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9/11 again and again and again

Jetzt hätte ich beinahe 9/11 übersehen. Dabei war dieser 11. September 2001 ein Wendepunkt in der Geschichte der zivilisierten Welt. Die Veränderung trat freilich nicht sofort ein. Es brauchte seine Zeit, bis die Weichen gestellt waren. In diesen Septembertagen, vor 18 Jahren, waren wir alle, also die gewöhnlichen Bürger, in einem Schockzustand. Diese beiden Hochhäuser, die Twin Towers in New York, wer kannte sie nicht aus Film und TV?, waren sprichwörtlich zu Staub zerfallen. Da war nichts mehr übrig. Nada. All das und mehr konnten 19 muslimische Terroristen mit einem Teppichmesser in der Tasche, dem Koran im Kopf und die Fluganleitung im Koffer bewerkstelligen. Die gottgläubige Gruppe, wissend um ihren nahen Tod, kostet das freie und süße Leben in den USA in vollen Zügen aus: mit Lapdance, Kokain und Alkohol. Yeah, America rocks!

What is America to me?, sang einst Frank Sinatra und wenn man das Lied hört, dann weiß man, dass es dieses Amerika nicht mehr gibt:

The air a feeling free // And the right to speak your mind out
That’s America to me …

Manche Details dieses terroristischen Angriffs kamen mir schon damals recht merkwürdig vor. Wie konnten diese Terroristen, die noch nie zuvor ein Passagierflugzeug geflogen haben, dieses Ding so punktgenau ins Ziel bringen? Jeder, der schon mal das Cockpit mit den vielen Instrumenten und Knöpfen und Tasten und Bildschirmen gesehen hat, kann sich kein bisschen vorstellen, wie ein Laie, der nur ein paar Flugstunden mit einer kleinen Propellermaschine hinter sich gebracht hat, solch eine Herausforderung meistern will. Und wie konnten diese unerfahrenen Piloten, ohne Hilfe der Flugleitung bzw. eines Leitsystems, ihre Ziele überhaupt ansteuern? Haben Sie aus dem Fenster geguckt? Und warum konnte kein einziger der Berufspiloten ein Mayday-Signal abschicken? Das waren für mich die ersten Ungereimtheiten, die mir sofort im Kopf herumspukten. Die Medien akzeptierten freilich die behördlichen Erklärungen und zäumten das Pferd von hinten auf: So unwahrscheinlich der Ablauf der Ereignisse auch war, er musste stimmen, weil es sich eben so zugetragen hat.

Und heute, 18 Jahre später, stellen sich Journalisten und Medienleute, genauso wie Wissenschaftler und Techniker, noch immer blind und taub. Die Zeitungen wiederholen die Schlagzeilen von damals und holen aus dem Archiv der Presseagenturen all jene Fotos, die sich längst ins Bewusstsein der Menschen eingebrannt haben. In gewisser Weise setzen Behörden wie Medien darauf, dass diese Texte, diese Bilder, diese Filme erneut einen kleinen Schock auslösen, um so zu verhindern, dass der gesunde Menschenverstand Oberhand gewinnt. Auf diese Weise ist nach ein paar Tagen die Sache vergessen – bis zum nächsten Erinnerungstag.

Was würde uns der gesunde Menschenverstand vor Augen führen, welche Fragen würden wir stellen?

Beispielsweise, wie war es möglich, dass das am besten gesicherte und überwachte Gebäude der Welt, das Pentagon, erfolgreich angegriffen werden konnte und es weder Abwehrmaßnahmen noch Überwachungsaufnahmen gab? Die einzigen Bilder des „Flugzugeinschlags“ entstammen einer Kamera, die auf einem Parkplatz aufgestellt war und ausfahrende Autos filmte. Die pixeligen Bilder zeigen alles und nichts. Es ist der Phantasie des Zusehers überlassen, auf den Videobildern ein Passagierflugzeug zu erkennen. Bleiben wir beim Pentagon. Der Terroristen-Pilot hätte das Flugzeug geradewegs auf das Gebäude fallen lassen können, abe rer wählte seltsamerweise den schwierigsten Zielanflug. Mit maximaler Geschwindigkeit überflog er das Pentagon, drehte eine Anflugs-Abstiegs-Pirouette (in einer 270 ° Bogenspirale), fing das Flugzeug nur wenige Meter über dem Boden ab, knickte mit den Flügeln mehrere Straßenlampen und knallte schlussendlich in die Mauer. All das halten Berufspiloten für ein Ding der Unmöglichkeit. Welch Zufall, dass der Einschlag just in jenem Gebäudeteil des Pentagon erfolgte, wo die Buchhaltung untergebracht war, die gerade auf der Suche nach einem Fehlbetrag von 2,3 Billionen Dollar (!) war. Am Vortag von 9/11 musste Verteidigungsminister Donald Rumsfeld vor laufender TV-Kamera einräumen, keine Ahnung zu haben, wofür 2.300 Milliarden Dollar ausgegeben wurden. Dieser Skandal (wurden mit dem Geld illegale Operationen durchgeführt oder ausländische Regierungen bestochen?) ging freilich am nächsten Tag in Rauch auf und im Feuer unter. Das nennt man dann wohl Glück im Unglück, für Rumsfeld und die damalige Bush Jr.-Regierung.

Dann stellt sich natürlich die Frage, wie es möglich war, dass die entführten Passagierflugzeuge unbehelligt ihren Zielen entgegen fliegen konnten. Als Erklärung, warum Jagdflugzeuge viel zu spät aufgestiegen waren, um noch eingreifen zu können (scramble), wird lapidar verlautbart, es gab an diesem Tag mehrere Übungen und man wusste nicht, welche Flugzeugentführung echt und welche fake war. Ach? Wollen wir das glauben? Gewiss, die Medienleute nehmen es zur Kenntnis, nicken es ab. Seltsam, dass niemand der Verantwortlichen zur Rechenschaft gezogen wurde, vielmehr wurden sie befördert. Irgendetwas dürften sie demnach an diesem leidvollen Tag richtig gemacht haben.

Die überraschenden Einstürze der drei WTC-Türme, allesamt Stahlskelettbauten, ausgelöst durch Kerosin- bzw. Bürobrände in den oberen bzw. (WTC-7) unteren Stockwerken, ist einzigartig in der Geschichte des modernen Hochbaus. Übrigens ist in den 1940er Jahren ein Bomber der US-Luftwaffe im Nebel in das Empire State Building geflogen! Deshalb achtete der Architekt der Twin Towers darauf, dass solch ein Zwischenfall keine Auswirkung auf die Statik der beiden Türme haben würde („vergleichbar mit einem Fliegengitter, das von einem Bleistift durchstochen wird“). Wenn es also zwei Gebäude in New York City gab, die einen Flugzeugeinschlag wegstecken konnten, dann waren es der Nord- und der Südturm.

Zurück zu „Ground Zero“. All der Stahl der drei Gebäude, der sich am Boden hätte auftürmen müssen, fehlte. Pulverisiert. Wie war das möglich? (TV-Sprecher: „the rubble simply felt down, into the ground and was just pulverized, evaporated“). Stellen Sie sich vor, ein Kran würde umfallen. Würden Sie davon ausgehen, dass sich die Stahlträger und Metallverstrebungen „pulverisieren“, sich sozusagen in Luft auflösen? Ausgeschlossen! Während der Live-TV-Übertragung waren die Moderatoren noch über diesen Umstand verblüfft und konnten sich keinen Reim darauf machen, warum es so wenig Schutt gab, waren die Türme über 400 Meter hoch. Stunden später durfte über diese „Schuttlosigkeit“ sowie die Ursache der Einstürze natürlich nicht mehr gesprochen werden und man lenkte den Fokus auf die möglichen Drahtzieher dieses Anschlages, während die (seltsamerweise) bereitgestellten Trucks den wenigen Schutt abtransportierten. Die Stahlträger – manche wirkten wie eine moderne Skulptur, so verbrezelt sahen sie aus – ließ man erst gar nicht untersuchen, sondern verschickte sie einfach nach China.

Gottlob getraute sich die Universität von Alaska dem Einsturz des WTC-7 Gebäudes nachzuspüren. Nach mehrjähriger Forschungsarbeit ziehen die Professoren in ihrem 120-seitigen Bericht den Schluss, dass die offizielle Erklärung (Einsturz durch Feuer) nicht stimmen kann. Was mag demnach das 47-stöckige Gebäude (Stahlskelettbau), in dem unter anderem die Börsenaufsicht untergebracht war, die dort die gesammelten Dokumente und Unterlagen der letzten Skandale aufbewahrt hatte, zum Einsturz gebracht haben? Faites vos jeux.

Wer waren nun die Drahtzieher dieser Anschläge? Wer wurde dafür verantwortlich gemacht? Die Antwort ließ nicht lange auf sich warten. Keine Stunde nach dem ersten Flugzeug-Einschlag wurde bereits die Terror-Organisation Al-Qaida und Osama bin Laden als wahrscheinliche Täter ausgemacht. Kein Experte erwähnte, dass Al-Qaida eine Schöpfung der CIA war und Osama bin Laden die längste Zeit auf der payroll, auf der Gehaltsliste, von US-Behörden stand (Deckname: Tim Osman). Am Vortag von 9/11 hatte sich Osama bin Laden noch in einem pakistanischen Militärkrankenhaus in Rawalpindi aufgehalten um sich behandeln zu lassen. So berichtete es CBS. Vergessen sollten wir dabei nicht, dass das pakistanische Militär mit US-Personal durchsetzt ist. Sollte der Bericht stimmen, hätte man am Tag der Anschläge sofort gewusst, wo sich Bin Laden befand. Nebenbei wurden am 11. September Familienmitglieder der arabischen Bin Laden Familie aus den USA ausgeflogen – trotz eines generellen Startverbots. Die Erlaubnis muss demnach von ganz oben, sprich dem Weißen Haus, gekommen sein. Es ist kein Geheimnis, dass die Bush- und die Bin Laden Familie in enger geschäftlicher Verbindung standen. Obwohl es nachweislich eine arabisch-pakistanische Beteiligung bei den Anschlägen gab, mussten Afghanistan und später Irak als Sündenböcke herhalten. Regime Change auf die harte Tour, sozusagen.

Und dann waren da noch diese ominösen Anthrax-Briefe, die – seltsamerweise – an Kongressabgeordnete verschickt wurden, die sich gegen den (orwellschen) Patriot-Act aussprachen. Der „Einzeltäter“, wie die Behörden versicherten, wollte demnach unbedingt den Weg in Richtung Überwachungsstaat forcieren. Merkwürdig, dass die Bio-Waffe nur im militärischen Umfeld hergestellt hat werden können und die chemische Analyse auf ein Militärlabor in den USA verwies. Der erste Verdächtige wurde vom FBI zu unrecht der Anschläge bezichtigt (er zog mit einer Schadenersatzklage vor Gericht!), der andere nahm sich spontan das Leben mit einer Überdosis Paracetamol. Obwohl er innerhalb weniger Stunden im Spital behandelt wurde (die Todesrate ist dann praktisch 0; siehe Interview mit Dr. Heiko Schöning), wachte er nicht mehr aus dem Koma auf, sondern verstarb zwei Tage später. Natürlich wurde seine Leiche kremiert. Obduktion? Fehlanzeige. Eine der größten Ermittlungen in der Geschichte des FBIs waren damit abgeschlossen, auch wenn es keine eindeutigen Beweise für seine Beteiligung gab. Die Frage, warum eine Laborratte in einem Militärlabor todbringende Anthrax-Briefe in arabischer Sprache an Kongressabgeordnete und Journalisten senden soll, ist bis heute nicht zur Zufriedenheit beantwortet worden. Aber wollte man die Kritiker der zukünftigen Politik der Neocons (d.h., Angriffskriege führen und einen Überwachungsstaat einführen) verstummen lassen, dann waren die Anthrax-Briefe das beste Schweigemittel. Nebenbei bemerkt musste das Kongressgebäude für viele Wochen geschlossen werden – wegen Kontaminierung. Früher einmal hätte man Feuer gelegt, im Jahr 2001 reichten Milzbrandsporen. Ach, da fällt mir ein, hatte nicht das erste Opfer der Anthrax-Briefe, ein Foto-Journalist, Bilder vom Töchterlein des amtierenden Präsidenten Bush Jr. veröffentlicht, die sie im Suff zeigen? Ja, der Apfel fällt nicht weit vom Stamm.

Die Liste der Ungereimtheiten, Merkwürdigkeiten und Widersprüchlichkeiten rund um 9/11 ist so lang, dass es schwer ist, diese im Kopf zu behalten. Was fällt mir auf die Schnelle ein?

Das vierte Flugzeug, das in Shanksville abstürzte, hinterließ nur einen Krater, der mit Müll gefüllt war. Keine Flugzeug-, keine Wrackteile, keine Koffer, keine Taschen, keine Leichen oder Leichenteile. Nada. Die Erklärung? Das Flugzeug wurde zur Gänze vom weichen Boden einer stillgelegten Mine verschluckt. Klingt nach einem schlechten Witz, ist aber die offizielle Erklärung.

Apropos Flugzeugteile. Beim Pentagon finden sich nur kleine Wrackteile, die in keiner Weise auf ein großes Passagierflugzeug schließen lassen, sondern vielmehr auf eine Drohne oder Rakete hindeuten. Warum ausgerechnet der US-Verteidigungsminister die kleinen Wrackteile am Rasen vor dem Pentagon aufsammelt, ist rätselhaft. Gab es nicht in den Stunden nach den Anschlägen Wichtigeres zu tun? Nebenbei hat das Passagierflugzeug mehrere Mauern des Gebäudes durchschlagen. Kreisrund und mannshoch sind sie, die Löcher. Wozu Aluminium so im Stande ist. Allerhand.

Der Reisepass eines Terroristen wird am Boden von „Ground Zero“ zufällig aufgefunden. Der Reisepass „überlebte“ demnach den Einschlag des Flugzeuges, die Explosion, das Feuer und schließlich den Gebäudeeinsturz. Beachtlich, wenn man bedenkt, dass von über 1.000 Personen nicht mal ein DNA-Abgleich gemacht werden konnte, weil es einfach nichts mehr von ihnen gab.

Manche der „Augenzeugen„, die während des 11. Septembers im TV interviewt werden, erwecken den Eindruck, als würden sie ein auswendig gelerntes Script aufsagen („due to structural failure, because the fire was to intense“).

Die Polizeimeldung, dass ein Lieferwagen (auf der Seite waren die Twin-Towers mit einem Flugzeug aufgemalt) mit Sprengstoff angehalten wurde und sich der Fahrer, ein Israeli, lautstark beschwerte, dass sich die Polizei nicht um die Terroristen kümmere, verschwindet am nächsten Tag im memory hole.

Dann sind da die sogenannten „tanzenden Israeli“, die auf einem New Yorker Parkplatz festgenommen wurden und die – so berichten es Zeugen – gejubelt hätten, als die Türme einstürzten. Nach ihrer schnellen Freilassung hatten sie einen Gastauftritt im israelischen TV, wo sie sich brüsteten, Aufnahmen von den Anschlägen gemacht zu haben. In meinen Ohren klang es, als hätten sie bereits gewusst, was an diesem Tag geschehen würde. Warum kein Journalist nachgefragt hat, wie das Ganze zu verstehen sei, zeigt, wie es mit dem Journalismus in den letzten Jahren bestellt ist.

Milliardär Larry Silverstein mietete das WTC-Gelände samt Hochhäuser wenige Monate vor 9/11 und lässt sie gegen Terroranschläge so hoch versichern, dass keine Versicherung alleine dieses Risiko tragen möchte. Am Ende sind es zwei Dutzend Versicherungen, die sich das Risiko teilen. Silverstein ist es auch, der nach 9/11 in einem TV-Interview freimütig einräumte, dass die Feuerwehr das Gebäude WTC-7 „niederreißen“ musste (to pull), da das Feuer nicht mehr unter Kontrolle gebracht werden konnte. Bitte zu beachten, dass bis dato noch kein Stahlskelettbau durch Feuer eingestürzt ist und Feuerwehrleute darüber natürlich Bescheid wissen. In investigativen Kreisen wird noch immer darüber diskutiert, wie Silversteins Aussage zu interpretieren sei. Wurde WTC-7 tatsächlich „abgerissen“, also gesprengt? Was freilich die Frage aufwirft, wie man ein 47-stöckiges Hochhaus innerhalb weniger Stunden „verkabeln“ kann. Deshalb ist der Einsturz von WTC-7 ein solcher Zankapfel. Wurde das Gebäude tatsächlich gesprengt, dann musste dies bereits vor 9/11 vorbereitet worden sein, was natürlich Pandoras Kistchen öffnen würde. Behörden und Medien sind sich jedenfalls darin einig, das größte Verbrechen des 21. Jahrhunderts als geklärt zu betrachten. Case closed! Deshalb versuchen Behörden und – vor allem – Medien den mysteriösen Einsturz von WTC-7 unter den Teppich zu kehren oder nur am Rande zu erwähnen. Apropos. CNN und BBC berichteten bereits VOR dem Einsturz des Gebäudes, dass es eingestürzt sei. Ja, das kann schon mal in der Hektik vorkommen, nicht?

Wer verwendete den Begriff „Ground Zero“ für das in Trümmern liegende WTC-Gelände und warum haben die Medien diesen Begriff sofort, beinahe unisono, übernommen? Würde man im September 2001 ein Lexikon aufgeschlagen haben, erführe man, dass damit der Ort einer Atomexplosion bezeichnet wird.

Gab es nicht Telefonate aus den entführten Flugzeugen? „Let’s roll!“ Die gab es – und auch wieder nicht. Widersprüchliche Angaben. Aber die Storys waren zu gut um sie zu hinterfragen. Theodore Olsen, damals immerhin Oberster Anwalt der USA, gab zu Protokoll, dass ihn seine Frau Barbara vom Flug AA77 (Pentagon) von ihrem Mobiltelefon angerufen und Details über die Entführer (Teppichmesser!) bekanntgegeben hätte. Fünf Jahre später teilte das FBI mit, dass diese Anrufe nicht über das Mobiltelefon stattgefunden hätten. Gab es demnach Bordtelefone? Laut einem Mitarbeiter der Fluglinie gab es keine. Und was machen wir aus der Tatsache, dass ein Mobiltelefongespräch nach dem Absturz noch für 15 weitere Minuten aktiv war? Über die mysteriösen Telefonate, die nie stattgefunden haben, berichtet Giulietto Chiesa .

Dann ist da die Sache mit der 9/11-Kommission, die den Anschlägen auf den Grund hätte gehen sollen. Aber von den zehn Mitgliedern, haben sich bereits sechs zu Wort gemeldet (bzw. ein Buch geschrieben) und bekanntgegeben, dass sie mit dem Endergebnis (Report) nicht zufrieden sind. Manch einer geht sogar so weit, zu behaupten, dass diese Kommission von Beginn an zum Scheitern verurteilt war, sei es, weil das Budget zu knapp, der Zeitrahmen zu eng und die Behörden zu unwillig waren, die notwendigen Auskünfte zu geben bzw. wichtige Unterlagen einsehen zu lassen. Wir haben es hier mit Sabotage zu tun. Angeordnet von ganz oben.

Kurz und gut, der Anschlag vom 11. September 2001 ist auch nach 18 Jahren ein Mysterium, ein Rätsel, ein Verbrechen, das noch nicht mal im Ansatz aufgeklärt wurde. Im Übrigen stelle ich keine Hypothesen an, was an diesem Tag tatsächlich geschehen ist, dazu sind die öffentlich zugänglichen Daten nicht ausreichend. Desghalb ist es umso wichtiger, die gewöhnlichen Bürger dazu zu bringen, für eine neue Ermittlung einzutreten. Es sollte eine juristische Untersuchung sein, mit weitreichenden Befugnissen der Staatsanwaltschaft bzw. der Grand Jury. Top Secret Unterlagen müssen eingesehen und wichtige Schlüsselspieler unter Eid befragt werden dürfen (wir erinnern uns an Bush Jr. und Dick Cheneys „Befragung“ hinter verschlossenen Türen – kein Eid, kein Protokoll). Forensiker müssen erneut ans Werk. Genauso Chemiker, Ingenieure, Piloten und Techniker. Diesmal sollten das Weiße Haus, das FBI und die CIA die die Ermittlungsarbeiten unterstützen und nicht sabotieren, um so eine lückenlose Aufklärung zu ermöglichen.

Leider ist die Mehrzahl der gewöhnlichen Bürger noch immer der Meinung, dass eine große Lüge nicht lange Bestand hätte, weil „irgendwann würde ja sicherlich einer auspacken“. Aber die Wirklichkeit zeigt, dass die größten Lügen am einfachsten aufrechterhalten werden können – eben weil der gewöhnliche Bürger es nicht für möglich hält, in diesem Ausmaß belogen zu werden. Mondlandings, you know.

Für all die Truthseekers da draußen, sieht es so aus, als würde ein seltsamer Zauber die Menschen daran hindern, klar zu sehen, klar zu denken. All das erinnert frappant an das alte Märchen Des Königs neue Kleider. Solch ein magischer Zauberbann ist demnach keine Erfindung der modernen Psychologie. Es geht vorrangig um den sozialen Status des Einzelnen, damals wie heute. Der Obrigkeit zu widersprechen konnte einem in vergangenen Zeiten den Kopf, heutzutage die Karriere kosten. Die Gefahr des sozialen Abstiegs lässt viele Leute verständlicherweise die Augen schließen.

Fehlt es unserer heutigen Zeit an Helden, die bereit sind, sich für Wahrheit und Ehrlichkeit einzusetzen? Oder braucht es einfach nur Kinder, ohne Scheu, ohne Angst, die lautstark ausrufen, dass der König keine Kleider trägt, sondern vollkommen nackt ist?

Der sogenannte Anschlag von Nizza, 2016 und die mediale Feigheit vor der Wahrheitssuche

Ich traf X. zwei Mal. Sie war eine erfahrene Medienfachfrau, arbeitete bereits jahrelang im Pressewesen und war davon überzeugt, dass die Dinge so sind wie sie uns von den Fachleuten in den Redaktionen erzählt werden. Sie war eine selbstsichere Frau, die nicht mit sich Spaßen ließ. Sie wirkte kühl, distanziert und suchte in ihrer Arbeit die Bestätigung für ihr in Schieflage geratenes Leben. Wir blieben auf Distanz, kamen uns gedanklich keinen Schritt näher. Sie kannte meinen Twitter-Account und wusste von meinem Blog bevor wir uns zum ersten Mal trafen. Warum also wollte sie sich mit mir abgeben? Sie musste annehmen, dass wir diametral verschiedene Weltanschauungen haben würden. Glaubte sie am Ende, sie würde mich von ihrer überzeugen können? Oder wollte sie einmal einem echten „Verschwörungstheoretiker“ gegenüber sitzen, in der Hoffnung, diese sonderbare Spezies besser verstehen zu lernen?

Vielleicht war das Interesse auch gegenseitig. Ich wollte unbedingt das Rätsel wenigstens eines Pressemenschen lösen. Für mich stellte sich damals wie heute die Frage, ob sich Presseleute mit Absicht dumm bzw. blind stellen – immerhin hängt ihr Gehalt davon ab – oder ob sie fest und unverrückbar am Wahrheitsgehalt von Agenturmeldungen und Pressekonferenzen glauben.

„It is difficult to get a man to understand something, when his salary depends upon his not understanding it!“ Upton Sinclair

Was hat das jetzt mit dem „Anschlag“ von Nizza zu tun? Nun, ich erzählte ihr über meine Recherche und darüber, dass der (medial) wichtigste Augenzeuge, der deutsche Journalist Richard Gutjahr, der damals zufällig auf Kurzurlaub in der südfranzösischen Stadt weilte, im Live-TV mehrmals falsche Zeitangaben bezüglich seiner so wichtigen Beobachtung machte – obwohl er den Zeitpunkt genau wissen hätte müssen, filmte er doch mit seinem Smartphone die Fahrt des Lkws von seinem Hotelbalkon. Ein Blick auf die Meta-Daten des Videos und er hätte die relevanten Daten ablesen können. Warum also gab er Uhrzeiten an, die nicht stimmen konnten, schon gar nicht, wenn man sie mit der geleakten Timeline der Polizei vergleicht?

Die gute X. zuckte dahingehend nur mit der Schulter, packte sogleich ihr journalistisches Rüstzeug aus und fragte mich, ob ich beim Bayrischen Rundfunk nachgefragt hätte, bezüglich dieser zeitlichen Diskrepanz. Ich meinte, dass sich der BR für einen kleinen Wiener Schlaumeier nicht sehr weit aus dem Fenster lehnen würde, weil, es gab so oder so keine Antwort, die alle Beteiligten hätte zufriedenstellen können. Aber X. las mir die Leviten, während ich in meiner Verlegenheit einen Schluck nach dem anderen nahm. Für sie war ich das Sinnbild all jener Verschwörungstheoretiker, die sich die tollsten Theorien einfallen lassen, aber nicht bereit sind, diese nach journalistischen Prinzipien zu überprüfen. Gewiss, sie hatte Recht. Und auch wieder nicht.

Wenige Tage später habe ich mich dazu durchgerungen, an den Bayrischen Rundfunk eine Anfrage zu richten. Antwort habe ich bis heute nicht erhalten. Verständlich. Die Verantwortlichen im BR hätten nachfragen, vielleicht sogar einem Kollegen nachforschen müssen und wären womöglich zwischen die Fronten geraten. Besser, man ignoriere eine lästige Anfrage und alles wird gut.

Als ich heute, am 14. Juli, die aufliegenden Zeitungen im Kaffeehaus so durchsah – zumeist erfasst mich körperlicher Ekel, wenn ich darin blättere – musste ich bemerken, dass der sogenannte Anschlag von Nizza mit keinem Wort erwähnt wird. Eine österreichische Qualitätszeitung, die sich auf vielen Extra-Seiten mit der Grande Nation beschäftigt, findet zwar Worte für Charlie Hebdo *) aber kein einziges für Nizza. Seltsam, finden Sie nicht?

Jedenfalls, die Sache mit X. endete damit, dass wir uns dahingehend verstanden, dass wir uns niemals verstehen werden würden. Und so weiß ich noch immer nicht, ob man bei Presseleuten nach Scheuklappen oder Eselsmützen Ausschau halten muss.

Zuguterletzt stelle ich mir die Frage, was diese Medienjobs auf lange Sicht mit der menschlichen Seele anstellen. In unserer christlichen Wertegemeinschaft, in unseren alten Traditionen, geht es nämlich vor allem um Wahrheit, Wahrhaftigkeit und Wahrheitsfindung. Ob wir wollen oder nicht, wir streben das Gute und das Richtige an. Wäre dem nicht so, würden wir in Chaos und Unordnung versinken. Deshalb, werte Leser, achtet mir Logos.

***

*) Stunden nach dem sogenannten Anschlag auf die Redaktion von Charlie Hebdo versammelten sich Tausende Pariser um für Rede- und Pressefreiheit einzutreten. Jahre später wird rechts und links zensiert, ist Meinungsfreiheit nur noch eine Worthülse. Hassredewird zu einem Gummiparagraph – und jeder, der eine unangenehme Meinung vertreten, der historische Tatsachen untersuchen, der biologische Grundsätze festhalten, der den (von Menschen verursachten) Klimawandel anzweifeln oder der die von oben festgelegte Ernährungspyramide ablehnen möchte, kann jederzeit vor Gericht gezerrt oder wenigstens zum medialen Bußgang gezwungen werden. Ist das noch Freiheit? Oder bereits Feigheit?

Der merkwürdige Anschlag auf einem Weihnachtsmarkt in Berlin, ein Jahr später

Vor genau einem Jahr, am 19.12.2016, fand der vermeintliche Anschlag am Breitscheidplatz in Berlin statt. Ich habe mir keine zwei Wochen später Gedanken darüber gemacht und bemerkt – wie nach jedem dieser angeblichen islamistischen Anschläge – dass Vieles nicht zusammenpasst. Wer meinen Artikel noch nicht gelesen hat, ist herzlich eingeladen, es jetzt nachzuholen.

In der Print-Ausgabe der taz, die liegt freundlicherweise im Kaffeehaus meiner Wahl aus, habe ich nun den zweiseitigen Bericht Schaut auf diese Namen: Breitscheidplatz – ein Jahr nach dem Anschlag gelesen. Ich habe mir gleich mal die drei Fotos der Hinterbliebenen genauer angesehen. Was auffällt ist, dass als Quellen Agentur Focus, dpa und Der Spiegel angegeben wurden. Das bedeutet, dass diese Bilder von der taz zugekauft wurden. Mit den Bildern kommen für gewöhnlich auch die zugehörigen Texte. Vielleicht gab es ein Bild-Text-Package. Es ist demnach aus dem Artikel nicht ersichtlich, wie viel die beiden taz-Redakteure eigenständig recherchiert und wie viel sie abgeschrieben haben. Falls diese Packages in all den anderen Redaktionsstuben Deutschlands die Runde gemacht haben, dann mag es auf der Hand liegen, dass wir aus den daraus entstehenden Artikeln nichts Neues erfahren werden.

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Las Vegas #1: Jäger des verlorenen Scripts

Was für ein mindf*ck. Eigentlich wollte ich das offizielle Narrativ des (angeblich) größten Massakers in der Geschichte der USA untersuchen und Ungereimtheiten und Widersprüche offen legen und zur Diskussion stellen. Analog meiner detaillierten Analyse des „Terroranschlags“ in Nizza im Juli 2016. Aber nach über drei Wochen gibt es von offizieller Seite noch immer keinen gesicherten Ablauf des Amoklaufs und die Merkwürdigkeiten reißen einfach nicht ab. Was am 1. Oktober 2017 in Las Vegas geschah, sei es im Hotel Mandalay Bay, sei es im Konzertbereich, sei es auf den Straßen, sei es im Leben des (vermeintlichen) Todesschützen, bleibt weiterhin ein Mysterium.

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Las Vegas Amoklauf: Nichts ist, wie es aus dem TV scheint

update: siehe Ende des Beitrags

Wieder einmal ein mass shooting in den USA. Amoklauf! Diesmal ist es ein glücksspielsüchtiger verschuldeter (?) Millionär, der mit halbautomatischen Sturmgewehren aus den beiden (eingeschlagenen) sturmsicheren Fenstern eines Hotels in Las Vegas wild um sich geschossen haben soll. Ausgerechnet Las Vegas. Diese Stadt gehört zu den am meisten überwachten Städten der Welt. Das mag jetzt nicht sonderlich verwundern, lagern in den Casinos und Hotels Millionenbeträge. Weiters sollten wir nicht außer Acht lassen, dass gambling, das Glücksspiel, immer schon die zwielichtigsten aller Zeitgenossen angezogen hatte und weiterhin anzieht. Hier ist viel Geld zu verdienen und noch mehr Geld zu waschen. Völlig legal, versteht sich. Den Betreibern der Casinos und Hotels geht es deshalb vor allem darum, eine bunte Idylle rund um Spieleinsätze und Glücksfaktoren zu schaffen. Jeder Versuch, diese Idylle zu stören, wird bereits im Ansatz zu verhindern versucht: sei es mit einer Vielzahl an Sicherheitsleuten in zivil und in Uniform, sei es mit Überwachungskameras, die an jeder Ecke und an jeder Decke installiert sind sowie einer Reihe von behördlichen Agenturen, die in der Stadt ihr investigatives ‚Unwesen‘ treiben.

Warum sollte also der (angebliche) Amokschütze Stephen Paddock, der die Stadt und die Casinos so gut kannte, ausgerechnet dort seinen Amoklauf planen? Und geplant muss er ihn haben. Oder ist es jetzt üblich mit rund zwei Dutzend Sturmgewehren und Munition für eine ganze Kompanie herumzureisen und diese in seinem Hotelzimmer heimlich (?) zu deponieren? Das Zimmermädchen dürfte jedenfalls nicht über die Gewehre gestolpert oder auf die Munitionskisten gefallen sein.

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