Jede lange Reise beginnt mit einem ersten Schritt: Über Krankheit und Gesundung #gesundheit

Da sitze ich also im verwunschenen Zaubergarten. Im Sommer öffnet sich der Eingang für kurze Zeit und wenn es mir möglich ist, komme ich hierher und versuche in eine sommerliche Fadesse zu verfallen. Aus der Langeweile entstehen die unglaublichsten Geschichten, erlebte wie erdachte. Während ich gerade am lang gedienten, bereits morschen Holztisch in den Laptop tippe, entsteht keine zehn Schritte entfernt ein kleines Trianon. Sehr heutig. Sehr zeitgemäß. Sehr einladend. In der Abenddämmerung am Dach gelegen, in den Himmel geguckt. Man spürt bereits das Ende des Sommers und damit der so angenehmen Ferien, die mich als Kind und vor allem als Schüler von dieser so besonderen Freiheit kosten ließen. Ein Vorgeschmack auf das Wollende, nicht unbedingt das Kommende.

Die Mikrobe ist nichts, das Milieu ist alles.

Antoine Béchamps (1816 – 1908)

Ich hatte demnach Zeit und Muße im Zaubergarten zu sinnieren und gedankliche Ausflüge in vielen Richtungen zu machen. Ein Gespräch mit E., der eigentlich R. ist, war es, das mich nachdenklich werden ließ. Er erzählte mir von seiner Krankheit, eine Form der Sommergrippe, die ihn für etwa 4, vielleicht sogar 5 Tage ordentlich beutelte. Zwölf Tage später ist seine Gesundheit noch immer nicht wiederhergestellt. Es braucht eben seine Zeit. Freunde und Bekannte fragten bei E. nach, ob er sich vielleicht mit C19 angesteckt hätte – dank der politisch-medialen Gehirnwäsche, die seit über 2 1/2 Jahre andauert, löst C19 noch immer Ängste und Sorgen in der breiten Bevölkerung aus. Aber E. musste verneinen. Die (nicht aussagekräftigen) PCR-Tests, davor und danach, waren beide negativ. Also eine lapidare Sommergrippe, waren Freunde und Bekannte erleichtert, die freilich so ungefährlich nicht ist.

Aber was ist überhaupt Krankheit, was Gesundheit? Wir können davon ausgehen, dass jeder Organismus in der Lage ist, seine Gesundheit wiederherzustellen, so es die Rahmenbedingungen zulassen. Nehmen wir simple funktionierende, also gesunde Zellen, stecken diese in eine ungesunde Petrischale und verweigern ihnen Nahrung, so werden die Zellen krank und lösen sich auf. Gibt man jedoch kranke Zellen in eine gesunde Petrischale, füttert man sie mit Nahrung, dann erholen sich die Zellen und werden wieder gesund. Mit anderen Worten, die inneren und äußeren Rahmenbedingungen sorgen in der Zelle für Krankheit und Gesundheit. Je nachdem.

Was für die Zelle gilt, gilt auch für den ganzen Organismus, der bereits in der Entstehung alles unternimmt, um zu funktionieren, das heißt gesund zu bleiben. Aber innere und äußere ungesunde Rahmenbedingungen zwingen den Organismus, Maßnahmen zu ergreifen, um die „Maschinerie“ am Laufen zu halten. Diese Maßnahmen nehmen wir als Symptome wahr, die wir in der Gänze als Krankheit bezeichnen und die von Experten spezifisch diagnostiziert werden können. Aber mit der Lehrbuch-Diagnose der westlichen Medizin ist es nicht weit her – wenn man von physischen Verletzungen absieht, die für gewöhnlich einem mechanistischen Konzept unterliegen. C19 (und damit alle Krankheiten per se) hat die Grenzen der modernen Medizin aufgezeigt, einer Medizin, die nun begonnen hat, den Mensch als Computer mit Betriebssystem zu betrachten. Der Traum der Medizin-Technokraten ist es, mittels der neuartigen mRNA-Technologie, das menschliche Betriebssystem umzuprogrammieren und auf Knopfdruck zu aktualisieren. Krankheiten würden damit endgültig der Vergangenheit angehören, tönt es aus Expertenkreisen und der Medizin-Pharma-Komplex jubelt ob der stetig fließenden Profite.

Das Problem liegt freilich darin, dass die westliche Medizin seit Pasteurs Zeiten einem toten Pferd die Peitsche gibt und partout nicht bereit ist, die alternativen Sichtweisen eines Béchamps zuzulassen und diese zu diskutieren.

Krankheit hat demnach nichts mit kleinen und kleinsten Erregern zu tun, sondern vielmehr mit inneren und äußeren krankmachenden Rahmenbedingungen, Rahmenbedingungen, die Béchamps als terrain oder Milieu bezeichnet hat. Die Epidemien der ‚grauen Vorzeit‘ sind ein gutes Beispiel dafür, wie das Milieu Einfluss in das Leben der Menschen nimmt: Hungersnöte, Verwüstungen, Zusammenbruch der zivilisatorischen Gemeinschaft, Gewaltausbrüche, seelische Nöte und Existenzängste uvm. führten zu einer toxischen Umwelt, in der jeder Organismus früher oder später erkranken musste. Gleiches geschah während der Kolonialisierung Südamerikas, als spanische Glücksritter mit Feuer und Schwert eine funktionierende Umwelt in eine toxische verwandelten. Es brauchte demnach keine aus Europa eingeschleppten Erreger, um die Kulturvölker zu dezimieren, es brauchte einfach nur eine giftig-ungesunde Umwelt, wie man sie aus europäischen Städten gut kannte. Wenn also Wasserleitungen, die frisches Wasser aus den Bergen in die Städte transportierten, zerstört wurden und die Bevölkerung nun gezwungen war, schlechtes, gar fauliges Wasser zu konsumieren, gleichzeitig die Nahrungskette mit Gewalt unterbrochen wurde, sodass Hungersnöte entstanden, dann kann man sich gut vorstellen, welche Folgen dies auf die Menschen haben musste. Von psychologisch toxisch wirkenden Existenz- und Zukunftsängsten, die die Herrschaft der europäischen Oberherren auslöste, ganz zu schweigen.

Kurz und gut, Krankheit ist nichts anderes als der Versuch des Organismus wie der Zelle, sich gegen die toxische Umwelt, im inneren wie äußeren, zur Wehr zu setzen und dabei auf Zeit zu spielen. Jede Katastrophe hat früher oder später ein Ende. Eine Zelle, die ihr Ende kommen sieht, löst sich in Bestandteile auf, die andere Zellen als Nahrung aufnehmen können. Auf diese Weise kann der Organismus für eine Weile fortbestehen.

Was bedeutet diese Überlegung für den Menschen in unserer Zeit?

Nun, die moderne Welt, mit all ihren Errungenschaften und Erfindungen, ist für den Organismus als ungesund zu betrachten. Einmal mehr, einmal weniger. Natürlich passt sich der Organismus den Rahmenbedingungen an, soweit es möglich ist. Aber all die angesammelten toxischen Stoffe – seien sie physischer, seien sie psychischer Natur – müssen früher oder später aus dem Körper geleitet werden. Die Frage ist demnach, wann geschieht dieser Entgiftungsprozess.

Ein möglicher Zeitpunkt ist das unbewusst bewusste Wissen um eine anstehende Reise, die dem Körper viel Kraft kosten wird. Wer kennt es nicht, das sogenannte Reisefieber, hinter dem sich nichts anderes versteckt als der Versuch des Körpers, sich von Ballast in Körper und Geist zu befreien, um so die kräfteraubende Reise besser bewältigen zu können.

Aber eine anstehende Reise kann auch der Eintritt in einen neuen Lebensabschnitt sein, eine überraschende Veränderung des Alltags oder das Lösen einer Beziehung uvm. Auf der anderen Seite könnte dem Organismus mitgeteilt werden, dass es an der Zeit ist, den Entgiftungsprozess zu beginnen, was wiederum die Medizin als Ansteckung bzw. Infektion bezeichnet. So macht es durchaus Sinn, wenn eine Familie zeitnah erkrankt, sodass sich die Organismen relativ gleichzeitig der Toxine entledigen und sich dabei gegenseitig mit einem Informationsaustausch helfen können. Mit Virenlast und Infektiösität hat das Ganze freilich nichts zu tun und ist nur Hokuspokus der pasteurschen Virentheorie. Die Verabreichung weiterer Toxine, die als Pharmaprodukte Eingang in die Medizin gefunden haben, will einen Flächenbrand mit Strohfeuer bekämpfen. Das mag in seltenen Fällen zum Erfolg führen – beispielsweise wenn der Organismus die Entgiftung, die zu viel für einen geschwächten Körper gewesen wäre, einstellt – aber in den allermeisten Fällen beeinflusst es die Selbstheilung auf negative Art und Weise. Die Folge einer toxischen Umwelt – im inneren wie im äußeren – sind chronische Krankheiten und ein ständiges psychisch-physisches Unwohlsein – was wiederum die Medizin mit toxischen Cocktails zu „heilen“ versucht. Die Auswirkungen dieser erzwungenen Misere können wir tagtäglich in den Gesichtern älterer Menschen sehen, denen die Lebenslust genommen wird.

Die Lösung für Krankheiten ist demnach nicht eine medizinische Einrichtung, das den Menschen als Maschine bzw. Computerprogramm betrachtet, ihn somit entmenschlicht und ihn mit ungesunden Komponenten im Inneren wie Äußeren füttert. Zielführender ist es vielmehr, den Kranken in eine gesunde Umwelt zu verlegen, in der er sich als Mensch wahrgenommen fühlt, mit sauberem Wasser und lebendigen Nahrungsmitteln sowie frischer Luft versorgt, und man ihm die Gewissheit gibt, dass er alle Zeit der Welt für die Gesundung hat.

Gäbe es einen politisch-gesellschaftlichen Willen, wäre es überhaupt kein Problem, die Gesundung der Gesellschaft voranzutreiben. Aber wirtschaftliche Interessen stehen einer Lösung entgegen. Überhaupt kann eine profitorientierte Wirtschaftsordnung, die auf sich allein gestellt ist und keinerlei gesellschaftlichem Einfluss unterliegt, niemals zum Wohle des Menschen beitragen. Die Verantwortlichen werden nach allen Regeln der scharlatanischen Künste, die wir Marketing nennen, Wohlstand und Gesundheit vorgaukeln, während sie tatsächlich mit Gift und Galle um sich werfen.

Mit jedem Tag merkt der Einzelne, dass etwas faul ist, im Staate Dänemark, oder anders gesagt, dass die eigene Wahrnehmung mit der politisch-medialen nicht unter einen Hut zu bringen ist. Täglich hört man in den Medien, dass Krankheiten schon bald der Vergangenheit angehören, während man in seinem Umfeld beobachtet, dass immer mehr Menschen, jung wie alt, immer öfter krank werden und die moderne Medizin darauf keine Antworten, sondern immer nur Ausflüchte hat.

Es steht zu hoffen, dass eine kritische Masse erreicht wird, die ein Umdenken zur Folge haben und damit ein neues Kapitel in der Medizingeschichte aufschlagen wird. Wie lange es dauern mag, wie so oft, steht in den Sternen, lässt sich der Mensch für lange Zeit für dumm verkaufen. Nicht weil er dumm ist, vielmehr, weil er dem hoffnungsfrohen Sirenengesang der Marketingabteilungen hilflos ausgeliefert ist. Der leichtgläubige Mensch will seit Anbeginn der Zeit an eine schöne und bunte Zukunft glauben – und die Verantwortlichen predigen es von den Kanzeln herab.

Was bleibt, für den Einzelnen, ist vorerst nur zur Erkenntnis zu gelangen und diese zu verinnerlichen, dass wir von Scharlatanen umgeben sind, die uns belügen und betrügen müssen, wollen sie nicht Gefahr laufen, dass das profitable und uns kontrollierende pasteursche Kartenhaus in sich zusammenstürzt. Sie gaukeln uns eine Scheinwelt vor, die mit der Wirklichkeit nichts gemein hat. Diese schmerzhafte Erkenntnis mag ein erster Schritt sein. Und wenn wir eines wissen, dann ist es, dass jede lange Reise mit einem ersten Schritt beginnt. Reisefieber hin oder her.

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