Das große Zurückrudern: Impfpflicht ade in Österreich #gesundheit #gesellschaft

Vor wenigen Tagen hat der österreichische Gesundheitsminister Rauch der Öffentlichkeit mitgeteilt, dass die Impfpflicht der Vergangenheit angehört und aufgehoben wird. Diese Aufhebung kam recht überraschend. Die Gründe dafür sind vielfältig, wir können davon ausgehen, dass die beiden in letzter Woche abgehaltenen Volksbegehren – zum einen über die Impfpflicht, zum anderen über den Rücktritt der Regierung – den verantwortlichen Parteien unangenehm säuerlich vor Augen stand. Überhaupt hängt die österreichische Regierung angezählt in den Seilen. Der Konflikt in der Ukraine, der dank Washington und Brüssel in ein europäisches Sanktions- und Solidaritätsdrama ausgeartet ist, das die „Weltwirtschaft im Westen“ an die Wand fährt, wird in den nächsten Monaten für viel politischen Sprengstoff sorgen. Deshalb mag es nicht weiter verwundern, wenn Minister Rauch mit brüchiger Stimme davon spricht, dass die aufgerissenen Gräben in der Gesellschaft zugeschüttet werden müssen.

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Eine sonntägliche Zugfahrt gen Süden #gesundheit #gesellschaft

Eine sonntägliche Zugfahrt gen Süden. Eine größere Seniorengruppe ist zugestiegen. Rucksäcke. Wanderschuhe. Wanderstecken. Weitab von Wien wollen Sie gemeinsam die Natur auf Körper und Geist wirken lassen. Löblich. Allesamt tragen Sie eine FFP2-Maske. Wir haben die Stadtgrenze hinter uns gelassen. Niemand zwingt diese naturverbundenen Menschen, diesen mit Chemie und Petroleum hergestellten Mund-Nasen-„Schutz“, der auf Atmung und Atem einwirkt, zu tragen. Warum, frage ich, tragen sie diesen in stinkenden Fabriken fabrizierten „Schutz“, der niemanden schützt? Bald werden sie viele Stunden gemeinsam die Höhen erklimmen, werden keuchen, husten, spucken und schwitzen. Man wird sich die Hand reichen, den Rucksack des anderen für kurze Zeit halten und mitgebrachte Lebensmittel mit anderen teilen. Gemeinsam wird man rasten. Keiner wird zu diesem Zeitpunkt seine FFP2-Maske hervorholen und aufsetzen, keiner wird glauben, sein Nebenmann, der auch eine Frau sein kann, könne ihn gefährden.

Die von oben verordnete mediale Gehirnwäsche, die wir Propaganda nennen wollen, wird noch Jahre und Jahrzehnte ihre Opfer fordern. Die willigen Vollstrecker all der menschenfeindlichen und der Gesundheit abträglichen „Schutzmaßnahmen“ werden nur mit der Schulter zucken, ihre Silberlinge zählen und das Lob der Mächtigen als auch der Mitläufer einstreichen.

Es steht zu hoffen, dass es zu einem Tribunal kommt, das die von oben verordneten Maßnahmen auf den Prüfstein stellen und die Verantwortlichen zur Verantwortung ziehen wird.

Sanfte Hügel und grüne Wiesen in meinem Blickfeld.

Der blaue Himmel ins Endlos gehend.

Die Welt dreht sich weiter.

Immer.

P.S.: Ich wechsle den Waggon, suche mir einen neuen ruhigeren Platz. Schräg gegenüber sitzt eine junge Frau, Laptop auf den Beinen, Musik im Kopfhörer, FFP2-Maske über ihrem – vielleicht hübschen – Gesicht.

P.S.S.: An einem anderen Tag, in einem anderen Zug gen Nordwesten, bemerke ich in einer Sitzreihe eine junge Frau mit übergestülpter FFP2-Maske. Sie blickt für eine gute Stunde beinahe ohne Unterbrechung aus dem Fenster. Niemals sehe ich ihr Gesicht zur Gänze. Vielleicht, sage ich mir, wollte sie es tunlichst vermeiden, in den Waggon zu atmen.

Das Leben ein Traum oder Wiener Surrealität im Zugabteil #Burgtheater

Vor wenigen Tagen war es, als ich träumte, in Wien Meidling in den Zug gestiegen zu sein. Einer der Waggone hatte noch Abteile, wie man sie heute nur noch selten sieht. Ich suche eines der Abteile auf und möchte es mir darin bequem machen. Ein junger Kerl, sein Gesicht mit FFP2 Maske bedeckt, sitzt gegenüber und sagt mir, ich müsse eine Maske aufsetzen. Mein Traum-Ich schaut ihn verwundert an und fragt ihn, was wohl nach der Wiener Stadtgrenze geschehe. „Wir sind aber noch in Wien“, zieht er eine hässliche Grimasse, die man freilich nicht sieht, nur ahnt. Mein Traum-Ich schüttelt den Kopf, findet das ganze Theater nur absurd und geht aus dem Abteil. Die Pointe dieses Traumes ist, dass der nächste Halt des Zuges Wiener Neustadt war. Mit anderen Worten, der Zug wäre wohl nur ein paar Minuten im Wiener Stadtgebiet gewesen, wo noch immer die FFP2-Maskenpflicht im Öffentlichen Verkehr gilt. Die träumende Reise war damit aber noch nicht zu Ende. Mein Traum-Ich kommt mit dem Schaffner ins Gespräch und wie sich im Gespräch herausstellt, ist dieser ein Querdenker und Skeptiker, der die Schutzmaßnahmen in aller Breite und Tiefe infrage stellt und sich dabei alternativer Medienkanäle bedient.

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Eine Parabel: Die Gärtnerin und die Malerin

Das Schicksal treibt oftmals seine Späße und lässt den blauäugigen Dichter mit einer Gärtnerin zusammenstoßen. Sie ist braungebrannt, hat eine gesunde schlanke Erscheinung und unter ihren kurzen Fingernägeln befindet sich Erde, keine Ölfarbe. Sie ist – er will es sich vorstellen – geerdet, mit dem Boden verwurzelt und damit zu keinen luftigen Spielchen fähig. Es ist schon merkwürdig, wie ihm das Schicksal zwei Gegensätze gegenüberstellt. Da das Erdige, Verlässliche, Bodenständige – dort das Luftige, Unzuverlässige, Inspirierende. Beide haben sie Vor- und Nachteile – je nachdem.

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