Die musisch-politische Welt von Gestern und Heute #Azadeh

Nach bald 16 Jahren nehme ich erneut das Erstlingswerk Azadeh in Angriff. Mit roter Tinte wird im Manuskript gestrichen und ergänzt. Zugegeben, ein gehöriger Schreck fuhr mir in die Glieder, musste ich erkennen, dass die im Text angeschnittenen historisch-politisch-gesellschaftlichen Themen meine damalige Kragenweite nicht waren. Was wusste ich schon von der Vergangenheit? Ich glaubte noch an die festgeschriebene Historie, die wir im Schulunterricht vorgesetzt bekamen und die sich wie ein roter Faden durch alle Publikationen zogen. Erst Jahre später ging mir jenes Licht auf, das mich in den Kaninchenbau führte. Von da an gab und gibt es kein Zurück mehr. Man kann das Gesehene genauso wie das Erlebte nicht mehr „ungesehen“ bzw. „unerlebt“ machen. In diesem Sinne wird Azadeh überarbeitet, wenngleich der Fokus weiterhin auf die innere Befindlichkeit jenes Leutnants liegt, der das Spiegelbild des seinerzeitigen Autors darstellt, der sich zu entscheiden hatte. Pflichterfüllung. Herzenswunsch.

Hier und jetzt kann man getrost von einer glücklichen Fügung sprechen, dass Azadeh in der Lade blieb und ich meine Hörner mit der absurden Sci-Fi-Komödie Rotkäppchen 2069 abstieß.

Ja, jeder Text hat seine Zeit und seine Aufgabe.

Die Sabotage der Nordstream Pipelines: Vielleicht war alles nur ein Hirngespinst #geschichte #9/11 #NATO #Russland #USA #EU

Der Schwedische Militärgeheimdienst dürfte also wissen, welche Partei die Pipelines sabotiert, das heißt, gesprengt hat, wollen es aber nicht sagen, weil die Fakten politisch zu brisant sind. Die Dänen, nun ja, die waren vermutlich beteiligt oder haben alle Augen und Radaranlagen geschlossen, erfolgte die Sprengung in deren Hoheitsgewässern. Die deutsche Regierung wiederum behauptet, zu wissen, wie der Hase gelaufen ist, schweigen aber aus Gründen der „nationalen Sicherheit“.

Es würde mich nicht wundern, wenn sich eine Europäische Untersuchungskommission findet, die verlautbart, dass 19 russische Agenten, mit Teppichmessern bewaffnet, vier NATO-Kriegsschiffe kaperten, und in einem Selbstmordkommando die Sprengung durchführten. Damals, im September 2001, hatte solch eine abstruse Erklärung ausgereicht, um das Unvorstellbare vorstellbar zu machen. Plausibel war es bereits damals nicht. Plausibel ist es heute noch immer nicht.

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Azadeh und die Abwärtsspirale in der Welt von morgen #Ukraine #Russland #USA #Europa

Mit der neuen österreichischen Auslieferung BuchBote können meine Bücher in jeder Buchhandlung bestellt und gekauft werden. Auf der BUCH Wien im November werde ich an deren Gemeinschaftsstand meine Bücher präsentieren. Und mein Erstlingswerk Azadeh, 20 Jahre musste es warten, wird auf Spur gebracht. Das sagte und schrieb ich bereits einmal, und dann kam diese seltsame Pandemie, die keine war, aber zu einer „Geißel Gottes“ aufgeblasen wurde. In dieser ungewissen Zeit war an kreativer Arbeit nicht zu denken. Aufgeschoben. Nicht aufgehoben.

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