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9/11 again and again and again

Jetzt hätte ich beinahe 9/11 übersehen. Dabei war dieser 11. September 2001 ein Wendepunkt in der Geschichte der zivilisierten Welt. Die Veränderung trat freilich nicht sofort ein. Es brauchte seine Zeit, bis die Weichen gestellt waren. In diesen Septembertagen, vor 18 Jahren, waren wir alle, also die gewöhnlichen Bürger, in einem Schockzustand. Diese beiden Hochhäuser, die Twin Towers in New York, wer kannte sie nicht aus Film und TV?, waren sprichwörtlich zu Staub zerfallen. Da war nichts mehr übrig. Nada. All das und mehr konnten 19 muslimische Terroristen mit einem Teppichmesser in der Tasche, dem Koran im Kopf und die Fluganleitung im Koffer bewerkstelligen. Die gottgläubige Gruppe, wissend um ihren nahen Tod, kostet das freie und süße Leben in den USA in vollen Zügen aus: mit Lapdance, Kokain und Alkohol. Yeah, America rocks!

What is America to me?, sang einst Frank Sinatra und wenn man das Lied hört, dann weiß man, dass es dieses Amerika nicht mehr gibt:

The air a feeling free // And the right to speak your mind out
That’s America to me …

Manche Details dieses terroristischen Angriffs kamen mir schon damals recht merkwürdig vor. Wie konnten diese Terroristen, die noch nie zuvor ein Passagierflugzeug geflogen haben, dieses Ding so punktgenau ins Ziel bringen? Jeder, der schon mal das Cockpit mit den vielen Instrumenten und Knöpfen und Tasten und Bildschirmen gesehen hat, kann sich kein bisschen vorstellen, wie ein Laie, der nur ein paar Flugstunden mit einer kleinen Propellermaschine hinter sich gebracht hat, solch eine Herausforderung meistern will. Und wie konnten diese unerfahrenen Piloten, ohne Hilfe der Flugleitung bzw. eines Leitsystems, ihre Ziele überhaupt ansteuern? Haben Sie aus dem Fenster geguckt? Und warum konnte kein einziger der Berufspiloten ein Mayday-Signal abschicken? Das waren für mich die ersten Ungereimtheiten, die mir sofort im Kopf herumspukten. Die Medien akzeptierten freilich die behördlichen Erklärungen und zäumten das Pferd von hinten auf: So unwahrscheinlich der Ablauf der Ereignisse auch war, er musste stimmen, weil es sich eben so zugetragen hat.

Und heute, 18 Jahre später, stellen sich Journalisten und Medienleute, genauso wie Wissenschaftler und Techniker, noch immer blind und taub. Die Zeitungen wiederholen die Schlagzeilen von damals und holen aus dem Archiv der Presseagenturen all jene Fotos, die sich längst ins Bewusstsein der Menschen eingebrannt haben. In gewisser Weise setzen Behörden wie Medien darauf, dass diese Texte, diese Bilder, diese Filme erneut einen kleinen Schock auslösen, um so zu verhindern, dass der gesunde Menschenverstand Oberhand gewinnt. Auf diese Weise ist nach ein paar Tagen die Sache vergessen – bis zum nächsten Erinnerungstag.

Was würde uns der gesunde Menschenverstand vor Augen führen, welche Fragen würden wir stellen?

Beispielsweise, wie war es möglich, dass das am besten gesicherte und überwachte Gebäude der Welt, das Pentagon, erfolgreich angegriffen werden konnte und es weder Abwehrmaßnahmen noch Überwachungsaufnahmen gab? Die einzigen Bilder des „Flugzugeinschlags“ entstammen einer Kamera, die auf einem Parkplatz aufgestellt war und ausfahrende Autos filmte. Die pixeligen Bilder zeigen alles und nichts. Es ist der Phantasie des Zusehers überlassen, auf den Videobildern ein Passagierflugzeug zu erkennen. Bleiben wir beim Pentagon. Der Terroristen-Pilot hätte das Flugzeug geradewegs auf das Gebäude fallen lassen können, abe rer wählte seltsamerweise den schwierigsten Zielanflug. Mit maximaler Geschwindigkeit überflog er das Pentagon, drehte eine Anflugs-Abstiegs-Pirouette (in einer 270 ° Bogenspirale), fing das Flugzeug nur wenige Meter über dem Boden ab, knickte mit den Flügeln mehrere Straßenlampen und knallte schlussendlich in die Mauer. All das halten Berufspiloten für ein Ding der Unmöglichkeit. Welch Zufall, dass der Einschlag just in jenem Gebäudeteil des Pentagon erfolgte, wo die Buchhaltung untergebracht war, die gerade auf der Suche nach einem Fehlbetrag von 2,3 Billionen Dollar (!) war. Am Vortag von 9/11 musste Verteidigungsminister Donald Rumsfeld vor laufender TV-Kamera einräumen, keine Ahnung zu haben, wofür 2.300 Milliarden Dollar ausgegeben wurden. Dieser Skandal (wurden mit dem Geld illegale Operationen durchgeführt oder ausländische Regierungen bestochen?) ging freilich am nächsten Tag in Rauch auf und im Feuer unter. Das nennt man dann wohl Glück im Unglück, für Rumsfeld und die damalige Bush Jr.-Regierung.

Dann stellt sich natürlich die Frage, wie es möglich war, dass die entführten Passagierflugzeuge unbehelligt ihren Zielen entgegen fliegen konnten. Als Erklärung, warum Jagdflugzeuge viel zu spät aufgestiegen waren, um noch eingreifen zu können (scramble), wird lapidar verlautbart, es gab an diesem Tag mehrere Übungen und man wusste nicht, welche Flugzeugentführung echt und welche fake war. Ach? Wollen wir das glauben? Gewiss, die Medienleute nehmen es zur Kenntnis, nicken es ab. Seltsam, dass niemand der Verantwortlichen zur Rechenschaft gezogen wurde, vielmehr wurden sie befördert. Irgendetwas dürften sie demnach an diesem leidvollen Tag richtig gemacht haben.

Die überraschenden Einstürze der drei WTC-Türme, allesamt Stahlskelettbauten, ausgelöst durch Kerosin- bzw. Bürobrände in den oberen bzw. (WTC-7) unteren Stockwerken, ist einzigartig in der Geschichte des modernen Hochbaus. Übrigens ist in den 1940er Jahren ein Bomber der US-Luftwaffe im Nebel in das Empire State Building geflogen! Deshalb achtete der Architekt der Twin Towers darauf, dass solch ein Zwischenfall keine Auswirkung auf die Statik der beiden Türme haben würde („vergleichbar mit einem Fliegengitter, das von einem Bleistift durchstochen wird“). Wenn es also zwei Gebäude in New York City gab, die einen Flugzeugeinschlag wegstecken konnten, dann waren es der Nord- und der Südturm.

Zurück zu „Ground Zero“. All der Stahl der drei Gebäude, der sich am Boden hätte auftürmen müssen, fehlte. Pulverisiert. Wie war das möglich? (TV-Sprecher: „the rubble simply felt down, into the ground and was just pulverized, evaporated“). Stellen Sie sich vor, ein Kran würde umfallen. Würden Sie davon ausgehen, dass sich die Stahlträger und Metallverstrebungen „pulverisieren“, sich sozusagen in Luft auflösen? Ausgeschlossen! Während der Live-TV-Übertragung waren die Moderatoren noch über diesen Umstand verblüfft und konnten sich keinen Reim darauf machen, warum es so wenig Schutt gab, waren die Türme über 400 Meter hoch. Stunden später durfte über diese „Schuttlosigkeit“ sowie die Ursache der Einstürze natürlich nicht mehr gesprochen werden und man lenkte den Fokus auf die möglichen Drahtzieher dieses Anschlages, während die (seltsamerweise) bereitgestellten Trucks den wenigen Schutt abtransportierten. Die Stahlträger – manche wirkten wie eine moderne Skulptur, so verbrezelt sahen sie aus – ließ man erst gar nicht untersuchen, sondern verschickte sie einfach nach China.

Gottlob getraute sich die Universität von Alaska dem Einsturz des WTC-7 Gebäudes nachzuspüren. Nach mehrjähriger Forschungsarbeit ziehen die Professoren in ihrem 120-seitigen Bericht den Schluss, dass die offizielle Erklärung (Einsturz durch Feuer) nicht stimmen kann. Was mag demnach das 47-stöckige Gebäude (Stahlskelettbau), in dem unter anderem die Börsenaufsicht untergebracht war, die dort die gesammelten Dokumente und Unterlagen der letzten Skandale aufbewahrt hatte, zum Einsturz gebracht haben? Faites vos jeux.

Wer waren nun die Drahtzieher dieser Anschläge? Wer wurde dafür verantwortlich gemacht? Die Antwort ließ nicht lange auf sich warten. Keine Stunde nach dem ersten Flugzeug-Einschlag wurde bereits die Terror-Organisation Al-Qaida und Osama bin Laden als wahrscheinliche Täter ausgemacht. Kein Experte erwähnte, dass Al-Qaida eine Schöpfung der CIA war und Osama bin Laden die längste Zeit auf der payroll, auf der Gehaltsliste, von US-Behörden stand (Deckname: Tim Osman). Am Vortag von 9/11 hatte sich Osama bin Laden noch in einem pakistanischen Militärkrankenhaus in Rawalpindi aufgehalten um sich behandeln zu lassen. So berichtete es CBS. Vergessen sollten wir dabei nicht, dass das pakistanische Militär mit US-Personal durchsetzt ist. Sollte der Bericht stimmen, hätte man am Tag der Anschläge sofort gewusst, wo sich Bin Laden befand. Nebenbei wurden am 11. September Familienmitglieder der arabischen Bin Laden Familie aus den USA ausgeflogen – trotz eines generellen Startverbots. Die Erlaubnis muss demnach von ganz oben, sprich dem Weißen Haus, gekommen sein. Es ist kein Geheimnis, dass die Bush- und die Bin Laden Familie in enger geschäftlicher Verbindung standen. Obwohl es nachweislich eine arabisch-pakistanische Beteiligung bei den Anschlägen gab, mussten Afghanistan und später Irak als Sündenböcke herhalten. Regime Change auf die harte Tour, sozusagen.

Und dann waren da noch diese ominösen Anthrax-Briefe, die – seltsamerweise – an Kongressabgeordnete verschickt wurden, die sich gegen den (orwellschen) Patriot-Act aussprachen. Der „Einzeltäter“, wie die Behörden versicherten, wollte demnach unbedingt den Weg in Richtung Überwachungsstaat forcieren. Merkwürdig, dass die Bio-Waffe nur im militärischen Umfeld hergestellt hat werden können und die chemische Analyse auf ein Militärlabor in den USA verwies. Der erste Verdächtige wurde vom FBI zu unrecht der Anschläge bezichtigt (er zog mit einer Schadenersatzklage vor Gericht!), der andere nahm sich spontan das Leben mit einer Überdosis Paracetamol. Obwohl er innerhalb weniger Stunden im Spital behandelt wurde (die Todesrate ist dann praktisch 0; siehe Interview mit Dr. Heiko Schöning), wachte er nicht mehr aus dem Koma auf, sondern verstarb zwei Tage später. Natürlich wurde seine Leiche kremiert. Obduktion? Fehlanzeige. Eine der größten Ermittlungen in der Geschichte des FBIs waren damit abgeschlossen, auch wenn es keine eindeutigen Beweise für seine Beteiligung gab. Die Frage, warum eine Laborratte in einem Militärlabor todbringende Anthrax-Briefe in arabischer Sprache an Kongressabgeordnete und Journalisten senden soll, ist bis heute nicht zur Zufriedenheit beantwortet worden. Aber wollte man die Kritiker der zukünftigen Politik der Neocons (d.h., Angriffskriege führen und einen Überwachungsstaat einführen) verstummen lassen, dann waren die Anthrax-Briefe das beste Schweigemittel. Nebenbei bemerkt musste das Kongressgebäude für viele Wochen geschlossen werden – wegen Kontaminierung. Früher einmal hätte man Feuer gelegt, im Jahr 2001 reichten Milzbrandsporen. Ach, da fällt mir ein, hatte nicht das erste Opfer der Anthrax-Briefe, ein Foto-Journalist, Bilder vom Töchterlein des amtierenden Präsidenten Bush Jr. veröffentlicht, die sie im Suff zeigen? Ja, der Apfel fällt nicht weit vom Stamm.

Die Liste der Ungereimtheiten, Merkwürdigkeiten und Widersprüchlichkeiten rund um 9/11 ist so lang, dass es schwer ist, diese im Kopf zu behalten. Was fällt mir auf die Schnelle ein?

Das vierte Flugzeug, das in Shanksville abstürzte, hinterließ nur einen Krater, der mit Müll gefüllt war. Keine Flugzeug-, keine Wrackteile, keine Koffer, keine Taschen, keine Leichen oder Leichenteile. Nada. Die Erklärung? Das Flugzeug wurde zur Gänze vom weichen Boden einer stillgelegten Mine verschluckt. Klingt nach einem schlechten Witz, ist aber die offizielle Erklärung.

Apropos Flugzeugteile. Beim Pentagon finden sich nur kleine Wrackteile, die in keiner Weise auf ein großes Passagierflugzeug schließen lassen, sondern vielmehr auf eine Drohne oder Rakete hindeuten. Warum ausgerechnet der US-Verteidigungsminister die kleinen Wrackteile am Rasen vor dem Pentagon aufsammelt, ist rätselhaft. Gab es nicht in den Stunden nach den Anschlägen Wichtigeres zu tun? Nebenbei hat das Passagierflugzeug mehrere Mauern des Gebäudes durchschlagen. Kreisrund und mannshoch sind sie, die Löcher. Wozu Aluminium so im Stande ist. Allerhand.

Der Reisepass eines Terroristen wird am Boden von „Ground Zero“ zufällig aufgefunden. Der Reisepass „überlebte“ demnach den Einschlag des Flugzeuges, die Explosion, das Feuer und schließlich den Gebäudeeinsturz. Beachtlich, wenn man bedenkt, dass von über 1.000 Personen nicht mal ein DNA-Abgleich gemacht werden konnte, weil es einfach nichts mehr von ihnen gab.

Manche der „Augenzeugen„, die während des 11. Septembers im TV interviewt werden, erwecken den Eindruck, als würden sie ein auswendig gelerntes Script aufsagen („due to structural failure, because the fire was to intense“).

Die Polizeimeldung, dass ein Lieferwagen (auf der Seite waren die Twin-Towers mit einem Flugzeug aufgemalt) mit Sprengstoff angehalten wurde und sich der Fahrer, ein Israeli, lautstark beschwerte, dass sich die Polizei nicht um die Terroristen kümmere, verschwindet am nächsten Tag im memory hole.

Dann sind da die sogenannten „tanzenden Israeli“, die auf einem New Yorker Parkplatz festgenommen wurden und die – so berichten es Zeugen – gejubelt hätten, als die Türme einstürzten. Nach ihrer schnellen Freilassung hatten sie einen Gastauftritt im israelischen TV, wo sie sich brüsteten, Aufnahmen von den Anschlägen gemacht zu haben. In meinen Ohren klang es, als hätten sie bereits gewusst, was an diesem Tag geschehen würde. Warum kein Journalist nachgefragt hat, wie das Ganze zu verstehen sei, zeigt, wie es mit dem Journalismus in den letzten Jahren bestellt ist.

Milliardär Larry Silverstein mietete das WTC-Gelände samt Hochhäuser wenige Monate vor 9/11 und lässt sie gegen Terroranschläge so hoch versichern, dass keine Versicherung alleine dieses Risiko tragen möchte. Am Ende sind es zwei Dutzend Versicherungen, die sich das Risiko teilen. Silverstein ist es auch, der nach 9/11 in einem TV-Interview freimütig einräumte, dass die Feuerwehr das Gebäude WTC-7 „niederreißen“ musste (to pull), da das Feuer nicht mehr unter Kontrolle gebracht werden konnte. Bitte zu beachten, dass bis dato noch kein Stahlskelettbau durch Feuer eingestürzt ist und Feuerwehrleute darüber natürlich Bescheid wissen. In investigativen Kreisen wird noch immer darüber diskutiert, wie Silversteins Aussage zu interpretieren sei. Wurde WTC-7 tatsächlich „abgerissen“, also gesprengt? Was freilich die Frage aufwirft, wie man ein 47-stöckiges Hochhaus innerhalb weniger Stunden „verkabeln“ kann. Deshalb ist der Einsturz von WTC-7 ein solcher Zankapfel. Wurde das Gebäude tatsächlich gesprengt, dann musste dies bereits vor 9/11 vorbereitet worden sein, was natürlich Pandoras Kistchen öffnen würde. Behörden und Medien sind sich jedenfalls darin einig, das größte Verbrechen des 21. Jahrhunderts als geklärt zu betrachten. Case closed! Deshalb versuchen Behörden und – vor allem – Medien den mysteriösen Einsturz von WTC-7 unter den Teppich zu kehren oder nur am Rande zu erwähnen. Apropos. CNN und BBC berichteten bereits VOR dem Einsturz des Gebäudes, dass es eingestürzt sei. Ja, das kann schon mal in der Hektik vorkommen, nicht?

Wer verwendete den Begriff „Ground Zero“ für das in Trümmern liegende WTC-Gelände und warum haben die Medien diesen Begriff sofort, beinahe unisono, übernommen? Würde man im September 2001 ein Lexikon aufgeschlagen haben, erführe man, dass damit der Ort einer Atomexplosion bezeichnet wird.

Gab es nicht Telefonate aus den entführten Flugzeugen? „Let’s roll!“ Die gab es – und auch wieder nicht. Widersprüchliche Angaben. Aber die Storys waren zu gut um sie zu hinterfragen. Theodore Olsen, damals immerhin Oberster Anwalt der USA, gab zu Protokoll, dass ihn seine Frau Barbara vom Flug AA77 (Pentagon) von ihrem Mobiltelefon angerufen und Details über die Entführer (Teppichmesser!) bekanntgegeben hätte. Fünf Jahre später teilte das FBI mit, dass diese Anrufe nicht über das Mobiltelefon stattgefunden hätten. Gab es demnach Bordtelefone? Laut einem Mitarbeiter der Fluglinie gab es keine. Und was machen wir aus der Tatsache, dass ein Mobiltelefongespräch nach dem Absturz noch für 15 weitere Minuten aktiv war? Über die mysteriösen Telefonate, die nie stattgefunden haben, berichtet Giulietto Chiesa .

Dann ist da die Sache mit der 9/11-Kommission, die den Anschlägen auf den Grund hätte gehen sollen. Aber von den zehn Mitgliedern, haben sich bereits sechs zu Wort gemeldet (bzw. ein Buch geschrieben) und bekanntgegeben, dass sie mit dem Endergebnis (Report) nicht zufrieden sind. Manch einer geht sogar so weit, zu behaupten, dass diese Kommission von Beginn an zum Scheitern verurteilt war, sei es, weil das Budget zu knapp, der Zeitrahmen zu eng und die Behörden zu unwillig waren, die notwendigen Auskünfte zu geben bzw. wichtige Unterlagen einsehen zu lassen. Wir haben es hier mit Sabotage zu tun. Angeordnet von ganz oben.

Kurz und gut, der Anschlag vom 11. September 2001 ist auch nach 18 Jahren ein Mysterium, ein Rätsel, ein Verbrechen, das noch nicht mal im Ansatz aufgeklärt wurde. Im Übrigen stelle ich keine Hypothesen an, was an diesem Tag tatsächlich geschehen ist, dazu sind die öffentlich zugänglichen Daten nicht ausreichend. Desghalb ist es umso wichtiger, die gewöhnlichen Bürger dazu zu bringen, für eine neue Ermittlung einzutreten. Es sollte eine juristische Untersuchung sein, mit weitreichenden Befugnissen der Staatsanwaltschaft bzw. der Grand Jury. Top Secret Unterlagen müssen eingesehen und wichtige Schlüsselspieler unter Eid befragt werden dürfen (wir erinnern uns an Bush Jr. und Dick Cheneys „Befragung“ hinter verschlossenen Türen – kein Eid, kein Protokoll). Forensiker müssen erneut ans Werk. Genauso Chemiker, Ingenieure, Piloten und Techniker. Diesmal sollten das Weiße Haus, das FBI und die CIA die die Ermittlungsarbeiten unterstützen und nicht sabotieren, um so eine lückenlose Aufklärung zu ermöglichen.

Leider ist die Mehrzahl der gewöhnlichen Bürger noch immer der Meinung, dass eine große Lüge nicht lange Bestand hätte, weil „irgendwann würde ja sicherlich einer auspacken“. Aber die Wirklichkeit zeigt, dass die größten Lügen am einfachsten aufrechterhalten werden können – eben weil der gewöhnliche Bürger es nicht für möglich hält, in diesem Ausmaß belogen zu werden. Mondlandings, you know.

Für all die Truthseekers da draußen, sieht es so aus, als würde ein seltsamer Zauber die Menschen daran hindern, klar zu sehen, klar zu denken. All das erinnert frappant an das alte Märchen Des Königs neue Kleider. Solch ein magischer Zauberbann ist demnach keine Erfindung der modernen Psychologie. Es geht vorrangig um den sozialen Status des Einzelnen, damals wie heute. Der Obrigkeit zu widersprechen konnte einem in vergangenen Zeiten den Kopf, heutzutage die Karriere kosten. Die Gefahr des sozialen Abstiegs lässt viele Leute verständlicherweise die Augen schließen.

Fehlt es unserer heutigen Zeit an Helden, die bereit sind, sich für Wahrheit und Ehrlichkeit einzusetzen? Oder braucht es einfach nur Kinder, ohne Scheu, ohne Angst, die lautstark ausrufen, dass der König keine Kleider trägt, sondern vollkommen nackt ist?

John F. Kennedy und das 55-jährige Schweigen

Letzte Woche jährte sich der Tod des damaligen US-Präsidenten John F. Kennedy zum 55. Male. Ich habe mir nicht die Mühe gemacht, die obligaten Wiederholungen der Wiederholungen im Mainstream zu lesen oder zu hören. Für Presse und Politiker ist die Sache klar und längst zu den Akten gelegt. Der „lone gunman„, der Einzeltäter namens Lee Harvey Oswald, hat exakt drei Schüsse mit einem Gewehr abgegeben – zwei davon trafen den Präsidenten in der offenen Limousine und verletzten ihn tödlich. Die Treffer sind auch – mehr oder weniger – im Zapruder-Film zu sehen, der freilich Veränderungen im behördlichen Labor erfahren hat (Schnipp Schnapp) und den die Bevölkerung erst in den 1970er Jahren zu Gesicht bekam. Warum wurde dieser kurze Filmclip so lange unter Verschluss gehalten? Wovor hatten die Verantwortlichen Angst?

Zwei Monate vor seinem Tod sprach Kennedy vor den Vereinten Nationen über eine friedliche Kooperation mit der UdSSR und dem Wunsch, die Raumfahrt gemeinsam voranzutreiben. Nebenbei bemerkt, hatte Kennedy eine private Korrespondenz mit dem damaligen Regierungschef der Sowjets Nikita Chruschtschow. Wollten die beiden am Ende den Kalten Krieg beenden?

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9/11 – 17 Jahre und kein bisschen klüger

Vielleicht begann das orwellsche Zeitalter an diesem Dienstag Morgen, dem 11. September 2001, in New York City. Nichts sollte mehr so sein wie es vorher war. Der Kalte Krieg ging mit dem Zusammenbruch der UdSSR und dem Fall der Berliner Mauer zu Ende. Anfang der 1990er Jahre sah es so aus, als würde die Menschheit endlich in ein friedlicheres Zeitalter eintreten können. Der nukleare Holocaust – so durfte man diesen besonderen Begriff in jener Epoche noch gebrauchen – war damit so gut wie Geschichte und die amerikanischen Lehrfilme der 1950er Jahre, die Kinder in den Schulen belehrten, wie sie sich im Falle einer atomaren Explosion verhalten sollten (»duck and cover«), nur noch eine amüsante Anekdote. [Alles Wissenswerte zu 9/11 gibt es auch hier]

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50 Jahre und ein bisschen weiser – Wie sich die Welt veränderte

Heute, vor 50 Jahren, erblickte ich das Licht der Welt. 1968. Gerade einmal 23 Jahre zuvor, das vergisst man zuweilen, war der Zweite Weltkrieg zu Ende gegangen.

Ich wurde in eine Welt geboren, die streng und kategorisch zwischen Ost und West, zwischen gut und böse, zwischen Wahrheit und Propaganda unterschied. Man glaubte den Nachrichtensprechern in unserem öffentlich rechtlichen TV, man belächelte die Boulevardblätter und stellte die Qualitätszeitungen sowie Wochenzeitschriften auf ein Podest. Lügen verbreiteten die da drüben. Hier, bei uns, hieß es, herrscht Gedanken- und Meinungsfreiheit und die liebe Presse, ja, die war frei. Die Verlage publizierten tonnenweise Sachbücher, die den gutgläubigen Leser über die Geschehnisse der Vergangenheit bis ins letzte Detail informierten. An der damaligen Weltauffassung wurde nicht gerüttelt.

Fünfzig Jahre später steht meine Weltanschauung Kopf. Nichts ist wie es uns in den Schulen erzählt wurde. Nichts war, wie es uns immer wieder in den Medien erzählt wird. Ich hatte das Glück, dank des (freien) Internets, noch in der ersten Lebenshälfte von diesem überwältigenden Lügengespinst zu erfahren und mir darüber Gedanken zu machen. Ich habe darüber geschrieben und versucht, den Interessierten Augen und Ohren zu öffnen. Ein schwieriges Unterfangen. Weil Lügen und Halbwahrheiten, die immer und immer wieder wiederholt und auf vielen Medienkanälen verlautbart werden, sich im Kopf des Medienkonsumenten und Bürgers wie ein Krebsgeschwür im Hinterkopf ausbreiten.

Wenn ich mir also etwas für meine zweite Lebenshälfte vornehmen möchte, dann die Aufgabe, weiter aufzuklären und weiter zu informieren. Ob es die Welt besser machen wird, kann ich nicht sagen. Aber ich will mir später nicht vorwerfen müssen, tatenlos zugesehen zu haben als sich die Welt in einen Roman von George Orwell verwandelte.

»Alle paar Minuten wiederholte der alte Mann: ›Wir hätten denen nicht trauen dürfen. Ich hab’s gesagt, Ma, nicht? Das hat man davon, dass man denen vertraut hat. Ich hab’s immer gesagt. Wir hätten diesen Scheißkerlen nicht trauen sollen.‹«
— übersetzt nach: George Orwell, 1984, The New American Library, New York 1961, S.31.

Kurz und gut, glauben Sie vielleicht immer noch an das Märchen von der Mondlandung? Oder dass der „Anschlag“ vom 11. September 2001 (9/11) von 19 arabischen Terroristen mit Teppichmessern durchgeführt wurde, angeleitet von einem schwer kranken Mann in einer Höhle in Afghanistan? Oder dass wir es in Syrien mit einem Bürgerkrieg zu tun haben? Ach, ich könnte Ihnen Geschichten erzählen.

Denkverbote #3: 9/11

Denkverbote-3

Das größte Verbrechen im 21. Jahrhundert war und ist Basis für den sog. War on Terror, ein Kampfbegriff, der den nicht enden wollenden Krieg – perpetual war – im In- wie im Ausland möglich macht. Während an der Heimatfront die vom Volk gewählten Regierungen darangehen, den Nationalstaat abzuschaffen und durch eine grenzenlose zentrale Machtstruktur zu ersetzen, werden souveräne Staaten, die sich dieser Weltordnung entgegenstellen, medial diffamiert, wirtschaftlich sanktioniert und schließlich militärisch attackiert. Der Begriff „War on Terror“ dient seit nunmehr 16 Jahren dazu, die Guten von den Bösen zu trennen und Konflikte, so brutal und menschenverachtend sie auch sein mögen, zu rechtfertigen. Der damalige britische Umweltminister Michael Meacher brachte es 2003 in einem Zeitungskommentar auf den springenden Punkt: The war on terrorism is bogus. Für diese Ketzerei wurde er freilich von Tony Blair gefeuert.

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