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9/11 again and again and again

Jetzt hätte ich beinahe 9/11 übersehen. Dabei war dieser 11. September 2001 ein Wendepunkt in der Geschichte der zivilisierten Welt. Die Veränderung trat freilich nicht sofort ein. Es brauchte seine Zeit, bis die Weichen gestellt waren. In diesen Septembertagen, vor 18 Jahren, waren wir alle, also die gewöhnlichen Bürger, in einem Schockzustand. Diese beiden Hochhäuser, die Twin Towers in New York, wer kannte sie nicht aus Film und TV?, waren sprichwörtlich zu Staub zerfallen. Da war nichts mehr übrig. Nada. All das und mehr konnten 19 muslimische Terroristen mit einem Teppichmesser in der Tasche, dem Koran im Kopf und die Fluganleitung im Koffer bewerkstelligen. Die gottgläubige Gruppe, wissend um ihren nahen Tod, kostet das freie und süße Leben in den USA in vollen Zügen aus: mit Lapdance, Kokain und Alkohol. Yeah, America rocks!

What is America to me?, sang einst Frank Sinatra und wenn man das Lied hört, dann weiß man, dass es dieses Amerika nicht mehr gibt:

The air a feeling free // And the right to speak your mind out
That’s America to me …

Manche Details dieses terroristischen Angriffs kamen mir schon damals recht merkwürdig vor. Wie konnten diese Terroristen, die noch nie zuvor ein Passagierflugzeug geflogen haben, dieses Ding so punktgenau ins Ziel bringen? Jeder, der schon mal das Cockpit mit den vielen Instrumenten und Knöpfen und Tasten und Bildschirmen gesehen hat, kann sich kein bisschen vorstellen, wie ein Laie, der nur ein paar Flugstunden mit einer kleinen Propellermaschine hinter sich gebracht hat, solch eine Herausforderung meistern will. Und wie konnten diese unerfahrenen Piloten, ohne Hilfe der Flugleitung bzw. eines Leitsystems, ihre Ziele überhaupt ansteuern? Haben Sie aus dem Fenster geguckt? Und warum konnte kein einziger der Berufspiloten ein Mayday-Signal abschicken? Das waren für mich die ersten Ungereimtheiten, die mir sofort im Kopf herumspukten. Die Medien akzeptierten freilich die behördlichen Erklärungen und zäumten das Pferd von hinten auf: So unwahrscheinlich der Ablauf der Ereignisse auch war, er musste stimmen, weil es sich eben so zugetragen hat.

Und heute, 18 Jahre später, stellen sich Journalisten und Medienleute, genauso wie Wissenschaftler und Techniker, noch immer blind und taub. Die Zeitungen wiederholen die Schlagzeilen von damals und holen aus dem Archiv der Presseagenturen all jene Fotos, die sich längst ins Bewusstsein der Menschen eingebrannt haben. In gewisser Weise setzen Behörden wie Medien darauf, dass diese Texte, diese Bilder, diese Filme erneut einen kleinen Schock auslösen, um so zu verhindern, dass der gesunde Menschenverstand Oberhand gewinnt. Auf diese Weise ist nach ein paar Tagen die Sache vergessen – bis zum nächsten Erinnerungstag.

Was würde uns der gesunde Menschenverstand vor Augen führen, welche Fragen würden wir stellen?

Beispielsweise, wie war es möglich, dass das am besten gesicherte und überwachte Gebäude der Welt, das Pentagon, erfolgreich angegriffen werden konnte und es weder Abwehrmaßnahmen noch Überwachungsaufnahmen gab? Die einzigen Bilder des „Flugzugeinschlags“ entstammen einer Kamera, die auf einem Parkplatz aufgestellt war und ausfahrende Autos filmte. Die pixeligen Bilder zeigen alles und nichts. Es ist der Phantasie des Zusehers überlassen, auf den Videobildern ein Passagierflugzeug zu erkennen. Bleiben wir beim Pentagon. Der Terroristen-Pilot hätte das Flugzeug geradewegs auf das Gebäude fallen lassen können, abe rer wählte seltsamerweise den schwierigsten Zielanflug. Mit maximaler Geschwindigkeit überflog er das Pentagon, drehte eine Anflugs-Abstiegs-Pirouette (in einer 270 ° Bogenspirale), fing das Flugzeug nur wenige Meter über dem Boden ab, knickte mit den Flügeln mehrere Straßenlampen und knallte schlussendlich in die Mauer. All das halten Berufspiloten für ein Ding der Unmöglichkeit. Welch Zufall, dass der Einschlag just in jenem Gebäudeteil des Pentagon erfolgte, wo die Buchhaltung untergebracht war, die gerade auf der Suche nach einem Fehlbetrag von 2,3 Billionen Dollar (!) war. Am Vortag von 9/11 musste Verteidigungsminister Donald Rumsfeld vor laufender TV-Kamera einräumen, keine Ahnung zu haben, wofür 2.300 Milliarden Dollar ausgegeben wurden. Dieser Skandal (wurden mit dem Geld illegale Operationen durchgeführt oder ausländische Regierungen bestochen?) ging freilich am nächsten Tag in Rauch auf und im Feuer unter. Das nennt man dann wohl Glück im Unglück, für Rumsfeld und die damalige Bush Jr.-Regierung.

Dann stellt sich natürlich die Frage, wie es möglich war, dass die entführten Passagierflugzeuge unbehelligt ihren Zielen entgegen fliegen konnten. Als Erklärung, warum Jagdflugzeuge viel zu spät aufgestiegen waren, um noch eingreifen zu können (scramble), wird lapidar verlautbart, es gab an diesem Tag mehrere Übungen und man wusste nicht, welche Flugzeugentführung echt und welche fake war. Ach? Wollen wir das glauben? Gewiss, die Medienleute nehmen es zur Kenntnis, nicken es ab. Seltsam, dass niemand der Verantwortlichen zur Rechenschaft gezogen wurde, vielmehr wurden sie befördert. Irgendetwas dürften sie demnach an diesem leidvollen Tag richtig gemacht haben.

Die überraschenden Einstürze der drei WTC-Türme, allesamt Stahlskelettbauten, ausgelöst durch Kerosin- bzw. Bürobrände in den oberen bzw. (WTC-7) unteren Stockwerken, ist einzigartig in der Geschichte des modernen Hochbaus. Übrigens ist in den 1940er Jahren ein Bomber der US-Luftwaffe im Nebel in das Empire State Building geflogen! Deshalb achtete der Architekt der Twin Towers darauf, dass solch ein Zwischenfall keine Auswirkung auf die Statik der beiden Türme haben würde („vergleichbar mit einem Fliegengitter, das von einem Bleistift durchstochen wird“). Wenn es also zwei Gebäude in New York City gab, die einen Flugzeugeinschlag wegstecken konnten, dann waren es der Nord- und der Südturm.

Zurück zu „Ground Zero“. All der Stahl der drei Gebäude, der sich am Boden hätte auftürmen müssen, fehlte. Pulverisiert. Wie war das möglich? (TV-Sprecher: „the rubble simply felt down, into the ground and was just pulverized, evaporated“). Stellen Sie sich vor, ein Kran würde umfallen. Würden Sie davon ausgehen, dass sich die Stahlträger und Metallverstrebungen „pulverisieren“, sich sozusagen in Luft auflösen? Ausgeschlossen! Während der Live-TV-Übertragung waren die Moderatoren noch über diesen Umstand verblüfft und konnten sich keinen Reim darauf machen, warum es so wenig Schutt gab, waren die Türme über 400 Meter hoch. Stunden später durfte über diese „Schuttlosigkeit“ sowie die Ursache der Einstürze natürlich nicht mehr gesprochen werden und man lenkte den Fokus auf die möglichen Drahtzieher dieses Anschlages, während die (seltsamerweise) bereitgestellten Trucks den wenigen Schutt abtransportierten. Die Stahlträger – manche wirkten wie eine moderne Skulptur, so verbrezelt sahen sie aus – ließ man erst gar nicht untersuchen, sondern verschickte sie einfach nach China.

Gottlob getraute sich die Universität von Alaska dem Einsturz des WTC-7 Gebäudes nachzuspüren. Nach mehrjähriger Forschungsarbeit ziehen die Professoren in ihrem 120-seitigen Bericht den Schluss, dass die offizielle Erklärung (Einsturz durch Feuer) nicht stimmen kann. Was mag demnach das 47-stöckige Gebäude (Stahlskelettbau), in dem unter anderem die Börsenaufsicht untergebracht war, die dort die gesammelten Dokumente und Unterlagen der letzten Skandale aufbewahrt hatte, zum Einsturz gebracht haben? Faites vos jeux.

Wer waren nun die Drahtzieher dieser Anschläge? Wer wurde dafür verantwortlich gemacht? Die Antwort ließ nicht lange auf sich warten. Keine Stunde nach dem ersten Flugzeug-Einschlag wurde bereits die Terror-Organisation Al-Qaida und Osama bin Laden als wahrscheinliche Täter ausgemacht. Kein Experte erwähnte, dass Al-Qaida eine Schöpfung der CIA war und Osama bin Laden die längste Zeit auf der payroll, auf der Gehaltsliste, von US-Behörden stand (Deckname: Tim Osman). Am Vortag von 9/11 hatte sich Osama bin Laden noch in einem pakistanischen Militärkrankenhaus in Rawalpindi aufgehalten um sich behandeln zu lassen. So berichtete es CBS. Vergessen sollten wir dabei nicht, dass das pakistanische Militär mit US-Personal durchsetzt ist. Sollte der Bericht stimmen, hätte man am Tag der Anschläge sofort gewusst, wo sich Bin Laden befand. Nebenbei wurden am 11. September Familienmitglieder der arabischen Bin Laden Familie aus den USA ausgeflogen – trotz eines generellen Startverbots. Die Erlaubnis muss demnach von ganz oben, sprich dem Weißen Haus, gekommen sein. Es ist kein Geheimnis, dass die Bush- und die Bin Laden Familie in enger geschäftlicher Verbindung standen. Obwohl es nachweislich eine arabisch-pakistanische Beteiligung bei den Anschlägen gab, mussten Afghanistan und später Irak als Sündenböcke herhalten. Regime Change auf die harte Tour, sozusagen.

Und dann waren da noch diese ominösen Anthrax-Briefe, die – seltsamerweise – an Kongressabgeordnete verschickt wurden, die sich gegen den (orwellschen) Patriot-Act aussprachen. Der „Einzeltäter“, wie die Behörden versicherten, wollte demnach unbedingt den Weg in Richtung Überwachungsstaat forcieren. Merkwürdig, dass die Bio-Waffe nur im militärischen Umfeld hergestellt hat werden können und die chemische Analyse auf ein Militärlabor in den USA verwies. Der erste Verdächtige wurde vom FBI zu unrecht der Anschläge bezichtigt (er zog mit einer Schadenersatzklage vor Gericht!), der andere nahm sich spontan das Leben mit einer Überdosis Paracetamol. Obwohl er innerhalb weniger Stunden im Spital behandelt wurde (die Todesrate ist dann praktisch 0; siehe Interview mit Dr. Heiko Schöning), wachte er nicht mehr aus dem Koma auf, sondern verstarb zwei Tage später. Natürlich wurde seine Leiche kremiert. Obduktion? Fehlanzeige. Eine der größten Ermittlungen in der Geschichte des FBIs waren damit abgeschlossen, auch wenn es keine eindeutigen Beweise für seine Beteiligung gab. Die Frage, warum eine Laborratte in einem Militärlabor todbringende Anthrax-Briefe in arabischer Sprache an Kongressabgeordnete und Journalisten senden soll, ist bis heute nicht zur Zufriedenheit beantwortet worden. Aber wollte man die Kritiker der zukünftigen Politik der Neocons (d.h., Angriffskriege führen und einen Überwachungsstaat einführen) verstummen lassen, dann waren die Anthrax-Briefe das beste Schweigemittel. Nebenbei bemerkt musste das Kongressgebäude für viele Wochen geschlossen werden – wegen Kontaminierung. Früher einmal hätte man Feuer gelegt, im Jahr 2001 reichten Milzbrandsporen. Ach, da fällt mir ein, hatte nicht das erste Opfer der Anthrax-Briefe, ein Foto-Journalist, Bilder vom Töchterlein des amtierenden Präsidenten Bush Jr. veröffentlicht, die sie im Suff zeigen? Ja, der Apfel fällt nicht weit vom Stamm.

Die Liste der Ungereimtheiten, Merkwürdigkeiten und Widersprüchlichkeiten rund um 9/11 ist so lang, dass es schwer ist, diese im Kopf zu behalten. Was fällt mir auf die Schnelle ein?

Das vierte Flugzeug, das in Shanksville abstürzte, hinterließ nur einen Krater, der mit Müll gefüllt war. Keine Flugzeug-, keine Wrackteile, keine Koffer, keine Taschen, keine Leichen oder Leichenteile. Nada. Die Erklärung? Das Flugzeug wurde zur Gänze vom weichen Boden einer stillgelegten Mine verschluckt. Klingt nach einem schlechten Witz, ist aber die offizielle Erklärung.

Apropos Flugzeugteile. Beim Pentagon finden sich nur kleine Wrackteile, die in keiner Weise auf ein großes Passagierflugzeug schließen lassen, sondern vielmehr auf eine Drohne oder Rakete hindeuten. Warum ausgerechnet der US-Verteidigungsminister die kleinen Wrackteile am Rasen vor dem Pentagon aufsammelt, ist rätselhaft. Gab es nicht in den Stunden nach den Anschlägen Wichtigeres zu tun? Nebenbei hat das Passagierflugzeug mehrere Mauern des Gebäudes durchschlagen. Kreisrund und mannshoch sind sie, die Löcher. Wozu Aluminium so im Stande ist. Allerhand.

Der Reisepass eines Terroristen wird am Boden von „Ground Zero“ zufällig aufgefunden. Der Reisepass „überlebte“ demnach den Einschlag des Flugzeuges, die Explosion, das Feuer und schließlich den Gebäudeeinsturz. Beachtlich, wenn man bedenkt, dass von über 1.000 Personen nicht mal ein DNA-Abgleich gemacht werden konnte, weil es einfach nichts mehr von ihnen gab.

Manche der „Augenzeugen„, die während des 11. Septembers im TV interviewt werden, erwecken den Eindruck, als würden sie ein auswendig gelerntes Script aufsagen („due to structural failure, because the fire was to intense“).

Die Polizeimeldung, dass ein Lieferwagen (auf der Seite waren die Twin-Towers mit einem Flugzeug aufgemalt) mit Sprengstoff angehalten wurde und sich der Fahrer, ein Israeli, lautstark beschwerte, dass sich die Polizei nicht um die Terroristen kümmere, verschwindet am nächsten Tag im memory hole.

Dann sind da die sogenannten „tanzenden Israeli“, die auf einem New Yorker Parkplatz festgenommen wurden und die – so berichten es Zeugen – gejubelt hätten, als die Türme einstürzten. Nach ihrer schnellen Freilassung hatten sie einen Gastauftritt im israelischen TV, wo sie sich brüsteten, Aufnahmen von den Anschlägen gemacht zu haben. In meinen Ohren klang es, als hätten sie bereits gewusst, was an diesem Tag geschehen würde. Warum kein Journalist nachgefragt hat, wie das Ganze zu verstehen sei, zeigt, wie es mit dem Journalismus in den letzten Jahren bestellt ist.

Milliardär Larry Silverstein mietete das WTC-Gelände samt Hochhäuser wenige Monate vor 9/11 und lässt sie gegen Terroranschläge so hoch versichern, dass keine Versicherung alleine dieses Risiko tragen möchte. Am Ende sind es zwei Dutzend Versicherungen, die sich das Risiko teilen. Silverstein ist es auch, der nach 9/11 in einem TV-Interview freimütig einräumte, dass die Feuerwehr das Gebäude WTC-7 „niederreißen“ musste (to pull), da das Feuer nicht mehr unter Kontrolle gebracht werden konnte. Bitte zu beachten, dass bis dato noch kein Stahlskelettbau durch Feuer eingestürzt ist und Feuerwehrleute darüber natürlich Bescheid wissen. In investigativen Kreisen wird noch immer darüber diskutiert, wie Silversteins Aussage zu interpretieren sei. Wurde WTC-7 tatsächlich „abgerissen“, also gesprengt? Was freilich die Frage aufwirft, wie man ein 47-stöckiges Hochhaus innerhalb weniger Stunden „verkabeln“ kann. Deshalb ist der Einsturz von WTC-7 ein solcher Zankapfel. Wurde das Gebäude tatsächlich gesprengt, dann musste dies bereits vor 9/11 vorbereitet worden sein, was natürlich Pandoras Kistchen öffnen würde. Behörden und Medien sind sich jedenfalls darin einig, das größte Verbrechen des 21. Jahrhunderts als geklärt zu betrachten. Case closed! Deshalb versuchen Behörden und – vor allem – Medien den mysteriösen Einsturz von WTC-7 unter den Teppich zu kehren oder nur am Rande zu erwähnen. Apropos. CNN und BBC berichteten bereits VOR dem Einsturz des Gebäudes, dass es eingestürzt sei. Ja, das kann schon mal in der Hektik vorkommen, nicht?

Wer verwendete den Begriff „Ground Zero“ für das in Trümmern liegende WTC-Gelände und warum haben die Medien diesen Begriff sofort, beinahe unisono, übernommen? Würde man im September 2001 ein Lexikon aufgeschlagen haben, erführe man, dass damit der Ort einer Atomexplosion bezeichnet wird.

Gab es nicht Telefonate aus den entführten Flugzeugen? „Let’s roll!“ Die gab es – und auch wieder nicht. Widersprüchliche Angaben. Aber die Storys waren zu gut um sie zu hinterfragen. Theodore Olsen, damals immerhin Oberster Anwalt der USA, gab zu Protokoll, dass ihn seine Frau Barbara vom Flug AA77 (Pentagon) von ihrem Mobiltelefon angerufen und Details über die Entführer (Teppichmesser!) bekanntgegeben hätte. Fünf Jahre später teilte das FBI mit, dass diese Anrufe nicht über das Mobiltelefon stattgefunden hätten. Gab es demnach Bordtelefone? Laut einem Mitarbeiter der Fluglinie gab es keine. Und was machen wir aus der Tatsache, dass ein Mobiltelefongespräch nach dem Absturz noch für 15 weitere Minuten aktiv war? Über die mysteriösen Telefonate, die nie stattgefunden haben, berichtet Giulietto Chiesa .

Dann ist da die Sache mit der 9/11-Kommission, die den Anschlägen auf den Grund hätte gehen sollen. Aber von den zehn Mitgliedern, haben sich bereits sechs zu Wort gemeldet (bzw. ein Buch geschrieben) und bekanntgegeben, dass sie mit dem Endergebnis (Report) nicht zufrieden sind. Manch einer geht sogar so weit, zu behaupten, dass diese Kommission von Beginn an zum Scheitern verurteilt war, sei es, weil das Budget zu knapp, der Zeitrahmen zu eng und die Behörden zu unwillig waren, die notwendigen Auskünfte zu geben bzw. wichtige Unterlagen einsehen zu lassen. Wir haben es hier mit Sabotage zu tun. Angeordnet von ganz oben.

Kurz und gut, der Anschlag vom 11. September 2001 ist auch nach 18 Jahren ein Mysterium, ein Rätsel, ein Verbrechen, das noch nicht mal im Ansatz aufgeklärt wurde. Im Übrigen stelle ich keine Hypothesen an, was an diesem Tag tatsächlich geschehen ist, dazu sind die öffentlich zugänglichen Daten nicht ausreichend. Desghalb ist es umso wichtiger, die gewöhnlichen Bürger dazu zu bringen, für eine neue Ermittlung einzutreten. Es sollte eine juristische Untersuchung sein, mit weitreichenden Befugnissen der Staatsanwaltschaft bzw. der Grand Jury. Top Secret Unterlagen müssen eingesehen und wichtige Schlüsselspieler unter Eid befragt werden dürfen (wir erinnern uns an Bush Jr. und Dick Cheneys „Befragung“ hinter verschlossenen Türen – kein Eid, kein Protokoll). Forensiker müssen erneut ans Werk. Genauso Chemiker, Ingenieure, Piloten und Techniker. Diesmal sollten das Weiße Haus, das FBI und die CIA die die Ermittlungsarbeiten unterstützen und nicht sabotieren, um so eine lückenlose Aufklärung zu ermöglichen.

Leider ist die Mehrzahl der gewöhnlichen Bürger noch immer der Meinung, dass eine große Lüge nicht lange Bestand hätte, weil „irgendwann würde ja sicherlich einer auspacken“. Aber die Wirklichkeit zeigt, dass die größten Lügen am einfachsten aufrechterhalten werden können – eben weil der gewöhnliche Bürger es nicht für möglich hält, in diesem Ausmaß belogen zu werden. Mondlandings, you know.

Für all die Truthseekers da draußen, sieht es so aus, als würde ein seltsamer Zauber die Menschen daran hindern, klar zu sehen, klar zu denken. All das erinnert frappant an das alte Märchen Des Königs neue Kleider. Solch ein magischer Zauberbann ist demnach keine Erfindung der modernen Psychologie. Es geht vorrangig um den sozialen Status des Einzelnen, damals wie heute. Der Obrigkeit zu widersprechen konnte einem in vergangenen Zeiten den Kopf, heutzutage die Karriere kosten. Die Gefahr des sozialen Abstiegs lässt viele Leute verständlicherweise die Augen schließen.

Fehlt es unserer heutigen Zeit an Helden, die bereit sind, sich für Wahrheit und Ehrlichkeit einzusetzen? Oder braucht es einfach nur Kinder, ohne Scheu, ohne Angst, die lautstark ausrufen, dass der König keine Kleider trägt, sondern vollkommen nackt ist?

Als Star Wars den jungen Menschen die politische Welt (v)erklärte, anno 1977 und 2017

Als ich seinerzeit Star Wars: Eine neue Hoffnung in einem der Wiener Kinos sah (yep, Holzklappstühle und Papiertickets, die aus einem Büchlein gerissen wurden – 50 öS/7 DM kostete damals der Filmspaß), war ich gerade einmal 10 Jahre jung. Damals wusste ich freilich nichts von der politischen Welt, in der ich all die Cowboy-und-Indianer-Filme nachstellte und die lustigen Comic-Taschenbücher verschlang. Gewiss, eines wusste auch der verspielteste Tagträumer, nämlich, dass es den bösen Osten und den guten Westen gab.

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Märchenhafte Flüchtlingsroute oder Wenn sich vier Jihadisten mit einem Schlauchboot auf den Weg machen

Schön langsam sollten wir wissen, dass den Medienhäusern kein bisschen mehr zu trauen ist. Journalisten schreiben gegen Bezahlung, was ihnen vorgegeben wird. Die gut bezahlten Redakteure hinterfragen keine behördliche Aussendung, mag sie noch so widersprüchlich sein. Regierungsgewäsch über mehr Überwachung, mehr Polizei, weniger Bürgerrechte, mehr Zentralisierung in Brüssel, all das wird sakrosankt in den Himmel gelobt bzw. im Namen der Wählerschaft gefordert. Jeder, der einen Schreiberling in einen der Medienhäuser persönlich kennt, sollte ihn darauf aufmerksam machen, dass er mit seinem Schweigen, seiner Duldung und seiner Komplizenschaft genauso Mitschuld trägt wie Politiker und Beamte, wenn in Zukunft der Stiefel des Großen Bruder in das Gesicht unserer Kindeskinder tritt. Immer und immer wieder. Schlag nach bei Orwell.

In der ›Qualitätszeitung‹ Der Standard lesen wir folgende Geschichte:

»Österreich hat zwei mutmaßliche Jihadisten, den Algerier AH. (29) und den Pakistaner MU. (35), heute, Freitag, an französische Behörden am Flughafen Salzburg übergeben. [Die beiden] waren im Oktober 2015 als Flüchtlinge getarnt und gemeinsam mit zwei der späteren Paris-Attentäter – AM. und MM. – in den Schengenraum gereist. Das Quartett gelangte mit einem Flüchtlingsboot am 3. Oktober auf die griechischen Insel Leros. Im Gegensatz zu den zwei späteren Attentätern wurden der Algerier und der Pakistaner von der griechischen Justiz wegen falscher Dokumente festgenommen. Ende Oktober wurden  AH. und MU. jedoch freigelassen. Als sie Ende November in Österreich landeten, waren die Pariser Anschläge schon ausgeführt. Aufgrund der in Griechenland genommenen Fingerabdrücke wurden sie in einem Salzburger Flüchtlingslager am 10. Dezember festgenommen – abermals wegen falscher Dokumente.«

Der Artikel wurde von der Austria Presse  Agentur (APA) übernommen. Kein Standard-Journalist hat sich die obigen Zeilen jemals angesehen. Kein Wunder also, wenn Behörden und Politiker leichtes Spiel haben. Es braucht gerade einmal die Gehirnleistung eines Apfelstrudels, um bei der obigen Story nachdenklich zu werden.

Also! Wie kommen ein Algerier und ein Pakistani in ein Flüchtlingsboot? Wo hat das Boot abgelegt? Davon ist im Artikel nichts zu lesen. Wir können nur annehmen, dass es an der türkischen Küste war. Die griechische Insel ist etwa 40 km vom türkischen Festland entfernt. Jetzt stellt sich natürlich die Frage, wie sind AH. und MU. in die Türkei gekommen? Sie sollen sich ja als Flüchtlinge getarnt haben und müssten demnach von Syrien in die Türkei „geflüchtet“ sein. Gut. Aber wie sind sie nach Syrien gelangt? Kann man eine ISIS-All-Inclusive-Syrien-Rundreise im Reisebüro buchen? Wie kann diese Terror-Miliz Reisebüros in Pakistan und Algerien unterhalten?

Vermutlich sind die beiden Terroristen in spe in die Türkei geflogen. Und von dort dann – über versteckte Landwege – zu einem der Flüchtlingslager. Glauben Sie, das geht so einfach? Glauben Sie, die türkischen Behörden – immer in Alarmbereitschaft, immer ausforschend, immer suchend, immer schnüffelnd – sehen sich nicht die „Touristen“ an, die sich da so auf ihrem hübschen Boden tummeln? Die Medienhäuser, genauso wie Regierungen und Behörden, versuchen Sie für blöd zu verkaufen – das ist deren Geschäft. Sie können davon ausgehen, dass in Zeiten von Putschversuchen und Kurdenaufständen keine Menschenseele so einfach in die Türkei reisen, herumfahren und und wieder verschwinden kann. Jene „Flüchtlinge“, die in Schlauchboote sitzen, wurden von den türkischen Behörden natürlich ausgewählt und für die TV-Leute und Foto-Reporter in Szene gesetzt. Oder glauben Sie wirklich, dass es da einen (geheimen) Schlauchboot-Fährverkehr zwischen Griechenland und der Türkei gibt? Zwischen jenen zwei Staaten, die sich am liebsten an die Gurgel springen wollen? Pulverfass Zypern, you know!

Auf der griechischen Insel Leros werden die mit dem Schlauchboot Ankommenden unter die Lupe genommen. Siehe da, man nimmt AH. und MU. wegen falscher Dokumente fest. Bei diesem Satz müssen alles Warnlampen angehen. Die Flüchtlinge wurden demnach kontrolliert? Und nicht nur das, die griechischen Behörden stellten fest, dass die beiden mit „falschen Dokumenten“ reisten. Warum hatten sie überhaupt Dokumente mitgeführt, fragt man sich. Sie hätten doch sagen können, sie seien Syrer, oder? Das wurde uns doch laufend von den Medien gesagt, dass die Flut an Flüchtlingen jegliche Konrolle unmöglich machte? Die griechischen Behörden nahmen den beiden sogar Fingerabdrücke ab – man will es nicht für möglich halten, wie korrekt die griechischen Behörden gearbeitet haben. Demnach muss es eine europäische „Flüchtlings-Datenbank“ gegeben haben – bereits im Oktober 2015. Wo sonst hätten die österreichischen Behörden im Dezember 2015 die Fingerabdrücke von AH. und MU. finden sollen? Sie werden ja wohl kaum die griechische Botschaft in Wien angerufen und die Fingerabdrücke gefaxt haben.

In der ›Qualitätszeitung‹ SZ schlägt ein Artikel in eine ähnliche Kerbe. Darin heißt es: »Hunderttausende Flüchtlinge sind im vergangenen Jahr von Griechenland aus nach Westen gelangt. Inzwischen ist die Balkanroute dicht. Bilder zeigen: Wo die Flüchtlinge unterwegs waren, herrscht nun Leere.«

Im Artikel sieht man nun eine Fotostrecke. Damals. Heute. Sehen Sie sich dieses Foto und diese Foto an. Was fällt Ihnen auf? Dieser Flüchtlingsstrom, so wird es angedeutet, soll die Strecke von Griechenland nach Slowenien zu Fuß gegangen sein. Wirklich? Das sind etwa 1400 Kilometer. In den beiden Fotos kann man Kinder sehen – davon ein kleines Dickerchen! Allesamt sind die Flüchtlinge recht casual angezogen und wirken nicht gerade entkräftet. Falls Sie jetzt fragen, wie all die Flüchtlinge sonst an die Grenze zu Slowenien gelangen hätten können, dann gibt es ja nur eine mögliche Antwort: Sie wurden dorthin gefahren. Knapp vor den jeweiligen Grenzen hat man sie aus dem Bus steigen, ein paar hundert Meter gehen und dann in den nächsten bereitgestellten Bus steigen lassen – dazwischen durften die bezahlten Fotoreporter ihre Bilder für die Presseagenturen machen. Voilà, schon war die »Flüchtlingskatastrophe« in den Köpfen der gutgläubigen Leser verankert.

Falls Sie nun wissen wollen, was es mit dem Konflikt in Syrien wirklich auf sich hat, dann lesen Sie doch einfach meine Analyse: Afghanistan 1980 vs. Syrien 2015: Der Vergleich macht Sie sicher.

Ja, nichts ist, wie es in Ihrer  Zeitung geschrieben steht! Gewöhnen Sie sich daran.

Afghanistan 1980 vs. Syrien 2015: Der Vergleich macht Sie sicher.

Eigentlich ist es ganz einfach. Wirklich.
Eigentlich ist es ganz einfach. Wirklich.

Als am 25. Dezember 1979 sowjetische Truppen die Grenze zu Afghanistan überschritten, war ich gerade mal 11½ Jahre jung und wusste nur so viel, dass dem Ostblock nicht zu trauen ist und dass dieser die alleinige Weltherrschaft anstreben würde. Einzig die Westmächte, allen voran die USA, waren in der Lage, dieser Bedrohung zu begegnen. Ja, damals wusste ich und all die anderen gutgläubigen Bürger nichts von dem, was hinter der geopolitischen Kulisse ablief. Und weil ich befürchte, dass es heutzutage nicht anders ist, braucht es hin und wieder eine kurze und hoffentlich erhellende Aufklärungslektion.

Zuerst muss man wissen, dass der Kalte Krieg eine Erfindung Washingtons ist. Sehen Sie, die UdSSR wäre alleine nicht in der Lage gewesen, die Deutsche Wehrmacht zu schlagen – es brauchte einerseits Unmengen an Rüstungsgütern und Knowhow von Seiten der USA (Lend-Lease-Act), andererseits Spionagenachrichten (Spion Werther im OKH) und eine zweite bzw. dritte Front im Westen. Nach 1945 war die UdSSR ausgeblutet und wenn es nach General George Patton ging, hätte man die Sowjets damals aus Europa verjagen sollen. Militärisch hätte das keine große Mühe gemacht, aber Washingtons Elite dachte nicht daran, den Osten Europas zu befreien, ganz im Gegenteil. Die Gründe sind mannigfaltig, aber einer davon war, Moskau in Zukunft als allmächtigen Gegenpol und Feind darzustellen.

Ich verzichte auf die Auflistung all der amerikanischen Interventionen in souveränen Ländern zwischen 1945 und 1979, das würde den Rahmen sprengen. Historischer Fakt ist, dass Washingtons politische Elite im Ausland nach Belieben schalten und walten konnten – dank eines Mainstream-Apparates, der das Narrativ »Osten=böse und Westen=gut« bis zum Erbrechen in die Köpfe der Bürger verankerte: Da wurden demokratisch gewählte Regierungen abgesetzt, Revolutionen geschürt, Diktatoren eingesetzt, Regimegegner umgebracht, souveräne Staaten destabilisiert, Terrorbanden unterstützt und Kriege vom Zaun gebrochen. Die Begründung Washingtons war immer die gleiche: Fällt ein Land dem Kommunismus anheim, folgt das nächste und so fort. Diese Dominotheorie war nichts anderes als der Persilschein für größenwahnsinnige Schlüsselspieler in Washington.

Würden Sie heute einen Journalisten oder Politiker fragen, was in Afghanistan 1979/1980 geschehen ist, werden Sie für gewöhnlich das Mainstream-Narrativ hören: Die UdSSR wollte sich widerrechtlich Afghanistan aneignen. Aber warum wollte sie das? Weil die Kommunisten nach der Weltherrschaft strebten, heißt es dann. Klingt gut, ist aber falsch. Als die sowjetischen Truppen die Grenze zu Afghanistan überschritten, taten sie es, um der demokratisch gewählten (!) Regierung in Kabul zu helfen. Vor wem musste die Regierung und die Bürger geschützt werden? Vor muslimischen Terrorgruppen, die mit blutigen Übergriffen das Land ins Chaos stürzen wollten. Und hier zeigt sich eine erste frappante Ähnlichkeit zur gegenwärtigen Lage in Syrien: Auch dort versuchen muslimische Truppenverbände mittels Blut und Schwert die Regierung zu entmachten.

Die zweite frappante Ähnlichkeit ist, dass Moskau den beiden bedrängten Regierungen zu Hilfe geeilt ist und Washington dies in beiden Fällen scharf kritisiert hat. Damals, während des Kalten Krieges, konnte die westliche Presse ohne Probleme alle Welt davon überzeugen, dass es die Sowjetunion war, die völkerrechtswidrig in ein souveränes Land einmarschiert ist und es besetzt hält. Deshalb machte es für alle Sinn, dass Washington als Antwort auf diese Handlung Moskau wirtschaftlich, politisch und sportlich boykottierte.

Die dritte frappante Ähnlichkeit ist der Umstand, dass diese muslimischen Terrorgruppen nicht der Hölle entstiegen sind, sondern gezielt nach Afghanistan bzw. Syrien eingeschleust wurden. Diese „Gotteskrieger“ waren schlicht und einfach Söldner, die von Seiten Washingtons (und dessen Verbündeten) ausgebildet, indoktriniert, angeleitet und in die jeweiligen Zielländer eingeschleust wurden. Osama bin Laden war einer von vielen Kontaktpersonen, die Söldner anwarben und finanzierten – im Auftrag von Washington (und dessen Verbündeten). Falls Sie nun den Kopf schütteln und meinen, ich hätte nicht mehr alle Tassen im Schrank, dann hören Sie, was Zbigniew Brzezinski, der damalige Berater von Präsident Jimmy Carter, zu sagen hat:

nouvel observateur: »Der ehemalige Direktor des CIA, Robert Gates, sagt in seinem Buch, dass die USA die Mudschahedin in Afghanistan bereits sechs Monate vor der sowjetischen Invasion unterstützten. Zu dieser Zeit waren Sie der Nationale Sicherheitsberater von Präsident Jimmy Carter und haben damit eine wesentliche Rolle in dieser Angelegenheit gespielt. Können Sie die Aussage von Robert Gates bestätigen?«
zbigniew brzezinski: »Ja. In der offiziellen Version des CIA begann die Unterstützung der Mudschahedins im Laufe des Jahres 1980, also nach dem die sowjetische Armee am 24. Dezember 1979 einmarschiert ist. Aber die Wirklichkeit, die bis jetzt geheimgehalten wurde, ist gänzlich anders: Es war am 3. Juli 1979, als Präsident Carter die erste Direktive für verdeckte Hilfsleistungen gab, die Gegnern des pro-sowjetischen Regimes in Kabul zugute kamen. An diesem Tag habe ich dem Präsidenten eine Notiz zukommen lassen, in der ich ihm erklärte, dass durch diese Hilfe die Sowjets dazu verleitet werden, eine militärische Intervention durchzuführen.«

Vincent Jauvert, Les Revelations d’un ancien conseiller de Carter
Nouvel Observateur No. 1732 vom. 15.01.1998

Verstehen Sie vielleicht jetzt, warum dieser Kriegerhaufen Islamische Staat (IS/ISIS) bis jetzt nicht in die Knie gezwungen werden konnte? Weil er bis dato von Seiten Washingtons (und dessen Verbündeten) gehegt und gepflegt wurde, d.h., die willigen Männer werden ausgebildet, indoktriniert, bezahlt und ausgerüstet.

At least three years of US efforts to train rebels to overthrow the Syrian government has produced, as General Lloyd Austin, Commander of US Central Command, testified last month, “four or five” trained and vetted “moderates” in Syria. The $500 million appropriated for this purpose has disappeared.
Ron Paul

The CIA began a covert operation in 2013 to arm, fund and train a moderate opposition to Assad. Over that time, the CIA has trained an estimated 10,000 fighters, although the number still fighting with so-called moderate forces is unclear.
Associated Press

Immerhin stellt sich nun das US-Finanzministerium (!) die Frage, woher diese Terror-Milizen all diese nagelneuen Toyota-Trucks haben. Das Unternehmen Toyota weist alle Spekulationen zurück und meint, man habe eine „wir verkaufen an keine Terroristen“-Politik. Aha. Die Frage bleibt also offen. Weiters muss man sich auch fragen, woher diese Banden ihr Benzin für all diese Autos beziehen und wie sie es logistisch verteilen. In einer recht kahlen Landschaft wäre es recht auffällig, mit Tanklastwagen herumzufahren – vor allem in Zeiten der Satelliten- und Luftraumüberwachung.

zerohedge: The scholars, who have previously given evidence before the UK Parliamentary Foreign Affairs Select Committee, further report that despite large convoys transporting IS oil through Syria, Iraq and Turkey, “allied US air-raids do not target the truck lorries out of fear of provoking a backlash from locals” (although killing up to a thousand Syrian civilians is apparently fine). As a result, “the transport operations are being run efficiently, taking place most of times in broad daylight”.

paper: ISIS EXPORT GATEWAY TO GLOBAL CRUDE OIL MARKETS

George KIOURKTSOGLOU &Dr Alec D COUTROUBIS
University of Greenwich, London
Kein Wunder also, dass die ersten sowjetischen Luftschläge gegen IS-Ziele erfolgreich ausfielen. Im Gegensatz dazu blieb die US-Luftwaffe, die völkerrechtswidrig und damit illegal in Syrien herumbombt, recht harmlos – vermutlich, weil Pentagon primär den „gemäßigten“ Rebellen Luftunterstützung gewährt und somit den Weg unabsichtlich absichtlich für ISIS freiräumt.
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Übrigens waren es nicht die Mudschaheddin, sondern vielmehr deren vom Pentagon zur Verfügung gestellte Ausrüstung, die die Sowjettruppen in den 1980ern aus Afghanistan vertrieben, beispielsweise: Kommunikationseinrichtungen, präzise Scharfschützengewehre mit großer Reichweite, Panzerabwehrraketen, (US-Marine-)satellitengestützte Zieleinrichtungen für Mörser, das effektive Flugabwehrraktensystem Stinger, sowie Zeitzünder und tonnenweise C-4 Plastiksprengstoff für Sabotageaktionen. Hätte damals die sowjetische Luftwaffe ungehindert ihre Search-and-Destroy-Missionen gegen die feindlichen Nachschubwege fliegen können, wäre der „Krieg“ in Afghanistan bald zu Ende gegangen. Aber dank der amerikanischen Stinger-Flugabwehrrakete, die ein Mann „idiotensicher“ vom Boden aus abfeuern konnte, mussten die Missionen eingeschränkt bzw. aufgegeben werden. Dass die Terrortruppen in Syrien ebenfalls mit Stinger-Raketen ausgerüstet worden seien, behauptete bereits 2012 ein russischer General.
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Mit anderen Worten, der von Washington initiierte Regimewechsel in souveränen Ländern erfolgt immer nach dem gleichen Schnittmuster – siehe auch Libyen und Ukraine:

. geheime Hilfe von Regierungsgegner (Geld, Kontakte, Netzwerk, NGOs …)
. Negative Presse für die Regierung (undemokratisch, despotisch, gefährlich, …)
. Positive Presse für Regierungsgegner (freiheitsliebend, mutig, Underdog, pro-westlich, …)
. Massendemonstrationen und Streiks werden initiiert und durch die Presse aufgebauscht

Tritt die Regierung friedlich ab, sprechen wir von einer Color-Spring-Revolution.
Falls nicht, geht es weiter im Programm:

. Eskalation durch Gewaltanwendung von „Polizeikräften“ (Agent Provocateure)
. Washington sorgt für außenpolitischen Druck gegenüber der Regierung
. blutige Übergriffe von „Regierungstruppen“ (Agent Provocateure)
. „Bürgerkrieg“ (Söldnerbanden)
. Washington erklärt das neue pro-US-Regime als legitime Regierung und sorgt für gute Presse. Vorhang.

Von alledem werden Sie in der Qualitätszeitung Ihrer Wahl nichts lesen.
Niemand pisst auf die Hand, die ihn füttert. Willkommen in der Realität.

Ein Dschihadist mit Namen Goldberg

Es ist nicht alles Gold, was glänzt, sozusagen.
Es ist nicht alles Gold, was glänzt, sozusagen.

Sehen Sie, die Welt da draußen ist nicht leicht zu verstehen. Schon gar nicht, wenn Sie auf die Mainstream-Medien angewiesen sind. Für diese ist es einfach, Erklärungen zu finden. Da die Guten, dort die Bösen – oder umgekehrt, je nach dem. Wenn es um die terroristische Bedrohung ISIS geht, dann hat das Böse, laut FBI, viele Namen:

On May 15,2014, the Secretary of State amended the designation of al-Qa’ida in lraq (AQl) as a Foreign Terrorist Organization under Section 219 of the lmmigration and Nationality Act and as a Specially Designated Global Terrorist entity under section 1(b) of Executive Order 13224 to add the alias lslamic State of lraq and the Levant (lSlL) as its primary name. The Secretary also added the following aliases to the lSlL listing:

the lslamic State of lraq and al-Sham (lSlS),
the lslamic State of lraq and Syria (lSl),
ad-Dawla al-lslamiyya fi al-‚lraq wa-sh-Sham,
Daesh,
Dawla al lslamiya, and
Al-Furqan Establishment for Media Production.
Although the group has never called itself „Al-Qaeda in lraq (AQl),“ this name had frequently been used to describe it through its history.

Wenn man also nichts von diesen Aliase weiß, dann kann man es schon mit der Angst zu tun bekommen. Da schreibt die eine Zeitung von ISIL, eine andere von ISIS und wieder eine andere von Al-Furqan oder Al-Qaida. Sehen Sie, so entstehen Konfusion und Hilflosigkeit im Leser. Und ich gehe davon aus, dass all die Jungjournalisten, die geschult wurden, Pressmeldungen (einigermaßen) fehlerfrei abzutippen, recht ahnungslos und blauäugig sind. Andererseits, es ist auch nicht ihr Job, Presseaussendungen zu hinterfragen.

Vor wenigen Tagen publizierte die australische Zeitung The Sidney Morning Herald einen interessanten Artikel: FBI says ‚Australian IS jihadist‘ is actually a Jewish American troll named Joshua Ryne Goldberg [link]. Darin heißt es, dass ein junger amerikanischer Bürger vom FBI beschuldigt wird, sich als australischer IS Dschihadist ausgegeben und Anleitungen für Sprengstoffbasteleien verschickt zu haben. Falls Sie die Details wissen möchten [beispielsweise, dass der etwa 20-jährige Joshua noch bei seinen Eltern wohnt oder dass das Internet auf seine Mutter angemeldet ist], dann lesen Sie das offizielle 34-seitige Criminal Complaint. Sie werden staunen. Warum? Weil es sich wie in ein Hollywood-Script liest. Sie können übrigens Ausschnitte der Online-Konversationen zwischen Goldberg und einem FBI-Informant, der sich als williger Terror-Vollstrecker ausgegeben hatte und begierig war, einen Anschlag auszuüben, einsehen. Hm. Scheinbar ist heutzutage im Web keiner Seele mehr zu trauen.

Jedenfalls wurde der junge Goldberg festgenommen. Er erklärte seine Trollerei damit, dass er den Anschlag in Wirklichkeit verhindern und so Ruhm und Ehre einstreichen wollte. Aha. Aber nehmen wir mal an, dass die Sache ernsthafter betrieben worden wäre. Nehmen wir an, Goldberg hätte gute Kontakte (zu Geheimdienstkreisen) und gutes Geld (von dunklen Geheimdienstkonten). Und nehmen wir an, der willige Vollstrecker wäre – gegen viel Geld – bereit gewesen, eine (ihm zugegangene) Bombe zu zünden. Halten Sie das wirklich für so absurd? Und wer würde am Ende für die blutige Tat verantwortlich gemacht werden? ISIS? IS? ISIL? Und würde die Tat nicht eine militärische Reaktion von Seiten Washingtons hervorrufen?

Wir sehen also, wie einfach es für den Einzelnen ist, sich als fanatischer Streiter für die „gerechte Sache“ auszugeben, wie einfach es wiederum für die Behörden ist, die Verantwortlichkeit in eine bestimmte Richtung zu lenken. Für mich steht außer Frage, dass die kleineren und größeren Terror-Organisationen Washington (und Tel Aviv) in die Hände spielen. Ohne 9/11 hätte es all die militärischen Interventionen im Nahen und Fernen Osten nicht gegeben. Ohne 9/11 hätte es keinen Patriot Act, kein Homeland Security Department, keine Drohnen-Angriffe gegeben. Und Pax Americana wäre weiterhin eine leere Worthülse für conspiracy nuts gelieben. Cui bono? Wer profitiert(e) von all den blutigen und unblutigen Anschlägen?

Gemäß der offiziellen US-amerikanischen Version der Geschichte begann die Unterstützung der Mudschahidin durch die CIA erst im Laufe des Jahres 1980, also nach dem Eingreifen der sowjetischen Armee in Afghanistan am 24. Dezember 1979. Laut einem Interview Brzezińskis mit der französischen Zeitschrift „Le Nouvel Observateur“ vom Januar 1998 setzte die US-amerikanische Unterstützung der fundamentalistischen Mudschahidin dagegen schon am 3. Juli 1979 ein, also fast ein halbes Jahr vor der Invasion. Präsident Carter unterschrieb an diesem Tag die erste Direktive für eine geheime Unterstützung der Mudschahidin. Brzezinski bestätigte in seinem Interview die gleichlautende Darstellung des CIA-Präsidenten Robert Gates.[50] Brzeziński war bewusst, dass diese Aktionen das Risiko für eine militärische Intervention der Sowjets erheblich erhöhen würden.[51]

„Diese verdeckte Operation war eine hervorragende Idee. Sie bewirkte, dass die Russen in die afghanische Falle tappten […]. Am Tag, an dem die Russen offiziell die Grenze überschritten, schrieb ich Präsident Carter: ‚Jetzt haben wir die Möglichkeit, der UdSSR ihren Vietnamkrieg zu liefern.‘ Und tatsächlich sah sich Moskau während der folgenden zehn Jahre gezwungen, einen Krieg zu führen, den sich die Regierung nicht leisten konnte, was wiederum die Demoralisierung und schließlich den Zusammenbruch des sowjetischen Herrschaftsgebiets zur Folge hatte.“

Wikipedia
[normalerweise zitiere ich ja äußerst ungern aus Wikipedia; aber hin und wieder schafft es ein aufrichtiger Geist, einen entlarvenden Absatz im „Wahrheitsportal“ zu publizieren; für gewöhnlich dauert es nicht lange, bis solch ein Absatz von bösen Geistern in die „Unkenntlichkeit“ geändert oder in die „Versenkung“ diskutiert wird;]