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BUCH WIEN 2010 – bitte einzutreten!

 

[neuer Beitrag: BUCH WIEN 2010 – eBook? Nein, danke! – 19.11.2010]
[neuer Beitrag: BUCH WIEN 2010 – eine Signierung in Ehren – 18.11.2010]
[neuer Beitrag: BUCH WIEN 2010 – Hürenkinder und Quereinsteiger – 17.11.2010]
[neuer Beitrag: BUCH WIEN 2010 – Aufgebaut wird zuerst – 16.11.2010]

Wer mich auf der BUCH WIEN 2010 besuchen kommen möchte, ist herzlich eingeladen. Es würde mich freuen, wenn dies als Kommentar gepostet wird, so dass ich es mir nicht notieren muss. Als kleine Aufmerksamkeit gibt es übrigens am Messestand ein eBook gratis, so lange der Vorrat reicht. Fragen oder Auskünfte gerne über E-Mail (siehe Webseite). Dieser Artikel bleibt bis zum Messe-Ende der Start-Artikel des Blogs, um alle Interessierten zu informieren. Die aktuellen Beiträge sind unterhalb zu finden. Und los geht’s!

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Ich bin auf der
BUCH
WIEN
anzutreffen!

STAND 732
direkt gegenüber der MESSE-Buchhandlung

18.11. bis 21.11.
Do. 09.00 bis 18.00 Uhr
Fr. 09.00 bis 18.00 Uhr
Sa. 10.00 bis 18.oo Uhr
So. 10.00 bis 17.00 Uhr

U-Bahn
U2 Station Krieau
Eingang Halle D

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Vortrag am Freitag, 14h45 – im Forum
Ich habe ein Buch geschrieben. Und was nun?
Richard K. Breuer und Albert Knorr plaudern aus dem Nähkästchen und geben Einblick in die Verlags- und Buchlandschaft. Mit Seitenhieben auf den angestaubten Literaturbetrieb wird freilich nicht gespart.
Check it out!

Kurzlink für diesen Artikel
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Auf der BUCH WIEN ist nur die Wiener Krimicomedy Schwarzkopf in der Messebuchhandlung käuflich zu erwerben. Alle sechs Ausgaben des Spielemagazins frisch gespielt 2009/2010 sind direkt als ABO über mich zu beziehen. Inklusiver kleinerer Beigaben, sei es eines meiner Bücher oder eines Karten- bzw. Brettspiels. Die anderen Bücher Tiret, Brouillé dürfen auf der Messe nur abgeholt werden, wenn sie im Vorfeld bezahlt wurden. Ro2069 gibt es nur noch  Restexemplare. Rezensions-Exemplare meiner Bücher nur nach Maßgabe. Mitgliedschaft im Club der 99 für Madeleine kann vor Ort beantragt und abgewickelt werden. A2-Plakat Schwarzkopf, so ich noch welche übrig habe, gebe ich gerne ab. eBooks (pdf, epub, kindle)  meiner Bücher können vor Ort bestellt werden, die Belieferung erfolgt per E-Mail nach der Buchmesse. Hab ich etwas vergessen?

 

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Ach ja. Der hübsche Flyer für das ebook LYDIA, dem ersten Kapitel aus Der Fetisch des Erik van der Rohe, werde ich druckfrisch reichen können.

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#fbm10 und ein erster Blick von Wien nach Frankfurt

update (in eigener Sache): ich packe ein Exemplar „Schwarzkopf“ und „Brouillé“ in den Koffer. Wer also wissen will, wie die Bücher des Herrn Eigenverleger so gemacht sind, voilà, einfach bei mir anklopfen. Und meine ungarische Druckerei Prime Rate ist am Mittwoch vor Ort – falls jemand Kontakt zu ihnen herstellen möchte. Ich kann die Druckerei jedenfalls nur wärmstens empfehlen. Ja, ja.

Vor einem Jahr war ich das erste Mal auf der Frankfurter Buchmesse (hier der Artikel, den ich auch auf freitag.de postete und der immerhin die Aufmerksamkeit eines gewissen Jakob Augstein erregte). Damals wie heute eine spontane Entscheidung. Freilich, ohne der guten AS., die mir eine hübsche Unterkunft im Taunus gewährt(e), würde ich mir diese teure Strapaze nicht auf mich nehmen. Andererseits, wer in der Verlagsbranche ein wenig auf sich hält, ist von Mittwoch bis Freitag wenigstens einen Tag vor Ort. Am Wochenende strömt dann bekanntlich der lesehunrige Publikumspöbel durch die Hallen. Meiner Seel, für eine zart besaitete kreative Seele sind die Massen und das Gedränge ein Graus. Nein, nein, am Wochenende verlässt man das überquellende Schiff (so man es kann).

Letztes Jahr hatte ich keinen sonderlichen Plan. Wer noch nie mit eigenen Augen (und eigenen Beinen) das Messegelände erkundet hat, der weiß nicht, von welchen  überborderden Ausmaßen hier die Rede ist. Ja, die Buchmesse in Frankfurt kann einen schon erschlagen. Da ist Leipzig klarer strukturiert und übersichtlicher – aber sie ist auch keine Fachbesuchermesse, sondern eine Publikumsmesse. Frankfurt zuckt da nur mit der Schulter: take it or leave it, wird einem da ständig unter die Nase gerieben; jedenfalls, letztes Jahr, ich war ein Verlorener und irrte kopflos in den Hallen und am Gelände herum – fand ich schließlich Zuflucht in Halle 4.0 – ja, dort fühlte ich mich zu Hause. Warum? Weil sich hier alles um die Dienstleistungen für Verlage und Buchhandel drehte. Ich sprach mit Druckereien, mit Veredelern und wurde nicht nur ernst genommen, sondern hie und da auf ein Gläschen oder einen Kaffee eingeladen. Immerhin war ich damals auf der Suche nach einer Druckerei – und hätte ich das nötige Kleingeld, ich würde Bücher machen, die man so noch nicht gesehen hat. Prinzipiell ist alles machbar (Geruchslack? Yep!), wenn man es bezahlen kann. Ach, Halle 4.0 war ein wenig wie das verlegerische Schlaraffenland. Und dass sich hier nicht die Massen tummelten freute mich auch sehr. Hier konnte man wieder atmen, zur Ruhe kommen. Die Uhren tickten hier anders, im Gegensatz zu den Hallen mit den renommierten Verlagen, wo ein dichtes Gedränge herrschte.

Letztes Jahr also zwei Tage gebraucht, um mich aus einer schieren Fassungslosigkeit zu lösen. Der Freitag – letzter Tag für mich – war dann schon eine angenehme Angelegenheit. So, als wäre ich ein alter Fuchs, der weiß, wie und wo der Hase läuft. Ja, so schnell kann es gehen. Vor einem Jahr begann ich eigentlich der Frankfurter Buchmesse wegen ernsthaft zu twittern. Erst dadurch lernte ich den einen oder anderen aus der germanischen Verlagsbranche kennen. Und das Twittagessen förderte nicht nur den Austausch, sondern auch das Kennenlernen. Dieses Jahr werde ich wieder an beiden Twittagessen teilnehmen und es tut gut, zu wissen, dass man viele schon persönlich kennt. So macht eine Buchmesse Freude. Ja, man fühlt sich einer großen Familie zugehörig. Wenigstens für ein paar Tage im Jahr.

Übrigens, am Donnerstag, von 12.00 bis 13.00 hält Leander Wattig im Forum Zukunft  [4.0 D 1352] einen Vortrag „Flattr, Kachingle & Co“, in dem ich (scheinbar) auch Erwähnung finden werde. Nein, ich weiß nicht, was er über mich sagen wird, aber ich klopf mir trotzdem mal auf die Schulter. Und wenn ich damit fertig bin, gebe ich Autogramme. Ist das jetzt abgehoben? Hey, wir sind auf der Frankfurter Buchmesse, Baby! Take it or leave it!

P.S.: am trifft sich übrigens am Freitag, ab 17:30 beim Hotspotting in der Halle 4.2 P451 – Social Media goes Frankfurt, sozusagen. Wer mich also in einer ungezwungenen Atmosphäre treffen möchte *hicks*, ist dort goldrichtig!

P.S.S: ich würde ja gerne zeitnah von der Messe berichten, aber WLAN gibt’s dort nur für die Aussteller und wenn ich keinen becircen kann, mich hie und da ins WLAN zu lassen („Bitte, Bitte …“), wird es wohl meine Eindrücke erst nach der Messe geben.

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