Archiv der Kategorie: about technik

Pro Evolution Soccer 2008

GC1PES 2008! Zu 75 % fertig und bereits auf der Games Convention in Leipzig gestern gespielt. Merkwürdigerweise musste ich gleich mal feststellen, dass die Grafik der PES3 und XBOX 360 der PC-Version überlegen ist. Liegt es vielleicht an den Einstellungen (Auflösung, Darstellungsqualität)? Oder wird hier noch nachgebessert? Die grafische Menüführung ist topschick und sehr stylisch.

Am Spielgefühl hat sich so gut wie nichts verändert und ist noch immer sehr gut. Neue Spieler- und Tormann-Animationen wirken noch realistischer. So hat mir besonders ein Schuss durch die Beine des Tormanns gefallen. Bei PES 7 konnte ich mich noch an keine solche Aktion erinnern (oder sah nicht realistisch genug aus).

PES 2008Das wohl größte Manko, ist leider nicht geändert worden. Betätigt nämlich Spieler A den Passknopf und spielt den Pass, so schaltet der Cursor des Spielers B zum nächststehenden Abwehrspieler. Wollte man aber als Verteidiger in den „ersten Metern“ des Passes hineingrätschen und ihn versuchen abzufangen, so passiert es mehr als oft genug, dass der Cursor sofort umspringt und einen weiter hinter postierten Verteidiger grätschen lässt. Bei den vorigen Teilen der Serie war dies nie der Fall. Warum dieses „Feature“ aufgenommen wurde, kann ich mir nicht erklären. Vielleicht möchte Konami damit die Spieler dezent auffordern, den Cursor nur noch manuell zu schalten.

Passes, so kommt es einem manchmal vor, scheinen nach einem undurchschaubaren Zufallsprinzip zu funktionieren. Obwohl klar und deutlich ein vorderer Spieler anvisiert wurde, erfolgt der Pass zu einem ungünstig, an der Seite stehenden Spieler. Ich beobachtete diesen Sachverhalt nicht nur in meinem Spiel, sondern auch in dem anderer Spieler.

Sonst gibt es freilich nichts zu meckern oder ist mir unangenehm aufgefallen. Wie viele Tage sind es noch, bis PES2008 veröffentlich wird?

p.s.: eigentlich ist’s ja Blasphemie, ich weiß, trotzdem, der Vollständigkeit, sei gesagt, dass ich zwei Spiele von EA verfolgte und feststellen musste, dass es sich schon sehr gut an die PES-Serie angenähert hat. Der Ball klebt nicht mehr am Fuß, sondern hat sein Eigenleben. Vielleicht sollte man es einmal ausprobieren. Wer weiß, wer weiß

TEST: Notebook HP Compaq nc2400 (EZ126AW)

nc2400

Gestern abgeholt, heute ausgepackt und konfiguriert: das kleine Buisness-Notebook von HP mit der Bezeichnung nc2400 in der Variante EZ126A, was so viel heißt, wie:

Core Solo U1400 1.20GHz ULV • 1024MB • 60GB • DVD/CD-RW Combo • Intel GMA950 onboard Grafik max.128MB shared memory • USB 2.0/FireWire/Modem/Gb LAN/WLAN 802.11abg/Bluetooth • 12.1″ WXGA TFT (1280×800) • Windows XP Professional • Li-Ionen-Akku (6 Zellen) • 1.29kg • Fingerprint-Sensor • 36 Monate Herstellergarantie zum Preis von € 1.050,- [entnommen: http://www.geizhals.at]

Die Maße sind wirklich bescheiden: kleiner als ein A4-Blatt, dafür 2,5 cm dick (die neuere Generation ist da schon dünner); wer sich dieses Notebook anschafft, der tut es prinzipiell der Mobilität wegen. Das Gewicht soll schlappe 1,65 kg mit dem mittleren 6-Zeilen-Akku (der 2 cm aus dem hinteren Teil des Notebooks herausragt) be- tragen, was meine (selten genutzte) Küchenwaage bestätigt. Gegenüber meinem 4 Jahre alten 15,4 Zoll Laptop, der das doppelte auf die Waage bringt, ein angenehmes Gewicht (freilich, es könnte noch leichter sein).

An der Qualität der Tastatur, ein wesentliches Kriterium für Vielschreiber, gibt es nichts zu beanstanden. Die Entwickler haben es fertig gebracht, trotz der kleinen Größe, eine vollwertige Tastatur unterzubringen (abgesehen von den schmalen Sondertasten, die aber m.E. nicht ins Gewicht fallen). Der erste Eindruck: das Tippgefühl ist hervorragend. Ob es längeres ermüdungsfreies Schreiben ermöglicht, wird noch zu prüfen sein.

Der 12,1″ Bildschirm mit einer Auflösung von 1280 x 800 Pixel geht angenehm in die Breite; für Weitsichtige Benutzer ist die Auflösung zur Bildschirmgröße natürlich nur bedingt zu empfehlen, die Schrift und Icons sind schon recht klein dargestellt; inwiefern sich das beim Arbeiten mit den verschiedensten Softwareprogrammen auswirkt und ob die Helligkeit für den Außeneinsatz ausreicht, davon werde ich in späterer Folge berichten. Was ich mal sagen kann, ist, dass der TFT-Schirm für meine Begriffe eine große Blickwinkelabhängigkeit hat, ansonsten aber von einer guten Qualität ist.

An der Verarbeitung gibt es nichts zu bemängeln. Design-Sensationen darf man sich keine erwarten, das Notebook ist in einem schwarz-gräulichen Buisness-Anzug eingekleidet. Ich würde sagen, es drängt sich nicht auf, ist zeitlos und dadurch wirkt es neutral. Man könnte es freilich auch farblos und spießig nennen. Andererseits, heißt es nicht, dass weniger mehr ist? Ich bin jedenfalls mit der äußeren Optik zufrieden.

mitgeliefertes Betriebssystem: Windows XP Prof (wer will schon ein Vista in Kinderschuhen?), ansonsten keine Software;

Conclusio: noch konnte ich keine Argumente finden, die gegen das Gerät sprechen. Gottlob. Wer will sich schon sagen müssen, dass die Investition für die Würste war? Nächste Woche, wenn ich es nach Berlin mitnehme, wird es sich beweisen müssen, in Mobilität (Akku-Laufzeit soll unglaubliche 6 Stunden betragen) und erognomischer Bedienbarkeit. Für knapp über € 1.000,- gibt es bis dato kein vergleichbareres Sub-Notebook, noch dazu mit einer 3jährigen Garantie!

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