Die Aristokraten des Westens, die Könige des Ostens und die Treppe, die nach unten führt

Was mögen nachfolgende Generationen über die erste Hälfte des 21. Jahrhunderts lernen? Es ist davon auszugehen, dass sie ein einseitiges Weltbild vorgesetzt bekommen, das klar und unmissverständlich die Guten von den Bösen trennt. Da der demokratische Westen, dort der despotische Osten. Tatsächlich ist alles nur eine inszenierte Wirklichkeit. Vergessen die Angriffskriege Washingtons und Londons, unter gefälligem Kopfnicken Europas, vergessen all die abgeworfenen Bomben auf zivile Infrastruktureinrichtungen und Städte, die große Zerstörung und damit viel Leid unter einer unschuldigen Bevölkerung anrichteten. Die Verantwortlichen, demokratisch gewählt und medial gelobt, lachten sich ins Fäustchen („We came, we saw, he died!“). Für sie war es so einfach, die breite Masse an der Nase herumzuführen, weil es keine freie Presse mehr gab. George Orwell beklagte sich bereits nach dem 2. Weltkrieg darüber, als es Journalisten und Autoren beinahe unmöglich gemacht wurde, über die wahren Zustände in der stalinistischen Sowjetunion zu schreiben.

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