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ERIK: 10 Frauen, 1 Fetisch, viele Probleme!

 

Cover-Entwurf
Cover-Entwurf

 

So! Jetzt ist schon wieder was passiert. Marion Schwehr von euryclia.de hat nun am Freitag das Manuskript Der Fetisch des Erik van der Rohe – eine autobiographische Fiktion freigeschalten. Wir haben nun zwei Bände aus dem Tagebuch-E-Mail-Gesprächs-Konvolut zwischen Erik und den 10 Frauen gemacht. In jedem der Bände finden sich dann 5 Kapiteln. Leseproben gibt es natürlich zu begucken. Wer sich für das Thema „Mann-Frau-Beziehung am Beginn des 21. Jahrhundert“ interessiert, der ist natürlich herzlich eingeladen, die beiden Bände (oder wenigstens ein Band) vorzubestellen. Sollten sich 1000 Leutchen finden, die gewillt sind, dem Manuskript eine Chance zu geben, dann wird das Buch (nach ausführlichem Lektorat/Korrektorat) gedruckt und veröffentlicht. Das Gute an der Sache: bezahlt wird erst, wenn tatsächlich 1000 Vorbestellungen innerhalb eines halben Jahres zusammenkommen. Wer meint, dass es unwahrscheinlich ist, hat demzufolge kein Risiko, wenn er sich in die Liste der Vorbesteller einträgt. Als Gustostückerl würden die Vorbesteller im Buch genannt werden (so sie es wollen).

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Informationen gibt es hier: www.erik.1668.cc
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Lydia als eBook (PDF)

 

Wer nicht so lange warten möchte, der hat schon jetzt die Möglichkeit, das erste Kapitel  LYDIA von rund 44 Seiten als eBook im PDF-Format über den beam-shop für schlappe € 0,99 zu beziehen. Das ist nicht viel, reicht aber aus, um herauszufinden, ob es ein ernsthaftes Interesse am Stoff gibt. Darin liegt ja die Krux an all diesen neuen Community-Plattformen, wo über Texte und Manuskripte bewertet und abgestimmt wird. Ich denke, die beste Abstimmung erfolgt über klingende Münzen. Hier geht es nicht um Gier oder Profitstreben – bei  einem Verkaufspreis von 99 Cent – mir würden dann etwa 50 Cent bleiben – können wir davon ausgehen, dass am Ende nicht einmal die Lizenz-Preise für die Fotos der hübschen Damen auf den Covers gedeckt sind. Aber hier geht es darum, festzustellen, ob der vermeintlich interessierte Leser auch bereit ist, in die Tasche zu greifen. Man glaubt gar nicht, welchen Unterschied das macht. Ein Klick auf den Like-Button von facebook ist mal schnell gemacht, aber Geld für etwas zu bezahlen, egal wie klein die Summe, löst in uns ein „Antwort-Frage-Spiel“ aus, das in etwa so klingt: „Warum muss ich dafür etwas bezahlen?“ oder „Häh? Für ein Kapitel will er Geld?“ oder „Da könnte er es ja gleich gratis hergeben!“ oder „Also, ich weiß nicht …“ oder „Sorry, aber ich hab noch nie im Web etwas gekauft!“ oder „Für so einen Schrott will er auch noch Kohle?“ oder „Naja …“ oder „Hmmm …“ oder „Ich hab keine Kreditkarte!“ oder „Bei Geld hört sich die Freundschaft auf!“ oder „Ich würd ja gerne etwas bezahlen, aber nicht für ein paar Seiten!“ oder „Was? Nur ein Kapitel gibt’s für das Geld? Und was kommt dann? Muss ich bald für jeden Absatz löhnen?“ oder „No, thanx!“ oder „Ist ja nett, aber …“ oder „Ich hab jetzt keinen Kopf dafür.“ und so weiter und so fort. Gerne möchte mich der geneigte Leser auf weitere „No, thank you“-Litaneien hinweisen. Ich gebe zu, ich bin ja nicht anders. Auch ich überlege drei Mal, bevor ich ein paar Münzen springen lasse.

Deshalb machen wir uns nichts vor. Bezahlt wird nur, wenn man auch der Meinung ist, etwas fürs Geld zu bekommen, das einen befriedigt. Und jetzt stelle man und frau sich vor, du berappst ein paar Münzen und bleibst unbefriedigt. Huh. Das kommt nicht gut. Gar nicht gut.

Und weil wir gerade so hübsch beisammensitzen, ich hier, du da, mache ich folgendes Angebot: wer den ersten Band bei euryclia vorbestellt, erhält von mir das Kapitel Lydia geschenkt. Dieses großzügige Angebot ist natürlich für all jene Pessimisten interessant, die nicht davon ausgehen, dass 1000 Vorbesteller zusammenkommen. Damit erhalten diese ein eBook im Wert von € 0,99 geschenkt. Hmm. Eigentlich müsste ich jetzt das eBook teurer machen, sonst gibt es ja keinen sonderlichen Anreiz, das Angebot anzunehmen. Hmm. Wie man es auch dreht und wendet, jede Marketingmaßnahme zieht eine Reihe von Fragen nach sich, die man so einfach nicht beantworten kann. Eine „Fan“-Page auf facebook habe ich für den guten ERIK auch schon eingerichtet. Was das bringt? Keine Ahnung. Aber der Vorteil: ein Klick kostet nix. Damit könnte man ja mal beginnen. Klick, klick, klick …

 

erotische Vertiefungen

Umschlagsentwurf "Erik" von richard k. breuer

nur ein Umschlagsentwurf

Es ist schon seltsam, wenn man so in den musengeküssten Zustand fällt und an einer Geschichte, an einem Kapitel, an einer Zeile schreiben kann. Das ist, ich sage es immer wieder, ein seltener, kostbarer Zustand, dem der Schriftsteller seine ganze Aufmerksamkeit zu widmen hat. Eh er sich versieht, kann diese Schreibwut verebben. So schnell, wie sie gekommen ist. Natürlich kann sie auch langsam ausklingen. Zumeist, wenn der (vorläufige) Schlusspunkt gesetzt, man sich zurücklehnen kann, dann setzt wieder der nüchterne Prozess der Überarbeitung ein. Und was vorher im hellen Licht in größter Freude und Zuversicht zu Papier gebracht wurde, entpuppt sich in späterer Folge als mauer Abklatsch früherer Prosa. Tja. Dann heißt es: zurück zum Start und den Rotstift ansetzen.

Eine Eigenheit darf und will ich jetzt nicht verschweigen: bin ich in diesem musengeküssten Zustand, also läuft es wirklich wie geschmiert, dann merke ich, wie der Körper dagegen hält. Erst letzte Woche schmerzte plötzlich die linke Hand. Einfach so. Einfach einen Tag lang. Dann waren die Schmerzen wieder verschwunden. Seltsam. Oder das rechte Auge. Es zwickt. Schon muss ich befürchten, eine Entzündung davongetragen zu haben, obwohl ich seit Tagen keine Kontaktlinsen trage. Dann beruhigt es sich wieder. Und das linke Auge beginnt zu zwicken. Oder das rechte Ohr legt sich, macht zu und ich muss es eintropfen und spülen und darauf aufpassen. So geschieht es immer wieder, in diesen musischen Stunden. Von den gewöhnlichen Unpässlichkeiten, die langes Arbeiten am PC verursachen, mal ganz abgesehen. So scheint mir, als würde der Körper mit seiner Randexistenz nicht zufrieden sein. Eine andere Erklärung habe ich nicht. Oder, naja, vielleicht bilde ich mir die Sachen auch nur ein.

Gestern ein literarisches Novum aus dem Nichts erschaffen. Hm. Gut, mit Literatur hat es jetzt eher weniger zu tun. Vielmehr ist es ein gedankliches Experiment, das ich zwischen zwei Buchdeckeln pressen will. Aber zuerst gilt es herauszufinden, ob ich hier nicht daneben gegriffen habe. Gut, seien wir ehrlich: wenn es nicht hilft, in der Realität des Lesers, dann ist es in der Fiktion des Geschriebenen noch immer eine nett erzählte Geschichte. Irgendwie. Aber würden wir uns nicht manchmal wünschen, man/frau könnte die Karten auf den Tisch legen und sagen, was Sache ist? Und was wäre, wenn ich ihnen dabei helfen könnte?

Und zu guter Letzt wieder eine dieser kleinen erotischen Spielerein geschrieben. Ich wollte diesmal wirklich aus dem Vollen schöpfen. Wirklich. Aber die deutsche Sprache hemmt einen. Jeder Schriftsteller, der etwas auf sich und seiner Sprache hält, kann unmöglich Wörter verwenden, die jede Magie zerstören. Unmöglich! Wirklich. Ein wenig schiele ich immer wieder zu Schnitzler, der im Reigen den Akt an sich einfach ausblendete. Ich denke, er hat gut daran getan. Freilich, er wollte auch nicht die Erotik, sondern das Abgründige auf die Bühne bringen. Heutzutage will man jedes Detail wissen, in jedes Schlüsselloch gucken. Die Steigerung ist da kaum mehr möglich. Nein, natürlich ist sie möglich, aber die Auswüchse sehen wir tagtäglich in den Nachrichten. Die Lust des Menschen stumpft mit der Wiederholung ab. Ich bin kein Psychologe, kein Biologe, kein Soziologe. aber diese Erfahrung kann man nicht vom Tisch wischen, oder? Ansonsten würde es ja genau ein erotisches/pornographisches Werk geben mit dem die Menschheit ihr Auslangen finden würde. Dem ist nicht so. Ganz im Gegenteil. Immer mehr. Immer heftiger. Immer anders. Vermeintlich anders. Vermeintlich heftiger.

Und jetzt? Jetzt suche ich den Rotstift und los geht’s!

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erotische Verstrickungen

Erster Teil der „erotischen Verstrickungen“ ist hier nachzulesen: LINK

Wenn der Fußball ruht, gilt es, der schönsten Sache der Welt literarisch auf den Grund zu gehen. Die letzten Tage an ERIK gearbeitet. Dabei bemerkt, dass ansprechende Erotik aufs Papier zu bringen eine Herausforderung der Sonderklasse ist. Mich dabei ertappt, in Leseproben expliziter Bücher zu blättern. Um zu sehen, wie es denn andere tun. Aber schon nach wenigen Zeilen überkam mich nicht ein wohliger Schauer, sondern blankes Entsetzen. Ob des literarischen Zugangs. Ob der graphischen Darstellung der verschiedenen Intimitäten. Und dabei bemerkt, dass es wohl immer (oder so gut wie immer) auf das eine hinausläuft. Lehnt man sich jetzt zurück, so bemerkt man, dass es sich auch im Leben so verhält. Man könnte meinen, unser Leben bestünde aus einer Aneinanderreihung von Wiederholungen. Vielleicht habe ich mich deshalb in den ersten Kapiteln zurückgenommen, habe der Erotik keinen Platz eingeräumt. Vielmehr hoffte ich (und hoffe es natürlich noch immer), dass weniger mehr ist. Die Phantasie des Leser (besser: der Leserin) kann ich nicht toppen, kann sie nicht annähernd erreichen. Zu unterschiedlich sind sie. Im Besonderen in den kleinen Details. Deshalb bin ich kein Freund der detaillieren Beschreibung. Ich deute an. Ich male die Bilder mit dezenten Farben. Deshalb muss man schon ein gutes Auge, ein gutes Gespür haben, um etwas zu erkennen.

Zum anderen, ich muss mir klar werden, kann es gut sein, dass ich noch nicht den richtigen Dreh gefunden habe, um das Knistern aufs Papier und in den Text zu bringen. Und ich bin mir gar nicht sicher, ob ich es mit aller Deutlichkeit, mit aller Anstrengung versuchen soll.

Simona, die sich neben Evi spontan bereit erklärte (Twitter sei Dank), ERIK kennenlernen zu wollen, hat mir bereits zu den ersten drei Kapiteln Feedback zukommen lassen. Ei, das freut den Autor natürlich. Weil, wer „das dschunibert prinzip“ gelesen hat, der weiß, wie schwer es als Autor ist, gute, zeitgerechte Rückmeldungen zu bekommen. Und wenn man noch das Glück hat, dass die Testleserin auch noch im literarisch-wissenschaftlichen Betrieb zu Hause ist, diesbezüglich eine profunde Ausbildung genoss, dann kann man sich nur gratulieren – und hoffen, dass sie nicht alsbald die Geduld verliert.

Das Kapitel „Marie Claire“ ist zu langatmig. Simona würde es „rigoros straffen“. In der Tat. Beim erneuten Durchlesen kann einem dieses langjährige Hin und Her („Will er jetzt was von ihr?“; „Will sie jetzt was von ihm?“) ziemlich auf die Nerven gehen. Noch dazu, wo die Intimitäten nur nebenbei erwähnt, aber nicht in aller Deutlichkeit erklärt werden. Warum? Siehe oben. Vielleicht sollte ich das Kapitel hie und da mit Details aufpeppen. Aber nicht zu viel. Sonst verliert der Leser (besser: die Leserin) das Interesse. Die Neugier muss auf kleiner Flamme köcheln. Gar nicht einfach. Aber wer sagte, dass erotische Literatur einfach zu schreiben sei?

Kurz in mich gegangen. Kurz nachgedacht. Kann es sein, dass ich gar keinen erotischen Roman schreiben, dass ich nur das Liebesleben eines Mannes mit einer besonderen Vorliebe skizzieren wollte? Als ERIK entstand, zeitgleich mit Rotkäppchen 2069, schwebte mir eine ernsthafte Auseinandersetzung  mit der natürlichsten Sache der Welt vor. Dabei wollte ich auch die andere Seite, die der Frau nicht zu kurz kommen lassen. Ich einigte mich auf  Tagebuchauszügen und in einem Kapitel auf Ausschnitte eines E-Mail-Verkehrs. Lange, bevor Herr Glattauer die Mann-Frau-E-Mail-Sache zu einem Bestseller machte („Gut gegen Nordwind“ und „Alle sieben Wellen“).  Das sage ich hier und jetzt, damit es später nicht heißt, ich hätte diese Idee hegemannisch abgekupfert. Aber während Herr Glattauer diese virtuelle Beziehung auf etwa 220 Seiten ausdehnt – ohne Höhen und Tiefen, wo es scheinbar nur darum geht, ob sich die beiden Protagonisten lieben (!) und in der Realität treffen wollen – reichten mir rund 20 Seiten und ein Kapitel. Hätte ich den Hang zum Nachmachen, ich hätte dieses Kapitel auf 200 Seiten „aufblasen“ und als Glattauer-Nachfolger ins Rennen schicken müssen. Aber seien wir ehrlich: was soll das bringen? Eben!

Gestern, weit nach Mitternacht, habe ich Simona noch meinen neuesten Wurf geschickt:  Trockentraining. Rund zehn Seiten über ein fiktives Gespräch zwischen ERIK und der Leserin. Es ging flott von der Hand. Weil es wieder die Dialoge waren, die ich aus dem Ärmel schütteln konnte (besser: sie fielen einfach heraus). Es tut gut, zu wissen, dass man sich als Autor in vielen Bereichen verbesserte. Es ist viel Wasser die Donau hinunter geflossen, es sind zwischenzeitlich ein paar Bücher mehr entstanden, ich bin älter, reifer, erfahrener geworden. Das sollte man nicht unterschätzen. Nicht, wenn es um die Auflösung des komplexen zwischenmenschlichen Beziehungswirrwarrs geht. Vermutlich, würde ich konsequent meinen literarischen Weg gehen, müsste ich das Manuskript in den Ofen schieben und von neuem beginnen. Aber nur weil eines der Kinder nicht attraktiv ist, weil es in der Entwicklung hinterherhinkt, heißt es nicht, dass man es nicht genauso lieben kann, wie die anderen, die sich immer wieder hervortun. Am Ende ist es auch eine Reise in meine schriftstellerische Vergangenheit. Aber warten wir mal ab, was Simona dazu zu sagen hat.

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Die apokalyptischen Reiter der Partnerschaft

herzgIn der heutigen Die Presse am Sonntag („rettet den Sonntag“) gibt es einen nicht uninteressanten Artikel zum Thema Die Mathematik der Liebe, in der die Fortdauer einer Partnerschaft mathematisch ermittelt werden kann. Behaupten jedenfalls Oxford Professoren rund um James Murray. Wie das geht? Sagen wir, es dürfte funktionieren. John Gottman wiederum, ein US-Paartherapeut, entdeckte vier apokalyptische Reiter (Verhaltensweisen), die eine Partnerschaft auf lange Sicht zerstören:

1. bösartige Kritik anstatt sachlicher Beschwerde

2. Verteidigung bei Kritik anstatt Auseinandersetzung

3. Verachtung dem Partner gegenüber

4. Rückzug bei Konflikten anstatt Problemlösung

5. (von Psychotherapeutin Claudia Wille hinzugefügt) „Wenn keiner der beiden Partner sich an eine glückliche Zeit in ihrer Beziehung erinnern kann, trennt sich das Paar langfristig.“

Ich denke, diese höllische Reiterhorde gilt nicht nur in der partnerschaftlichen Beziehung, sondern auch zwischen Autor und Rezensent. Ja, ja.

Laura und Mohna und Robert oder „Muschis auf Tour 01“, die dritte

Aha. Mit vaginalen Kunstobjekten scheint frau noch Feuer am Dach legen zu können. Die Kommentare zur kommenden Ausstellung in der Onlineausgabe von „die Standard“ sind wahrlich lustig. Bei manchen Menschleins hört sich Kunst auf, wenn sie unter die Gürtellinie zielt. Und der Spaß sowieso. Woran das wohl liegen mag?

Erinnert mich an die Foto-Ausstellung von Robert Mapplethorpe im Kunsthaus. Beworben wurden die hübschen, farbenprächtigen Blumenbilder. Ich überredete damals eine gute Freundin, mit mir dort hinzugehen („wird dir sicher gefallen“). Tja, und dann, dann standen wir mit einmal vor einer Reihe S/W-Fotos, die einen „homo-erotischen“ Hintergrund hatten. Mit anderen Worten: schwarzafrikanischer Penis hier, weißeuropäischer Penis da. Und wir standen nicht alleine da. Ein merkwürdiges Gefühl, Genitalien oder Akte in aller Öffentlichkeit (schamlos) zu betrachten und so zu tun, als würde man die Qualität der Kunst abschätzen wollen (er: „Schatz! Sieh nur, wie scharf das Bild ist. Da sieht man jede Kleinigkeit.“ – sie: „Meinst du das erigierte Glied, links von der ausgepeitschten Nonne … oder das andere Bild, rechts neben dem Fellatio machenden Matrosenpärchen?“).

Jetzt stellt sich für mich die Frage, ob man/frau von Kunst erregt werden darf. Oder ist das der Pornographie vorbehalten? Oder wird Kunst, die stimuliert, zu Pornographie? Gibt es nicht schon pornographische Kunst? Oder kunstvolle Pornographie? Vielleicht sollte ich diesbezüglich mal eine Feldstudie machen. Wo ist denn der nächste Pornoladen? Ah, seh schon. Museumsstraße 1.