt: 8.432 – abgerufen 05.08.2021

Wie viele und welche dieser „aktiven Fälle“ Symptome haben, lässt sich nicht eruieren. Da es auch asymptomatische Fälle geben kann, ist nicht gesagt, dass diese „Infektionen“ allesamt Krankheitsfälle darstellen. Die Fallzahl sagt nur aus, dass es einen positiven Test gegeben hat. Ob jemand, der innerhalb weniger Tage mehrmals getestet wurde, nur einmal oder mehrmals einfließt, ist nicht zu eruieren. Überhaupt ist nicht feststellbar, wer in welcher Form die Meldung erstellen muss und wie diese über welchen Weg wohin übermittelt und aufbereitet wird.

Was bedeutet es nun, wenn ein „aktiver Fall“, d.h. ein positives Testergebnis, auftritt. Die kurze Antwort: nichts.

Die neuartige Krankheit Covid-19 kann klinisch nicht diagnostiziert werden. Die Symptome sind grippeähnlich. Nur ein „Test“ kann entscheiden, ob jemand Grippe oder Covid-19 hat. Aber was, wenn der „Test“ nicht brauchbar ist?

Um das (vermeintlich krankheitsauslösende) Virus SARS-CoV-2 in einem Menschen „nachzuweisen“, benutzen Wissenschaftler das Verfahren RT-PCR, das in simplen Worten molekulares Material vermehrt, um es schließlich messbar zu machen.

Der Erfinder dieses Verfahrenes Dr. Kary Mullis, leider knapp vor Beginn der „Pandemie“ verstorben, wies immer wieder darauf hin, dass ein RT-PCR-Verfahren kein Diagnosetool darstellt und man damit alles und nichts finden kann. Es trifft demnach keine Aussage, ob jemand „infiziert“ bzw. „krank“ sei.

„You can find almost anything in anybody. It doesn’t tell you’re sick!“

Dr. Kary Mullis

Prof. Ulrike Kämmerer: „Der PCR-Test zeigt nur die Nukleinsäuren an, nicht das Virus, er kann keine Infektion nachweisen.“

Das RT-PCR-Verfahren sucht nach molekularem Material, das (vermeintlich) dem neuen Virus genetisch zugeordnet werden kann. Dabei verwenden die Labortechniker sogenannte Assays, die die gesuchten Teilchen in der Probe aufspüren. Diese Assays werden wiederum von anderen Großlaboren unter Verwendung festgelegter „Kochrezepte“ hergestellt und an kleinere Labore verkauft.

Bitte beachten Sie, dass diese „Tests“ niemals ein Virus in seiner Gesamtheit aufspüren. Vielmehr werden immer nur „einzigartige“ genetische Teilchen gefunden, die dem Virus „von höherer Stelle“ im „Kochrezept“ zugeordnet worden sind.

Woher stammen nun die „Kochrezepte“? Von Wissenschaftlern, die sich des Problems sehr früh angenommen hatten, allen voran Prof. Drosten et al: Detection of 2019 novel coronavirus (2019-nCoV) by real-time RT-PCR vom Jänner 2020. Dabei geben die Wissenschaftler zu, dass sie zum Zeitpunkt der Erstellung der „Kochrezeptur“ noch nicht mal das (angeblich) relevante Virus zur Verfügung hatten:

„We aimed to develop and deploy robust diagnostic methodology for use in public health laboratory settings without having virus material available. […] Here we present a validated diagnostic workflow for 2019-nCoV, its design relying on close genetic relatedness of 2019-nCoV with SARS coronavirus, making use of synthetic nucleic acid technology.“

Da das (angeblich) relevante Virus SARS-CoV-2 bis heute nicht isoliert werden konnte – was technisch gesehen auch gar nicht möglich ist – fragt man sich, was dieses RT-PCR-Verfahren überhaupt für eine Aussagekraft haben soll? Der „Test“ findet jene Partikel, die ausgesuchte Wissenschaftler definiert haben, ohne nachweisen zu können, dass diese zu einem existierenden Virus gehören, der eine (angeblich) neuartige Krankheit verursacht.

Die amerikanische Gesundheitsbehörde CDC zieht mit Ende des Jahres das seit Februar 2020 verwendete Assay aus dem Verkehr und ersetzt es mit einem neuen, das die Unterscheidung zwischen Covid-19 und Influenza machen kann. Da es letztes Jahr praktisch keine Influenzafälle gab, sondern nur Covid-19-Fälle, können wir unter Verwendung von Ockhams Rasiermesser annehmen, dass das bisherige Verfahren einfach nur Partikel gefunden hat, die höchstwahrscheinlich durch grippeähnliche Symptome entstanden sind.

Aber das ist freilich noch nicht alles. Im RT-PCR-Verfahren gibt es eine Einstellung, die dafür sorgt, wie oft eine Vermehrung der gefundenen Partikel durchgeführt werden soll. Je höher der Ct/Cq/Cycle Threshold-Wert, der üblicherweise zwischen 20 und 50 liegen dürfte, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, ein „positives“ Ergebnis (d.h., es werden genug Partikel vermehrt, um sie messen zu können) zu bekommen. Die Labore weisen freilich den Wert nicht aus. Und die Behörden stellen sich blöd.

Sollten Sie Stein und Bein schwören, dass die Covid19-Testerei vollkommen in Ordnung sei, dann sollten Sie wenigstens an dieser Stelle nachdenklich werden. Unterschiede in den Einstellungen der Ct-Werte würde einen Vergleich der „Fallzahlen“ zwischen Laboren und Ländern ad absurdum führen.

Weiters können mittels politischer oder pharmazeutischer Labor-Vorgaben das eine Mal wenige positive Fälle (Impferfolg), das andere Mal hingegen sehr viele positive Fälle (neue Variante) „festgestellt“ werden. Das alleine sollte jedem vernünftig denkenden Bürger klarmachen, dass wir es mit einem politisch-elitären Hokuspokus, aber keiner Pandemie zu tun haben.

Apropos Virus-Varianten. Diese werden nicht mittels solcher „Tests“ ermittelt – das ist gar nicht möglich – vielmehr werden computerbasierte Berechnungen angestellt und marktschreierisch verlautbart. Aussagen über Gefährlichkeit und Ansteckungsgrad neuer Varianten sind einfach nur hypothetisches Geschwafel. Glaubt man der GISAID-Datenbank und Dr. Wodarg, so wurden innerhalb eines Jahres 4000 mutierte Varianten vom „Original“ Wuhan-Coronavirus eingemeldet. Beachten Sie, dass diesen Varianten (synthetische) Genom-Berechnungen zugrunde liegen und nichts mit der Wirklichkeit zu tun haben.

Eine informative Erklärung bezüglich der Ct-Einstellungen ist in der New York Times nachzulesen: Your Coronavirus Test Is Positive. Maybe It Shouldn’t Be.

Ausgerechnet Virologe Prof. Drosten, von den Medien im letzten Jahr als Covid-19-Wunderwuzzi gefeiert, lässt uns in einem Interview wissen:

„Die Methode (PCR-Verfahren) ist so empfindlich, dass sie ein einzelnes Erbmolekül dieses Virus nachweisen kann. Wenn ein solcher Erreger (sic!) zum Beispiel bei einer Krankenschwester mal eben einen Tag lang über die Nasenschleimhaut huscht, ohne dass sie erkrankt oder sonst irgendetwas davon bemerkt, dann ist sie plötzlich ein […] Fall. Wo zuvor Todkranke gemeldet wurden, sind nun plötzlich milde Fälle und Menschen, die eigentlich kerngesund sind, in der Meldestatistik enthalten. Auch so ließe sich die Explosion der Fallzahlen in […] erklären. Dazu kommt, dass die Medien vor Ort die Sache unglaublich hochgekocht haben.“

„In […] gibt es kaum noch ein anderes Thema in den TV-Nachrichten oder Tageszeitungen. Und auch Ärzte in Krankenhäusern sind Konsumenten dieser Nachrichten. Die überlegen sich dann ebenfalls, dass sie mal ein Auge auf diese bisher […] sehr seltene Erkrankung werfen müssten. Die Medizin ist nicht frei von Modewellen.“ *)

Fassen wir zusammen:
Die Testerei dient primär dazu, für jene täglichen „Horrorzahlen“ zu sorgen, die demokratisch gewählte Regierungen zum Anlass nehmen und genommen haben, verfassungswidrige Einschränkungen diktatorisch umzusetzen und so die Basis für eine neue Gesellschaftsordnung zu schaffen, vor der uns George Orwell eindringlich gewarnt hat.

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*) Das Interview wurde im Jahr 2014 mit Prof. Drosten geführt. Er sprach seinerzeit von MERS, das in Saudi-Arabien auftrat. Wie passt das jetzt zu Covid-19? Same sh*t, different smell.

7 Kommentare zu „Beweise einer Pandemie, die keine sind: Infektionszahlen #Covid-19“

  1. Danke, guter Artikel. Hab noch was gelernt.

    Korrektur: ‚Dr. Wodarg‘ (aber die Berufung auf einen Lehrstuhl sagt in einem Land wie der BRD nicht viel aus über die Differenz in der wissenschaftl. Qualifikation von einem „einfachen“ Dr. und einem Prof.)

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