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BuchQuartier 2017 und ein Gespräch über Gott und die Welt

Das war es also, das BuchQuartier 2017. Der Markt der Independent- & Kleinverlage im Wiener MuseumsQuartier ist Geschichte. Samstag und Sonntag gesellte ich mich zu all den kleinen und kleinsten Verlagen mit einem Verkaufstisch in den sogenannten Freiraum, während die Platzhirschen der österreichischen Verlagsszene in der Ovalhalle Aufstellung nehmen durften. Es fühlte sich an, als würde man wieder zur Schule gehen. Dort die lässig coolen Maturanten, die bereits per Du mit der Lehrerschaft sind und da die Erstklässler, die bereits zufrieden sind, wenn sie von den Älteren nicht angepöbelt werden. So mag es auch nicht weiter verwundern, wenn auf der einen Seite der Rubel rollte, auf der anderen der Trubel sich trollte. Das Wortspiel dürfen Sie gerne mit nach Hause nehmen.

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Blamables und Konspiratives zur FFM12

Wäre ich ein Samurai, der noch ein bisschen Ehre in sich hat, dann wüsste ich, was gestern getan hätte werden müssen. Aber da wir – gottlob – im germanischen Frankfurt sind, darf ich diesen schändlichen Auftritt getrost mit einer Beichte und einem ‚Vater unser‘ abtun. Wie ich hingegen bei WL. und F., die mir eine Bühne boten, meine Ehre wieder herstellen kann, äh, ja, das weiß ich beim besten Willen nicht. Dumm, dass auch noch HS. im Zuschauerraum ausharrte und Zeugin dieser „Schandtat“ wurde. Ob sie es jemals aus dem Kopf bekommen wird, wenn ich sie das nächste Mal – real oder virtuell – treffe? Vielleicht braucht es einen Social Media Cannossa-Gang, ein digitales Mea Culpa. Vielleicht erzähle ich einfach, dass mein Geist von Außerirdischen gekidnappt wurde. Eventuell könnte ich ja noch ein Kapitel in meinem Verschwörungsbuch aufnehmen. So intergalaktische Entführungskapriolen sollen ja hin und wieder vorkommen.Oink. Sollte ich vielleicht jetzt „nach Hause telefonieren“?

Also gut, das war nichts. Wirklich. Die letzten Tage habe ich irgendwo gelesen, dass Verlierer ineressanter wären, als Gewinner. Stimmt. Weil wir alle irgendwann in eine SItuation kommen, wo wir daneben greifen, vielleicht sogar ins Volle. Peinlich, peinlich. Da ist es dann immer so wohltuend, wenn man liest, wie es andere vermasselt haben. Also gut, versuchen wir das gestrige Geschehnis, das ich eigentlich aus meinem Bewusstsein verdrängen möchte, kurz Revue passsieren zu lassen. Gar nicht einfach.

Zuerst einmal frage ich mich, welcher Teufel mich geritten hatte, dass ich dachte, ich könnte improvisieren. Auf einer Bühne. Hätte ich nur die Seiten vorgelesen, die ich vorbereitet hatte, es wäre vermutlich nur eine verständnislose Stille eingetreten und ein befreiender Applaus („‚Ah, endlich vorbei!“). Über den Inhalt eines Textes kann man ja nur schwerlich urteilen, aber über die Vorstellung, die Performance, da sieht die Sache schon ganz anders aus. Gestern wäre ich noch spät am Abend am liebsten in den Frankfurter Erdboden versunken.Schwupp.Jetzt, in Halle 8.0, (USA & Co) wo mich (noch) keiner kennt, kann ich unerkannt bei einem Kaffee abhängen. Interssanterweise wurde ich mit einer New York Review of Books beglückt, wo das Buch von Steve Coll über die Tötung von Bin Laden besprochen wird. Ich muss den werten Leser darauf aufmerksam machen, dass die Sache sich mit größter Bestimmtheit nicht so zugetragen hat, wie Mr. Coll (das Pseudonym eines Ex-Navy Seals, der bei der Aktion „dabei“ war) es lang und breit erklärt. Dass in der Rezension auch noch Bin Laden mit 9/11 in Verbindung gebracht wird, obwohl es keine Beweise dafür gibt (sogar das FBI suchte Bin Laden nicht wegen der Anschläge von 9/11), zeigt, wie Mainstream eben Mainstream bleibt. Deshalb ist es so schwer, durch die Hallen zu schlendern und Bücher bzw. Verlage zu finden, die es ernst meinen, die noch nicht gänzlich von einer Lüge vereinnahmt worden sind. Ob sie hier vertreten sind? Vielleicht. Ich werde meine Augen offen halten.

Wir sehen, meine gestrige Blamage hat eigentlich nichts zu bedeuten, wenn man es im Kontext eines weltweit agierenden Establishments sieht, das nicht das Beste für den gewöhnlichen Bürger im Sinn hat. Die Messe strahlt Zuversicht, Wohlgefallen und Bizness aus. Niemand, der – vorderhand – die Hose herunterlässt und Klartext redet, über die Gegenwart, über die Zukunft, über die Welt. Dadurch fühle ich mich hier auch so fremd. Vermutlich nicht anders wie  sich ein japanischer Samurai auf dem Münchner Oktoberfest fühlen würde. „Oans, zwo, drei, Gsuffa!“

BUCH WIEN 2010: ebook? Nein, Danke!

zu den ebooks von richard k. breuer

Der zweite Tag auf der BUCH WIEN. Der Beitrag im KURIER geht von Koje zu Koje, Stand zu Stand. Vernichtende Kritik, die vermutlich wieder ein paar Tausend Besucher kosten wird. Derweil haben die Zeitungsleut einen kleinen Stand, wo sie versuchen ABOs an den Mann, an die Frau zu bringen. Tja. Da lobe ich mir die „Die Presse“, aus der ich bei meinem Vortrag Passagen des Interviews von Andrew Keen („Kultur ist nicht demokratisch“) vorgelesen habe – weshalb ich ein paar Flyer auf ihrem großen Stand auslegen durfte. Sehr nett.

Heute besuchten mich meine Film-Agentin, meine Lektorin EJ., HF., Victoria Schlederer, Michael Hammerer (Woertersee Verlag, Schweiz und JVM), Ralph Möller (lauschte meinem Vortrag), meine ungarische Druckerei primerate und last but not least @medienpirat, mein Haus- und Hof-Fotograf, dem wir diese Bilder hier zu verdanken haben. Er hat sich köstlich amüsiert. Über meine „Verkaufsgespräche“. Selten so viel gelacht.

Die Einleitung zu einem Kundengespräch mit „Lesen Sie auch eBooks?“ oder „Wollen Sie ein gratis eBook?“ löst beim Gegenüber

– Unverständnis
– Entsetzen
– Hohn
– Kopfschütteln
– Ablehnung
– Flucht
– Panik
– Abwehrhaltung

aus. Deshalb finde ich es sehr beachtlich, dass sich die Damen am Sony/Morawa Stand nicht entmutigen lassen. Freundlicherweise spielten sie Schwarzkopf auf einen der eReader, so dass sich nun die Interessierten (hin und wieder hört man, dass es diese gibt) auf diesem elektronischen Wunderding das Werk zu Gemüte führen können. Auch nicht schlecht , oder?

Später dann mehr. Müde. Müde. Müde.

BUCH WIEN 2010: eine Signierung in Ehren

gleich mal vorweg: @MadlenerB – Wiener Journalist – hat mich mit seinem süßen Töchterchen besucht und so en passent eine Kurzkritik zu Tiret gebloggt. Die überaus positive Kurz-Besprechung („wunderschönen Aufmachung, Wortwitz, raffinierte Wendungen, tolle Dialoge, …“) ist hier nachzulesen. ERFREULICH!

Julia gehört mein verlegerisches Herz. Sie hat mich vor einer kleinen Blöße bewahrt. Während links und rechts die Verlage nach Kunden keilen, sondiere ich die Leutchen, suche ich den Blickkontakt, warte, bis sie diesen erwidern (oder eben auch nicht) und lächle einladend. In Zeiten der Hau-Drauf-und-Schluss-Mentalität stehe ich ziemlich einsam in der Gegend herum. Tja. Aber dann, dann gibt es diese seltsam glücklichen Begegnungen – nicht geplant, sehr gewollt – die einen wieder Hoffnung schöpfen lassen. Wenigstens für die nächste Zeit.

Julia ist Studentin der technischen Physik. Ich unterhielt mich lange mit ihr. Erzählte von mir und meinen Büchern, vor allem pries ich Schwarzkopf an. Weil nur dieses Buch auf der Messe verkauft wird. In der Messe-Buchhandlung. Nach einer geraumen Weile, zückte sie ihre Geldbörse, zählte ihre letzten Münzen und nickte, nach dem ich ihr anbot, einen Liebesroman als Signierung/Widmung ins Buch zu schreiben. Was ich später auch tat. Gut. Der Platz und die Zeit reichten bei weitem nicht aus – und irgendwie war meine poetische Ader nicht geöffnet, aber ich denke, sie weiß, dass die Zeilen, die ich mit grüner Tinte ins Buch kritzelte, von Herzen kamen. Wunderbar! Damit konnte ich aufrechten Ganges in die Messe-Buchhandlung schreiten, weil ich nun ein verkaufter Autor war.

Später gab es dann doch noch weitere Käufer für Schwarzkopf – interessanterweise alles sympathische Damen, denen ich gleich noch den ERIK/LYDIA-Flyer in die Hand drückte. Interessierte Gesichter, nach dem ich meinte, mein Buch sei „wie ‚Gut gegen Nordwind“, nur besser“ („Gut gegen Nordwind“ war ein respektabler Erfolg in Österreich; darin geht es um einen ER und eine SIE, die sich durch Zufall im Web kennen lernen und sich dann über E-Mails austauschen und sich – natürlich – ineinander verlieben). Das Buch ist (soweit ich es überblättert habe) nett. Leichte Kost für zwischendurch. Aber authentisch oder realistisch ist es nicht. Bei weitem nicht. Das wollte ich mal gesagt haben.

Zu guter Letzt konnte ich noch mit der letzten Signierung am heutigen Tag aufwarten. WDSMS ist eine ehemalige Arbeitskollegin, die sich an mich und meine Ambitionen erinnern konnte. Mehr noch, ihr war sogar noch meine erste Homepage („Das verlorene Herz“) im Kopf geblieben. Und ich? Ich wusste einfach nichts mehr. Ich hätte ja gerne meine Alkohol-Exzesse für dieses Blackout verantwortlich gemacht, aber davon kann ja keine Rede sein (neben mir dampft der grüne Tee). Die gute WDSMS (ihr technischen Kürzel in der damaligen Firma) kaufte für ihren Vater zum Namenstag ein Exemplar von Schwarzkopf – nach dem er zu Weihnachten immer mit Donna Leon beschenkt wird. Naja. Bei Schwarzkopf wird er freilich ein wenig gefordert werden. Macht nix. Wenn sogar mein Vater mit bald 80 das Buch lustig findet, dann ist das mit Sicherheit ein Qualitätsmerkmal („Da haust di ob“). Andererseits, vielleicht liegt der (absurde) Humor einfach in der Familie. WSDSMS versprach mir, die ehemaligen Arbeitskollegen anzuschreiben und diesen zu erzählen, dass sie mich getroffen habe und dass ich nun Schriftsteller sei und so weiter und so fort. Ach, die gute WSDSMS ist wirklich ein Schatz.

Für kurze Zeit wehte ein Hauch Frankfurter Buchmesse (#fbm10) durch meinen Stand, als plötzlich (und unerwartet) Ralph Möller neben mir auftauchte und mich herzhaft begrüßte. Ach, ich war gerührt. Und bin es noch immer. Würde sein Terzio-Verlag ein österreichischer sein, er würde hier hofiert werden. Stattdessen muss er sich in Germanien immer und immer wieder behaupten. Das Gespräch ließ durchblicken, dass es einem mittelständischen Verlag auch nicht anders geht, als einen Kleinstverlag. Freilich, die Dimensionen sind andere, die Sorgen und Nöte (und Chancen!) aber durchaus vergleichbar. Ich gab ihm ein Spielemagazin „frisch gespielt“ mit – vielleicht ergeben sich dahingehend ja gemeinsame Aktivitäten. Übrigens, ein österreichischer Verleger würde nicht auf die Idee kommen, einen Eigenverleger auf seinem Stand zu besuchen. Man hat ja einen Ruf zu verlieren. Aber ich denke, darüber habe ich schon mal erzählt, nicht?

Erfreulich, dass sich ein junger „Quereinsteiger“, ein „Lesefuchs„, für meine Bücher so weit interessiert, dass er darüber nachdenkt, diese zu vertreten. Da er bis dato nur Kinderbücher im Programm hat, würde er sich natürlich Belletristik wünschen. Ich gab ihm neben den obligaten Flyern auch ein Ansichts-Exemplar Tirte mit, welches wiederum wenig später von der Sängerin und Schauspielerin GK. (die beim heutigen Gala-Abend einen Auftritt hatte) gesehen wurde. Sie erinnerte sich ja noch gut an unsere szenische Lesung im Café Prückel. Hübsche Plauderei. Bezüglich Vertretung möchte ja auch HS. mit mir reden, die „Brouillé“ ausgezeichnet fand.

Eine Bibliothekarin war höchst erfreut von meinen Büchern und gedenkt, das eine oder andere Exemplar für ihre Filiale im 22. Bezirk (dort habe ich viele Jahre in der Schule verbracht) zu bestellen. Weiters meinte sie, ihrer guten Freundin von mir zu erzählen. Aha. Besagte Freundin habe nämlich eine Buchhandlung mit sieben Filialen, fügte sie noch an. Oha. Ich nickte und zeigte auf all die Plakate und Flyer und Folder, und meinte, dass man meine Bücher hübsch präsentieren könne, wenn man es denn wolle und dass ich bereit wäre, schnell und kostengünstig, Werbematerial beizustellen. Das ist ja das Ärgerliche, dass keine Buchhandlung das Potenzial nicht nur meiner Werke, sondern auch meiner Bereitschaft, mitzutun, erkennt. Sei es viral, sei es real. Ja, so ist das.

Wer besuchte mich noch? Zum Beispiel Sabina Naber, die Wiener Krimi-Autorin, die gleich mal ein Foto mit mir machte. Ob ich es bald mal bekomme? Oder ein älterer Herr, namens Peter Severin CroŸ, dessen Vater noch das Wien der Nachkriegszeit fotografisch dokumentiert hat (und damit natürlich auch bei den Dreharbeiten zu „Der dritte Mann“ dabei war!) Die Bilder wurden leider der ÖNB geschenkt. Möchte ich jetzt eines der Bilder verwenden, müsste ich Lizenz-Gebühren zahlen. Blöd. Herr CroŸ ist eigentlich Maler, sein Name ist der eines alten flämischen Familiengeschlechts und die zwei Punkte über dem Y, die sind ihm eigentlich wurscht, aber dem Rest seiner Familie sehr wichtig. Ja, der gute Peter Severin ist ein sympathisch lockerer Zeitgenosse. Dann spülte mir der Zufall RL. mit zwei ihrer Kolleginnen der FH St.Pölten in meinen Messe-Stand. Ich hatte ja RL. kurz im Wiener Literaturhaus kennen gelernt (zuerst virtuell, dann persönlich), dann wechselte sie auf die FH und unsere Spuren verloren sich. Schön, sie wieder gefunden zu haben. Während sie den Glattauer „nett“ für einen Nachmittag fand, war ihre jüngere Kollegin sehr angetan vom Buch. Ja, RL. ist eindeutig meine Zielgruppe!

So! Kommen wir zum Schluss. Morgen ist ja mein Vortrag „Ich habe ein Buch geschrieben. Und was nun?“, den ich gemeinsam mit Albert Knorr halte. Da es keinen Beamer, kein WLAN gibt, gibt’s auch keine prezi. Tja. Also werden wir einfach aus dem Nähkästchen plaudern. Ich denke, wir werden unseren Spaß haben. Immer dann bin ich locker und gesprächig, wenn sich das Auditorium für mich und mein Thema interessiert. Außerdem wird @medienpirat mit seiner Kamera vobeikommen. Huh. Da sollte ich ausgeschlafen in die Kamera gucken. Dann sollten noch Claudia Toman und Victoria Schlederer auf Besuch kommen. Zweitere ist ja DER Tiret-Fan der Sonderklasse. Hatte schon vor Wochen die Angst, ich könnte keine Brouillés mehr für sie haben, zwecks Weihnachtsgeschenken. Na, mal schauen. Nächste Woche Dienstag gibt’s dann das Große TIEMPO Autorenfest, wo die beiden mit weiteren Autoren lesen werden. Ich und Albert, wir wiederholen einfach die morgige Präsentation. Haha, das wird ein Spaß.

BUCH WIEN 2010: Aufgebaut wird zuerst

Bevor ich ins Bett gehe – morgen heißt es wieder früh aufstehen, weil ich Aceton bzw. Nitroverdünner besorgen muss. Warum? Sagen wir: das Klebeverhalten ist auf dem ölig/fettigen Kunststoffverkleidungen des Messe-Standes nicht sehr optimal, will heißen: unsere PVC-Standbeschriftung (6 Meter lang)  macht sich selbstständig. Das gehört sich natürlich nicht. Wenn am Donnerstag die Pforten öffnen (Pensionisten und Journalisten kommen an diesem Vormittag gratis in die Messe  – gibt es da einen Zusammenhang?), dann soll unser Stand natürlich im besten Lichte glänzen. Yep.

 

Heute also den Stand auf Vordermann gebracht. Lange herumprobiert. Regale verschoben. Eingesetzt. Abgesetzt. Zuerst das Riesen-Plakat Schwarzkopf in die Ecke gequetscht, dann doch auf die schmale Seite geklebt. Meine Folder und Flyer hübsch aufgereiht. Morgen, Mittwoch, werde ich die Bücher kurz auspacken und in die Regale stellen, dann, bevor die Party steigt, wieder wegräumen. Man hört ja immer wieder, dass so manches schwuppdiwupp wie durch Zauberhand verschwindet. Lange Finger, sozusagen. Mit ein Grund, die Idee, unsere Buch-Trailer am TV zu zeigen, fallen zu lassen. Wobei, das Ö1-Mobil hat einen Breitbild-Fernseher. Vielleicht kommen wir ja mit Didi ins Geschäft. Oder mit der Verantwortlichen des 3SAT-Standes. Das hätte natürlich Stil.

Im Großen und Ganzen, man muss es sagen, wirkt die BUCH WIEN im Verhältnis zu Leipzig oder Frankfurt, wunzig. Die Preise sind es freilich nicht, andererseits hört man, dass die Standkosten für Kleinverleger wohl noch teurer wären, würde der HVB nicht einspringen. Unvorstellbar eigentlich, dass sich Wien eine neue tolle MESSE mit ein paar überdrüber Hallen geleistet hat und sie nur noch gegen teures Geld vermieten möchte. Kein Wunder also, wenn die Hallen zumeist leer stehen. Dass die Angelegenheit natürlich auch noch eine politische Komponente beinhaltet, muss ich nicht extra erwähnen. In Wien wird immer Politik gemacht. Zumeist die falsche. Was nicht heißen soll, dass die anderen Parteien es besser gemacht hätten. Wir werden ja sehen, was der grüne Fleck auf der roten Flut ausrichten wird können. Man darf gespannt sein.

Bereits die ersten Zusagen erhalten, bezüglich der Besuche. Meiner Lektorin EJ. heute eine Gratis-Eintrittskarte überreicht. Das mindeste, was ich ihr (zurück) geben kann. Ja, ja.

In eigener Sache: Michaela, von der Messe-Projektleitung, ist an dieser Stelle lobend zu erwähnen 🙂