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Rückblick auf das Festival International des Jeux in Cannes

Das war es also, das Festival International des Jeux in Cannes, anno 2020. Das Spielefest in der glamourösen Stadt an der Côte d’Azur ist mit seinem milden Klima – man könnte meinen, der Frühling hätte im Februar längst Einzug gehalten – ein wohlig warmer Kontrast zu den vielen grauen und kalten Wintertagen in Wien. Vier Tage waren es, die ich mit dem Herausgeber des österreichischen Spielemagazins frisch gespielt dort verbrachte.

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PIATNIK: SMART 10 #SPIEL #KurzKritik

Letztens hat mich der Wiener Spieleverlag PIATNIK eingeladen, deren Neuheiten am Brettspielsektor auszuprobieren. Nach der Messe in Essen konnte ich deshalb ein weiteres Mal SMART 10 unter die Lupe nehmen. „Das Quizspiel der besonderen Art“, erdacht von zwei Wienern, überzeugt in allen Belangen. Man möchte nicht glauben, dass man in diesem Spielgenre noch überraschen kann, aber die Idee samt Umsetzung bringt frischen Wind in die Frage-Antwort-Spielerei.

Funktionieren tut die Sache ziemlich einfach: in der großen kreisrunden Öffnung der quadratischen Quizbox sind 10 Fragen wie auf einem Ziffernblatt angeordnet, während die 10 Antwort jeweils unter einem Knopf versteckt sind. Der erste Spieler kann sich demnach die für ihn einfachste Frage aussuchen, die Antwort geben und, in dem er den Knopf entfernt, überprüfen, ob sie stimmt. Liegt er richtig, behält er den Knopf und gibt die Box weiter. Der nächste Spieler sucht sich nun eine der verbliebenen 9 Fragen aus usw. Es geht so lange, bis alle Fragen beantwortet sind oder keiner mehr eine Antwort geben möchte. Gibt ein Spieler eine falsche Antwort, muss er alle sein bisherig gesammelten Knöpfe abgeben und geht für diese Runde leer aus.

Dadurch, dass alle Spieler mit der selben Frage konfrontiert sind, kommt es zu spannenden Duellen. Ich kann das Quiz guten Gewissens empfehlen. Weitere Fragen-Pakete, so hat man mir versichert, sind in Arbeit. Einziger Kritikpunkt (wohl eher Wermutstropfen), den ich finden konnte, ist vielleicht der Preis des Spiels. Es wäre deshalb zu wünschen, dass die demnächst erscheinenden zusätzlichen Fragen-Pakete eine moderate Preisgestaltung erfahren. So würde die Anschaffung einer Quiz-Box als Investition angesehen werden können.

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Übrigens, vom 15. – 17. November findet wieder das Spiele-Fest im Wiener Austria Center statt. Dort dürfen Brett- und Kartenspiele nach Herzenslust ausprobiert und – so das Taschengeld reicht – auch gekauft werden. Solltest du dort sein, würde es mich freuen, wenn du mich am Stand des Spielemagazins frisch gespielt besuchst.

Drei Tage auf der SPIEL’19 in Essen

In diesem Moment öffnen noch einmal die Tore zur SPIEL’19 in Essen und ich sitze bereits in Wien, im Café und versuche all die vielen bunten Eindrücke der letzten Tage aufs virtuelle Papier zu bringen. Keine einfache Sache, bemerke ich eine aufkommende Müdigkeit, die jeden Gedankengang verlangsamt. Messeauftritte, so viel ist mir in den letzten Jahren klar geworden, fordern Körper und Geist, will man die innere Spannung über die gesamte Dauer aufrecht erhalten. Wer möchte sich schon vor aller Augen eine Blöße geben, nicht?

Spielmessen unterscheiden sich von Buchmessen dahingehend, dass die Besucher Brett- und Kartenspiele vor Ort, an vielen Tischen, ausprobieren können. Die Lautstärke und die Energie sind damit um vieles höher als auf Messen, die das gedruckte Wort präsentieren. Die Leipziger Buchmesse kommt der SPIEL wohl am nächsten – beide sind Publikumsmessen, die sich bei den Konsumenten im In- und Ausland großer Beliebtheit erfreuen.

Im Neuheiten-Pavillon der SPIEL’19 entdeckte ich die amüsant anmutende Wirtschaftssimulation WongaMania: Banana Republic. Als ehemaliger Banker und stetiger Systemkritiker sprach mich das Spiel des Verlages Capital Gains Studio (Singapur) natürlich an. Kurzerhand besuchte ich deren Stand und nach einem kurzen Gespräch gab man mir eine Review Copy mit auf den Weg. Einem Probespiel steht also nichts im Wege und vielleicht ist es gut geeignet, dem gewöhnlichen Bürger die ausgeklügelten (und unausgewogenen, zuweilen unfairen) Finanz- und Wirtschafts-Mechanismen auf einfache Art und Weise, sozusagen spielerisch, näher zubringen.

Es ist schön, zu sehen, dass Brett- und Kartenspiele nichts von ihrer großen Faszination verloren haben. Das gemeinsame Spielen stärkt bekanntlich das Zusammengehörigkeitsgefühl und ist (gerade für kinderreiche Familien) ein kostengünstiges Vergnügen – in wirtschaftlich angespannten Zeiten kein unbedeutender Faktor. Natürlich konkurrieren die realen mit den virtuellen Spielen – und je mehr die gesellschaftliche Vereinzelung voranschreitet, um so mehr Zuwachs gibt es bei den Bit- und Byte-Games. Wobei mehr und mehr Brettspiele erscheinen, die auch bzw. nur solo gespielt werden können. Sollten die geeigneten Spielpartner fehlen, können Clubs und Vereine aushelfen (u.a. in Wien: Spielekreis). Vielleicht ist eine facebook-Gruppe (sah ich nicht letztens im Kino eine Werbung dafür?) genau das Richtige, um Gleichgesinnte zu finden. Freilich, die Chemie kann am Monitor nicht festgestellt werden, aber gut Ding braucht Weile.

Erwähnenswert ist der Umstand, dass kleine Spielverlage Beachtliches leisten können. Es wärmt einem das Herz, sieht man diese sprühende Begeisterung in den Augen der jungen Verlagsgründer und deren loyalen Mitarbeitern. Viel Herzblut steckt in den kleinen und großen Spieleschachteln und ich fühle mit ihnen, wenn es Lob und Tadel regnet. Aber man sollte niemals jene Kreativen vergessen, die all das erst ermöglichen: auf der einen Seite die Autoren, die selten im Rampenlicht stehen (im Gegensatz zu ihren Bücherkollegen) und auf der anderen die (für gewöhnlich freiberuflichen) Illustratoren, die es beide nicht leicht haben, auf ihre Rechnung zu kommen. Am Ende des Tages wird nämlich abgerechnet und in einem System, in dem die Münze, nicht Herz, Trumpf ist, müssen alle Tricks und Kniffe angewendet werden, um überhaupt einen Stich machen zu können.

Ich denke, so lange es junge Menschen gibt, die die Welt als Chance wahrnehmen, sich nicht unterkriegen lassen und ihren eingeschlagenen Weg konsequent gehen, so lange dürfen wir auf eine vielversprechende Zukunft hoffen. Und ist das Spiel nicht die Vorbereitung auf das Leben? Vielleicht, wer weiß, ist alles doch nur Spiel. Die Spielregel such ich freilich noch.

Glattauer, Cruz, Glavinic und andere Augenauswischerein

Die Kurzfassung für alle, die es eilig haben: Wäre ich bekannter, berühmter und erfolgreicher, würde ich keine laaangen Blog-Beiträge verfassen, sondern mir in Havanna die Sonne auf den Bauch scheinen lassen, einen Cocktail schlürfen und auf Hemingways Schreibmaschine ein breuereskes Werk verfassen. Und wenn ich gerade dabei bin, tät ich sicherlich ne Zigarre paffen. Ich denke, damit haben Sie den Kern dieses (und aller zukünftigen Beiträge) erkannt. Sie sehen, ich habe Ihnen viel Zeit erspart. Schließen Sie mich also in Ihrem nächsten Gebet um Steuersenkungen, Armenausspeisungen und Medienkontakte mit ein.

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Eigentlich hätte ich ja längst den längeren Eintrag zum Museum Liechtenstein schreiben sollen, aber ich warte noch auf die eine oder andere Antwort und so lange ich diese nicht habe, will ich nicht aus dem Nähkästchen plaudern. Gut. Gut. Deshalb – sehr unüblich um diese recht späte Uhrzeit – kurz ein paar Zeilen über Vergangenes und Zukünftiges. Es soll ja Leser geben, die sich hin und wieder für die leisen Zwischentöne meines Tuns interessieren. Angeblich.

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Title : MA VILLE Ean : 9782951645547
MA VILLE Ean: 9782951645547 prix: 11 euros Edition Populaire

Vermutlich ist das kleine Päckchen – besser: luftgepolstertes Kuvert – schon ein paar Tage im Postkasten gelegen, bis ich es endlich entdeckte – besser: ich mal die Post holte. Das Kuvert hatte eine längere Reise hinter sich. Ich gehe davon aus, dass sie strapaziös war – auch wenn man es ihm nicht ansah. Der Absender ist ein glühender Fan meiner Schreibe. Das klingt natürlich ein wenig überzeichnet – und ist doch untertrieben! Wir halten fest: Gunar kommt aus Maastricht. Er stolperte in XING über einen meiner Einträge. Er bestellte kurzerhand Tiret. Später dann Brouillé. Und ich glaube, er hat auch Rotkäppchen 2069 genommen. Und Schwarzkopf? Vermutlich. Müsste ich nachsehen, aber gehen wir mal davon aus, dass er alle meine (noch erhältlichen) Bücher hat. Mehr noch, er war der erste, der beim Club der 99 sofort mit den 25 Münzen bei der Hand war und sie mir nach Wien schickte. Seine Rezension zu den Tiret-Bänden im XING-Bücher, Bücher, Bücher – Forum quellen über vor Begeisterung – und ich kann dazu nur freundlich nicken, weil es sich als Autor nicht ziemt, dem Rezensenten überschwänglich zu danken. Man muss schon die Distanz wahren. Mehr oder weniger. Jedenfalls hat mir Gunar ein kleines, quadratisches Büchlein ins gepolsterte Kuvert gesteckt – und dazu einen von Hand geschriebenen Brief. Sehr persönlich gehalten. Ich war und bin zutiefst gerührt. Weil es nicht selbstverständlich ist, dass man mir ein Geschenk macht, weil meine Bücher „so viel Spaß gebracht haben“. Ja, ja. Das Büchlein Ma Ville,  je l’aime ist eine bitterbös schwarzhumorige, beinahe zynische Liebeserklärung an Paris in dunklen Strichen skizziert, mit wenigen (bis gar keinen) Worten auskommend. Gezeichnet ist es famos. Mir gefällt der Stil. Und der Humor bricht schon mal die politische Korrektheit mit einer brachialen Härte entzwei. Respekt. Und so bleibt mir wohl nur, mich bei Gunar auf diese Weise zu bedanken, mit diesen Zeilen. Und wenn er dann mal Madeleine in Händen hält, wird er sich sagen können: ich habe großen Anteil daran. Oui, das hat er 🙂

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.frisch gespielt – das Spielemagazin 3/2010 ist vorgestern in Druck gegangen. Diesmal bin ich sehr zufrieden mit mir. Auch wenn ich das Endresultat noch nicht in Händen halte, so gehe ich davon aus, dass uns ein großer Wurf gelungen ist. Auf der Buchmesse werde ich alle Ausgaben, die ich designt habe, wohlfeil bieten. Wir werden hübsche  und supergünstige Pakete schnüren, mit guten Brett- oder Kartenspielen oder meinen Büchern, vorrangig natürlich Schwarzkopf. Wer also mal das 52seitige Magazin aus nächster Nähe anschauen und durchblättern möchte: BUCH WIEN Stand 732, direkt gegenüber der Messe-Buchhandlung. Das groooße Schwarzkopf-Plakat sollte den Weg leuchten.

So nebenbei sei angemerkt, dass mir die liebe Autorenkollegin Helene Köppel (link) im Spiele-Magazin über den Weg gelaufen ist. Sie hat nämlich zum Brettspiel Carcassonne – Das Schicksalsrad (link) den zugehörigen historischen Roman geschrieben, der nun gemeinsam im Paket mit dem Spiel verkauft wird. Es ist schon merkwürdig, wie die Fäden der Begegnungen so verlaufen. Die gute Helene war die erste Autorin aus einem Publikums-Verlag, die sich mit mir ernsthaft befasst hat, mehr noch, sie hat mich von Beginn an unterstützt, sei es, dass sie meine Bücher gegen viele Münzen gekauft (während sie mir z.B. Die Affäre Calais (amazon) einfach so nach Hause schickte, natürlich reizend signiert), sei es, dass sie ihr Lob über die Tiret-Bände (Schwarzkopf gefiel ihr auch, bitteschön!) nicht verheimlichte, sondern in Rezensionen bekannt machte. Wer auf die Umschlag-Rückseite von Brouillé guckt, wird die Helene dort finden. Hier gibt’s die Seite mit der Spiele-Rezension als PDF: link

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Christoph, Gründer des ebook-stores beam-shop, hat mir einen Flyer zu Der Fetisch des Erik van der Rohe gesponsert. 2500 Stück werde ich nächste Woche bekommen. Ich habe sie heute gestern in die Druckerei geschickt. Die Zeit drängte, da ich sie ja während der Buchmesse verteilen möchte. Es gilt auf das ebook LYDIA hinzuweisen, das für schlappe 99 Cent zu haben ist. Für über 40 Seiten sollte es ein angemessener Preis sein, nicht? Gut, über den Inhalt kann man vermutlich streiten. „Glattauer für den reifen Leser“, ist dahingehend mein Werbe-Slogan. A., die bereits einige Kapiteln lesen durfte, bestätigte es mir offiziell auf meiner facebook Fan-Seite zu Erik. Ach ja, wer noch immer kein Fan ist, der sollte sich aber mal sputen. www.facebook.com/erikvanderrohe Dort findet man dann auch die Bilder zum Flyer und all die hübschen Damen, zehn an der Zahl, die jede ein Kapitel bekommt. Deshalb wurde das Konvolut auf zwei Bände aufgeteilt. Wer das Buch in gedruckter Ausführung haben möchte, muss auf euryclia.de eine verbindliche Vorbestellung abgeben. Kommen rund 1000 Vorbesteller zusammen, geht das Buch in Druck. Ohne Hilfe von Seiten der Leser passiert natürlich nichts. Aber man kann somit schon zu aller Anfang erkennen, ob überhaupt ein generelles Interesse an einer recht expliziten autobiographischen Fiktion besteht. Man wird sehen.

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Buchtrailer zu TiretVorgestern wieder ein paar Buch-Trailers in der Gegend herumverschickt. Teil 2 – eine Art von Weiterführung des bisherigen Trailers. Kürzer. Vielleicht sogar spannender – wenn man den Prelude noch nicht kennt. Matthias Brömmelhaus, ein Schreibtäter aus Überzeugung, hat ja über Tiret und Brouillé sehr lobend zu berichten gewusst. Mein kleines virales Buchtrailer-Experiment hat ihn zu einem Blog-Eintrag inspiriert, das mich natürlich sehr freut: „Virales Marketing“  – jedenfalls, nur wenn es mir gelingt, die Kreise, in denen ich mich im Moment virtuell bewege, zu durchbrechen, kann so eine virale Aktion Erfolg haben. Auf facebook habe ich heute ebenfalls den Buchtrailer (1)  gestellt. Und siehe da, schon gab es ein paar alte neue Gesichter – wie zum Beispiel die Spanierin Nunu (die mich an Penelope Cruz erinnert), die den Umschlag von Schwarzkopf für mich ins Spanische übersetzte und sich dafür ein Exemplar „erkaufte“: una absurda comedia criminal vienesa sobre hollywood y otras truculencias de richard k. breuer. Man möchte es nicht glauben, aber Nunu hatte Spaß mit Schwarzkopf – die Wiener Mundart, die hin und wieder im Text aufblitzt, dürfte dem Verständnis nicht im Wege gestanden sein. Jedenfalls, auch Nunu hat sich den Trailer angeguckt und mit „mag ich“ gekennzeichnet. Schön. Aber die große virale Wellenbewegung konnte ich (noch) nicht ausmachen. Dafür ist der Trailer wohl zu spezifisch, zu „literarisch“ und wenig breitenwirksam (ein tanzender Affe, der Whiskey süffelt, ist viral um Vieles wirksamer und effektiver zu verbreiten).

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Sonst? Die reizende Gabriele aus Salzburg hat nicht nur eine wohlwollend Buchbesprechung über Brouillé in ihrem Literaturblog der bluecher blog gemacht, sondern ist auch so freundlich, einen meinen Werbebanner auf der Startseite zu präsentieren. Das freut mich sehr. Überhaupt hat der bluecher blog alle bisher erschienen Bücher rezensiert. Ich glaube, damit schießt er den Vogel ab und bekommt von mir die Goldene Unterstützungsmedaille. Nebenbei ist Gabriele seit heute offizielles Mitglied im Club der 99. Wenn die Mozartstadt schon keine ordentliche Fußballtruppe hat, so kann sie mit einem tollen Literaturblog aufwarten. Ja, ja. Und das hübscheste Foto von Brouillé hat sie auch gemacht. Dafür gibt’s ein Extra-Lob.

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Am Montag Abend lud die VIENNA FILM COMMISSION (link) zu einem Stelldichein zwischen Film- und Verlagswirtschaft. Nun, der Abend hat mir wieder deutlich vor Augen geführt, woran es in Österreich – respektive Wien – mangelt: an frischem Wind. Man muss vielleicht wissen, dass es in Wien gerade einmal eine Hand voll Produktionsfirmen gibt, die in der Lage sind, einen ansprechenden Kinofilm mit mittlerem Budget zu stemmen (aber ohne Förderungen geht gar nix!). That’s all, folks! Diese Firmen sind schon lange im Filmgeschäft, haben allesamt Projekte und Ideen in der Lade liegen. Warum sollten sie nun das Buch eines kleinen, mittleren Verlages verfilmen? Eben! Macht keinen Sinn. Deshalb stufen wir mal den Abend unter „Augenauswischerei“ ein. Freilich, es bot die Möglichkeit, sich zu kontakten. Leider konnte ich mit der Dame, „die viel Geld hat“, nur kurz plaudern. Aber es reichte hoffentlich aus, um einen kleinen Eindruck zu hinterlassen. Die Dame ist weder reich, noch sonst wie begütert, sondern sitzt einfach nur in der Film-Förderstelle des Bundes und hilft mit, Projekte zu finanzieren (natürlich entscheidet ein Kremium, was gefördert wird und was nicht). Das Highlight des Abends war sicherlich Thomas Glavinic, der in einer recht lockeren, jovialen Art den Bestseller-Autor heraushängen ließ und sich deshalb kein Blatt vor den Mund zu nehmen brauchte. Seine negativen Erfahrungen mit der Filmwirtschaft  – als Drehbuchschreiber bzw. als Rechte-Inhaber seiner Bücher – verschwieg er natürlich nicht. Ich denke, er hat den wesentlichen Kern getroffen, wenn er meinte, dass es im Film-Biz Leute gibt, die sich kreativ einmischen, obwohl man ihnen jegliche Kreativität absprechen müsste. Ich habe nur mal Vorzimmer-Film-Luft geschnuppert und kann bereits diese Feststellung bestätigen. Und wer sich für die Filmwirtschaft generell interessiert, der weiß auch aus Anekdoten und Erzählungen von Filmleuten, was da so abgeht. Kein Zuckerschlecken für kreative Genies. Wahrlich nicht. Die Fotos des Abends sind übrigens sehr gelungen. Von mir und meiner Agentin SP. gibt es übrigens ein hübsches Foto. Leider blieb meine Anfrage, ob man auf einzelne Fotos verlinken dürfe, unbeantwortet. Hier ist der Link zu allen Fotos. Viel Vergnügen beim Durchklicken. Spannend wird es um die Nummer 160 😉

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Die Ausleihe von digitalen Büchern und Magazinen in der virtuellen Wiener Bücherei ist bereits möglich. Wer hätte das gedacht? Ist ja eine interessante Sache. Gestern, in facebook auf der Seite der Wiener Bücherein, davon erfahren, gleich eine Anfrage gestellt („ich will auch meine eBooks von euch verleihen lassen“), eine Antwort bekommen und mich an das zuständige Unternehmen DiVBib gewandt, das diese digitale Ausleihe technisch möglich macht. Ich denke, dass man mich alsbald kontaktieren wird und wenn alles rund läuft, dann sollte man meine eBooks in naher Zukunft offiziell ausleihen können. Zu kaufen gibt es diese übrigens auch. Für ein paar Münzen. Will ich nur deponiert haben. Während die Verlage ja horrende Preise festsetzen (okay, sie müssen auch ordentlich Geld verdienen), sehe ich die eBooks im Moment nur als Auflagenbringer. So wurde Rotkäppchen 2069 innerhalb eines Monats rund 1000 Mal, Tiret (da waren es schon zwei Monate) sogar 3000 Mal herunter geladen. Das hätte ich mit einer Papierauflage nie erzielen können. Vielleicht sollte ich nun sagen, dass ich sie gratis anbot. Als Marketing-Aufmerksamkeits-Aktion. Würde ich das aber nicht dazu sagen, ich wette, Sie wären erstaunt gewesen. Und hätten sich vielleicht auch ein eBook heruntergeladen (freilich erst nach Einwurf von ein paar Münzen), nur um zu schauen, ob es wirklich das Geld wert ist. Ja, so funktioniert der Bestseller-Lemming-Effekt. Der Inhalt tut dann (fast) nichts zur Sache. Glauben Sie mir das!

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Und zu guter Letzt nur ein kleiner, feiner Hinweis auf das Crowdfunding-Projekt AZADEH (link) – meinem Erstlingswerk, eine Wiener Fin-de-Siècle-Liebesgeschichte (1899) auf startnext.de. Ein einführendes Video gibt es auch zu begucken. M.D. aus A. gefällt dieses besser als der Tiret-Trailer. Vermutlich, weil es mehr von Wien zu sehen gibt. Richtig bewerben werde ich das Projekt wohl erst nach der Buchmesse. Sonst glauben die Leutchen ja, ich würde Ihnen nur noch Geld aus der Tasche ziehen wollen. Richtig. Damit schließt sich wieder der Kreis. Wäre ich bekannter, berühmter und erfolgreicher hätte ich das nicht nötig. So! Jetzt mixe ich mir einen Cocktail und paffe eine Zigarre. Glauben Sie nicht?

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Ein Werwolf, die Liebe und andere Grausamkeiten

Halloween-Werwolf
Halloween goes Werwolf by Sonja Ulreich

Gestern, passend zu Halloween, „ge-werwolft“. Ein „Party“-Spiel der überdrüber-Kategorie. Wer wissen will, wie das funktioniert, bitte sehr:

[entnommen: dem öster. Spielemagazin frisch gespielt Ausgabe 1/2009 von Thomas Bareder] Jeder erhält zu Beginn verdeckt eine Karte vom Spielleiter – er moderiert  das Spiel – zugeteilt, die ihm seine Identität und Rolle im Dorf verrät. Neben den „normalen“ Dorfbewohnern gibt es – eher für erfahrene Runden – auch solche mit besonderen Fähigkeiten und natürlich die als Dorfbewohner getarnten Werwölfe. Zwei Gruppen gibt es nun, beide mit dem Ziel die andere zu eliminieren, wobei auf den ersten Blick die Werwölfe stark benachteiligt scheinen, kommen doch auf einen Werwolf vier Dorfbewohner. Aber diese sind gut getarnt und kennen ihresgleichen. Jede Runde (Nacht) schläft das Dorf ein, d.h. schließen alle – überwacht vom Moderator – die Augen. Danach werden nacheinander die   unterschiedlichen Dorfbewohner, vor allem aber die Werwölfe, vom Moderator „aufgeweckt“ um ihrer Bestimmung zu folgen. Werwölfe einigen sich auf  ein Opfer, das schlicht und ergreifend gefressen wird. Am nächsten Tag fehlt (zumeist) ein Dorfbewohner – der Spieler ist ausgeschieden – und die Gemeinschaft, darunter auch die (getarnten)  Werwölfe ist nun aufgefordert, einen Schuldigen zu finden und – einigt man sich – zu lynchen. Dumm, wenn ein  Unschuldiger dran glauben muss, außer man ist Werwolf. FAZIT: Ursprünglich einem russischen Volksspiel entstammend, ist Werwölfe ein interaktives, deduktives Partyspiel, das echten Erlebnischarakter hat und jeder einmal gespielt haben sollte. Die vorliegende Version [Anm.: vom Spieleverlag Pegasus] besticht durch die Vielzahl an neuen Karten, einem System zum Chancenausgleich und Szenarien (u.a. mit Vampiren). Ein Muss für Fans, gut spielbar bereits ab Schulalter, perfekt beim Lagerfeuer und auch in Gruppendynamikseminaren o.ä. ein Hit, werden nur wenig Kommunikationsfreudige passen. [virtueller Abdruck mit freundlicher Genehmigung]

Werwolf eignet sich also hervorragend in einer größeren Gruppe (ab 10 Leutchen macht es richtig Spaß) zu spielen. Das ist aber auch schon der Knackpunkt: denn heutzutage ein Dutzend Leute an einem Ort zu versammeln, ist eine organisatorische und logistische Meisterleistung. „Spontan-Absagen“ und kurzfristige Krankheitsfälle (bitte das nächste Mal ein ärztliches Attest mitnehmen!) können schon arg am Nervenkostüm der VeranstalterInnen zerren. Großes Lob also für EL. (als Corpse Bride verkleidet; stilecht mit Schleier, bitteschön!) und Claudia Toman (die gute Fee des Abends), die diesen  Halloween-Event auf die Beine stellten. Es fehlte nicht an Getränken und Speisen (nicht selten war der brotlose Dichter am Buffet-Tisch zu finden,  was nicht am Hunger lag, sondern vielmehr an der Spielmechanik; aber davon später mehr), das Kerzenlicht (kein elektrisches Licht!) sorgte für die passende Stimmung und den dunklen Rahmen. Dekoration inklusive (die lebensechte „Phantom der Oper“-Puppe konnte einen schon erschrecken ;“Huh, wer ist denn der da?“)  Dass alles so schön in Szene gesetzt wurde, liegt vor allem daran, dass EL. Stage Managerin der großen Bühnen dieser Welt ist. Ja, ja.

So nebenbei gab es auch noch ein Mörderspiel zu absolvieren. Auf kleinen Zetteln wurde einem ein Mordauftrag erteilt (wer, wann, wo, mit  was). Ich erhielt den mörderischen Auftrag, den guten Pebo (im Kostüm des doppelgesichtigen Teufels; ich werde ihn für die „Brouillé“-Premiere sicherlich engagieren) ums Eck zu bringen. Mit einem „Panda“. Der Zeitpunkt? Wenn sich ein Gast, der früher gehen musste, aufmacht. Übrigens, Victoria Schlederer (hübsch kokett kostümiert; gleich zu Beginn setzte  sie sich devot  vor meine und Pebos Füße; das kann man(n) schon gut finden) war jener welcher Gast. Jetzt ist es natürlich so, dass auch andere ihren Mordauftrag ziehen. Was so viel heißt, dass man vermeiden sollte, irgendwohin zu gehen, wenn man aufgefordert wird, da dort schon das Todesurteil auf einen lauern könnte („Äh, würdest du mal kurz in die Garderobe kommen?“). Wer seinen Auftrag (konsequent und gut) ausführt, erhält vom „Toten“ dessen Mordauftrag und kann, so er noch nicht erfolgt ist, diesen seinerseits ausführen. Zwar konnte ich Pebo erfolgreich ins Jenseits befördern, aber als ich mir das Mordwerkzeug für die gute Dani Dina aus dem Badezimmer holte („Bürste“), war ich unaufmerksam; die Sektflasche bohrte sich aller Wahrscheinlichkeit nach in die Lunge, als ich das Badezimmer verließ; Dani Dina war demnach schneller (hätte ich die Bürste gehabt, hätte ich sie noch aufs Sofa locken müssen („setzt dich doch zu mir, Dani Dina“), um dort meine blutige Tag zu vollbringen; aber soweit ist es nicht mehr gekommen, wie gesagt, die Sektflasche machte mir den Garaus; wenigstens wurde ich nicht mit einem Keramik-Fliegenpilz erschlagen). So viel zum paranoiafördernden Mörderspiel.

Zurück zum Werwolf-Spiel. Wenn man sich in einer Runde von Leuten wiederfindet, die man nicht kennt, tut man sich anfangs schwer, festzustellen, wer etwas zu verbergen hat und wer nicht. Während einer seine Werwolf-Identität durch Quasseln zu verbergen sucht, bleiben andere eher stumm und ducken sich förmlich in den Schatten möglicher Verdächtiger. Prinzipiell ist es ja so, dass man in der ersten Runde keinen Funken einer Ahnung hat, wer wer sein könnte (es sei denn, man ist Werwolf oder eine Seherin oder eine Hexe oder Amor … ja, die Liebe kommt hier nicht zu kurz). Es ist ein „Schuss in die Menge“, den man abgibt („Du bist so verdächtig still!“; „Du redest verdächtig viel !“; „Bei dir hat es geraschelt!“; „Du hast gegrunzt, als wir aufwachten!“). Ein möglicher Dialog könnte folgendermaßen aussehen:

„Ich tippe auf X.“
„Warum?“
„Keine Ahnung. Ich sag mal was.“
„Ja, nehmen wir X.“
„Wer ist für X.?“

Drei Hände werden gehoben. Eine vierte geht zögernd nach oben. Die Köpfe wandern zu X., der sich zu verteidigen sucht. Mit den üblichen schwachen Argumenten:

„Ihr macht einen Fehler! Ich bin’s nicht!“

Diese Verteidigungsrede, ein wenig holprig ausgesprochen, macht X. noch verdächtiger. Und schon gehen weitere Hände in die Höhe. Zumeist denkt man sich: besser, es trifft X. als mich (da lernt man wieder etwas über Gruppendynamik und Psychologie und was man für ein „Arsch“ sein kann).

In späterer Folge lernt man seine „Pappenheimer“ recht gut kennen, wodurch sich dann folgender Dialog entspinnt:

„Ich tippe auf X.“
„Warum?“
„Er hat das letzte Mal schon so merkwürdig g’schaut.“
„Ja, nehmen wir X.“
„Wer ist für X.?“

Freilich, nach den ersten Runden, wenn sich die Zahl der „Todesopfer“ erhöht hat, beginnt der deduktive Teil des Spieles. Wer stimmt für wen und warum. Wäre nicht das ominöse Liebespaar, es könnte recht einfach sein; aber Gott Armor erwählt heimlich ein Liebespaar und gibt ihnen die Aufgabe, sie mögen bis zum Schluss durchhalten, egal, ob sie von unterschiedlicher Ausrichtung sind (Werwolf – Dorfbewohner). Ich darf stolz sagen, zwei Mal den Part des Geliebten gespielt zu haben. Beide Male konnte ich mit meiner Holden gen Sonnenuntergang reiten (die Blutspur, die wir im Dorf hinterlassen haben, nun, die zählt da natürlich nicht; es geht nur um die hehre Liebe, die alles überdauert!)

Das erste Spiel konnte ich bravourös als verliebter Werwolf beenden, was zur Folge hatte, dass ich in den nächsten Spielen kritisch beäugt wurde und man mir recht schnell den Garaus machen wollte. Meine Verteidigungsstrategie („Also, ich bin’s wirklich net!“) war zumeist schwach und unausgegoren. Und wer auf einer der beiden Sofas saß, machte sich prinzipiell mal verdächtig (Grund genug, alsbald die Sitzpositionen zu tauschen). Da ich also die nächsten Male recht rasch ins Jenseits befördert wurde (und Tote dürfen natürlich nicht mehr an den folgenden Dorfdiskussionen teilnehmen), machte ich mich nach Walhalla auf, sprich: zum Buffet-Tisch. Dort aß ich mehr aus Gusto, denn Hunger. Interessant ist ja, dass man dem ganzen „Dorftreiben“ von „oben“ zuschauen kann. Man weiß nun, wer welche Identität hat und kann fasziniert beobachten, wie jeder seine Strategie anlegt („Ihr zwei kommt mir sehr verdächtig vor!“)

Erst in den letzten beiden Spielerunden wurde die Diskussion laut, ob man verstärkt bluffen solle („Ich bin die Seherin und weiß etwas!“); dass es keiner gemacht hat, zeigt, wie ehrlich der Mensch auch in einem banalen, unwichtigen Spiel ist. Die Angst oder Befürchtung, beim Bluffen erwischt zu werden und von nun an nicht mehr als „ehrlich“ eingestuft zu werden, war wohl zu groß. Ich bin sicher, beim nächsten Mal, mit all den gewonnenen Erfahrungen, wird geblufft, dass sich die Bretter biegen.

„Ich tippe auf X.“
„Ich weiß, warum du mich gewählt hast! Du bist ein Werwolf!“
„Woher willst du das wissen?“
„Ich habe es G E S E H E N!“
„Du kannst es nicht G E S E H E N haben, weil ich es S E H E N hätte müssen!“
„Okay, dann nehmen wir Y!“
„Warum?“
„Er hat das letzte Mal schon so merkwürdig g’schaut.“
„Ja, nehmen wir Y!“
„Wer ist für Y?“

Mehr gibt es jetzt gar nicht mehr zu sagen. Außer, dass der gestrige Abend förmlich nach einer Wiederholung schreit („Bitte net so laut!“). Gut, über den „Kostümierungszwang“ („wer sich nicht verkleidet, bekommt auch keine Süßigkeiten!“) kann man hoffentlich reden (ich wählte die Verkleidung eines US Farmers, dem die Krise Haus und Hof gekostet hat; wir sehen: wenn der Kleiderkasten nix Brauchbares hergibt, muss man sich in gesellschaftskritische Töne gewanden). Sollte jemand Interesse haben, beim nächsten Mal mitzumachen, bitte mich zu kontaktieren oder einen netten Kommentar hinterlassen.

Übrigens:

SPIELEFEST 09: 20.11. bis 22.11. im Austria Center; auf dem Spielestand des Magains „frisch gespielt“ wird es die Möglichkeit geben,  ein moderiertes Werwolfspiel auszuprobieren. Ich werde natürlich auch anwesend sein. Man halte Ausschau nach einem aufstrebenden Autor (die Verkleidung gibt’s exklusiv bei mir zu kaufen), der sich bemüht, Interessierten das eine oder andere literarische Spiel näherzubringen. Gut möglich, dass ich hin und wieder dezent auf mein schriftstellerndes Ouevre hinweise („Habe ich dir schon von der coolen 2.Auflage von „Schwarzkopf“ erzählt? Hast du schon einen Folder?“). Virales Marketing nennt man das in der Fachsprache (also, so lange subtil lästig sein, bis der potenzielle Kunde die Geduld verliert und kauft kauft kauft).

Wer Victoria Schlederer persönlich kennenlernen will (ob sie sich wieder devot gibt, bleibt abzuwarten), hat demnächst die Möglichkeit dazu:  am 11.11. (huch, der Fasching beginnt!) stellt sie ihr neues Buch „Des Teufels Maskerade“ (Random House/Heyne) in der Buchhandlung Thalia W3, Landstraße vor. Ich werde sie noch bitten, ein paar Details diesbezüglich zu verraten.

Claudia Toman wiederum wird am 28.11., ab 15 Uhr, Märchenhaftes in der Genussbuchhandlung TIEMPO vortragen. Unterstützt von dem einen oder anderen Kollegen, der einen oder anderen Kollegin, sollte für stimmungsvolle Unterhaltung gesorgt sein. Ich gehe davon aus, dass sie die gute Fee geben wird. Wie im wahren Leben auch. Ja, ja. Ihr Buch „Hexendreimaldrei“ (Diana Verlag) wird sie sicherlich gerne in einer Pause oder im Anschluss signieren (ich hab bitteschön bereits eines!).

Im nächsten Spielemagazin „frisch gespielt“ 3/2009, das Mitte November erscheinen wird (ich darf es nächste Woche im Schweiße meines Angesichts layouten), gibt es übrigens einen Schwerpunkt, der sich mit „spielbarer Literatur“ auseinandersetzt. „Tore der Welt“ soll neben „Donna Leon“ und „Welt der Bücher“ kritisch unter die Lupe genommen werden. Ich erlaube mir, darüber in meiner Kolumne zu fabulieren. Da fällt mir ein, wie wäre es mit einem interaktiven „Ro2069“-Spiel? Natürlich nur für Erwachsene. Hmmm?! Wo ist bitteschön der nächste Spieleverlag?

Und zu guter Letzt die freudige Nachricht, dass ich – vielleicht – auf der BUCH Wien mit meinen Büchern vertreten sein werde. Wird sich erst nächste Woche klären. Einen Autorenstammtisch-Ausflug zur Messe wird es freilich geben. Mal schauen, ob wir uns der Vielzahl an kreischenden Groupies erwähren können. Eventuell schicken wir Pebo vor. Falls er Glück hat, reißen sie ihm nicht die Kleidung vom Körper. Ja, wenn ich eines vom „Werwolf“-Spiel gelernt habe, dann jenes, dass es immer gut ist, andere ins Feuer zu schicken. Soll mal einer sagen, dass man nichts fürs Leben lernt, wenn man spielt. Fragen?