richard k. breuer

Schriftsteller & Verleger

Kategorie-Archiv: madeleine

Vier Besprechungen für eine Madeleine

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An dieser Stelle möchte ich auf vier Besprechungen zu meinem alten neuen Wurf MADELEINE Anatomie einer Tragödie aufmerksam machen. Da hätten wir einmal die aktuellste Rezension beinahe druckfrisch von flattersatz. Zwillingsleiden, die sich bereits im Vorjahr die E-Book-Version zu Gemüte führte, hat ihre Rezension abgestaubt und erneut in die Auslage gestellt. Dann wäre da noch die Literaturwissenschaftlerin FB., die ebenfalls die E-Book-Version gelesen und besprochen hat. Ja, für jeden Autor sind Besprechungen und Erwähnungen das Salz in der Suppe. Vielleicht sind sie sogar die Suppeneinlage. Backerbsen täten mir gefallen. Last, but not least: Madame Anonym, eine junge österreichische Autorin, hat übrigens in grauer Vorzeit eine Vorabversion gelesen und mit Verve kommentiert. Herausgekommen ist eine unbekümmert frische Auseinandersetzung mit dem Inhalt in zwei Teilen. Hier geht es zu Teil 1. So. Kostproben der oben angeführten Beiträge dürfen freilich nicht fehlen. Viel Vergnügen.

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Es fließt Blut in diesem Buch, oh ja. Die Waffen jener Zeit sind weniger präzis als daß sie klaffende Wunden schlagen. Man ist nicht zimperlich in diesen Tagen, da wird man schon man aufgeknüpft, weil man zur falschen Zeit am falschen Ort ist, es wird geschossen und mit Säbeln um sich gehauen, es fliegen Wurfmesser und da das Gift schon ein wenig alt ist, wirkt es nicht ganz so schnell wie gewohnt. Weiblich sein heißt, einer besonderen Risikogruppe anzugehören, leicht geht der brutalen Schar auch in dieser Hinsicht der Gaul durch, vor allem, wenn das baldige Ableben des Opfers eh in Aussicht steht, ist man doch genau behufs dessen vor Ort…  LINK

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Den Gegensatz zu den brutalen Szenen bilden einige wenige, beinahe philosophische Überlegungen über die Liebe. Da gibt es zum einen das zu Beginn des Buches eingeführte Liebespaar Bialy und Hebanowy, das, aus ungleichen Verhältnissen stammend, flieht um für immer vereint zu sein. Diesen Wunsch bekommt es auch erfüllt, jedoch nicht so wie erhofft.  LINK

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Doch wird diese Brutalität erzählerisch gebrochen bzw. aufgelockert. Die gewalttätigen Szenen sind mit Witz und einigen Zwischentönen verstärkt, die den Leser schmunzeln lassen können. So folgen einige Szenen dem Slapstick, schlechten Westernfilmen und auch einige Kampfszenen wirken wie witzige Reminiszenzen an Zombiefilmen, in denen die Totgeglaubten immer wieder aufstehen. Generell erinnert die Ausführung von Themen und Szenen an Filme wie die von Quentin Tarantino oder an den Film Natural Born Killers (Oliver Stone, 1994 – imdb)sowie durch der Einführung des italienischen Killerpaars Lorenzo und Stella an Bonnie and Clyde (Arthur Penn, 1967 – imdb). Mit dieser Art filmischer Schreibweise wirkt Madeleine lebendig und modern.  LINK

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Standig Ovations! Sweet Jesus on a pogo stick. Das kam… überraschend. Yay. […] So blöd es klingt, aber die Beiläufigkeit der Gewaltdarstellungen “gefällt” mir; und ich glaube, ich kann mittlerweile benennen, was ich an der Serie so beeindruckend finde: Du erzählst (in meinen Augen wenigstens) mit dieser zynischen, etwas gelangweilten Leichtigkeit und Understatement, die, nun ja, einem “Intellektuellen” des Ancièn Regime gut zu Gesicht gestanden hätte; Du bist irgendwie auch auf der Metaebene der Erzählstimme in der Zeit, und das ist faszinierend. Übrigens bitte nicht misszuverstehen: ich rede nur von den Implikationen der Erzählstimme! Die “Gebet”szene, ist übrigens, in all ihrer Absurdität – und eingebettet in die Grauslichkeiten links und rechts – irgendwie ein humoristisches Meisterstück.  LINK

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Madeleine – Das Ende einer Druckfahnenodysee

es läppert sich zusammen: acht eigene, drei fremde, vier geplante Bücher

Heute ist es also wieder so weit. Die Druckerei liefert die Taschenbücher zu Madeleine, dem dritten Teil der Tiret-Saga. Zu guter Letzt. Zwei Jahre verstaubte die Druckfahne in der Lade. Weil ich herausfinden wollte, wie einfach oder schwierig es ist, die Druckkosten über Crowdfunding finanziert zu bekommen. 99 Förderer für je € 25,- war das Ziel. Schlussendlich sind es 58 geworden. Das zeigt, dass man ohne Forcierung (sprich: konsequenter Anbiederung) der Sache nicht weit kommt. Vereinfacht gesagt: Wenn man nicht selbst den Leutchen einen Tritt gibt, rührt (kaum) einer einen Finger. Wobei, das stimmt so nicht. Manch einer hat es dann doch versucht, die Meldung in den Äther zu rufen. Manch eine(r) durchaus mit Erfolg. Eine Kettenreaktion oder Lawine blieb freilich aus. Das war natürlich vorherzusehen. Nicht vorherzusehen war, dass es einer großen Anstrengung bedurfte, um auf etwa mehr als die Hälfte an Förderer zu kommen. Ich hätte mich natürlich noch mehr anstrengen können, um die 99 voll zu machen, aber dann wäre ich wohl der dunklen Seite der Anbiederung und Bettelei verfallen. Wer in solch niederen Angelegenheiten bereits seinen Stolz verbrät, der darf sich nicht wundern, wenn er nur noch als Abziehbild eines Künstlers wahrgenommen wird. Andererseits, der junge Goethe lehnte sich auch weit aus dem Fenster, um die Unmengen an gedruckten Exemplare des Götz, die in seiner Stube lagerten, an den Mann oder Frau zu bringen.

Ein kurzer Blick zurück: Im Juni 2006 erhielt ich mein erstes Buch von der Druckerei. Es hatte keine ISBN und das Cover wurde noch mit bescheidenen grafischen Mitteln erstellt. Freilich, mit InDesign und typografischen Exzessen konnte ich damals schon aufwarten. Es folgten sechs Taschenbücher für mich, drei Bücher für Verlage, zwölf Hochglanz-Spielmagazine, zwei Ausgaben eines Buch-Magazins und eine Vielzahl an Flyern, Foldern und Plakaten. Aufregend ist es freilich noch immer, die Pakete zu öffnen und zumeist ertappt man sich, ein kleines Stoßgebet gen Himmel zu senden, dass man nichts verkehrt gemacht hat.

Wie dem auch sei, die Lieferung kommt ein wenig ungelegen, reißt es mich doch aus meiner Conspiracy-Überarbeitung heraus. Vielleicht hätte ich die gute Madeleine erst im Frühjahr 2013 aus dem Hut zaubern sollen, andererseits, was man erledigt hat, ist erledigt. Vielleicht trifft es sich ja, dass die Verfilmung des Musicals Les Misérables in die Kinos kommt. Gut, der bürgerliche Aufstand in Victor Hugos Novelle findet etwa 40 Jahre nach der allseits bekannten Französischen Revolution von 1789 statt. Faszinierend ist jedenfalls, dass sich einer der Hauptcharaktere Monsieur Madeleine nennt. Wenn das mal kein gutes Zeichen ist. In den USA wird man noch dieses Jahr mit dem frankophilen Epos beglückt, die deutschsprachigen Fans werden sich wohl noch bis Mitte Februar gedulden müssen.

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Übrigens, das Spielefest steht vor der Tür!

Neue Ausgabe fg 3/2012

Dieses Wochenende, wie vielleicht schon bekannt ist, geht wieder das SPIELEFEST im Austria Center über die Bühne. Von Freitag bis Sonntag darf, soll, muss gespielt werden. Wer Herr seiner Zeit ist, für den bietet natürlich der Freitag paradiesische Zustände: viel Sauerstoff, viel Platz, viele Spiele. Am Samstag und vor allem Sonntag kann es schon eng werden, im verwinkelten Konferenzzentrum, das mal Gegenstand eines großen politischen inner- österreichischen Skandals war. Natürlich. Ich wüsste von keinem größeren Bauvorhaben, wo nicht dubiose Zahlungen ausgemacht werden könnten. Aber das ist jetzt ein anderes Thema und gehört jetzt nicht hierher. Am Spielefest werde ich – wie jedes Jahr – am Stand des Spielemagazins frisch gespielt einen guten Eindruck erwecken. Von 9 Uhr bis 19 Uhr. Das geht freilich nur mit gehörigen Portionen Kaffee, die es hoffentlich wieder geben wird. Nebenbei präsentiere ich meine Bücher, allen voran Schwarzkopf. Madeleine ist noch nicht dabei. Die Druckfahne geht heute an die Druckerei; damit sollte das Buch zur BUCH Wien erscheinen. Nope, Stand habe ich dort keinen. Ich werde mich als Privatmann unter das interessierte Volk mischen. Angeblich liegt Lesen im Trend.

MADELEINE oder des Verlegers Nachdenklichkeit vor der Veröffentlichung

Jetzt wird es also ernst, mit MADELEINE [link], dem dritten Band der (bis jetzt) vierteiligen TIRET-Serie. Seit bald zwei Jahren verstauben die Druckfahnen in der Lade und warten auf Sonne und Meer und das schaurige Gefühl des Leser, wenn er Zeuge der Tragödie um Mademoiselle Madeleine  wird. Der dritte Band ist übrigens  unerlässlich für den vierten Band PENLY, dem blutigen Showdown der Serie. Zurück zum Start. Am 29. Oktober 2010 habe ich das Crowdsourcing-Projekt »Club der 99 für Madeleine« gestartet, ein Versuchsballon, der herausfinden sollte, ob es möglich ist, ein bescheidenes Buchprojekt im Voraus zu finanzieren. Ohne dabei Freunden und Bekannten in den Ohren zu liegen, ohne dabei  wahllos in die weite Webwelt zu spammen. Einfach den Anstoß geben und sehen, was geschieht und in welche Richtung die Sache geht. Etwa 60 Leutchen haben sich – mehr oder minder – freiwillig um 25 Münzen erleichtert. Schön. Damit ist das Ziel von 99 zahlenden Lesern nicht erreicht worden, trotzdem eine beachtliche Leistung. Wer das jetzt belächeln mag, der soll es bitteschön gleich heute probieren und er oder sie wird feststellen, dass es ein Wunder ist, in der schnelllebigen Webzeit überhaupt noch Gehör und Aufmerksamkeit zu bekommen. Wahrlich, wer das zuwege bringt, ohne Einsatz unerhörter Geldmittel und Spam-Attacken, der mag mir sein Geheimnis verraten. Ich bin ganz Ohr.

Wie dem auch sei. Die Anfrage an die Druckerei geht heute noch hinaus. Dann gilt es die Werbeseiten am Ende des Buches zu überarbeiten. In den letzten zwei Jahren haben sich ein paar literarische Zuwächse ergeben (Erik, Con$piracy, Ro2096B), die man dem geneigten Leser nicht vorenthalten möchte. Ja, ja.

Sollte jemand noch Club-Mitglied werden wollen, ein paar Tage Bedenkzeit hat er oder sie noch. Wer sich dazu entschließt, darf sich freuen, mit seinem Namen in der im Buch angeführten Dankesliste aufzuscheinen. Und auf der Webseite sowieso. Da Bücher auch an die deutsche und österreichische Nationalbibliothek gehen, können wir sicher sein, dass auch nachfolgende Generationen noch in MADELEINE blättern werden. Auch eine klitzekleine Möglichkeit, der Nachwelt mitzuteilen, dass es einmal X. in Y. gegeben hat, der das Taschenbuch mitfinanzierte. Man sollte bekanntlich eine Schlange nicht gering achten, nur weil sie keine Hörner hat, heißt es in einem – angeblich – chinesischen Text, man könne nie wissen, ob aus ihr nicht ein Drachen werde. Sie wissen, worauf ich hinaus will, nicht?

Wer sich also noch rechtzeitig in den Club eintragen möchte, der schreibt mir einfach eine E-Mail an telegramm[at]1668.cc und ich erlaube mir, die weiteren Infos persönlich und in aller Eile zu geben. Wer den Eintrag als Weihnachtsgeschenk verwenden möchte, den bitte ich, vorher abzuklären, ob der Beschenkte wirklich mit seinem Namen im einem Buch abgedruckt werden will. Man sollte auf die Privatsphäre seiner Mitmenschen immer Rücksicht nehmen und es nicht als selbstverständlich erachten, dass Jung und Alt immer nur um die besten Plätze raufen. Meiner einer nimmt sich zum Beispiel immer zurück und lässt anderen den Vortritt. Eine Art von anti-sozialer Gelassenheit einerseits und blindem Schriftstellerdünkel andererseits. Was aber nicht heißen soll, dass ich mir eine gute Gelegenheit entgehen lasse. Sozusagen.

Aus marketingtechnischer Sicht soll man den Konsumenten mit Humor entgegenkommen, das erleichtert das Verkaufsgespräch und öffnet Herz und Geldbörse. Voilà, lassen wir den guten dschunibert zu Wort kommen, während der reale Verleger in die Hände spuckt.

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Die Phantasie der Frau und ihre revolutionären Grauschattierungen

Vor einer Woche wusste man nicht, wie man der subtropischen Hitze entfliehen sollte. Und jetzt? Bitterkalt. Gräulich. Wolkig. Verhangen. Beinahe wünschte man sich in die Tage des Sommers zurück. Andererseits, würde die Sonne ihren Job machen, ich könnte unmöglich um diese Uhrzeit hier, am Schreibtisch sitzen, und diese Zeilen schreiben. Die Helligkeit im Zimmer (Ostseite!) würde mich blenden. Und mit einer kühlen Sonnenbrille schreibt es sich auch nicht besser. So viel einmal dazu.

Am 14. Juli, dem Nationalfeiertag der Franzosen, muss ich auf meine Tiret-Saga hinweisen. Als ich vor 5 Jahren den ersten schmalen Band schrieb, da war es nur ein vages Gefühl, dass die Vergangenheit von 1789 in die Gegenwart um 2012 hineinspielen würde. Langsam sickert es aber ins allgemeine Bewusstsein, dass wir, das gewöhnliche Volk, drauf und dran sind, eine unsichtbare Obrigkeit herauszufordern. Hier ein Artikel des alternativen Magazins alternet, das Vergleiche zwischen 1789 und den gegenwärtigen Occupy-Aktionen zieht: What the French Revolution Tells Us About Today’s Activist Movements (link). Der dritte Band Madeleine und sein Crowd-Funding-Modell Club der 99 blieb auf halber Strecke liegen und sollte hinlänglich beweisen, dass von nichts auch nichts kommen kann. Ich hätte hundert Mal mehr einbringen, sprich: aufdringlicher, selbstbewusster, erfolgreicher agieren müssen. Aber das wollte ich tunlichst vermeiden. Ich wollte sehen, wohin eine einmal angestoßene Kugel rollt. Ja, nicht allzu weit. Deshalb werde ich im Herbst das Buch endlich in gedruckter Form der Öffentlichkeit vorstellen. Vielleicht schon September.

Ebenfalls im Herbst sollte Der Fetisch des Erik van der Rohe präsentiert werden. Nach 9 Jahren geht die autobiographische Fiktion in Druck. E-Book wird es keines geben. Aus Gründen. Aus Prinzip. Dass das Thema, der Inhalt, die Umsetzung durchaus Potenzial hat, zeigen zwei Bücher. Das eine ist Glattauers Gut gegen Nordwind Mega-Erfolg, wo es eigentlich nur um die Annäherung zwischen Mann und Frau mittels E-Mail-Schreiberei geht (früher hieß das: Briefroman). Das andere ist der gehypte US Bestseller Fifty Shades of Grey, in der die übliche Romanze abgehandelt wird, wie frau es schon seit Jahr und Tag gerne liest: junges, attraktives und vor allem naives (sprich: jungfräuliches!) Mädchen (nennen wir sie Aschenputtel) lernt einen um viele Jahre älteren (und wohl ausgestatteten) Herrn kennen (nennen wir ihn Prinz), der sie nach Strich und Faden in den Bann zieht. Das junge Mädchen liebt, der sonore Herr verfällt. So ist das. Nichts Neues am romantischen Herz-Schmerz-Himmel. Neu ist vielleicht der Umstand, dass im besagten Buch nun BDSM-Ansätze zu finden sind: da wird das junge Ding verhandschellt und gezüchtigt – natürlich in ihrem vollen Einverständnis (das muss natürlich so sein! – der gute Marquis de Sade sah es ein wenig anders, aber das ist eine ganz andere Geschichte – auch wenn er die Bastille von innen sah). Und dieser Umstand (eigentlich auch nicht neu) dürfte gegenwärtig einen Nerv getroffen haben – vor allem bei Frauen. Vielleicht wird mit dieser Fifty Shades of Grey-Trilogie (gewiss, im dritten Band wird natürlich geheiratet) die weibliche Unterwerfungs-Phantasie salonfähig. Bis dato hieß es ja, dass es nur einem männlichen Wunschgedanken entspringen könne, diese sadistischen Anwandlungen gegenüber (reinen, unschuldigen) Frauen. Dass Frauen vielleicht so unschuldig nicht sind, in Bezug auf sexuelle (sadomasochistische) Phantasien, nun ja, diesen Umstand sollte man tunlichst in Betracht ziehen. In meiner autobiographischen Fiktion wird davon zu lesen sein. Mit anderen Wort: Ich bin am Puls der (literarischen) Zeit. Noch mehr, wenn man diese Abhandlung liest, wo es darum geht, dass Kapitalismus und Sadismus nicht von ungefähr Hand in Hand  gehen (der Prinz im besagten US Bestseller ist übrigens ein milliardenschwerer Unternehmer, vulgo Tycoon). Auch hier kann ich mit einem passenden Text dienen, arbeite ich doch gerade an einem Sachbuch über die Welt und was sie zusammenhält: Con$piracy.

Das klingt alles natürlich ausgezeichnet. Jetzt muss ich nur noch diese Informationen in die Welt posaunen. Social Media sei Dank, ist es im Bereich des Möglichen. Hoppla. Dahingehend bin ich auf Sparflamme gegangen. Sieht so aus, als würde ich im Herbst wieder ordentlich nachlegen müssen. Hat jemand Zunder?