Schlagwort-Archive: depression

Die dümmste Gesellschaft seit Menschengedenken #covid19 #gesundheit #jugend #kinder

Seit diese ominöse grippeähnliche Krankheit namens COVID-19 aufgetaucht ist, wurde von Seiten der Politik und der Medien alles unternommen, um jeden Widerstand in der Bevölkerung zu brechen. Wie eine Flutwelle überschwemmt(e) die politisch angeordnete medial Panikmache die gutgläubigen Bürger, die schließlich zum Spielball ausgesuchter Experten und gut instruierter Mediziner wurden. Kritische Einwände wurden von Anfang an mittels moralischer Keule erstickt und mit rigorosen Zensurmaßnahmen ins Wachkoma befördert. Was sich seit März diesen Jahres vor unser aller Augen im politischen und medialen Umfeld abspielt, ist mit Worten nicht mehr zu beschreiben und mit einem noch einigermaßen funktionierenden Verstand nicht mehr zu fassen. Es ist, als würde die Welt völlig verrückt geworden sein. Die Frage ist, wie lange kann das noch gut gehen, bevor unsere Gesellschaft implodiert?

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Was facebook mit der Psyche macht

Zugegeben, in den letzten fünf oder sechs Jahren habe ich facebook recht stiefmütterlich behandelt, mich im virtuellen Freundschaftsverband nur kurz aufgehalten und zumeist nach wenigen Minuten schnell das Weite gesucht. Das wird sich wohl so schnell nicht ändern, weil mir bewusst ist, dass facebook und all die anderen interaktiv-sozialen Medienkanäle mit der Psyche der Nutzer jonglieren. So kommen Studien zum (vorläufigen) Schluss, dass eine erhöhte Nutzung von facebook depressive Symptome verstärken. Aber wie mit allen abhängig machenden Substanzen – seien sie stofflich oder virtuell – so sollte man immer im Hinterkopf behalten, dass die stärkste Wirkung jene erfahren, die – einfach gesagt – psychisch/seelisch am instabilsten und damit am empfänglichsten sind.

Wussten Sie eigentlich, dass in der griechischen Mythologie die gute Psyche so liebreizend war, dass man sie für die Göttin Venus hielt? Weshalb Venus – recht eifersüchtig, die Schöne – ihren Sohn Cupido (Eros/Amor) beauftragte, die Psyche zu einer unanständigen Liebe zu verleiten. Doch Cupido verliebte sich in Psyche und von da an ging es drunter und drüber. Aber am Ende wurde Psyche in die Gesellschaft der Götter aufgenommen und gebar dem Cupido eine Tochter, die Wolllust hieß. Sollten Sie also in Zukunft mal wolllüstige Gedanken hegen, schieben sie es einfach auf die Psyche.

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Eine einzigartige Analyse über den Anschlag von Nizza! #Widersprüche

Nizza_Tatsachen

Heute werde ich meine im deutschen Sprachraum (vielleicht sogar weltweit) einzigartige Analyse über den (vermeintlichen) Anschlag von Nizza, 14. Juli 2016, veröffentlichen. Rund 50 A4-Seiten lang, geht der Artikel auf viele Details ein und zeigt die vielen Widersprüche, die bis dato von den französischen Behörden noch nicht geklärt und von den in- wie ausländischen Medien ignoriert wurden.

Ich habe mehrere Woche sehr intensiv an dieser Analyse gearbeitet, habe englische und französische Texte übersetzt, habe Zeugenaussagen transkribiert, Fotos und Videoclips durchgesehen und im Web immer wieder nach Kommentaren und Interpretationen gesucht. Letztendlich komme ich zum Schluss, dass das offizielle Narrativ unstimmig, widersprüchlich und widersinnig ist.

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Helfen oder nicht helfen, das ist hier die Frage

Daß wir die Übel, die wir haben, lieber Ertragen als zu unbekannten fliehn.
Daß wir die Übel, die wir haben, lieber Ertragen als zu unbekannten fliehn.

Sein oder Nichtsein; das ist hier die Frage:
Obs edler im Gemüt, die Pfeil und Schleudern
Des wütenden Geschicks erdulden oder,
Sich waffnend gegen eine See von Plagen,
Durch Widerstand sie enden? Sterben: schlafen;

[…]

Daß wir die Übel, die wir haben, lieber
Ertragen als zu unbekannten fliehn.
So macht Bewußtsein Feige aus uns allen;
Der angebornen Farbe der Entschließung
Wird des Gedankens Blässe angekränkelt;

Hamlet: Prinz von Dänemark
William Shakespeare 
übers. v. W. v. Schlegel

Haben Sie vielleicht den KURIER vom Sonntag durchgeblättert? Auch diesmal geht es wieder vorrangig um das Thema „Flüchtlinge„. Plakativ und subtil lässt man den Leser wissen, dass er den „Flüchtlingen“ zu helfen hat. Gut. Gleichzeitig aber wird er mit Fotos konfrontiert, die ein unbewusstes Unbehagen in ihm, im Leser, auslösen: Beispielsweise eine Ansammlung fremder Menschen auf einem Bahnhof (besser: auf Geleisen), wartend, hoffend, auf einen Zug, der sie in eine bessere Zukunft bringen soll. Ein Schlauchboot mit Männern, irgendwo am Meer – im Hintergrund ein Kreuzfahrtschiff (Sie dürfen sich jetzt fragen, warum es die Presseagenturen vermeiden, Fotos von Flüchtlingen in Booten gemeinsam mit Yachten reicher Privatiers abzubilden). Dann eine militärisch aussehende Landkarte von Europa, die „Flüchtlings-Armeen“ und ihre „Angriffsbemühungen“ zeigt. Und zu guter Letzt erfährt der Leser auch noch von einem vereitelten Massaker: in einem französischen Zug wollte ein „mutmaßlicher“ muslimischer Afrikaner – stilecht mit einer Kalaschnikow – ein Blutbad anrichten, konnte aber noch im letzten Moment von zwei Amerikanern bewusstlos geschlagen werden. Aha.

Also. Wie soll sich da jetzt einer auskennen? Da wir eine christliche Erziehung (!) genossen haben, wollen wir helfen. Gleichzeitig haben wir aber das Gefühl, damit unser eigenes Grab zu schaufeln. Der Mainstream ist bei alledem nicht hilfreich. Ganz im Gegenteil. Er schürt die Zwänge, er schürt die Ängste. So bleibt der gewöhnliche Bürger ein Zerrissener. Punktum. Der Hausverstand genauso wie die heimatlich-gesellschaftliche Verbundenheit wurden längst diskreditiert. Am Ende sind wir nur noch eine feige Masse, die mit wenig Aufwand von Presseleuten und Politikern geknetet und in eine bestimmte Form gebracht werden kann. Geht einmal die „mütterliche Welt„, in der man sich geschützt gewusst hatte, verloren, erleiden wir, so Prof. Horst E. Richter, eine „Umzugs-Depression„. Sollten Sie also bemerken, dass Sie an einer depressiven Verstimmung leiden, dann hat es weniger mit Ihnen als mit den äußeren Umständen zu tun. Ich gehe davon aus, dass die Pharma-Industrie, im Gegensatz zum gewöhnlichen Bürger, eine blühende Zukunft haben wird.

Wie dem auch sei, es gilt, die folgenden Fragen zu stellen:

  • Wer hat die Lebensgrundlage der Menschen in den Krisenregionen zerstört? Waren es nicht Angriffskriege der westlichen Mächte, sei es in Libyen, Syrien, Irak, Afghanistan usw., die ein funktionierendes Gemeinwesen zerbombt haben?
  • Wer hat die bestehenden staatlichen Strukturen in den gegenwärtigen „Krisenregionen“ durch Revolutionen und Putschversuche zerstört? Waren es nicht westliche Mächte, die hier ihre Hände im Spiel hatten?
  • Trägt die Globalisierung nicht dazu bei, dass die heimatliche Wirtschaft in den Krisenregionen unrentabel gemacht wird und auf diese Weise verschwindet? Ohne Wirtschaft: keine Arbeit: keine Zukunft.
  • Wer sind diese „Schlepperbanden“? Sind diesen „Banden“ nicht vielmehr ein international organisiertes Verbrechernetzwerk, das Verbindungen in die höchsten politischen Kreise hat?
  • Wie können Flüchtlinge ihre „Reise“ bezahlen? Woher nehmen sie die Dollars, die dafür nötig sind? Wie werden die „Schlepper“ bezahlt? Wer verdient wie viel bei alledem?
  • Wie ist es zu erklären, dass Tausende von Flüchtlinge in der Türkei auf ihr Boot „warten“ dürfen, ohne befürchten zu müssen, von den türkischen Behörden festgenommen zu werden?
  • Ist es möglich, dass im Hintergrund Kräfte am Werk sind, die darauf abzielen, Europa zu destabilisieren?

Ein merkwürdiges Gefühl: Die Umzugsdepression in der mütterlichen Welt

Alles Gute kommt von oben.
Alles Gute kommt von oben. Es kommt nur auf den Spin an.

Vielleicht kennen Sie auch dieses merkwürdige Gefühl, seine nähere Umgebung nicht mehr verstehen zu können. Beispielsweise fahren Sie mit dem Autobus von A nach B und dann mit der U-Bahn von C nach D und meinen, ausgeschlossen, ja förmlich ausgegrenzt, zu sein. Das Fremdartige der Szenerien löst ein Gefühl der Unsicherheit aus – gleichzeitig jedoch versuchen Sie dieses unangenehme Gefühl mit vernünftigen Argumenten zu vertreiben. Gewiss, an Argumenten fehlt es nicht, aber am Ende der Reise ist man trotzdem ein Zerrissener. Hin- und hergeworfen zwischen dem inneren Erlebnis und einer äußeren Erkenntnis, die aufgezwungen wirkt.

Wäre mir nicht durch Zufall das Buch des Psychoanalytikers Horst-Eberhard Richter (1923-2011) in die Hände gefallen, ich wäre noch heute ein Zerrissener, verzweifelt nach einer Antwort suchend, warum mein Inneres sich dem Diktat der Vernunft nicht unterwerfen möchte. Und sollten Sie vielleicht ähnlich mit sich ringen, könnte ich mir vorstellen, dass Sie nun endlich zur Ruhe kommen werden. An­ti­de­pres­si­vum kann ich Ihnen aber keines verschreiben.

Die Psychiatrie kennt eine Form von Depression, die durch einen banalen Umzug ausgelöst wird und spricht in diesem Fall von einer „Umzugsdespression“. Hierbei handelt es sich um eine Verunsicherung durch ein Isolierungserlebnis, die bei manchen Personen eben das extreme Ausmaß einer regelrechten depressiven Verstimmung annimmt: Jemand verzieht in eine ihm bis dahin völlig unbekannte Gegegend, in der alles anders ist als in seiner bisherigen Wohnwelt. Die Häuser sind anders, die Menschen sprechen möglicherweise einen fremden Dialekt und benehmen sich in ungewohnter Weise. Man vermißt plötzlich eine Fülle von bekannten Leuten, Gegenständen, Geräuschen, Gerüchen, von denen man bisher umgeben war. […] Alle Einzelheiten der ehemaligen Umgebung hatten zusammen so etwas wie eine mütterliche Welt gebildet, in der man sich geschützt gewußt hatte. Das Gefühl der Sicherheit war einer Art Dialog entsprungen, den man kontinuierlich mit den belebten und unbelebten Objekten der heimatlichen Szenerie geführt hatte. Diese Verläßlichkeit und Berechenbarkeit der äußeren Welt hatte geholfen, daß man sich auch selbst stabil und verläßlich fühlen konnte. […] und gleitet in eine längere Periode von Niedergeschlagenheit und Lethargie hinein, ehe man sich am neuen Platz zurechtfinden kann. Andeutungsweise zeigen nicht wenige Menschen ähnliche scheinbar paradoxe Reaktionen im Verlauf einer Urlaubsreise in ein ihnen bislang unvertrautes Feriengebiet.

Flüchten oder Standhalten
Prof. Dr. med. Dr. phil. Horst E. Richter
damaliger Direktor des Zentrums für
Psychosomatische Medizin an der Uni Gießen
Rowohlt TB Verlag 1985, S. 45f.
Originalausgabe 1978