Eine Parabel: Die Gärtnerin und die Malerin

Das Schicksal treibt oftmals seine Späße und lässt den blauäugigen Dichter mit einer Gärtnerin zusammenstoßen. Sie ist braungebrannt, hat eine gesunde schlanke Erscheinung und unter ihren kurzen Fingernägeln befindet sich Erde, keine Ölfarbe. Sie ist – er will es sich vorstellen – geerdet, mit dem Boden verwurzelt und damit zu keinen luftigen Spielchen fähig. Es ist schon merkwürdig, wie ihm das Schicksal zwei Gegensätze gegenüberstellt. Da das Erdige, Verlässliche, Bodenständige – dort das Luftige, Unzuverlässige, Inspirierende. Beide haben sie Vor- und Nachteile – je nachdem.

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