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Beweihräucherungskärtchen #4

Marijke vom Uni Radio Aachen bat zum Interview. Per Telefon. 37 Minuten dauerte es. Und irgendwie dünkt mir, ich habe nur Blödsinn geredet. Ich frage mich, ob Marijke mein Geschwafel („die Österreicher reden gerne um den heißen Brei“) so zusammen schneiden (kürzen) kann, dass der geneigte Zuhörer ein brauchbares Bild von mir (und meinen Büchern) bekommt. Immer geht es ja um den rechten Eindruck (merkwürdig, keiner redet von einem linken Eindruck), den man bei anderen hinterlassen möchte. Wenn ich eine Interview-Situation gedanklich durchspiele, klinge ich so souverän und abgebrüht. Die Realität zeigt, dass ich davon ein Stück entfernt bin. Freilich, am Ende sind es immer die Zuhörer, die aus dem Gesagten ihr Urteil zimmern. Marijke ist übrigens ein Fan* von „Rotkäppchen 2069“ („ich würde das Buch ab 16 Jahren freigeben“). Hoffe, sie ist es auch jetzt noch.

 

*Auf meine Frage, ob sie wüsste, was der „Schriftsteller“ im Buch sagte (er hat nur eine Dialogzeile!), kam die (richtige) Antwort wie aus der Pistole geschossen. Bumsti. Dar war ich kurz sprachlos. Und irgendwie bin ich es noch immer. Ja, ja.

Ein Interview hat er gegeben

Albertus Knorrus, Schriftstellerkollege aus Wien, hat mich vermittelt (warum kommt mir jetzt der Qualtinger in den Sinn?). Jana Trautmann, von leser-welt.de, bat mich zum Interview. Wie hätte ich dieser Verlockung widerstehen können? Ein Pfauenrad hab ich, glaube ich, nicht geschlagen. Bitte sehr:

Probelesung im Prückel von Laurent Ziegler

Hallo Herr Breuer. Vielen Dank, dass Sie sich die Zeit für ein Interview genommen haben. Sie haben ein Jahrzehnt in verschiedenen Banken gearbeitet, anschließend haben Sie Software entwickelt. Wie kam es dazu, dass Sie 2002 begannen, Ihren ersten Roman zu schreiben?

Ich wollte immer schon schreiben. Habe es auch in meiner Jugend getan. Aber der Funke für ein längeres Schreibprojekt wollte nicht überspringen. Zumeist war nach wenigen Seiten Schluss. Der lange Atem fehlte. Also kritzelte ich mein Tagebuch voll. Jahr für Jahr. Dann, eines Tages, machte mich eine damalige gute Freundin auf ein Buch aufmerksam. Es war Alessandro Bariccos „Seide“. Ich saß auf einer Parkbank in Wien, als ich zum ersten Mal hineinlas. Und ich war sofort fasziniert, überwältigt. Weil ich bis dato nichts Vergleichbares gelesen hatte. Dieser lyrisch märchenhafte, aber zugleich reduziert knappe Stil gefiel mir so sehr, dass ich mir dachte, das könnte ich auch. Und so kam eines zum anderen und ich zu „Azadeh“, meinem ersten Buch/Manuskript, mit dem alles seinen Anfang nahm.

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Richard K. Breuer goes OKTO-TV!

Jetzt bin ich doch tatsächlich im Fernsehen zu bewundern.
[man beachte meine famosen Rechenkünste!]

OKTO-TV

Ausschnitt der Sendung auf youtube

SENDUNG:
WIE GEHT DAS?
„Nie verlegene Verleger“
von
Peter Bosch

SENDE-TERMINE:

Fr 30.5. – 17:15
Sa 31.5. – 15:15
So 1.6. – 13:15
Mo 2.6. – 15:15
Di 3.6. – 13:15
Mi 4.6. – 11:15

Interview, das erste

kaffeefeder

Zugegeben, dass ich den Mitschnitt des Interviews auf myspace online gestellt habe, dürfte lizenzrechtlich nicht ganz in Ordnung sein, aber es wird mich doch niemand verpfeifen, oderrr?

Das Interview wurde am Sonntag, 2. März 2008 im ORF Radio NÖ ausgestrahlt. Keine große Sache, aber nett ist’s allemal 🙂

Hier geht’s zu myspace und dem Interview zu Anhören:
http://www.myspace.com/richardkbreuer