Who will revolt first? The Europeans or the Russians? #Ukraine #Russia #USA #Europe #Afghanistan #Soviet-Union #Brzeziński

So, I am some guy in Europe, and despite the never ending propaganda, I am still able to think for myself. Apropos propaganda. Let’s hear what former British Prime Minister Lloyd George had to say about the reports he received from the British military authorities during World War I. In his memoirs, he wrote (my emphasis):

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Tagebucheintrag vom 12. September 2001 – Ein Blick zurück #9/11

Ich habe mir die Mühe gemacht, aus dem Berg an Tagebüchern jene Stelle zu finden, die sich mit dem 11. September 2001 (9/11) auseinandersetzt. Damals war ich nicht mehr jung, noch nicht alt – und mein Interesse lag vorrangig im Zwischenmenschlichen – die Schriftstellerei war noch nicht geboren. Politik – im Inneren wie im Auswärtigen – interessierte mich nur am Rande, aber ich wusste instinktiv, dass die Ereignisse an diesem Septembertag im Jahre 2001 ein neues Kapitel aufschlagen würden.

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Die Aristokraten des Westens, die Könige des Ostens und die Treppe, die nach unten führt

Was mögen nachfolgende Generationen über die erste Hälfte des 21. Jahrhunderts lernen? Es ist davon auszugehen, dass sie ein einseitiges Weltbild vorgesetzt bekommen, das klar und unmissverständlich die Guten von den Bösen trennt. Da der demokratische Westen, dort der despotische Osten. Tatsächlich ist alles nur eine inszenierte Wirklichkeit. Vergessen die Angriffskriege Washingtons und Londons, unter gefälligem Kopfnicken Europas, vergessen all die abgeworfenen Bomben auf zivile Infrastruktureinrichtungen und Städte, die große Zerstörung und damit viel Leid unter einer unschuldigen Bevölkerung anrichteten. Die Verantwortlichen, demokratisch gewählt und medial gelobt, lachten sich ins Fäustchen („We came, we saw, he died!“). Für sie war es so einfach, die breite Masse an der Nase herumzuführen, weil es keine freie Presse mehr gab. George Orwell beklagte sich bereits nach dem 2. Weltkrieg darüber, als es Journalisten und Autoren beinahe unmöglich gemacht wurde, über die wahren Zustände in der stalinistischen Sowjetunion zu schreiben.

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Anime: Sekunden in Moll. Eine Empfehlung.

Gestern die letzte Folge des japanischen Anime Sekunden in Moll (Netflix) gesehen. Die Nachwirkungen sind noch jetzt zu spüren. Wahrlich beeindruckend, wie es den Autoren und Animationsleuten gelungen ist, solch ein Stück Lebensgeschichte auf den Punkt und den TV-Schirm zu bringen.

Man soll sich freilich nicht täuschen. Zwar dreht sich die Geschichte um Kinder und Jugendliche, aber die behandelten Themen und Emotionen sind zeitlos, geht es doch um die funkensprühende himmelhochjauchzende Inspiration und den tiefen Fall in dunkle Ängste, die einen im Künstlerischen hemmen und im Lebendigen stillstehen lassen.

So ist es die Liebe zu einem Menschen genauso wie die Liebe zur Kunst und zum Leben, die die jungen Protagonisten schlussendlich dazu bewegen, aus ihrem dunklen Gefängnis auszubrechen.

Die Serie lädt zu einer Achterbahnfahrt der Gefühle ein, so man oder frau sich darauf einlässt. Einfach wird es nicht. Aber notwendig ist es allemal.

Eine Empfehlung.