Archiv der Kategorie: about das system

Abstieg einer Gesellschaft #Covid19

Am Vorabend des 22. Oktobers 2021 hat die österreichische Bundesregierung eine Verschärfung der sogenannten CoV-Maßnahmen beschlossen. Der ORF schreibt:

„Sollte die ICU-Auslastung sogar 600 Betten übersteigen (bzw. 30 Prozent), dann kommt es zu Phase fünf. Diese bringt laut Gesundheitsminister Wolfgang Mückstein (Grüne) Ausgangsbeschränkungen für Ungeimpfte – also den bereits aus früheren Phasen bekannten Lockdown. Damit wäre für diese Personengruppe das Verlassen des eigenen privaten Wohnbereichs dann nur noch in wenigen Ausnahmegründen gestattet.“

Mit anderen Worten, die Regierung einer demokratischen Republik veranlasst das Wegsperren von Bürgern ohne Richterspruch. Man fühlt sich im falschen Film, lernten wir doch in der Schule von der hässlichen Fratze des Faschismus und wiederholten das Mantra: „Niemals vergessen!“

Scheinbar leidet die Mehrheit der Bevölkerung – von den Medienleuten ganz zu schweigen – an Demenz. Anders ist die Akzeptanz einer solch menschenunwürdigen und verfassungswidrigen Verordnung nicht zu verstehen. Die kollektive Geistesgestörtheit nimmt an Schwere und Bedrohlichkeit zu. Wer hätte das noch vor wenigen Jahren gedacht?

Später einmal, wenn unbestechliche Historiker zurückblicken, sich fragen, wie das passieren konnte, dann ist die Antwort längst gegeben worden:

„Natürlich, das einfache Volk will keinen Krieg [lies: keine einschränkenden Maßnahmen …] Aber schließlich sind es die Führer eines Landes, die die Politik bestimmen, und es ist immer leicht, das Volk zum Mitmachen zu bringen, ob es sich nun um eine Demokratie, eine faschistische Diktatur, uvm ein Parlament oder eine kommunistische Diktatur handelt. […] Das ist ganz einfach. Man braucht nichts zu tun, als dem Volk zu sagen, es würde [von gefährlichen Viren] angegriffen, und den Pazifisten [Skeptikern] ihren Mangel an Patriotismus [Solidarität] vorzuwerfen und zu behaupten, sie brächten das Land [und die Menschen] in Gefahr. Diese Methode funktioniert in jedem Land.“

Interview mit Gustave Gilbert in der Gefängniszelle, 18. April 1946, Nürnberger Tagebuch (1962; Originalausgabe: „Nuremberg Diary“ 1947), S. 270 books.google, S. 270 books.google, S.270 books.google. Aus dem Amerikanischen übertragen von Margarete Carroux, Karin Krauskopf und Lis Leonard.

Über die Gefährlichkeit der Pandemie klärt Univ.-Prof. Dr. Sönnichsen von der Universität Wien in einem kurzen Vortrag auf:

sachlich und fundiert

Solch eine „niederträchtige Verharmlosung“, die mit Daten und Fakten belegt ist, stieß der Ärztekammer natürlich säuerlich auf. Schließlich darf es nur eine Wahrheit in dieser Pandemie geben, nämlich jene, die von oben verordnet ist.

Die APA schreibt:

Der Disziplinarrat der Ärztekammer Wien hatte den Leiter der Abteilung für Allgemeinmedizin am Zentrum für Public Health der MedUni Wien, Univ. Prof. Andreas Sönnichsen, in einer nichtöffentlichen Verhandlung zu EUR 5.000.- verurteilt, weil dieser im Rahmen einer ICI-Pressekonferenz über die COVID-19-Pandemie sprach.

Sönnichsen hatte gesagt, die Gefährlichkeit von Covid-19 werde überschätzt, die Todesraten wären auch auf Lebensumstände der Patientinnen zurückzuführen, auf die statistische Zählweise und auch auf die Funktionalität des Gesundheitswesens. Insbesondere sei die Erkrankung für Kinder in den allermeisten Fällen ungefährlich. Er sagte auch, der verordnete Mund-Nasen-Schutz bringe so, wie er von den meisten Menschen angewandt würde, mehr Schaden als Nutzen und die einzig sinnvolle Maßnahme zum Schutz vor COVID-19 sei Händehygiene, Hust- und Niesetikette sowie Abstand von Erkrankten. Überdies seien die Impfstoffe hinsichtlich Langzeiteffektivität und –sicherheit nicht ausreichend geprüft worden.

Gegen seine Verurteilung hat Univ. Prof. Andreas Sönnichsen eine Beschwerde beim Verwaltungsgericht Wien eingelegt, die erfolgreich war. Das VWG Wien hält dazu fest:

„Die vom Disziplinarbeschuldigten getätigten inkriminierten Äußerungen, die er als solche nicht bestreitet, stellen Werturteile dar, die auf einer faktischen Grundlage beruhen. Diese Äußerungen unterfallen daher sowohl der verfassungsgesetzlich gewährleisteten Freiheit der Meinungsäußerung (Artikel 10 EMRK) als auch der Freiheit der Wissenschaft (Artikel 17 StGG).“


Herbstzeitlose, Zirkelschlüsse und Gehirnakrobatik, anno 2021 #Covid19

„Hohes Gericht, die Regierung musste die verfassungswidrigen Maßnahmen anordnen, weil man es mit einer für die Gesellschaft hochgradig gefährlichen Pandemie zu tun hatte.“

„Was sind die Beweise, dass es sich um eine gefährliche Pandemie gehandelt hatte?“

„Wäre diese Pandemie nicht so gefährlich gewesen, hätte die Regierung nicht die verfassungswidrigen Maßnahmen angeordnet.“

MIt diesem Zirkelschluss werden gebildete Menschen an der Nase herum- und in den gesellschaftlichen Abgrund geführt.

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Eine Gesellschaft, die gerettet werden muss – damals und heute

Als angehende Bürger nahmen wir in der Schule natürlich die nahe und ferne Menschheitsgeschichte durch. Wie oft fragten wir uns, warum die Menschen seinerzeit dachten, es könnte tatsächlich Hexen geben, die Teuflisches im Schilde führten. Kluge, gebildete, rechtschaffene und gläubige Bürger, so wurde uns im Unterricht versichert, ließen Scheiterhaufen aufschichten und Unschuldige in Ketten vorführen. Es ergab für uns keinen Sinn. Genauso wie die 1930er Jahre, als es einem Kriegsveteran aus Österreich gelang, das kulturell hochstehende Deutschland mit Reden und Gesten einzunehmen, die Bürger förmlich zu hypnotisieren, diese in einen unheimlichen Zauberbann zu schlagen. Wir Jugendliche verstanden es einfach nicht. Lag nicht alles klar auf der Hand? Musste nicht jeder diese offensichtliche Propaganda durchschauen? Wir rätselten, ob des kollektiven Wahnsinns, aber niemand, der uns eine zufriedenstellende Erklärung geben konnte oder wollte. Trotzdem hieß es: „Niemals vergessen!“

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Der unsichtbare Krieg, Herbst 2021

Als sich E., der eigentlich R. ist, von A., die eigentlich P. ist, vor den Müllcontainern (bitte trennen!) verabschiedet, blickt er ihr noch nach, bis sie aus seinem Blickfeld verschwindet. Dann macht er sich auf, in eine ungewisse Zukunft, während A., die eigentlich P. ist, ihre lange Reise antritt. Werden Sie sich jemals wiedersehen?

Es ist der Fortsetzung einer Geschichte, die als leicht verspielte Liebeskomödie begann. Doch mit jedem Tag ziehen mehr und mehr dunkle Wolken am Horizont auf und die Frage ist nicht, ob ein Gewittersturm aufzieht, sondern wann.

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„Wir wollten Nur das Beste!“ #covid-19

Gestern war es, als ich ein weiteres Mal erleben musste, dass es gerade jene Menschen sind, die diesem apokalyptischen Pandemie-Narrativ zum Opfer fallen, die das Herz am rechten Fleck haben und anderen Gutes tun wollen. Darin liegt die tonnenschwere Perfidie dieser ausgeklügelten Agenda. Weil, wenn sich einmal der dunkle Rauch verzogen hat und damit den Blick auf eine Gesellschaft freigibt, die in Trümmer liegt, werden sich diese guten Menschen wohl oder übel eingestehen müssen, an der gesellschaftlichen Zertrümmerung mitgewirkt zu haben. Diese Mitschuld wird nur schwer zu ertragen sein.

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