Archiv der Kategorie: about krise

Das böse Erwachen der gütigen Gemeinschaft: Minneapolis, Stuttgart und Dijon, 2020

Jedes Pendel muss unweigerlich zu einem Punkt kommen, wo es nicht mehr vor, sondern zurück geht. Das Jahr 2020 dürfte solch ein Endpunkt sein. Der mediale Eiertanz, der seit vielen Jahren und Jahrzehnten die gewöhnlichen Bürger desinformiert, sie nach Strich und Faden manipuliert, aus der Befürchtung heraus, die Mehrheit würde einen „starken Führer“ herbeiwünschen, ist an einem logischen Ende angelangt. Die Journalisten und Medienleute können die plötzlich auftretenden Ereignisse nicht mehr kontrollieren, die Informationshoheit entgleitet ihnen Stück für Stück.

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Prof. Hagai Levine: „This isn’t like the holocaust“ #COVID-19

In der israelischen Tageszeitung HAARETZ findet sich der vorzügliche Artikel Hysteria and scientific errors: Why no one can explain the drop in coronavirus cases in Israel, der sich mit einem unerklärlichen Phänomen beschäftigt: Wenn SARS-CoV-2 so hoch ansteckend und gefährlich ist, wie kann es dann sein, dass es nach Aufhebung des Lockdowns weniger Infektionen und weniger Todesfälle gibt? Die Antwort ist einfach, so man sich nicht vom ständigen Angstgeheul der Medien verrückt machen lässt.

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Ship of Fools: Der ganz normale Irrsinn in Zeiten des Krieges

Um die gegenwärtigen politisch-gesellschaftlichen Vorgänge zu verstehen, muss man einen gedanklichen Ausflug in die Vergangenheit machen. Können Sie sich an eine Zeit erinnern, als die Elite, also die Oberschicht der Oberschicht, die sogenannten „Reichen und Mächtigen“, sich um ihre „Untertanen“, also den Pöbel, das Fußvolk , die breite Masse, einen Deut geschert haben? Ich bin ganz Ohr!

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Denkverbote #0: Reden wir darüber

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Die gemeinsten Meinungen und was jedermann für ausgemacht hält,
verdient oft am meisten untersucht zu werden.

Georg Christoph Lichtenberg (1742-99)
erster Professor der Experimentalphysik

Begibt man sich als skeptischer Zeitgenosse auf eine Reise zum Mittelpunkt der Wahrheit, dann begegnet einem auf dem Weg eine Reihe von Denkverboten. Gewiss, diese Verbote werden für gewöhnlich nicht direkt ausgesprochen und zielen auch nicht auf das Denken selbst ab – noch darf und kann man denken, was man will. Aber wehe, man brächte ketzerischen Gedanken zur Sprache oder aufs Papier, trüge diese auf Händen in die Öffentlichkeit. Mit einmal würde das Gesagte oder Geschriebene oder Gezeichnete auf die goldene Waagschale gelegt. Maßstäbe, die vor Gericht ‚offenkundige Tatsachen‘, im Alltag ‚Allgemeinwissen‘ heißen, werden angelegt. Urteile werden gefällt, mediale Pranger aufgestellt, Bücher verbrannt und Scheiterhaufen entzündet. Der Ungläubige hat abzuschwören und vor den erbosten Richtern einzugestehen, auf dem falschen Weg gewandelt zu sein. Weigert er sich – sei es aus Prinzip, sei es aus gekränktem Stolz – ist seine Existenz keinen Pfifferling mehr wert. Nach Verbüßen der ihm auferlegten Strafe wird er zum Paria erklärt und stirbt eines einsamen Todes. Wer sich dieser modern-kafkaesken Hexenverfolgung nicht ausliefern möchte, muss schweigen und vergessen lernen. Vielleicht, seufzt der Frevler in einem melancholischen Moment, hätte ich besser die ketzerischen Gedanken nie gedacht.

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Flüchtlingswelle 2015. Analyse einer Analyse.

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So sieht also eine Analyse zum Thema Flüchtlingswelle 2015 im Mainstream aus. Nach Lektüre des Artikels im Sonntagskurier vom 3.9.2017 ist man freilich keinen Deut klüger. Im Gegenteil. Es ist geradezu bestürzend, wenn man sieht, dass sich Autor und Redaktion gar nicht erst bemüht haben, Widersprüche in ihrem Narrativ aufzulösen. Scheinbar gehen diese klugen Leute davon aus, dass ihre Leserschaft gar nicht mehr in der Lage ist, selbstständig zu denken oder wenigstens den Hausverstand, der tagtäglich von Werbeslogans überschüttet wird, zu aktivieren. Ja, vermutlich leben diese Medienmacher auf Wolke 7 und lachen sich am Abend, an der Theke ihrer Stammkneipe, ins Fäustchen, die Leute von der Straße wieder für dumm verkauft zu haben. Gut, vielleicht tue ich den jungen Journalisten und alten Hasen in den Redaktionsräumen Unrecht und sie sind einfach nur einem gnadenlosen System ausgeliefert, das Befehlsverweigerung mit (beruflichem) Selbstmord bestraft. Faites vos jeux.

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