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Las Vegas Amoklauf: Nichts ist, wie es aus dem TV scheint

update: siehe Ende des Beitrags

Wieder einmal ein mass shooting in den USA. Amoklauf! Diesmal ist es ein glücksspielsüchtiger verschuldeter (?) Millionär, der mit halbautomatischen Sturmgewehren aus den beiden (eingeschlagenen) sturmsicheren Fenstern eines Hotels in Las Vegas wild um sich geschossen haben soll. Ausgerechnet Las Vegas. Diese Stadt gehört zu den am meisten überwachten Städten der Welt. Das mag jetzt nicht sonderlich verwundern, lagern in den Casinos und Hotels Millionenbeträge. Weiters sollten wir nicht außer Acht lassen, dass gambling, das Glücksspiel, immer schon die zwielichtigsten aller Zeitgenossen angezogen hatte und weiterhin anzieht. Hier ist viel Geld zu verdienen und noch mehr Geld zu waschen. Völlig legal, versteht sich. Den Betreibern der Casinos und Hotels geht es deshalb vor allem darum, eine bunte Idylle rund um Spieleinsätze und Glücksfaktoren zu schaffen. Jeder Versuch, diese Idylle zu stören, wird bereits im Ansatz zu verhindern versucht: sei es mit einer Vielzahl an Sicherheitsleuten in zivil und in Uniform, sei es mit Überwachungskameras, die an jeder Ecke und an jeder Decke installiert sind sowie einer Reihe von behördlichen Agenturen, die in der Stadt ihr investigatives ‚Unwesen‘ treiben.

Warum sollte also der (angebliche) Amokschütze Stephen Paddock, der die Stadt und die Casinos so gut kannte, ausgerechnet dort seinen Amoklauf planen? Und geplant muss er ihn haben. Oder ist es jetzt üblich mit rund zwei Dutzend Sturmgewehren und Munition für eine ganze Kompanie herumzureisen und diese in seinem Hotelzimmer heimlich (?) zu deponieren? Das Zimmermädchen dürfte jedenfalls nicht über die Gewehre gestolpert oder auf die Munitionskisten gefallen sein.

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Verfassungsschutz, NPD, Terror und ein gewisser Bankier Herrhausen

Der Spiegel schreibt, dass die rechte Zwickauer Zelle mit rund 130 Spitzel des Verfassungsschutzes durchsetzt war und niemand etwas von der Mordserie gesehen oder gehört haben wollte. Aha. Wenn man wissen will, wie der Verfassungsschutz, vulgo Geheimdienstapparat, funktioniert, dann muss man sich nur die investigative Reportage des Deutschlandfunks (DLF) vom 18. Februar 1997 anhören, in der es um die Hintergründe des „RAF“-Attentats auf den Bankchef Alfred Herrhausen geht, dem damals bestbewachten Privatmann Deutschlands. Die Ermittlungen der Behörden und die Vertuschungen und die Einflussnahme des Verfassungsschutzes, um der Öffentlichkeit die RAF als Täter zu präsentieren, zeigt leider nicht Inkompetenz, sondern bewusste Irreführung, Verschleierung und Tatsachenverdrehungen. Wer sich ein wenig mit Geheimdienstaktivitäten beschäftigt, dem wird klar, dass hinter Anschlägen und Gewaltakten in so gut wie allen Fällen inländische oder ausländische geheimdienstliche Mitarbeiter involviert sind. Wirklich.

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Wer einen kleinen Einblick in die Machenschaften der Geheimdienste und Para-Militärischen NATO-Untergrundorganisationen bekommen möchte, bitte sehr. Hier ist GLADIO. Vorsicht, man könnte ziemlich in Rage kommen.