Archiv der Kategorie: frisch gespielt

Nach dem Wiener Spielefest 2012

Spielefest 2012

So! Damit ist also das Wiener Spielefest 2012 auch für dieses Jahr Geschichte. Drei Tage lang habe ich meine Bücher und das Spielemagazin frisch gespielt angepriesen und Interessierten näher gebracht. Dabei wieder bemerkt, dass Rotkäppchen 2069 noch immer ein zugkräftiges Äußeres an den Tag legt. Grund genug, wieder intensiver an Rotkäppchen 2069B zu denken. Schwarzkopf in Wien zu »besingen« scheint mir, als würde ich Eulen nach Athen tragen. Dass der Marketingleiter von Pegasus Spiele zur Wiener Krimicomedy griff, ist verständlich. Als Schwabe schätzt er den Wiener Schmäh dann doch sehr. Dass ein Hofrat der Wiener Polizei zu der Revolutionssaga Tiret und Brouillé tendierte hat nicht mit Humorlosigkeit zu tun, sondern damit, dass dieser ein Geschenk suchte. Na bitte. Mit einem anderen Hofrat (hach, wie schön das klingt, im Wienerischen) lang und breit geplaudert. Gute alte Zeit kann ich da nur sagen. Mit einem CoSim-Trainer über Tabletop-Spiele befunden, die mich schon immer faszinierten – gespielt habe ich bis dato noch keines. Für die Spielefreak-Community gibt es natürlich auch einen Social-Media-Kanal und nennt sich boardgamegeek – beeindruckend, was man da so alles findet. Eine (Spiele)Welt für sich. Da fällt mir ein, dass K., unser Spielehistoriker mit leuchtenden Augen erzählte, dass es »der schwebende Turm« war, der ihm die Welt zum Schach eröffnete. Diesen unsterblichen Spielzug setzte im Jahr 1895 der damalige Meister seines Fachs, der Wiener Wilhelm Steinitz, aufs Schachbrett. Dass Steinitz kein umgänglicher Mensch war, ist eine andere Geschichte. Apropos. Dass Charaktere mit den Namen Steinitz und Tschigorin in Band III Madeleine eine Rolle spielen, mag nach einem Zufall klingen. Ist es freilich nicht.

So. Morgen, Montag, heißt es wieder in konspirative Gedanken abzutauchen und an Con$piracy weiterzuarbeiten. Es wird Zeit.

Übrigens, das Spielefest steht vor der Tür!

Neue Ausgabe fg 3/2012

Dieses Wochenende, wie vielleicht schon bekannt ist, geht wieder das SPIELEFEST im Austria Center über die Bühne. Von Freitag bis Sonntag darf, soll, muss gespielt werden. Wer Herr seiner Zeit ist, für den bietet natürlich der Freitag paradiesische Zustände: viel Sauerstoff, viel Platz, viele Spiele. Am Samstag und vor allem Sonntag kann es schon eng werden, im verwinkelten Konferenzzentrum, das mal Gegenstand eines großen politischen inner- österreichischen Skandals war. Natürlich. Ich wüsste von keinem größeren Bauvorhaben, wo nicht dubiose Zahlungen ausgemacht werden könnten. Aber das ist jetzt ein anderes Thema und gehört jetzt nicht hierher. Am Spielefest werde ich – wie jedes Jahr – am Stand des Spielemagazins frisch gespielt einen guten Eindruck erwecken. Von 9 Uhr bis 19 Uhr. Das geht freilich nur mit gehörigen Portionen Kaffee, die es hoffentlich wieder geben wird. Nebenbei präsentiere ich meine Bücher, allen voran Schwarzkopf. Madeleine ist noch nicht dabei. Die Druckfahne geht heute an die Druckerei; damit sollte das Buch zur BUCH Wien erscheinen. Nope, Stand habe ich dort keinen. Ich werde mich als Privatmann unter das interessierte Volk mischen. Angeblich liegt Lesen im Trend.

Besondere Geschenke-Tipps gefällig? Ja, ja.

Schmuckes Kästchen

Krimibox Schwarzkopf
Das Taschenbuch Schwarzkopf (Black Edition) in der von Hand gefertigten schwarzen Schachtel der Werkstätte Octopus und ein paar hübsche Zugaben, sowie die dazupassende Geschenkverpackung um günstige € 25,-  Details: link

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Die Premierenfeier zum neuen „Kottan ermittelt“-Film hat mich ein wenig aus der gewohnt strebsamen Bahn geworfen. Zu lange. Zu viel. Zu intensiv. Gut. Hier muss relativiert werden. Ein paar Gläschen Prosecco (vermutlich von mäßiger Qualität), passiver Nikotinqualm („wir rauchen, wo’s uns passt!“) und eine Schauspielerin, deren Lachen mich in den Bann zog. Mehr braucht es nicht, um sich das Glas nachfüllen zu lassen und länger als üblich zu verweilen. Das Ergebnis – immer gibt es eine Konsequenz: der nächste Tag war zum Wegschmeißen, weil Kopfweh und eine unangenehme Übelkeit mich zu einem unproduktiven Dasein zwangen. Entsetzlich. Auch wenn ich mich aufraffte, da war nicht viel aus mir herauszuholen. Am Abend dann ins LIECHTENSTEIN MUSEUM, zur Ausstellungseröffnung und das imposante Silbergeschirr bestaunt – genauso wie die Gemälde, die vergangene Menschen zeigen, die mir gegenwärtig wirken. Ja, der Mensch mag sich aufgeklärt und gebildet geben, aber die Instinkte, die Motive, die Ängste, sie sind ständiger Begleiter. Heute genauso wie vor tausend Jahren. Und wenn man später einmal in meinem Tagebuch die Passage über die Premierenfeier lesen wird, dann wird sich der eine oder andere denken: das ist ja wie beim Schnitzler. Ich sage ja, die Dichter und Dramatiker und Schriftsteller haben sich nicht sonderlich verändert.

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Kommen wir nun zum wesentlichen Punkt und schalten in die Verkaufsabteilung des Verlages. Wer noch besondere Geschenke für seine Liebsten sucht, der könnte bei mir durchaus fündig werden. Ich hätte folgendes Angebot für fleißige Blog-Leser und solche, die es werden wollen:

Rotkäppchen 2069 (2.Auflage)
zwei eingeschweißte Exemplare mit der Nummer 44 und Nummer 100 sind noch zu haben; das war’s dann! Wann die dritte Auflage erscheint, ist noch offen. Rest-Exemplare auf amazon.de oder buchkatalog.de

Schwarzkopf (1.Auflage in weiß!)
sechs eingeschweißte Exemplare mit den Nummern 034, 057, 091, 104, 141, 193 sind noch zu haben; das war’s dann! Die 2. Auflage (Black Edition) ist gut bestückt, aber nicht nummeriert.

Tiret & Brouillé
beide Taschenbücher, eingeschweißt, biete ich bis 24.12. um schlappe € 20,- an;

Madeleine
im Club der 99 sind noch Plätze frei – wer einen Platz verschenken möchte, hat jetzt noch die Gelegenheit dazu. Details: link

Spielemagazin „frisch gespielt“
3 Ausgaben 2011 inkl. Bonusbeigabe das Spiel „Werwölfe“ oder das Buch „Schwarzkopf“; bei Interesse, bitte bei mir nachfragen. Details: www.frisch-gespielt.at

Übrigens, am Sonntag, 5.12., bin ich mit dem Spielemagazin und Schwarzkopf auf der Comic- & Film-Börse, Längenfeldgasse (link)

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BUCH WIEN 2010 – bitte einzutreten!

 

[neuer Beitrag: BUCH WIEN 2010 – eBook? Nein, danke! – 19.11.2010]
[neuer Beitrag: BUCH WIEN 2010 – eine Signierung in Ehren – 18.11.2010]
[neuer Beitrag: BUCH WIEN 2010 – Hürenkinder und Quereinsteiger – 17.11.2010]
[neuer Beitrag: BUCH WIEN 2010 – Aufgebaut wird zuerst – 16.11.2010]

Wer mich auf der BUCH WIEN 2010 besuchen kommen möchte, ist herzlich eingeladen. Es würde mich freuen, wenn dies als Kommentar gepostet wird, so dass ich es mir nicht notieren muss. Als kleine Aufmerksamkeit gibt es übrigens am Messestand ein eBook gratis, so lange der Vorrat reicht. Fragen oder Auskünfte gerne über E-Mail (siehe Webseite). Dieser Artikel bleibt bis zum Messe-Ende der Start-Artikel des Blogs, um alle Interessierten zu informieren. Die aktuellen Beiträge sind unterhalb zu finden. Und los geht’s!

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Ich bin auf der
BUCH
WIEN
anzutreffen!

STAND 732
direkt gegenüber der MESSE-Buchhandlung

18.11. bis 21.11.
Do. 09.00 bis 18.00 Uhr
Fr. 09.00 bis 18.00 Uhr
Sa. 10.00 bis 18.oo Uhr
So. 10.00 bis 17.00 Uhr

U-Bahn
U2 Station Krieau
Eingang Halle D

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Vortrag am Freitag, 14h45 – im Forum
Ich habe ein Buch geschrieben. Und was nun?
Richard K. Breuer und Albert Knorr plaudern aus dem Nähkästchen und geben Einblick in die Verlags- und Buchlandschaft. Mit Seitenhieben auf den angestaubten Literaturbetrieb wird freilich nicht gespart.
Check it out!

Kurzlink für diesen Artikel
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Auf der BUCH WIEN ist nur die Wiener Krimicomedy Schwarzkopf in der Messebuchhandlung käuflich zu erwerben. Alle sechs Ausgaben des Spielemagazins frisch gespielt 2009/2010 sind direkt als ABO über mich zu beziehen. Inklusiver kleinerer Beigaben, sei es eines meiner Bücher oder eines Karten- bzw. Brettspiels. Die anderen Bücher Tiret, Brouillé dürfen auf der Messe nur abgeholt werden, wenn sie im Vorfeld bezahlt wurden. Ro2069 gibt es nur noch  Restexemplare. Rezensions-Exemplare meiner Bücher nur nach Maßgabe. Mitgliedschaft im Club der 99 für Madeleine kann vor Ort beantragt und abgewickelt werden. A2-Plakat Schwarzkopf, so ich noch welche übrig habe, gebe ich gerne ab. eBooks (pdf, epub, kindle)  meiner Bücher können vor Ort bestellt werden, die Belieferung erfolgt per E-Mail nach der Buchmesse. Hab ich etwas vergessen?

 

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Ach ja. Der hübsche Flyer für das ebook LYDIA, dem ersten Kapitel aus Der Fetisch des Erik van der Rohe, werde ich druckfrisch reichen können.

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Glattauer, Cruz, Glavinic und andere Augenauswischerein

Die Kurzfassung für alle, die es eilig haben: Wäre ich bekannter, berühmter und erfolgreicher, würde ich keine laaangen Blog-Beiträge verfassen, sondern mir in Havanna die Sonne auf den Bauch scheinen lassen, einen Cocktail schlürfen und auf Hemingways Schreibmaschine ein breuereskes Werk verfassen. Und wenn ich gerade dabei bin, tät ich sicherlich ne Zigarre paffen. Ich denke, damit haben Sie den Kern dieses (und aller zukünftigen Beiträge) erkannt. Sie sehen, ich habe Ihnen viel Zeit erspart. Schließen Sie mich also in Ihrem nächsten Gebet um Steuersenkungen, Armenausspeisungen und Medienkontakte mit ein.

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Eigentlich hätte ich ja längst den längeren Eintrag zum Museum Liechtenstein schreiben sollen, aber ich warte noch auf die eine oder andere Antwort und so lange ich diese nicht habe, will ich nicht aus dem Nähkästchen plaudern. Gut. Gut. Deshalb – sehr unüblich um diese recht späte Uhrzeit – kurz ein paar Zeilen über Vergangenes und Zukünftiges. Es soll ja Leser geben, die sich hin und wieder für die leisen Zwischentöne meines Tuns interessieren. Angeblich.

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Title : MA VILLE Ean : 9782951645547
MA VILLE Ean: 9782951645547 prix: 11 euros Edition Populaire

Vermutlich ist das kleine Päckchen – besser: luftgepolstertes Kuvert – schon ein paar Tage im Postkasten gelegen, bis ich es endlich entdeckte – besser: ich mal die Post holte. Das Kuvert hatte eine längere Reise hinter sich. Ich gehe davon aus, dass sie strapaziös war – auch wenn man es ihm nicht ansah. Der Absender ist ein glühender Fan meiner Schreibe. Das klingt natürlich ein wenig überzeichnet – und ist doch untertrieben! Wir halten fest: Gunar kommt aus Maastricht. Er stolperte in XING über einen meiner Einträge. Er bestellte kurzerhand Tiret. Später dann Brouillé. Und ich glaube, er hat auch Rotkäppchen 2069 genommen. Und Schwarzkopf? Vermutlich. Müsste ich nachsehen, aber gehen wir mal davon aus, dass er alle meine (noch erhältlichen) Bücher hat. Mehr noch, er war der erste, der beim Club der 99 sofort mit den 25 Münzen bei der Hand war und sie mir nach Wien schickte. Seine Rezension zu den Tiret-Bänden im XING-Bücher, Bücher, Bücher – Forum quellen über vor Begeisterung – und ich kann dazu nur freundlich nicken, weil es sich als Autor nicht ziemt, dem Rezensenten überschwänglich zu danken. Man muss schon die Distanz wahren. Mehr oder weniger. Jedenfalls hat mir Gunar ein kleines, quadratisches Büchlein ins gepolsterte Kuvert gesteckt – und dazu einen von Hand geschriebenen Brief. Sehr persönlich gehalten. Ich war und bin zutiefst gerührt. Weil es nicht selbstverständlich ist, dass man mir ein Geschenk macht, weil meine Bücher „so viel Spaß gebracht haben“. Ja, ja. Das Büchlein Ma Ville,  je l’aime ist eine bitterbös schwarzhumorige, beinahe zynische Liebeserklärung an Paris in dunklen Strichen skizziert, mit wenigen (bis gar keinen) Worten auskommend. Gezeichnet ist es famos. Mir gefällt der Stil. Und der Humor bricht schon mal die politische Korrektheit mit einer brachialen Härte entzwei. Respekt. Und so bleibt mir wohl nur, mich bei Gunar auf diese Weise zu bedanken, mit diesen Zeilen. Und wenn er dann mal Madeleine in Händen hält, wird er sich sagen können: ich habe großen Anteil daran. Oui, das hat er 🙂

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.frisch gespielt – das Spielemagazin 3/2010 ist vorgestern in Druck gegangen. Diesmal bin ich sehr zufrieden mit mir. Auch wenn ich das Endresultat noch nicht in Händen halte, so gehe ich davon aus, dass uns ein großer Wurf gelungen ist. Auf der Buchmesse werde ich alle Ausgaben, die ich designt habe, wohlfeil bieten. Wir werden hübsche  und supergünstige Pakete schnüren, mit guten Brett- oder Kartenspielen oder meinen Büchern, vorrangig natürlich Schwarzkopf. Wer also mal das 52seitige Magazin aus nächster Nähe anschauen und durchblättern möchte: BUCH WIEN Stand 732, direkt gegenüber der Messe-Buchhandlung. Das groooße Schwarzkopf-Plakat sollte den Weg leuchten.

So nebenbei sei angemerkt, dass mir die liebe Autorenkollegin Helene Köppel (link) im Spiele-Magazin über den Weg gelaufen ist. Sie hat nämlich zum Brettspiel Carcassonne – Das Schicksalsrad (link) den zugehörigen historischen Roman geschrieben, der nun gemeinsam im Paket mit dem Spiel verkauft wird. Es ist schon merkwürdig, wie die Fäden der Begegnungen so verlaufen. Die gute Helene war die erste Autorin aus einem Publikums-Verlag, die sich mit mir ernsthaft befasst hat, mehr noch, sie hat mich von Beginn an unterstützt, sei es, dass sie meine Bücher gegen viele Münzen gekauft (während sie mir z.B. Die Affäre Calais (amazon) einfach so nach Hause schickte, natürlich reizend signiert), sei es, dass sie ihr Lob über die Tiret-Bände (Schwarzkopf gefiel ihr auch, bitteschön!) nicht verheimlichte, sondern in Rezensionen bekannt machte. Wer auf die Umschlag-Rückseite von Brouillé guckt, wird die Helene dort finden. Hier gibt’s die Seite mit der Spiele-Rezension als PDF: link

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Christoph, Gründer des ebook-stores beam-shop, hat mir einen Flyer zu Der Fetisch des Erik van der Rohe gesponsert. 2500 Stück werde ich nächste Woche bekommen. Ich habe sie heute gestern in die Druckerei geschickt. Die Zeit drängte, da ich sie ja während der Buchmesse verteilen möchte. Es gilt auf das ebook LYDIA hinzuweisen, das für schlappe 99 Cent zu haben ist. Für über 40 Seiten sollte es ein angemessener Preis sein, nicht? Gut, über den Inhalt kann man vermutlich streiten. „Glattauer für den reifen Leser“, ist dahingehend mein Werbe-Slogan. A., die bereits einige Kapiteln lesen durfte, bestätigte es mir offiziell auf meiner facebook Fan-Seite zu Erik. Ach ja, wer noch immer kein Fan ist, der sollte sich aber mal sputen. www.facebook.com/erikvanderrohe Dort findet man dann auch die Bilder zum Flyer und all die hübschen Damen, zehn an der Zahl, die jede ein Kapitel bekommt. Deshalb wurde das Konvolut auf zwei Bände aufgeteilt. Wer das Buch in gedruckter Ausführung haben möchte, muss auf euryclia.de eine verbindliche Vorbestellung abgeben. Kommen rund 1000 Vorbesteller zusammen, geht das Buch in Druck. Ohne Hilfe von Seiten der Leser passiert natürlich nichts. Aber man kann somit schon zu aller Anfang erkennen, ob überhaupt ein generelles Interesse an einer recht expliziten autobiographischen Fiktion besteht. Man wird sehen.

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Buchtrailer zu TiretVorgestern wieder ein paar Buch-Trailers in der Gegend herumverschickt. Teil 2 – eine Art von Weiterführung des bisherigen Trailers. Kürzer. Vielleicht sogar spannender – wenn man den Prelude noch nicht kennt. Matthias Brömmelhaus, ein Schreibtäter aus Überzeugung, hat ja über Tiret und Brouillé sehr lobend zu berichten gewusst. Mein kleines virales Buchtrailer-Experiment hat ihn zu einem Blog-Eintrag inspiriert, das mich natürlich sehr freut: „Virales Marketing“  – jedenfalls, nur wenn es mir gelingt, die Kreise, in denen ich mich im Moment virtuell bewege, zu durchbrechen, kann so eine virale Aktion Erfolg haben. Auf facebook habe ich heute ebenfalls den Buchtrailer (1)  gestellt. Und siehe da, schon gab es ein paar alte neue Gesichter – wie zum Beispiel die Spanierin Nunu (die mich an Penelope Cruz erinnert), die den Umschlag von Schwarzkopf für mich ins Spanische übersetzte und sich dafür ein Exemplar „erkaufte“: una absurda comedia criminal vienesa sobre hollywood y otras truculencias de richard k. breuer. Man möchte es nicht glauben, aber Nunu hatte Spaß mit Schwarzkopf – die Wiener Mundart, die hin und wieder im Text aufblitzt, dürfte dem Verständnis nicht im Wege gestanden sein. Jedenfalls, auch Nunu hat sich den Trailer angeguckt und mit „mag ich“ gekennzeichnet. Schön. Aber die große virale Wellenbewegung konnte ich (noch) nicht ausmachen. Dafür ist der Trailer wohl zu spezifisch, zu „literarisch“ und wenig breitenwirksam (ein tanzender Affe, der Whiskey süffelt, ist viral um Vieles wirksamer und effektiver zu verbreiten).

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Sonst? Die reizende Gabriele aus Salzburg hat nicht nur eine wohlwollend Buchbesprechung über Brouillé in ihrem Literaturblog der bluecher blog gemacht, sondern ist auch so freundlich, einen meinen Werbebanner auf der Startseite zu präsentieren. Das freut mich sehr. Überhaupt hat der bluecher blog alle bisher erschienen Bücher rezensiert. Ich glaube, damit schießt er den Vogel ab und bekommt von mir die Goldene Unterstützungsmedaille. Nebenbei ist Gabriele seit heute offizielles Mitglied im Club der 99. Wenn die Mozartstadt schon keine ordentliche Fußballtruppe hat, so kann sie mit einem tollen Literaturblog aufwarten. Ja, ja. Und das hübscheste Foto von Brouillé hat sie auch gemacht. Dafür gibt’s ein Extra-Lob.

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Am Montag Abend lud die VIENNA FILM COMMISSION (link) zu einem Stelldichein zwischen Film- und Verlagswirtschaft. Nun, der Abend hat mir wieder deutlich vor Augen geführt, woran es in Österreich – respektive Wien – mangelt: an frischem Wind. Man muss vielleicht wissen, dass es in Wien gerade einmal eine Hand voll Produktionsfirmen gibt, die in der Lage sind, einen ansprechenden Kinofilm mit mittlerem Budget zu stemmen (aber ohne Förderungen geht gar nix!). That’s all, folks! Diese Firmen sind schon lange im Filmgeschäft, haben allesamt Projekte und Ideen in der Lade liegen. Warum sollten sie nun das Buch eines kleinen, mittleren Verlages verfilmen? Eben! Macht keinen Sinn. Deshalb stufen wir mal den Abend unter „Augenauswischerei“ ein. Freilich, es bot die Möglichkeit, sich zu kontakten. Leider konnte ich mit der Dame, „die viel Geld hat“, nur kurz plaudern. Aber es reichte hoffentlich aus, um einen kleinen Eindruck zu hinterlassen. Die Dame ist weder reich, noch sonst wie begütert, sondern sitzt einfach nur in der Film-Förderstelle des Bundes und hilft mit, Projekte zu finanzieren (natürlich entscheidet ein Kremium, was gefördert wird und was nicht). Das Highlight des Abends war sicherlich Thomas Glavinic, der in einer recht lockeren, jovialen Art den Bestseller-Autor heraushängen ließ und sich deshalb kein Blatt vor den Mund zu nehmen brauchte. Seine negativen Erfahrungen mit der Filmwirtschaft  – als Drehbuchschreiber bzw. als Rechte-Inhaber seiner Bücher – verschwieg er natürlich nicht. Ich denke, er hat den wesentlichen Kern getroffen, wenn er meinte, dass es im Film-Biz Leute gibt, die sich kreativ einmischen, obwohl man ihnen jegliche Kreativität absprechen müsste. Ich habe nur mal Vorzimmer-Film-Luft geschnuppert und kann bereits diese Feststellung bestätigen. Und wer sich für die Filmwirtschaft generell interessiert, der weiß auch aus Anekdoten und Erzählungen von Filmleuten, was da so abgeht. Kein Zuckerschlecken für kreative Genies. Wahrlich nicht. Die Fotos des Abends sind übrigens sehr gelungen. Von mir und meiner Agentin SP. gibt es übrigens ein hübsches Foto. Leider blieb meine Anfrage, ob man auf einzelne Fotos verlinken dürfe, unbeantwortet. Hier ist der Link zu allen Fotos. Viel Vergnügen beim Durchklicken. Spannend wird es um die Nummer 160 😉

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Die Ausleihe von digitalen Büchern und Magazinen in der virtuellen Wiener Bücherei ist bereits möglich. Wer hätte das gedacht? Ist ja eine interessante Sache. Gestern, in facebook auf der Seite der Wiener Bücherein, davon erfahren, gleich eine Anfrage gestellt („ich will auch meine eBooks von euch verleihen lassen“), eine Antwort bekommen und mich an das zuständige Unternehmen DiVBib gewandt, das diese digitale Ausleihe technisch möglich macht. Ich denke, dass man mich alsbald kontaktieren wird und wenn alles rund läuft, dann sollte man meine eBooks in naher Zukunft offiziell ausleihen können. Zu kaufen gibt es diese übrigens auch. Für ein paar Münzen. Will ich nur deponiert haben. Während die Verlage ja horrende Preise festsetzen (okay, sie müssen auch ordentlich Geld verdienen), sehe ich die eBooks im Moment nur als Auflagenbringer. So wurde Rotkäppchen 2069 innerhalb eines Monats rund 1000 Mal, Tiret (da waren es schon zwei Monate) sogar 3000 Mal herunter geladen. Das hätte ich mit einer Papierauflage nie erzielen können. Vielleicht sollte ich nun sagen, dass ich sie gratis anbot. Als Marketing-Aufmerksamkeits-Aktion. Würde ich das aber nicht dazu sagen, ich wette, Sie wären erstaunt gewesen. Und hätten sich vielleicht auch ein eBook heruntergeladen (freilich erst nach Einwurf von ein paar Münzen), nur um zu schauen, ob es wirklich das Geld wert ist. Ja, so funktioniert der Bestseller-Lemming-Effekt. Der Inhalt tut dann (fast) nichts zur Sache. Glauben Sie mir das!

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Und zu guter Letzt nur ein kleiner, feiner Hinweis auf das Crowdfunding-Projekt AZADEH (link) – meinem Erstlingswerk, eine Wiener Fin-de-Siècle-Liebesgeschichte (1899) auf startnext.de. Ein einführendes Video gibt es auch zu begucken. M.D. aus A. gefällt dieses besser als der Tiret-Trailer. Vermutlich, weil es mehr von Wien zu sehen gibt. Richtig bewerben werde ich das Projekt wohl erst nach der Buchmesse. Sonst glauben die Leutchen ja, ich würde Ihnen nur noch Geld aus der Tasche ziehen wollen. Richtig. Damit schließt sich wieder der Kreis. Wäre ich bekannter, berühmter und erfolgreicher hätte ich das nicht nötig. So! Jetzt mixe ich mir einen Cocktail und paffe eine Zigarre. Glauben Sie nicht?

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