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Nizza, Paris, Charlie, San Bernardino, Boston und der Krieg gegen deine Wahrnehmung

Der obige Video erzählt von einer kleinen australischen Filmgesellschaft, die in zwei Jahren acht Clips produzierte, diese für echt und authentisch ausgegeben und über Umwege ins Netz gestellt hatte. Einige der Clips gingen viral und wurden sogar von großen Medienhäusern aufgegriffen und im TV gezeigt. Allerhand, nicht? Im Video hören wir, was Forensiker David McKay zu sagen hat, wenn es darum geht, zwischen echtem und unechtem Filmmaterial zu unterscheiden:

„Unsere Augen sind ziemlich komplex. Wenn sich etwas nicht richtig anfühlt, dann ist es wahrscheinlich auch der Fall.“ [meine Übersetzung:] Our eyes are pretty complex.  If something does’t feel right, that’s probably the case.

Was hat das jetzt mit Nizza, Charlie Hebdo, Brüssel, Paris, Boston, San Bernardino und anderen Terroranschlägen zu tun? Nun, wenn man die behördlichen und medialen Verlautbarungen überprüfen möchte, bleibt einem nichts anderes übrig, als Außenstehender, überliefertes Bildmaterial sowie Augenzeugenberichte zu sichten und mit dem Narrativ in Einklang zu bringen. Gewiss, Sie können Behörden und Mainstreammedien vollkommen vertrauen und diesen einen Persilschein ausstellen. Aber ehrlich gesagt, ich möchte noch für eine Weile skeptisch und kritisch bleiben, weil früher oder später werden wir so oder so vor vollendeten Tatsachen gestellt. Sie wissen schon, die Sache mit dem Stiefel und dem Gesicht und George Orwell.

Egal welches Ereignis der letzten Jahre ich zur Überprüfung heranziehe, das Bildmaterial und die Aussagen der Augenzeugen fühlen sich nicht richtig an. Könnte ich mich irren? Natürlich. Schließlich ist es ja nur ein Bauchgefühl – aber eine andere Möglichkeit der Überprüfung gibt es für mich (und auch für Sie) nicht.

Nehmen wir Nizza und die (vermeintliche) Tatsache, dass ein LKW in eine und durch eine Menschenmenge gerast sei. Hier der Bildausschnitt aus einem Videoclip, der die Menschenmenge vor einer der vier Bühnen zeigt. Die Aufnahme entstand letztes Jahr, 2015.

Nizza_PromPartyCrowd_2015

Versuchen Sie sich jetzt vorzustellen, ein LKW käme von links ins Bild und pflügte durch die Menge. Was meinen Sie, wie sich das Szenario abspielen würde? Ich will es an dieser Stelle nicht im Detail schildern, aber wenn man sich das bisherig überlieferte Bildmaterial ansieht, kann man nur zum Schluss kommen, dass ein LKW nicht durch solch eine Menge gefahren sein kann. Im obigen Bild gäbe es tausende Augenzeugen, tausende Ohrenzeugen – die meisten von ihnen würden vermutlich einen Schock, jene, die nahe am Geschehen waren, mit Sicherheit eine posttraumatische Belastungsstörung davontragen. Die Umstehenden würden sich mit Sicherheit die Seele aus dem Leib kotzen, so sie das viele Blut, die Körperteile, die Eingeweide, die zerquetschten Leichen usw. sehen. Niemand der auch nur im Ansatz begreifen könnte, was hier gerade geschehen ist. Dann ist da noch die ohrenbetäubende Kakofonie an Schreien. Kein Mensch kann jemals den Hilfeschrei einer Mutter vergessen, die ihr Kind im Blut liegen sieht. Kein Mensch würde sich davon in kurzer Zeit erholen können. Viele in Schock geratene Leute würden ihre verletzten oder toten Angehörigen aufhelfen wollen, andere würden mit glasigem Blick wie ferngesteuert herumgehen und andere würden sich auf den Boden setzen und in eine Leere starren. Nichts von alledem ist in den Clips und Fotos zu sehen. Nichts von alledem ist in den Zeugenaussagen herauszulesen – man höre sich das Interview der SWR-Reporterin Janine Konopka an, die privat mit ihrer Mutter in Nizza weilte und das Fest besuchte: Die beiden entgingen nur knapp dem LKW-Anschlag: „Der LKW hat ja sämtliche Menschen mitgerissen … wir waren, wirklich, ein paar Millimeter von ihm entfernt … die Menschen lagen ja schwer verletzt am Boden …“. Jener Ägypter, der sich heldenhaft vor den LKW stellte, als der Fahrer anhielt, meinte, er hätte zuerst an einen Unfall gedacht [während Konopka sofort an einen Terroranschlag dachte]. Der Platz, an dem der Showdown stattfindet, sollte eigentlich mit Leuten gefüllt sein – tatsächlich aber gibt es nur ein paar Polizisten und den ägyptischen Zeugen. Wo sind all die Leute hin? Das Festival mit den Musikeinlagen hat gerade erst begonnen, niemand, der schon jetzt nach Hause gegangen wäre. Und warum sieht der ägyptische Zeuge nicht, wie der LKW durch die Menge pflügte, sozusagen die „Menschen mitriss“?

„Ich habe dem Fahrer gewunken, ‚Stop! Da ist ein Mädchen unter dem LKW‘, sagt Nader El Shafei, ein ehemaliger Bankier dem französischen Sender BFM-TV. „Wir dachten, er hätte die Kontrolle über das Fahrzeug verloren“, ergänzt Nader.

Echt jetzt? Im Hintergrund müssten sich Horrorszenarien abgespielt haben [Frage: ‚Brach Panik aus?‘ – Konopka: ‚Ja, absolut!‘], die jegliches Vorstellungsvermögen sprengen und der gute Mann sieht ein Mädchen unter dem LKW. Wie kann er überhaupt das Mädchen unter dem LKW gesehen haben? Wurde sie mitgeschleift? Stand er seitlich zum LKW? Und wie schnell oder langsam ist der LKW überhaupt gefahren, dass er das sehen konnte? Auf Konopka wirkte es, wie das „Überrollen von 200 Stundenkilometer“. Sich vor einen fahrenden LKW zu stellen und zu winken, also, das macht man nur, wenn man auch davon ausgehen kann, dass der Fahrer das Fahrzeug rechtzeitig zum Stehen bringen kann.Sie dürfen jetzt Ihre Physik-Schulbücher abstauben und sich die Seite mit den Formeln für Anhalte- und Bremsweg zu Gemüte führen. Sollte der LKW nämlich – wie es offiziell heißt – mit satten 90 km/h dahergekommen sein, müsste der ägyptische Zeuge rund 100 Meter weit wegstehen – ansonsten wäre er wohl – wie das Mädchen – auch unter den LKW gekommen. Und wenn wir vom Endpunkt des LKWs die 100 Meter zurückgehen, dann hätte der Fahrer eigentlich bereits nach dem @gutjahr-clip die Bremsung einleiten müssen – aber er fuhr, wie man eindeutig sieht, anfangs Schrittgeschwindigkeit und beschleunigte aus dem Bild hinaus. Ich hätte ja gerne gewusst, wie schnell so ein 19-Tonner auf 90 km/h beschleunigt, aber es ist mir nicht möglich gewesen, das herauszufinden. Die Strecke, die der LKW nach dem @gutjahr-clip noch bis zu seinem Haltepunkt zurücklegte: ca. 200 Meter. Warum der Fahrer schlussendlich anhielt, bleibt wohl für immer ein (weiteres) ungelöstes Rätsel in der Historie der Terroranschläge.

Sehen Sie, all das (und noch vieles mehr) macht für mich keinen Sinn. Deshalb zweifle ich am offiziellen Narrativ. Dabei wäre es recht simpel, die Behörden müssten nur die Bilder der Überwachungskameras mit Zeitstempel freigeben – dann sollten sich die Puzzleteile wie von selbst zusammenfügen. Vorausgesetzt, man schnippelt nicht an ihnen herum – Pentagon 9/11, you know – oder gibt einen Kurzfilm der Filmhochschule mit dem Titel Sternenspritzer als authentische Aufnahme einer Überwachungskamera in einem Pariser Café aus. Mon Dieu.

So lange Behörden und Regierungen den Bürgern die Fakten vorenthalten, so lange darf jeder glauben, was er möchte. Ist ja auch schön, nicht? Oder wollen Sie mir am Ende sagen, dass 2 +2 = 5 ist und der Kaiser sehr wohl ein Kleid trägt?

xxx

Falls Sie wissen wollen, wie ein echter Anschlag und eine echte Untersuchung aussieht, empfehle ich Ihnen, dass Sie sich mit den Bombenanschlag in Bologna, 1980 auseinandersetzen. Die Hintermänner dieses Anschlags wurden nie aufgedeckt, während der italienische Geheimdienst und die Freimaurerloge P2 (die wiederum mit dem CIA und dem Vatikan in Verbindung stand – siehe Gladio) die Untersuchungen mit allen Mitteln sabotierten. Die Opfer des Anschlags können auch nach über 20 Jahren kein normales Leben führen. Im Gegensatz dazu lächeln uns gegenwärtig immer wieder hübsche Gesichter aus dem TV entgegen, die blumig und wortreich beschreiben, wie Leute von den Terroristen erschossen, von Bomben zerrissen oder von einem LKW wie Bowlingkugeln umgeworfen wurden. Authentisch, my ass.

 

 

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Je suis … encore

Jesuischarlie2016

Ein Jahr ist das Ereignis rund um den Anschlag auf das französische Satire-Magazin Charlie Hebdo alt und noch immer sind viele Fragen unbeantwortet. Präsident Hollande nutzte jedenfalls den Jahrestag um schärfere Gesetze anzukündigen und eine Gedenktafel für die Opfer „schwerbewaffneter Islamisten“ zu enthüllen. Interessanterweise fehlt hier Kommissar Helric Fredou, der sich in seinem Büro mit seiner Dienstwaffe das Leben genommen haben soll, nach dem er die Familie eines der Opfer der Anschläge besuchte. Depression und Burn-Out waren die Ursachen des Suizids, liest man. Jetzt mal Hand aufs Herz: Glauben Sie das wirklich? Und weil es so un-glaublich ist, haben die großen und kleinen Medienhäuser das gemacht, was sie am besten können: Ein unerklärliches Ereignis unter den Teppich kehren und so tun, als gäbe es hier nichts zu sehen. Man muss schon in der Asia Times nachblättern, um etwas über dieses mainstream news blackout zu erfahren. Da passt es ganz gut, wenn ein CDU-Politiker die Mainstream-Medien in Bezug auf die Berichterstattung über die Vorfälle zur Silvesternacht in Köln als  Schweigekartell bezeichnet.

Ebenfalls unter den Teppich gekehrt wurde der kryptische Kommentar des türkischen Präsidenten Erdogan, der meinte, dass die Täter des Anschlags französische Bürger seien und man es Muslime in die Schuhe schieben wolle. Der Bürgermeister von Ankara ging einen Schritt weiter und erklärte, dass hinter den Anschlägen der israelische Geheimdienst Mossad stehen würde, um die westliche Welt gegen den Islam aufzubringen.

Auch wenn viele Aussagen und Kommentare und Überlegungen zu all den traumatischen Ereignissen der letzten Jahr im ersten Augenblick haltlos und absurd und konspirativ scheinen, so gehören sie trotzdem gehört und zur Diskussion gestellt. Unangenehme Informationen und Fakten in den Wind zu schlagen sowie behördliche Erklärungen als heilig und unantastbar hinzustellen, nur um ja keine Wellen zu schlagen, ist eine mediale Politik, die früher oder später den Verantwortlichen auf den Kopf fallen wird – siehe Köln, anno 2016.

Ich möchte mir wünschen, dass der eine oder andere Bürger in Zukunft den Medien und den Behörden mit mehr Skepsis begegnet und der Maxime von Literaturnobelpreisträger Harold Pinter folgt:

Als Bürger muss ich fragen: Was ist wahr? Was ist falsch?

Hier noch zwei meiner damaligen Blog-Beiträge, die sich mit den Anschlägen in Paris auseinandersetzen.

gebloggt Freitag, 16. Jänner 2015:
Inszenierte Terror-Anschläge – Eine Einführung

gebloggt Montag, 12. Jänner 2015:
Je suis …

 

Inszenierte Terroranschläge – eine Einführung

Orwell_Liberty_Quote

Bevor ich mir mit diesem Beitrag den Mund verbrenne, weise ich darauf hin, dass ich in keinem Fall behaupte, Beweise zu haben. Ich stelle mit den Informationen, die mir zur Verfügung stehen, nur Vermutungen an, das heißt, ich denke laut über offizielle Erklärungen nach und bilde mir am Ende eine persönliche Meinung (die sich je nach neuer Faktenlage natürlich auch ändern kann). Als aufgeklärter und mündiger Bürger sollte man mir dieses Recht zugestehen. Gut möglich, dass ich mich mit dieser „Meinungsfreiheit“ in naher Zukunft auf dünnem Eis bewege und mit einem Bein im Kriminal stehe. Für die Obrigkeit und ihre mouthpieces (Sprachrohr) war und ist es leichtens, unangenehme Kritiker (aka Dissidenten) einzuschüchtern und diese zum wahren Glauben zurückzuführen. Schlagen Sie die Geschichtsbücher an der richtigen Seite auf und Sie werden fündig.

Kommen wir zu Dr. James F. Tracy. Er ist außerordentlicher Professor für Medienwissenschaften an der Altantic University, Florida und beschäftigt sich in seiner Freizeit damit, die eine oder andere offizielle Erklärung zu hinterfragen. Auf seinem Weblog memoryholeblog.com fasst er die Ergebnisse seiner persönlichen Untersuchungen zusammen, lädt Experten zu Gastkommentaren ein oder interviewt sie. Hören wir, was Prof. Tracy über die Medienmanipulation bei Großereignissen zu sagen hat:

Nach über zwei Jahrzehnten erfundener Gräueltaten und Lügenmärchen, in denen nahöstliche Buhmänner und deren Horden die Hauptrolle spielten – von irakischen Soldaten, die Babys aus Inkubatoren werfen, über Bin Ladens angebliche 9/11-Anschläge und Saddam Husseins Massenvernichtungswaffen bis hin zu Muammar Gaddafis ›hartem Durchgreifen‹ gegenüber seinem Volk – die Öffentlichkeit sollte längst wissen, dass der Großteil des Mainstreams bloß als gut geölte Propagandamaschine funktioniert, wo ›Interessensgruppen‹ die Fäden ziehen. Das ist vor allem dann der Fall, wenn die wahren Mächte darangehen, souveräne Regierungen zu unterminieren und dabei auf Großhandelsterrorismus und Zerstörung zurückgreifen, die gegen deren Bevölkerung gerichtet sind.

Corporate Media’s Dubious Syria Coverage
Blogbeitrag vom 10.02.2014, link
[meine Übersetzung]

Prof. Tracy spricht immer wieder von sogenannten staged events, also inszenierten Ereignissen, die im Mainstream nicht als solche deklariert werden. Was soll das heißen? Nehmen wir an, Sie besuchen Freunde in einer Kleinstadt, die Sie zu einer Feuerwehrübung mitnehmen. Interessiert beobachten Sie die Übung und gehen danach mit den Beteiligten zum Heurigen auf ein Glaserl Wein. Als Sie am späten Abend nach Hause kommen und das TV einschalten, hören und sehen Sie in einem Beitrag, dass diese Übung – scheinbar irrtümlich – für einen Ernstfall gehalten wurde. Sie schütteln den Kopf, ob dieses dummen Fehlers und fragen sich, wie es sein kann, dass der verantwortliche Redakteur, der sicherlich schon dutzende von realen Feuerwehreinsätzen gesehen haben muss, zu solch einer falschen Einschätzung gelangt ist. Wie dem auch sei, Sie gehen davon aus, dass man am nächsten Tag den Irrtum aufklären wird. Doch dem ist nicht so. Sie schlagen am Frühstückstisch die Zeitung auf und – voilà – auch diese berichtet von einem Großeinsatz der Feuerwehr in der Kleinstadt. Auf einem der Fotos können Sie sich sogar im Hintergrund erkennen (aber das wird Ihnen später keiner glauben). Im Büro angekommen, erzählen Sie Ihren Kollegen von diesem Presse-Fauxpas. Doch diese sehen Sie nur verwundert an, wollen Ihre sonderbare Geschichte nicht glauben. Egal, welche Argumente Sie auch ins Feld führen, die Killerargumente können Sie nicht entkräften:

Dann müssten ja ALLE Zeitungen einer Ente aufsitzen!
Dann würde ja zumindest EINER darüber reden und das Ganze auffliegen lassen.
Warum sollte man eine Übung als Ernstfall darstellen wollen?

Prof. Tracy ist beispielsweise der Meinung, dass das Massaker in der Schule von Sandy Hook, das zwanzig Kindern und acht Erwachsenen das Leben gekostet haben soll, ein staged event, ein inszeniertes Ereignis darstellt. Das klingt Vorderhand natürlich absurd, aber beschäftigt man sich mit den (vorliegenden) Fakten, dann muss man wenigstens zum (vorläufigen) Schluss kommen, dass die offizielle Version hinkt. In den USA ist es zwar noch möglich, solche Gedankengänge anzustellen und darüber zu schreiben, aber die Schlinge der Gegnerschaft (Mainstream, Gutmenschen, Besserwisser, bezahlte Wutbürger, Lobby-Gruppen, Politiker, Staatsanwälte usw.) zieht sich immer enger. So werden lautstarke Dissidenten nicht nach Sibirien deportiert, sondern primär in die Wüste geschickt und als Aussätzige behandelt.

Was hat das jetzt mit dem Massaker in Paris zu tun? Nun, es ist wohl noch zu früh, all die vielen Puzzleteile zusammenzusetzen. Das vorläufige Bild zeigt mir jedenfalls an, dass es eine Reihe von Ungereimtheiten gibt, die vom Mainstream nicht behandelt wurden und werden. Gewiss, auch die größte Unwahrscheinlichkeit kann mit einem Killerargument vom Tisch gefegt werden: Wenn es so war, dann war es so. Mit anderen Worten, wenn die Presse immer wieder bestätigt, dass man am geleakten Videoclip sieht, wie einer der beiden Terroristen den auf dem Boden liegenden Polizisten aus nächster Nähe (point blank range) tödlich trifft, dann ist das auch so. Einwände, dass der Körper des Polizisten keine physikalische Reaktion auf den Treffer zeigt und weder Blutspritzer noch ein Querschläger am Asphalt auszumachen seien, werden ignoriert. Genauso die drei Polizisten, die auf den ersten (live) gesendeten Videobildern, die vom Dach aufgenommen wurden, in der Straße zu sehen sind und dann – Zauberei – verschwinden. Wohin? Und wenn mich nicht alles täuscht, dann sieht man auf einem weiteren geleakten Clip das Fluchtauto, als es von der Verte Alley [google map] nach links, in den zweispurigen Boulevard Richard-Lenoir, einbiegt und somit gegen die Einbahn fährt. Im Mainstream wird davon ausgegangen, dass das Auto nach rechts einbog. Und gibt es nicht das Tweet eines französischen Journalisten, der schreibt, dass am Place de la République ein schwarzer Citroen von fünf (!) Polizeiautos verfolgt werden würde. Und trotzdem gelang den Terroristen die Flucht? Trotz der hunderten von Sicherheitskameras in Paris? Trotz des Verkehrsgewühls? [Wäre da ein Motorrad als Fluchtfahrzeug nicht besser geeignet?] Und wie kann es sein, dass die Polizei anfänglich von drei Verdächtigen ausging? Konnten die Zeugen nicht richtig zählen? Und wie kommt es, dass die Behörden den Namen des dritten Verdächtigen kurze Zeit später zur Hand hatten, dieser aber ein wasserdichtes Alibi hatte und sich der Polizei stellte? Wer gab den Behörden den Namen? Und wenn dieser offensichtlich aus der Luft gegriffen war, warum dachte man, dass die anderen beiden ‚wasserdicht‘ seien?

Kurz und gut, niemand weiß, was wirklich in und um Paris geschehen ist. Der Mainstream tut so, als würde er es wissen. Kann er es überhaupt? Non. Er ist grundlegend auf die offiziellen Berichte der Polizei angewiesen. Und da der Mainstream von der Richtigkeit der offiziellen Berichte überzeugt ist, werden Widersprüche, Ungereimtheiten und Unwahrscheinlichkeiten gar nicht erst angesprochen. Ist das die Berichterstattung, die Sie von einer freien und unabhängigen Presse erwarten?

Also, was ist nun die Moral dieser Geschichte? Wenn Sie in der Münchner Abendzeitung zu einem Artikel den Leserkommentar lesen: „So ein ausgemachter Unsinn!! CIA Operation, das glauben Sie doch wohl selbst nicht. Überflüssige Verschwörungstheorie!“ [link], dann können Sie davon ausgehen, dass der Kommentator entweder ein bezahlter Redakteur, ein gutmenschlicher Besserwisser oder einfach nur ein ahnungsloser Bürger ist, der meint, die Obrigkeit würde nicht lügen. Daniel Ellsberg, Whistleblower der ersten Stunde, schreibt in seinem Buch Secrets: A Memoir of Vietnam and the Pentagon Papers (Penguin Books: New York 2003. S. 41):

Mir wurde bald klar, dass Journalisten keine Idee, keine Ahnung hatten, nicht einmal die besten von ihnen, wie oft und auf welch ungeheuerliche Weise sie [von offizieller Stelle] angelogen wurden.

Wo eigentlich geht’s hier zur Wahrheit?

WahrheitKreis

‚Und selten zuvor fragten sich so viele Menschen verunsichert: Wo eigentlich geht’s hier zur Wahrheit?‘, heißt es in einem Kommentar in der FAZ. Der Autor macht sich Sorgen, dass sich das Internet in den »vergangenen Jahren zu einer gewaltigen Empörungsmaschine, einer Gerüchteschleuder, zu einem Propagandavehikel für jede noch so obskure Theorie« entwickelt hat. [Artikel] Aha.

Kurz und gut, es dünkt mir, der gute Mann möchte die Wahrheit auf seiner bzw. auf Seiten des Mainstreams wissen. Das ist freilich nicht möglich. Weil es DIE Wahrheit nicht geben kann. Philosophisch gesprochen. Politisch sieht die Sache anders aus, weil jene, die an den Hebeln der Macht sitzen, ob im Vorder- oder Hintergrund sei mal dahingestellt, DIE Wahrheit einerseits definieren und andererseits gesetzlich verankern können. Darin liegt die Crux, darin liegt die Gefahr. Der Autor in der FAZ sieht das freilich anders. Er macht sich vielmehr Sorgen, dass ‚Zehntausende‘ glauben könnten, dass die Mondlandungen inszeniert seien. Aber er dürfte kein Problem darin sehen, dass eine Obrigkeit in der Lage ist, mit Waffengewalt eine Sichtweise, eine Erklärung, eine Geschichtsauffassung als richtig, als wahr festzulegen, der Bevölkerung aufzuzwingen und jeden Kritiker ins Gefängnis zu werfen. Soll das die »bürgerliche Freiheit« sein? Ist es am Ende so, dass die »Presse- und Meinungsfreiheit« nicht für jeden Bürger gilt, sondern nur noch für kapitalintensive Institutionen mit behördlicher Legitimation?

Ich habe [dort] über unabhängige Presse gesprochen und die These vertreten, daß der Dämon des Geldverdienens nicht nur den bürgerlichen Idealismus im allgemeinen, sondern auch die Wahrheitsliebe der Presse zu zerstören begonnen habe und sie schließlich völlig zerstören werde.

Paul Sethe (1901-1967)
Mitherausgeber der FAZ
in einem Brief, Februar 1957

 

Übrigens, wie die letzten Tage in Paris gezeigt haben, ist es für die Obrigkeit ein Leichtes, die Masse nicht nur in Bewegung zu setzen, sondern diese auch für politische Zwecke zu benutzen.

»In der Vergangenheit versprachen Politiker eine bessere Welt zu schaffen. Um dies zu erreichen schlugen sie verschiedene Wege ein, aber ihre Macht und Autorität kam von optimistischen Visionen, die sie ihrem Volk anboten. Diese Träume sind gescheitert und heutzutage hat das Volk den Glauben an Ideologien verloren. Mehr noch, Politiker werden nur noch als Manager des öffentlichen Lebens gesehen. Doch nun haben sie eine neue Rolle entdeckt, die ihre Macht und Autorität wieder herstellt. Anstatt Träume anzubieten versprechen Politiker uns nun zu beschützen: vor Alpträumen. Sie sagen, dass sie uns vor den furchtbaren Gefahren, die wir weder sehen noch verstehen können, retten werden. Und die größte Gefahr von allen ist internationaler Terrorismus, ein machtvolles und dunkles Netzwerk mit Schläfern in Ländern auf der ganzen Welt, eine Bedrohung, die durch einen Krieg [gegen den Terrorismus] bekämpft werden muss. Aber der größte Teil dieser Bedrohung ist eine Fantasie, die von Politikern übertrieben und verfälscht worden ist. Es ist eine dunkle Illusion, die weder von Regierungen und ihren Geheimdiensten, noch vom internationalen Medienapparat hinterfragt wird. […] In einem Zeitalter, in dem alle großen Visionen ihre Glaubwürdigkeit verloren haben, ist die Angst vor einem phantomhaften Schreckgespenst alles, was den Politikern noch bleibt, um ihre Macht zu erhalten.«

Adam Curtis
The Power of Nightmares: The Rise of the Politics of Fear
BBC-Dokumentarfilm, 2004
[meine Übersetzung]

 

P.S.: Ich würde jedem Demonstranten raten, auf der Hut zu sein. Gewiss, der Einzelne lässt sich nicht vereinnahmen oder vor einen politischen Karren spannen, aber die Masse sehr wohl. Kurz und gut: Nach einer Kundgebung bleiben nur Fotos in den Medien übrig, die Bildunterschrift erledigen andere.

Je suis …

Jesuischarliehaarper

Es war im September 2009, als sich Schauspieler Charlie Sheen erdreistete, die offizielle Version zu den Ereignissen um 9/11 öffentlich in Frage zu stellen, in dem er einen Videoclip mit dem bezeichnenden Titel »twenty minutes with the President« [youtube] publizierte. Seine Fragen beschäftigten sich mit dem collapse von WTC 7 genauso wie mit der standing down order von NORAD und den Bildern der Überwachungskameras des Pentagons und vieles mehr. Seine Fragen sind übrigens in keinster Weise absurd oder lächerlich oder verrückt oder dumm und trotzdem hat der Mainstream – damals wie heute – keine Freude an populären truthseekers / Wahrheitssuchern. Ich frage mich, warum nur? Haben Sie dafür eine plausible Erklärung?

Sieht man sich all die »Terror-Anschläge« an, die seit 9/11 die westliche Welt erschüttert haben, dann müssen einem früher oder später die vielen Ungereimtheiten in den offiziellen Darstellungen auffallen. Die größte aller Ungereimtheiten ist, dass der Mainstream jede offizielle Erklärung – sei sie noch so absurd, lächerlich, unlogisch und an den Haaren herbeigezogen – abnickt und bestätigt.

Apropos. Wissen Sie eigentlich, was in den letzten Tagen in Paris wirklich vorgefallen ist? Ach ja. Muslime – Massaker – Dschihad – Meinungsfreiheit – Syrien – Jemen. Das ist alles, was vom Mainstream übrig bleibt. Mehr braucht es auch nicht, um den nächsten Krieg loszutreten und die Bürgerrechte einzuschränken. Jedenfalls nicht für die politische Elite in Washington, Tel Aviv, London und Paris. Steuern wir nun auf einen Kampf der Kulturen zu, dem berühmt berüchtigten clash of civilization? Dass diese Überlegung, wenn man so will, in den Denkfabriken Washingtons vor gar nicht langer Zeit zum ersten Mal gedacht wurde, sollte jeden Bürger, der Orwell gelesen hat, stutzig machen. Noch mehr, wenn man weiß, dass die ersten muslimischen Gotteskrieger in den 1970ern von Washington bezahlt, ausgerüstet, ausgebildet und indoktriniert wurden. Deren Aufgabe war es, ein damals prosperierendes Afghanistan in einen blutigen Terror-Sumpf zu ziehen. Damit ist ein Stein ins Rollen gekommen, der über die Jahre vom Mainstream und der politischen Elite zu einer Lawine hochstilisiert werden konnte, um jene Agenda voranzutreiben, die Orwell der Partei in 1984 zuschreibt:

War is peace.
Freedom is slavery.
Ignorance is strength.

Krieg ist Frieden.
Freiheit ist Sklaverei.
Unwissenheit ist Stärke.

Ja, es ist erschreckend, mitansehen zu müssen, wie leicht die breite Masse auf Spur gebracht werden kann und wie leicht es dadurch der politischen Elite gemacht wird, ihre Ziele zu verfolgen. Den Politikern kann ich hier keinen Vorwurf machen, Sie spielen ihr Spiel, sind abhängig von Lobby-Gruppen, Strippenziehern und Parteifunktionären. Aber der Mainstream, all diese freien und unabhängigen Zeitungen und Zeitschriften, all diese TV-Sender – seien sie öffentlich oder privat -, ja, dieser Mainstream hat gar nicht erst die Absicht, die Wahrheit ans Licht zu bringen oder wenigstens auf die faulen Äpfel in unserem Garten hinzuweisen. Ganz im Gegenteil. Die Frage ist, warum ist das so? Haben Sie dafür eine Erklärung? Vielleicht hatte sie der stellvertretende Direktor der Kriminalpolizei in Limoges, Helric Fredou, der an der Aufklärung der Pariser Anschlagsserie mitarbeitete und sich überraschend Mittwoch Nacht im Büro sein Leben genommen haben soll [link]. Tja. [update: bezüglich des Medien-Blackouts siehe Artikel in der Asia Times]