richard k. breuer

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Das Einläuten der letzten Runde der Tiret-Saga: Penly

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Im Wonnemonat Mai wird nun der vierte und letzte Band der Tiret-Saga PENLY: Fragment eines Blutbades am Vorabend der Revolution erscheinen. Wie im Untertitel bereits angedeutet, geht es auf den etwa 350 Seiten recht blutig zur Sache, was aber nicht heißen soll, dass der feine Humor, neben dem Rätselhaften, zu kurz kommt. Der Leser darf sich in jedem Fall auf eine Achterbahnfahrt der Gefühle und einen würdigen Abschluss der Saga freuen, die 2008 ihren Anfang nahm.

Vorbestellungen für die Kleinauflage im Taschenbuchformat werden natürlich gerne entgegen genommen, schließlich muss ja die Butter irgendwie auf das vertrocknete Brot kommen, nicht wahr? Für meine treue Leserschaft werde ich sicherlich das eine oder andere verlockende Angebot mit anderen Titeln schnüren, beispielsweise hat sich die autobiographische Fiktion Der Fetisch des Erik van der Rohe (link) leider noch nicht so herumgesprochen, wie ich es mir gerne erwartet hätte. Das wird sich hoffentlich bald ändern, weil es kaum Vergleichbares im literarischen Kommerzbetrieb gibt.

In diesem Sinne.

 

Ein Fetisch in Ehren …

Yep. Das Cover ist konservativ. Der Inhalt freilich nicht.

Yep. Das Cover ist konservativ. Der Inhalt realistisch.

Verehrtes Lesepublikum,

nächste Woche wird die Welt mit der Verfilmung des (Erotik?) Bestsellers Fifty Shades of Grey beglückt / konfrontiert / belästigt, Grund genug, endlich mit meiner autobiographischen Fiktion Der Fetisch des Erik van der Rohe Ernst zu machen. Sollten Sie sich noch kein Exemplar reserviert haben, tun Sie es, so lange es noch freie Plätze gibt. Die Kleinauflage bleibt schließlich klein. Punktum. Erscheinungstermin des fesselnden 400-Seiten-Schmökers ist, voraussichtlich, Mai 2015. Vielleicht schon früher.

Übrigens, die erste Version des Buches entstand – zeitgleich mit Rotkäppchen 2069 – im Sommer 2003. Drei Jahre vor Glattauers E-Mail-Roman Gut gegen Nordwind [wiki] und acht Jahre vor der Shades-Trilogie. Ich darf also behaupten, meiner Zeit um Jahre voraus gewesen zu sein. Bitte dies im Hinterkopf behalten, falls man mich der Abkupferei bezichtigen oder als Trittbrettfahrer bezeichnen sollte.

Ach, nur ein 10-seitiger Folder

Folder von Richard K. Breuer

10-seitiger Folder von Richard K. Breuer  [klicken zum Vergrößern]

Vorgestern den 10-seitigen Verlagsfolder an die Druckerei geschickt. In Summe dürfte das kreative Machwerk rund 24 Stunden an Arbeitszeit in Anspruch genommen haben, wobei ich natürlich auf bereits fertige Layout-Module zurückgreifen konnte. Vor rund drei Jahren fabrizierte ich meinen ersten Folder [6-seitig] und schätzte mich glücklich, vier Bücher anpreisen und zwei vorankündigen zu dürfen. Mein damaliger optimistische Enthusiasmus ließ mich  MADELEINE und PENLY »voraussichtlich Anfang 2010« erträumen. Die Realität sieht freilich anders aus. MADELEINE wird nun im Herbst erscheinen, PENLY irgendwann im Jahre 2013. Interessanterweise dürfte mir mein Unbewusstes einen Streich gespielt haben. Am neuen Folder ist »2014« vermerkt.

Gar nicht einfach ist es, herauszufinden, wie diese 10 Seiten gefalzt, also zusammengelegt werden. Schließlich will man ja dem Interessierten die Bücher in der richtigen Aufklapp-Reihenfolge  vorstellen. Das Rennen machte SCHWARZKOPF, das nach dem Aufklappen [leider auf der – schwächeren – linken Seite] genauso zu bewundern ist, wie ERIK. Dummerweise wurde gestern der Umschlag zu ERIK wieder geändert und jetzt ist das abgebildete Cover im Folder nicht mehr aktuell. Naja. So ist das, wenn man auf vielen Hochzeiten tanzt. Rumtata.

Der Folder wird also mit nach Frankfurt reisen, zur diesjährigen Buchmesse. Es ist schon so eine Sache mit dem eigenen Gewerbe. Einerseits ist man stolz auf das Geleistete, andererseits weiß man auch um die eigene Betriebsblindheit. Wie oft jubelt das Ego über einen Satz, ein Kapitel, einen Titel, einen Umschlag – um wenige Stunden, Tage, Wochen, Monate später festzustellen, dass nichts Besonderes mehr an diesen zu erkennen oder zu verspüren ist. Das bringt einen dann wieder auf den Boden der Realität zurück. Hilfreich ist natürlich auch ein kritisches fremdes Auge, das über ein neues Machwerk blickt. Das schützt vor bösen Bruchlandungen. Zack.