richard k. breuer

Schriftsteller & Verleger

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Die wichtigste Sache, die es zu wissen gilt

Bullet-Ambler

Für mich ist die wichtigste Sache, die es zu wissen gilt, nicht, wer den ersten Schuss abgegeben hat, sondern vielmehr, wer für die Kugel bezahlt hat. Der Autor Eric Ambler schrieb das im Jahr 1937. Zwischenzeitlich ist viel Wasser die Donau hinabgeflossen, aber die Feststellung ist noch immer gültig. Ja, man könnte sogar sagen, sie ist zeitlos. Es wird immer eine kleine skrupellose Gruppe an Machtmenschen geben, die Menschen mittels Geld oder Versprechungen zum Verbrechen anstiften wird.

Falls Sie zu jener seltenen Spezies Mensch gehören, die versuchen, das Weltgeschehen zu begreifen – sei es Vergangenheit, sei es Gegenwart – dann kann ich Ihnen diesbezüglich auf die Sprünge helfen. Es ist nämlich ganz einfach:

All die vielen Revolutionen in der Geschichte der Menschheit sind vorrangig von ehrgeizigen Machtmenschen initiiert oder von diesen vereinnahmt worden. Fürsten und Könige und Kaiser wurden nicht deshalb gestürzt, enthauptet oder eingekerkert, weil sie das Volk misshandelten, sondern vielmehr, weil sie einer Aristokratie im Wege standen. Machen Sie jetzt nicht den Fehler, in der Aristokratie nur den Blutadel zu sehen. Die Hohenpriester des Geldes und des Glaubens gehören genauso dazu. Diese elitäre Gruppe ist es, die das Volk wie einen Spielball benutzt, um an ihr Ziel zu kommen. Deren Maxime ist so alt wie das erste Imperium: Divide et impera. Teile und herrsche.

Wenn Sie die vergangenen und gegenwärtigen blutigen Ereignisse mit dieser Maxime im Hinterkopf betrachten, dann machen diese plötzlich Sinn. Oder glauben Sie wirklich, dass es Zufall ist, dass noch jedes aufstrebende Volk sich in sinnlosen (Bürger-)Kriegen verblutet hat? Oder dass die Politiker nicht wüssten, dass ungehemmte Migration nicht nur zu einem Schmelztiegel im Land führt, sondern auch zu einem Pulverfass mit kurzer Lunte? Oder dass die Emanzipationsbewegung die Frauen gegen die gewöhnlichen Männer aufgehetzt hat? Oder dass Minderheiten bestärkt werden, sich gegen die Unterdrücker zur Wehr zu setzen?

Wohin man auch sieht, die zivilisatorische Ordnung bricht Stück für Stück zusammen. Am Ende des hohenpriesterlichen Umformungsprozesses steht der staaten- und kulturlose Mensch. Dieser wird seiner Geschichte, seiner Herkunft, seines Glaubens beraubt. Er ist dann entweder Marionette der Partei-Elite. Oder Hamster. Entweder äußeres Parteimitglied. Oder Proletarier. Faites vos jeux.

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Panama Papers – Pentagon Papers – Watergate

Tietmeyer_Finanz

Natürlich sollten wir in Bezug auf die Panama Papers skeptisch bleiben. Die Geschichte ist ja reich an Fällen von Verrat und Betrug. Möchten Sie beispielsweise einen Ihnen lästigen Fürsten vom Thron stoßen, lassen Sie ihn einfach anschwärzen, setzen Sie die schlimmsten Gerüchte in die Welt, bezahlen Sie die schändlichsten Pamphletisten, die für Geld sogar ihre eigene Mutter der Hexerei bezichtigen und sorgen Sie dafür, dass Ihre Spitzel und Provokateure den Mob zur festgelegten Zeit am festgelegten Ort versammeln und aufpeitschen. Der von Ihnen bestochene Berater am Hof wird sodann dem alten Fürsten raten, das Land zu verlassen – aus Gründen der Sicherheit. Es dauert nicht lange, dann ist der alte Fürst aus der Kutsche gezerrt und vom Pöbel zerrissen, während der junge Fürst auf Händen in den Palast getragen wird. Der Gerechtigkeit, wenn man so will, wurde genüge getan. Der neue Fürst ist freilich in Ihrer Hand, dank seiner Spiel- und Weibersucht, aber keine Angst, niemand wird das eine oder das andere erfahren. Die Geschichtsschreibung wird nämlich ganz in Ihrem Sinne den neuen Fürsten als Held des Volkes zeichnen und den alten als Blutsäufer und Tyrann. Ende gut, alles gut, nicht? Hauptsache, das fürstliche System, das Ihnen und all den anderen Kaufleuten die allergrößten Vorteile bringt, bleibt unangetastet.

Sie fragen sich jetzt vielleicht, was diese nette Geschichte mit den Panama Papers zu tun haben soll. Nun, die Zeiten sind vielleicht moderner und die Mehrzahl der Menschen gebildeter, aber am Ende ziehen all die machthungrigen Kaufleute an jenen Fäden, die bereits ein Machiavelli vor rund 500 Jahren in seinem Büchlein festgehalten hatte.

Sehen Sie, die Panama Leaks (und alle anderen Datenlecks) entstehen nicht in einem Vakuum. Gewiss, in all den Hollywoodfilmen liegen die Fälle sonnenklar auf der Hand: Da der ehrbare investigative Journalist, dort die mutige Tageszeitung, die zusammen gegen die Mächtigsten der Welt antreten und den ungleichen Kampf schlussendlich (nach 90 Minuten) für sich und die Gemeinschaft gewinnen. Hurray! Aber die Welt, in der ich und Sie leben, ist kein Vakuum. Es gibt Interessen. Viele Interessen. Viele Beteiligte. Viele Machtebenen. Viele Verflechtungen. Viele Abhängigkeiten.

Der echte Journalist ist nur ein kleines Rädchen im großen Getriebe der Machtmaschine – er weiß es und handelt auch danach. Oder glauben Sie wirklich noch das Märchen, dass es zwei junge amerikanische Journalisten namens Woodward und Bernstein waren, die durch ihre Enthüllungen einen amtierenden Präsidenten zu seinem Rücktritt bewegen konnten?

Hier nun drei Ausschnitte aus der gegenwärtigen Panama Papers Berichterstattung, die mir aufgefallen sind. In der israelischen Tageszeitung Times of Israel heißt es:

[meine Übersetzung:] Erhard Mossack, der Vater von einem der Mossack Fonseca Gründer, diente während des Zweiten Weltkriegs als Soldat in der Waffen-SS. Laut dem ICIJ, das aus Unterlagen der US Armee zitiert, zeigen die »alten Geheimdienstberichte«, dass sich der nach dem Zweiten Weltkrieg nach Panama abgesetzte Erhard Mossack der CIA angeboten hätte, um für diese zu spionieren – vermutlich ging es dabei um das nahe Kuba. // Erhard Mossack, father of one of Mossack Fonseca founders, served as a combat soldier in Waffen SS during World War II. According to the International Consortium of Investigating Journalists (ICIJ), citing US Army records, »old intelligence files« showed the father had also offered to spy for the CIA during his time in Panama, apparently on nearby Cuba.

In einem Online-Artikel der britischen IT Pro lesen wir:

[meine Übersetzung:] Es wird nun davon ausgegangen, dass der Datenabgriff das Werk eines Nationalstaates sein könnte bzw. einer Person/Gesellschaft, die dieses Level an Rechenleistung hat. // It is also now being suggested that the attack could be the work of a nation state, or someone with that level of computing power.

In einem Interview mit den beiden Journalisten der Süddeutschen Zeitung, die den Stein ins Rollen brachten, heißt es in der österreichischen Wochenzeitung Falter:

B. Obermayer: Wir haben dann erste Probedokumente erhalten und festgestellt, dass die wahnsinnig interessant sind.

Falter: Was waren das für Dokumente?

B. Obermayer: Das waren Papiere, die mit einer argentinischen Staatsaffäre zu tun hatten, Dokumente aus dem Umfeld von Vladimir Putin und dann noch die Geschichte eines ehemaligen Siemens-Mannes, der über Millionen in Offshore-Konten verfügen konnte […].

Können Sie die Zusammenhänge erkennen?

P.S.: Falls Sie sich jetzt  fragen, wo die Anspielung auf die Pentagon Papers bleibt, tja, die finden Sie im Watergate-Märchen. Das eine hängt mit dem anderen zusammen. Ohne den Pentagon Papers kein paranoider Richard Nixon, der Installateure anheuern muss, um die Lecks im Weißen Haus abzudichten – dummerweise flutet die tollpatschige Truppe den Watergate-Gebäudekomplex, weshalb dem Präsident bald das Wasser bis zum Hals steht.

Die gravierenden Probleme eines zukünftigen Historikers

ColinRoss2016

Kennen Sie den Wiener Reiseschriftsteller Colin Roß? Nein? Warum bloß?

Stellen Sie sich vor, ein junger Historiker macht sich in ferner Zukunft daran, einen wissenschaftlichen Blick auf die 2000er Jahre zu werfen. Diese Epoche liegt für ihn weit zurück, sagen wir, 700 Jahre. Die Welt, der Mensch, die Natur, sie alle haben sich verändert. Aber für den jungen Historiker, der in dieses – für uns – so gänzlich andere Universum hineingeboren wurde, ist es Normalität.

Wie werden nachfolgende Generationen unser Zeitalter benennen? Ist es das »Dunkle Monetärzeitalter«? Oder ist es der »Vormärz der Neuen Weltordnung«?

Der zukünftige Historiker wird vermutlich auf eine Vielzahl von Berichten und Dokumenten, von Büchern und Plänen und von sonstigen schriftlichen Aufzeichnungen aus unserer Zeit – freilich allesamt digitalisiert – zurückgreifen können. Die Frage ist, welches Datenmaterial sollte er für seine wissenschaftliche Arbeit auswählen und auswerten und welches ignorieren?

Die erste Aufgabe eines gewissenhaften Historikers ist jene, den Verfasser des Quellenmaterials zu kategorisieren, diesen einzuordnen. Berichte, egal wie alt oder jung sie auch sein mögen, sind immer aus der Sichtweise – besser: dem Blickwinkel – des Autors geschrieben. Deshalb, so der Biophysiker und Biokynetiker Prof. Heinz von Foerster, sei history immer nur fiction, niemals fact! Kurz und gut: Niemand kann aus seiner Haut – auch wenn er noch so sehr um Objektivität bemüht ist. Je mehr der Historiker über den Verfasser eines Berichtes weiß, um so eher ist er in der Lage, die darin enthaltenen Informationen in einen Kontext zu stellen. Letztendlich geht es immer nur darum: Kontext herzustellen und einen Bogen zu spannen. Simpler auf den Punkt gebracht: Es gilt, eine kohärente, d.h. sinnvolle Geschichte zu erzählen. Jedes neugierige und aufgeweckte Kind erkennt sofort Widersprüche und Auslassungen in einer Fabel, was den Schluss nahe legt, dass uns das Verlangen nach Sinn und Ordnung in die Wiege gelegt wird. Dummerweise bedeutet es aber auch, dass der gewöhnliche Mensch bereit ist, absurde und an den Haaren herbeigezogene »Fakten« als »Wahrheit« zu akzeptieren, so lange diese sein kohärentes Weltbild bestätigen.

Was wird nun ein junger Historiker im Jahre 2716 über die 2000er Jahre in Erfahrung bringen können? Aber viel wichtiger ist die Frage, was wird er am Ende seiner Recherche schreiben dürfen? Jedes Zeitalter kennt eine Form der Zensur, eine Form der Zurückhaltung, eine Form des Beugens. Deshalb wird der zukünftige Historiker nur jene vergangenen Tabus ans Licht holen, die er gegenwärtig ans Licht holen darf. Gut möglich also, dass der junge Historiker nach Auswertung seiner Quellen zur überraschenden Einsicht gelangt, dass die »Kreuzzüge der Demokratien« in Afghanistan, Irak, Libyen, Palästina und Syrien nicht, wie es gemeinhin heißt, ein Kampf der Kulturen war, sondern vielmehr ein imperialer Krieg der internationalen Bankiers um den Dreieckshandel Erdöl-Drogen-Waffen vollends an sich zu reißen. Tja. Da sitzt er nun, der zukünftige junge Historiker, und rauft sich die Haare. Unmöglich, denkt er sich, solch eine Verschwörungstheorie auch nur in einem wissenschaftlichen Werk zu erwähnen. Er könnte nicht nur seinen Forschungsauftrag verlieren, sondern er würde sich auch vor Gericht verantworten müssen.

Welch Segen, dass ein junger Historiker im Jahr 2016 von solch gravierenden Problemen verschont bleibt. Das ist doch so, oder etwa nicht?

Je suis … encore

Jesuischarlie2016

Ein Jahr ist das Ereignis rund um den Anschlag auf das französische Satire-Magazin Charlie Hebdo alt und noch immer sind viele Fragen unbeantwortet. Präsident Hollande nutzte jedenfalls den Jahrestag um schärfere Gesetze anzukündigen und eine Gedenktafel für die Opfer „schwerbewaffneter Islamisten“ zu enthüllen. Interessanterweise fehlt hier Kommissar Helric Fredou, der sich in seinem Büro mit seiner Dienstwaffe das Leben genommen haben soll, nach dem er die Familie eines der Opfer der Anschläge besuchte. Depression und Burn-Out waren die Ursachen des Suizids, liest man. Jetzt mal Hand aufs Herz: Glauben Sie das wirklich? Und weil es so un-glaublich ist, haben die großen und kleinen Medienhäuser das gemacht, was sie am besten können: Ein unerklärliches Ereignis unter den Teppich kehren und so tun, als gäbe es hier nichts zu sehen. Man muss schon in der Asia Times nachblättern, um etwas über dieses mainstream news blackout zu erfahren. Da passt es ganz gut, wenn ein CDU-Politiker die Mainstream-Medien in Bezug auf die Berichterstattung über die Vorfälle zur Silvesternacht in Köln als  Schweigekartell bezeichnet.

Ebenfalls unter den Teppich gekehrt wurde der kryptische Kommentar des türkischen Präsidenten Erdogan, der meinte, dass die Täter des Anschlags französische Bürger seien und man es Muslime in die Schuhe schieben wolle. Der Bürgermeister von Ankara ging einen Schritt weiter und erklärte, dass hinter den Anschlägen der israelische Geheimdienst Mossad stehen würde, um die westliche Welt gegen den Islam aufzubringen.

Auch wenn viele Aussagen und Kommentare und Überlegungen zu all den traumatischen Ereignissen der letzten Jahr im ersten Augenblick haltlos und absurd und konspirativ scheinen, so gehören sie trotzdem gehört und zur Diskussion gestellt. Unangenehme Informationen und Fakten in den Wind zu schlagen sowie behördliche Erklärungen als heilig und unantastbar hinzustellen, nur um ja keine Wellen zu schlagen, ist eine mediale Politik, die früher oder später den Verantwortlichen auf den Kopf fallen wird – siehe Köln, anno 2016.

Ich möchte mir wünschen, dass der eine oder andere Bürger in Zukunft den Medien und den Behörden mit mehr Skepsis begegnet und der Maxime von Literaturnobelpreisträger Harold Pinter folgt:

Als Bürger muss ich fragen: Was ist wahr? Was ist falsch?

Hier noch zwei meiner damaligen Blog-Beiträge, die sich mit den Anschlägen in Paris auseinandersetzen.

gebloggt Freitag, 16. Jänner 2015:
Inszenierte Terror-Anschläge – Eine Einführung

gebloggt Montag, 12. Jänner 2015:
Je suis …

 

Terrorismus: Was gesagt werden muss!

 

In der Presse und in der Tagesschau erfahren Sie nichts, was Sie nicht schon wissen. Niemand der bezahlten Journalisten und Redakteure, die über den Tellerrand gucken dürfen – vielleicht wollen sie auch gar nicht, wer weiß. Deshalb braucht es aufgeklärte Bürger und Politiker, die bereit sind, das offizielle Narrativ: „Hier die Guten, dort die Bösen“ zu hinterfragen.

Der kleine und der große Terrorismus

Wir müssen endlich beginnen, die beiden Ausprägungen von Netzwerken in Bezug auf ungesetzliche Aktivitäten zu unterscheiden. Der kleine, sozusagen rebellische Einzelhandelsterrorismus hat nichts mit dem großen, sozusagen staatlichen Großhandelsterrorismus zu tun und trotzdem wird diese äußerst wichtige Unterscheidung weder von Journalisten noch von Politikern getroffen. In dem bereits im Jahr 1981 erschienen Büchlein The Real Terror Network: Terrorism in Fact and Propaganda von Prof. Edward S. Herman, heißt es im Vorwort:

[meine Übersetzung:] »Kurz, wir leben nicht nur in einer Zeit eines eskalierenden ›Terrorismus‹, sondern auch in einer orwellschen Zeit, in der Begrifflichkeiten genauso wie Presse- und Universitätswesen geregelt und organisiert werden. Dadurch ist es möglich, dass der Begriff ›Terror‹ im allgemeinen Sprachgebrauch nur noch den geringeren [rebellischen Einzelhandels-] Terror bedeutet während der größere [staatliche Großhandels-] Terror als im Verschwinden begriffen erklärt wird und wenig Beachtung erhält.«

Der rebellische Einzelhandelsterrorismus ist in seiner Tragweite beschränkt, da er vorrangig lokal agiert und in seinen Ressourcen limitiert ist. Robin Hood oder Andreas Hofer oder Hans Kohlhase, wenn man so möchte, waren Rebellen, die sich gegen ein politisches System auflehnten. Es steht hier nicht an, festzustellen, ob diese Auflehnungen richtig oder falsch gewesen sind, sondern es geht vielmehr darum, aufzuzeigen, wie bescheiden die Mittel und Werkzeuge dieser „terroristischen Organisationen“ seinerzeit waren.

Der staatliche Großhandelsterrorismus ist in seiner Tragweite unbeschränkt, da er global agiert und auf beinahe unlimitierte Ressourcen zurückgreifen kann. Neben den von Regierungen offiziell genehmigten militärisch-politischen Aktionen (Bombardierungen, Inhaftierungen, Subventionen, Sanktionen, usw.)  gibt es eine Reihe nicht genehmigter Operationen, die im Sinne der „Staatssicherheit“ geheim durchgeführt werden. So ist es üblich, dass Geheimdienstagenturen kleine und große Terror-Netzwerke gründen, um diese für ihre Agenda einzusetzen (siehe Gladio). Rebellische Untergrundorganisationen, die bereits bestehen, werden vom Geheimdienstapparat infiltriert und mit loyalen Schlüsselspielern besetzt.

Mit anderen Worten, die größte Gefahr stellt der geheimdienstliche und damit staatliche Großhandelsterrorismus dar, der sich gerne des Einzelhandelsterrorismus bedient. Sieht man sich die Terroranschläge der letzten Jahrzehnte genauer an, bemerkt man Ungereimtheiten und Anomalien, die nur dadurch erklärbar sind, dass es behördliche Einwirkungen vorher und nachher gegeben haben muss. Mit anderen Worten, irgendwo da draußen, gibt es hochrangige Beamte, die im Sinne der „Staatssicherheit“, „ihre“ Terroristen hegen und pflegen und schützen und, wenn die Zeit gekommen ist, anleiten.

Es gilt deshalb, als Bürger eine lückenlose Aufklärung terroristischer Verbrechen – dazu zählen auch psychologische Operationen (Psyops) – einzufordern. Auch wenn Medien und Politiker nichts davon wissen wollen – wir sind es den Opfern schuldig, dass die wahren Täter im Vorder- und (vor allem) im Hintergrund ausgeforscht und schließlich zur Verantwortung gezogen werden.