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Rede von Robert F. Kennedy Jr., 30. August 2020 in Berlin #Protestkundgebung #Covid-19

Im Mainstream hört und liest man recht wenig über die Rede von Robert F. Kennedy während der Protestkundgebung am Sonntag, 30. August 2020 in Berlin, die sich in erster Linie gegen die einseitigen politisch-gesellschaftlichen ‚Pandemie‘-Maßnahmen richtete und den offenen Diskurs forderte.

Der Neffe von John F. Kennedy („Ich bin ein Berliner!“, 1963) und Sohn von Robert Kennedy (dessen Ermordung genauso viele Widersprüche aufweist, wie die seines Bruders) ist trotz seines politischen und finanziellen Status ein recht widerspenstiger Zeitgenosse. Vor allem durch seine Kreuzzüge in Bezug auf die (Zwangs)Impfung ist er in alternativen Medien ein gefragter Mann. In den Augen des Mainstream ist er natürlich ein Verschwörungstheoretiker, der nicht ernst genommen werden darf. Na, es ist die übliche Diskreditierungsposse, wenn die Elite mit einem der ihren unzufrieden ist. Nothing new under the mainstream sun, sozusagen.

Ich habe mir die Mühe gemacht, ein Transkript seiner Rede, die er in Berlin gehalten hat, zu erstellen. Über den Inhalt werde ich vielleicht später einmal ein paar Worte verlieren. Für den Moment lasse ich seine Aussagen im Berliner Raum stehen. Eines vielleicht noch. Es liegt für mich klar auf der Hand, dass all die Milliardäre, denen Kennedy den Schwarzen Peter zuschiebt, tatsächlich nur Handlanger der wahren Strippenzieher sind. Gäb’s keinen Bill Gates, gäb’s keinen Mark Zuckerberg, so gäb’s andere, die deren Rolle eingenommen hätten. Die Macht liegt in der Anonymität. Das stammt nichtd von mir, sondern von einem von einem gewissen Walther Rathenau, der vor über hundert Jahren, in einem unbedachten Moment, schrieb, dass es rund 300 Leute wären, die die Geschicke der Welt lenken würden. Soviel mal dazu.

Zu Hause, in den USA, behaupten die Zeitungen, ich wäre hierhergekommen, um mit 5.000 Nazis zu reden. Und morgen werden sie genau das berichten, dass ich nämlich vor 3.000 bis 5.000 Nazis geredet hätte. Und wenn ich in die Menge schaue, dann sehe ich das Gegenteil von Nazis. Ich sehe Menschen, die Demokratie lieben; Menschen, die eine transparente Regierung (open government) wollen; Menschen, die von führenden Politikern nicht belogen werden wollen; Menschen, die es ablehnen, wenn führende Politiker willkürliche Anordnungen und Gesetze erlassen, um die Bevölkerung unterwürfiger zu machen; Menschen, die führende Politiker wollen, die nicht mit der Pharma-Industrie finanziell verbunden sind, die für uns, nicht für die Pharma-Konzerne arbeiten; Menschen, die sich Politiker wünschen, die um die Gesundheit unserer Kinder besorgt sind und nicht um ihre Profite oder ihren politischen Einfluss.

Wenn ich so in die Menge schaue, dann sehe ich alle Fahnen Europas, Menschen jeder Hautfarbe, jeder Religion, jeder Nation, die sich für humane Werte, für die Gesundheit der Kinder, für die politische Freiheit einsetzen, ja, all das ist das genaue Gegenteil eines nationalsozialistischen Gedankengutes.

Regierungen lieben Pandemien. Sie lieben Pandemien aus dem gleichen Grund wie sie den Krieg lieben. Es ermöglicht ihnen, Kontrollmechanismen einzuführen, die die Bevölkerung in Friedenszeiten abgelehnt hätte. Es ermöglicht ihnen, Institutionen und Mechanismen zu installieren, die die Bevölkerung zum Gehorsam zwingt.

Es ist ein Mysterium für mich, dass all die wichtigen Leute wie Bill Gates und Tony Fauci, die seit Jahrzehnten über Pandemien nachdenken und Pläne erstellen, um uns, sollte der Pandemiefall eintreten, zu schützen, aber jetzt, wo sie hier ist, haben diese Leute keine Ahnung wovon sie reden. Sie versprechen uns das Blaue vom Himmel, erfinden Zahlen, ja, sie können uns nicht mal sagen, wie hoch die Fallsterblichkeitsrate (Krankheitsfälle zu Toten/Case-Fatality-Rate) ist. Sie können uns keinen PCR-Test geben, der tatsächlich funktioniert. Sie ändern die Definitionen der Todesursache auf den Sterbeurkunden, um Covid-19 gefährlicher zu machen. Das einzige, worin sie wirklich gut sind, ist der Bevölkerung Angst einzujagen.

Vor 75 Jahren wurde Hermann Goering während des Nürnberger Prozesses gefragt, wie er es zu Wege brachte, dass die deutsche Bevölkerung mit allem einverstanden war. „Das ist ganz einfach“, antwortete er, „es hat nichts mit dem Nationalsozialismus zu tun, sondern mit der Natur des Menschen. Man kann es in einer rechten Diktatur, man kann es in sozialistischen, man kann es in kommunistischen Regierungssystemen, man kann es in Monarchien genauso wie in Demokratien anwenden. Das Einzige, was die Regierung tun muss, um die Menschen klein zu halten, ist Angst zu verbreiten. Falls man etwas hat, was den Leuten Angst macht, dann kann man mit ihnen tun und lassen, was man will.“

Vor 57 Jahren kam mein Onkel John F. Kenndy hierher, weil Berlin ein Frontabschnitt im Kampf gegen globalen Totalitarismus (Kommunismus) war. Und heute ist Berlin ein weiteres Mal ein Frontabschnitt im Kampf gegen globalen Totalitarismus. Mein Onkel kam hierher und sagte stolz ‚Ich bin ein Berliner‘. Und alle hier anwesenden, können ebenfalls voller Stolz rufen: ‚Ich bin ein Berliner‘. Ihr seid (die Speerspitze) im Kampf gegen Totalitarismus.

Ich möchte noch eines sagen. Die führenden Politiker haben keinen guten Job gemacht, um die Gesundheit der Bevölkerungen zu schützen. Sie haben die Quarantäne dazu benutzt, die 5G Technologie in unseren Gemeinden zu installieren. All die Maßnahmen bringen uns einer digitalen Währung näher, die der Beginn einer Knechtschaft ist. Können sie euer Bankkonto kontrollieren, kontrollieren sie euer Verhalten. Sieht man die Werbungen im TV über 5G, dann könnte man glauben, es ist eine großartige Technologie, es würde unser aller Leben verändern, es um so viel besser machen. Es klingt sehr überzeugend, sehe ich die TV-Werbung, denk ich mir: ‚Großartig. Ich kann es kaum erwarten, bis 5G auch bei mir ist‘. So kann man dann ein Videogame, das jetzt 16 Sekunden benötigt, in 6 Sekunden herunterladen. Bedenken wir, dass man 5 Billionen Dollar (5 trillions) in 5G investiert. Der Grund für diese Investionen ist sicherlich nicht, dass Datensammlungen und Überwachungsmöglichkeiten uns Bürger zugute kommen wird, vielmehr profitieren Bill Gates, Mark Zuckerberg und all die anderen Multimilliardäre. Bill Gates würde dann in der Lage sein, mit seiner Satellitenflotte jeden Quadratcentimeter auf diesem Planeten rund um die Uhr zu beobachten. Das ist freilich nur der Anfang. Er ist in der Lage, den Benutzer eines mit dem Internet verbundenen Gerätes mittels GPS zu orten und mittels Gesichtserkennung zu verfolgen. Glauben Sie nicht, dass Alexa (amazon) für Sie da ist. Sie ist dazu da, damit Bill Gates Sie ausspionieren kann.

Die Covid-19-Pandemie ist für die Elite, die das Sagen hat, eine gute Gelegenheit gewisse politische Maßnahmen weiter voranzutreiben. So wird der Mittelstand ausgelöscht, die Pfeiler der Demokratie zum Einsturz gebracht, all unser Vermögen in die Hände einiger weniger Milliardäre gelegt, um die Bevölkerung arm zu machen, während sie reicher werden. Und das Einzige, was zwischen ihnen und unseren Kindern steht, ist diese Menge hier in Berlin. Wir sagen ihnen heute, dass sie unsere Freiheit niemals wegnehmen, dass sie unsere Kinder niemals vergiften und dass wir unsere Demokratie zurückbekommen werden. Ich danke allen für ihren Kampf.

Der merkwürdige Anschlag auf einem Weihnachtsmarkt in Berlin, ein Jahr später

Vor genau einem Jahr, am 19.12.2016, fand der vermeintliche Anschlag am Breitscheidplatz in Berlin statt. Ich habe mir keine zwei Wochen später Gedanken darüber gemacht und bemerkt – wie nach jedem dieser angeblichen islamistischen Anschläge – dass Vieles nicht zusammenpasst. Wer meinen Artikel noch nicht gelesen hat, ist herzlich eingeladen, es jetzt nachzuholen.

In der Print-Ausgabe der taz, die liegt freundlicherweise im Kaffeehaus meiner Wahl aus, habe ich nun den zweiseitigen Bericht Schaut auf diese Namen: Breitscheidplatz – ein Jahr nach dem Anschlag gelesen. Ich habe mir gleich mal die drei Fotos der Hinterbliebenen genauer angesehen. Was auffällt ist, dass als Quellen Agentur Focus, dpa und Der Spiegel angegeben wurden. Das bedeutet, dass diese Bilder von der taz zugekauft wurden. Mit den Bildern kommen für gewöhnlich auch die zugehörigen Texte. Vielleicht gab es ein Bild-Text-Package. Es ist demnach aus dem Artikel nicht ersichtlich, wie viel die beiden taz-Redakteure eigenständig recherchiert und wie viel sie abgeschrieben haben. Falls diese Packages in all den anderen Redaktionsstuben Deutschlands die Runde gemacht haben, dann mag es auf der Hand liegen, dass wir aus den daraus entstehenden Artikeln nichts Neues erfahren werden.

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Rückblick 2016: Der inszenierte Terror und die Strategie der Spannung

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Jänner 2016 und die Silvesternacht in Köln
Sieben unangenehme Aspekte
Der Blindspot der Geschichte

Februar 2016 und die grenzenlose Welt
Menasse und der feuchte Traum der Elite

März 2016 und der Flughafen von Brüssel
Der Anschlag in Brüssel und das merkwürdige Chaos im Flugverkehr

April 2016
Panama – Pentagon – Watergate (Leaks) // Gedanken dazu von Prof. Craig Murray
Wie sich ein echter Bombenanschlag in der Presse anfühlen muss

Juni 2016
– Orlando Nightclub Shooting (Pulse)

Juli 2016: Nizza, München, Ansbach
Analyse des Anschlags in Nizza
Anschlag in Ansbach
München und Ansbach
Amoklauf in München

August 2016
Dummschwätzer und Shills im Web

November 2016 und der Beginn einer Revolution
Welcome, Mr. President Donald J. Trump
Der Meltdown der westlichen Mainstream Medien

Dezember 2016 und ein Berliner Weihnachtsmarkt
Anatomie eines merkwürdigen Anschlags

Anatomie eines merkwürdigen Anschlags auf einem Weihnachtsmarkt in Berlin, 2016

update: Ein Jahr später. Meine Gedanken dazu.

update: User WoodyBox macht sich in seinen Blog-Beiträgen komplexe Gedanken über allerlei Details zum (vermeintlichen) Anschlag. Ein wenig habe ich ja die Befürchtung, dass diese berufenen Forensiker gar nicht mehr in der Lage sind, den Wald vor lauter Bäumen zu sehen, trotzdem sind die Analysen und Gedankengänge empfehlenswert.

update: Empfehlenswertes Video eines besorgten Berliner Bürgers, der einen Rundgang am Weihnachtsmarkt macht, Tage nach dem vermeintlichen Terroranschlag mit einem Lkw. Er weist dabei auf allerlei Merkwürdigkeiten hin.

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Der gewöhnliche Medienkonsument ist recht leicht an der Nase herumzuführen. Er hat keine Vorstellung, nicht die kleinste, wie oft er angelogen wird, von den Medien, von den Behörden, von den Politikern und von all den bezahlten Schaustellern auf der Straße oder im virtuellen Netz. Jeder, der sich mit der näheren Vergangenheit beschäftigt hat, ist sich im Klaren, dass nichts ist wie es uns in der Schule gelehrt wurde. Es ist nicht leicht, dem gewöhnlichen Bürger zu erklären, dass da draußen Leute am Werke sind, deren einzige Aufgabe es ist, die Geschichte eines Ereignisses in Echtzeit zu verändern. Der (vermeintliche) Anschlag auf einen Weihnachtsmarkt in Berlin macht da keine Ausnahme. Sieht man sich die Sache an, ohne dabei seinen Verstand einzuschalten, kann man mit der offiziellen Lesart der Medien, dem Sprachrohr der Behörden, ganz gut leben. Aber wehe, man schaltet sein Hirn ein und beginnt, in den Details zu stochern. Ehe man sich versieht, glaubt man sich im Film, im falschen Film.

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Ein bisschen Krieg, ein bisschen Sonne, für unsere Wirtschaft, unter der wir stöhnen

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Es geht ganz einfach, wirklich!

Weil im Moment in manchen Köpfen die Sicherungen durchbrennen, möchte ich zeigen, wie einfach es ist, die Leutchen dazu zu bringen, sich die Schädel einzuschlagen. Deshalb, seien Sie kritisch/skeptisch, wenn Sie bemerken, dass die Zeitungen oder TV-Nachrichten Sie dazu bringen möchten, ein politisches Lager zu hassen oder zu fürchten. Bedenken Sie, dass in (Vor-)Kriegszeiten in allen Staaten eine offizielle Propaganda-Stelle (in George Orwells 1984 heißt diese sinnigerweise Wahrheitsministerium) für den „richtigen“ Ton und die „notwendigen“ Schlagzeilen in den Medien sorgt. Die Wahrheit, wie man bekanntlich weiß, ist im Kriegsfall das erste Opfer. Aber glauben Sie ja nicht, dass nach Ende der Kampfhandlung der Sieger die Historie geraderückt, ganz im Gegenteil. Der Sieger, auch das ist eine Binsenweisheit, schreibt die Geschichte in seinem Sinne.

Die belgische Historikerin Anne Morelli hat die Prinzipien der Kriegs-Propaganda auf 10 springende Punkte gebracht – ich habe mir erlaubt, die eine oder andere Anmerkung dazu zu machen:

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1. Wir wollen den Krieg nicht
Vgl. die pazifistischen Wahl-Slogans von den amerikanischen Präsidenten Woodrow Wilson (1913-1921), Franklin D. Roosevelt (1933-1945) und Barack Obama (2008-2016).

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2. Das gegnerische Lager trägt die alleinige Verantwortung
Vgl. Pearl Harbour und die zuvor von Washington durch Sanktionen in die Ecke gedrängte Japanische Regierung – „Der Gegner gab den ersten Schuss ab!“

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3. Der Führer des Gegners hat dämonische Züge
„Die Achse des Bösen/The Axis of Evil“

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4. Wir kämpfen für eine gute Sache
„The good war!“

The myth of the good war: [meine Übersetzung] „Die Glorifizierung des Zweiten Weltkriegs hatte auch praktische und unheilvolle Konsequenzen. Es verführte uns zu einer leichteren Akzeptanz von „liberalen Interventionen“, begründet in der Annahme, dass nur wir im Westen so rechtschaffen und qualifiziert seien, um die Unterscheidung zwischen dem politisch Richtigen und dem politischen Falschen zu treffen – und die Überzeugung, dass unsere verinnerlichte Rechtschaffenheit alle Mittel heiligt, welche Zwecke auch angewendet werden und so ziehen wir [guten Gewissens] eine Feuerschneise von Dresden über Bagdad bis nach Tripolis. Worse than that, the glorification of the second world war has had practical and baleful consequences. It has led us to an easier acceptance of “liberal interventionism”, founded on the assumption that we in the west are alone virtuous and qualified to distinguish political right from wrong – and the conviction that our self-evidently virtuous ends must justify whatever means we employ, lighting up a bomber flare path from Dresden to Baghdad to Tripoli.“

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5. Der Gegner kämpft mit unerlaubten Waffen
Präsident George Bush Oktober 2002: „Das irakische Regime besitzt und produziert chemische und biologische Waffen. Es versuch, an Nuklearwaffen heranzukommen. The Iraqi Regimet possesses and produces chemical and biological weapons. It is seeking nuclear weapons.“

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6. Der Gegner begeht mit Absicht Grausamkeiten, bei uns handelt es sich um Versehen
Vergleiche die Bombardierung eines Spitals von Ärzte ohne Grenzen der US-Luftwaffe in Kunduz und den Vorwurf Washingtons, dass russische Streitkräfte Spitäler bombardiert hätten, ohne jedoch faktische Beweise vorzulegen. Die westliche Presse übernahm die Vorwürfe ungeprüft.

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7. Unsere Verluste sind gering, die des Gegners enorm
Präsident George Bush Sr. Jänner 1991: „I’m hopeful that this fighting will not go on for long and that casualties will be held to an absolute minimum.“

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8. angesehene Persönlichkeiten, Wissenschaftler, Künstler und Intellektuelle unterstützen unsere Sache
Hollywood Goes to War: Patriotism, Movies and the Second World War from Ninotchka to Mrs Miniver: „Hollywood ging mit Enthusiasmus in den Krieg […] und versuchte die Kriegsanstrengungen zu zu verstärken. Hollywood went to war with gusto […] was trying to boost the war effort.“

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9. Unsere Mission ist heilig
Präsident George Bush Mai 2003: „In this battle, we have fought for the cause of liberty and for the peace of the world.“

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10. Wer unsere Berichterstattung in Zweifel zieht, steht auf der Seite des Gegners.
Präsident George Bush November 2001: „You’re either with us or against us in the fight against terror.“

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Ich würde noch einen weiteren Punkt anführen:
11. Nur der Gegner betreibt Propaganda, während wir unsere Bürger aufrichtig informieren.
Somit ist es unmöglich, für einen aufrichtigen Politiker, der Weltöffentlichkeit jemals Fakten und Beweise vorzulegen, ohne vom Presseapparat diskreditiert und der Propaganda beschuldigt zu werden. Vgl. Staatsstreich in Guatemala 1954 – angezettelt und ausgeführt mit Unterstützung der CIA: In den USA werden zu jener Zeit Artikel in den Zeitungen publiziert, die davon sprechen, dass (Präsident von Guatemala) Arbenz tausende politische Gegner inhaftiert hätte (was freilich nicht stimmte). Vor der UN-Versammlung in New York fordert der Außenminister von Guatemala einen neutralen Ausschuss, der die vorgebrachten Anschuldigungen der USA prüfen soll. Aber die USA und ihre Verbündeten tun diese Anschuldigungen als Propaganda ab und blockieren durch ihre Stimmen im Sicherheitsrat die Bildung eines Ausschusses und damit eine offizielle Prüfung der politischen Lage in Guatemala. Die Folge war der Sturz der demokratisch gewählten Regierung. Guatemala versank für 30 Jahre in einen Bürgerkrieg, der rund 200.000 Zivilisten das Leben kosten sollte. Die Opfer waren in der Mehrzahl Ureinwohner (Mayas) des Landes. Kommt uns das jetzt nicht alles irgendwie bekannt vor?