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Demokratie? Eine angenehme Illusion.

Das Establishment dankt
Das Establishment dankt für die kostenlose Werbung, weil „keine Grenzen“ = „Globalisierung 2.0“

Morgen [25.05.2014] wird Europa wählen. Grund genug, darüber ein paar Worte zu verlieren.

»Das Ziel von Wahlen ist gegenwärtig, die Demokratie zu unterminieren. Die Wahlen werden von der PR-Industrie geleitet und diese versucht mit Sicherheit nicht, informierte Wähler hervorzubringen, die rationale Entscheidungen treffen. Sie versuchen Leute zu täuschen, damit diese irrationale Entscheidungen treffen. Die selben Techniken, die verwendet werden, um die Märkte zu unterminieren, werden verwendet, um die Demokratie zu unterminieren. Es ist eine der großen Industrien im Land und deren grundlegende Tätigkeiten gehen unsichtbar vonstatten«, schreibt Noam Chomsky.¹

Falls Sie immer noch der Meinung sind, dass man mit einem Kreuzchen auf einem Wahlzettel den Status Quo verändern kann, dann gehen Sie von der irrigen Annahme aus, dass Sie in einer Demokratie leben, in der das Volk entscheidet. Die Wahrheit, wenn man so will, sieht freilich anders aus, da nicht das Volk, sondern Vermögen (und die damit verbundene Macht) den größten Einfluss auf die politische und wirtschaftliche Realität haben. Vor wenigen Wochen bestätigte eine Studie der Princeton University, dass die USA keine Demokratie, sondern vielmehr eine Oligarchie sei. In den Worten der beiden Professoren: »es zeigt sich, dass die Präferenzen des durchschnittlichen Amerikaners nur einen winzigen, gegen Null gehenden, statistisch nicht signifikanten Einfluss auf die öffentliche Politik haben.«²

Und da die Weltpolitik seit 1945 in Washington gemacht wird, können Sie davon ausgehen, dass kein Land dieser Erde jemals frei war und jemals demokratisch sein wird. Sie können dies gerne in meiner Arbeitsunterlage Con$piracy nachlesen. Will ich Sie jetzt durch diesen Artikel abhalten, wählen zu gehen? Natürlich nicht. Ich werde morgen den Wahlzettel ordnungsgemäß ausfüllen und damit der Welt bekunden, dass es einen Bürger gibt, der seinen demokratischen Pflichten nachkommt um seine demokratischen Rechte einzufordern. Beispielsweise die Meinungs- und die Redefreiheit. In den Worten von George Orwell: „Falls Freiheit überhaupt etwas bedeutet, dann bedeutet es das Recht, Leuten zu sagen, was sie nicht hören wollen.“³

***

¹ In our latest book, ›On Western Terrorism – from Hiroshima to Drone Warfare‹, Noam Chomsky commented on the ›democratic‹’ process in the Western world: „The goal of elections now is to undermine democracy. They are run by the public relations industry and they’re certainly not trying to create informed voters who’ll make rational choices. They are trying to delude people into making irrational choices. The same techniques that are used to undermine markets are used to undermine democracy. It’s one of the major industries in the country and its basic workings are invisible.“ counterpunch.org

² „the preferences of the average American appear to have only a minuscule, near-zero, statistically non-significant impact upon public policy.“ Eine kurze Zusammenfassung der Studie findet sich auf der Seite der BBC.

³ „If liberty means anything at all, it means the right to tell people what they do not want to hear“, George Orwell im Vorwort zu seinem Buch Animal Farm (1946).

 

Der Irrtum der Masse oder Welche Quelle ist niveauvoll?

»Und denn, man muß das Wahre immer wiederholen, weil auch der Irrtum um uns her immer wieder gepredigt wird, und zwar nicht von einzelnen, sondern von der Masse. In Zeitungen und Enzyklopädien, auf Schulen und Universitäten, überall ist der Irrtum oben auf, und es ist ihm wohl und behaglich, im Gefühl der Majorität, die auf seiner Seite ist.«

Gespräche mit Goethe in den letzten Jahren seines Lebens
Johann Peter Eckerman.
In drei Theilen. Leipzig 1868

Die drei Bände der Ausgabe von 1868 wurden freundlicherweise von der University of California eingescant und von google zur Verfügung gestellt. Innerhalb des Buches (trotz Fraktur) kann nach Wörtern gesucht werden.

Die letzten Tage begonnen, die notwendigen Quellen in meinem Sachbuch Con$piracy zu verfizieren und diese (wissenschaftlich) korrekt zu zitieren. Dank des weltweiten Webs ist es möglich, rasch und unkompliziert die tollsten Zitate zu finden und akkurat zu belegen. Hin und wieder fragte ich mich, ob eine Quelle als »niveauvoll« angesehen werden würde. Eine Antwort gäbe natürlich der Mainstream, der nur relevant hält, was in angesehenen Verlagen oder renommierten Universitäten publiziert wurde. Somit kann jeder Autor, der sich in den Grenzen des Mainstream bewegt, auf eine ordentliche Anzahl von Beiträgen zurückgreifen. Aber wehe, man würde einen Schritt hinausgehen, dann bleibt nur, die güldene Nadel im Heuhaufen zu suchen, mit anderen Worten, es gilt so lange zu recherchieren, bis man eine passende Publikation aufgetan hat, die vielleicht von einem anerkannten Wissenschaftler, Professor, Medienfachmann oder Autor als richtig bestätigt wurde. Eine andere Möglichkeit ist, ein respektables Mainstream-Medium, sei es die New York Times oder Der Spiegel, als Bestätigung anzuführen. Dummerweise pinkelt sich niemand ans Bein, will heißen: der Mainstream filtert penibel alles aus, was dem Propaganda-Modell (Noam Chomsky) zuwiderläuft.

So. Bevor ich mich wieder in die zeitintensive Recherche begebe, möchte ich dem geneigten Leser natürlich mit dem Gedanken konfrontieren, wie es wohl in einer freien Gesellschaft mit marktwirtschaftlicher Basis möglich sein soll, einen (vom Establishment vorsätzlich) propagierten Irrtum aufzulösen, dem die Masse genauso verfallen ist wie der Mainstream und die Lehreinrichtungen (besser: es geht Hand in Hand). Ja, je länger ich mich abseits des Mainstream herumtreibe und in gefährlichen Fahrwassern schwimme, desto mehr wird mir bewusst, dass der gewöhnliche Bürger nur wissen darf, was er wissen soll. Jeder, der den Versuch unternimmt, gegen diese Mainstream-Desinformationskampagne anzukämpfen, kann eigentlich nur verlieren. Kurzfristig. Auf lange Sicht, so heißt es, wird die Wahrheit obsiegen und ich gehe davon aus, dass es auch so sein wird. Ob wir das noch erleben dürfen? Man wird sehen.

Amerikas geheimes Establishment – ein Vorwort von Antony C. Sutton

Vorwort des Autors

AMERICA’S SECRET ESTABLISHMENT
Eine Einführung in den Orden von Skull & Bones

Nach 16 Büchern und 25 Jahre Quellstudien dachte ich, ich hätte alles gehört … die Welt war ein verworrenes Durcheinander, höchstwahrscheinlich jenseits eines Verständnisses und mit Sicherheit jenseits einer Lösung – und es gab wenig, was ich dagegen hätte tun können. […]

Dann, vor über einem Jahr, erhielt ich einen dicken Stapel von Dokumenten – nichts Geringeres als die Mitglieder-Liste einer Amerikanischen Geheimgesellschaft. Ein kurzer Blick genügte, um festzustellen, dass es keine gewöhnliche Gruppe war. Die Namen schrien förmlich nach Macht. Nach großer Macht. Wie ich jeden Einzelnen näher untersuchte, entstand vor meinem Auge ein Schema … und die vormals so rätselhafte Welt wurde kristallklar.

Diese Bände werden erklären, warum der Westen die Sowjets und Hitler aufgebaut hat; warum wir in Kriege eintreten, um diese zu verlieren; warum Wall Street Marxisten und Nazis liebt; warum Kinder nicht lesen können; warum Kirchen Propaganda-Einrichtungen geworden sind; warum historische Fakten unterdrückt werden, warum Politiker lügen und hundert andere Warums. Diese Bände sind unendlich wichtiger als die Western Technology Serie. Wenn ich ein Opus Magnum habe, dann ist es dieses.

ANTONY C. SUTTON
Phoenix, Arizona
30. Juli 1983

Antony C. Sutton was a
research Fellow at the Hoover
Institution, Stanford University,
from 1968 to 1973. He is a former
economics professor at California
State University Los Angeles. He
was born in London in 1925 and
educated at the universities of
London, Gottingen and California
with a D.Sc. degree from
University of Southampton,
England.

*

Wanted! 13 Verschwörer für eine Arbeitsunterlage …

»Wer in Washington nicht paranoid ist, muss verrückt sein.«
Henry Kissinger
Außenminister der Vereinigten Staaten (1973 – 1977)

So! Gestern also die letzten Korrekturen im Manuskript gemacht. Damit denke ich, dass wir es hier mit einer grundvernünftigen Arbeitsunterlage zu tun haben, die ich als Taschenbuch im A5-Format drucken lassen möchte. Somit ist es möglich, einem breiten Publikum nicht nur Einsicht in die Verschwörungs- und Manipulationsversuche eines elitären Establishments zu gewähren, sondern direkt daran mitzuarbeiten. Jeder ist eingeladen, sich Gedanken über die Welt da draußen zu machen. Rückmeldungen, Feedback und Anmerkungen zum Text werde ich dann für die offizielle Publikation in Betracht ziehen. Ich glaube, dass es wichtig ist, über politische, wirtschaftliche und militärische Zusammenhänge zu reden, zu diskutieren und sich eine Meinung zu bilden. Nur dann sind wir in der Lage, über gesellschaftliche Veränderungen ernsthaft nachzudenken.

Ich würde demnach noch 13 Interessierte suchen, die sich in die Arbeitsunterlage vertiefen wollen. Natürlich werde ich niemanden zu einer Rückmeldung zwingen, hoffe aber, dass das Gelesene wenigstens neue Fragen aufwirft bzw. den von Mainstream-Medien abgesteckten Horizont ein Stück erweitert.

Der Kostenersatz für das rund 240-seitige A5-Taschenbuch beträgt €20 plus Versandspesen. Bei Interesse oder Fragen einfach eine E-Mail schreiben: telegramm[at]1668.cc – und damit keiner die Katze im Sack kaufen muss, hier das Inhaltsverzeichnis zur gefälligen Durchsicht, freilich nur als jpg-Bild – wir wollen ja nicht die Bots und Suchmaschinen einladen, konspirative Stichworte hier aufzusammeln. Ja, ein bisserl paranoid sollte man schon sein, in Zeiten der orwellschen Überwachung. Um die volle Größe des Bildes abzurufen, einfach auf das nebenstehende Bild doppelklicken. Voilá! Also, wer traut sich? Vortreten!

Inhalt

Was Sie nicht in den Geschichtsbüchern lesen werden: Wall Street & Hitler & Stalin & Roosevelt

Wenn Sie mich jetzt fragen, warum ich all diese alten, längst vergangenen Storys ausgrabe, die vermutlich kaum noch einen interessieren, dann antworte ich, dass ich es als meine Pflicht ansehe, besondere geschichtliche Erkenntnisse nicht unter den Teppich zu kehren. Eigentlich wäre es die Aufgabe der Gelehrten, der Historiker, der Politiker, der Medien, die Bürger wahrheitsgetreu und aufrichtig über vergangene Ereignisse zu informieren. Passiert das nicht, entsteht ein Vakuum, das beständig mit obskuren Spekulationen und absurden Konspirationstheorien gefüllt werden, die wiederum im Stillen einen gesellschaftlichen Gärungsprozess auslösen. Es kann nicht im Sinne einer aufgeklärten Demokratie sein, solch eine Gärung zu erlauben. Die Lösung, Fragen oder Diskussionen zu bestimmten Themen zu verbieten, zu unterdrücken und strafrechtlich zu verfolgen, behandelt das Symptom, aber nicht die Ursache.

Wer sich mit dem Europa des 20. Jahrhunderts beschäftigt, wird bemerken, dass historisch betrachtet, viele Sachverhalte nicht hinreichend untersucht bzw. nicht ausreichend besprochen wurden und werden. Mehr noch, man kommt zum Schluss, dass der Scheinwerfer mit Absicht und Kalkül auf bestimmte Ereignisse gelegt werden, während man andere im Dunkeln belässt. Warum? Die Antwort liegt auf der Hand und hat damit zu tun, dass die Mehrheit der Bevölkerung, damals wie heute, einem simplen Schwarz-Weiß-Denken nachhängt. Anders gesagt, Hollywood hat es meisterlich verstanden, das reale Drama mit ungewissem Ausgang und widersprüchlichen Charakteren zu einer leicht verständlichen fiktiven Tragikomödie mit Happy Ending und sauberen Charakteren zu ändern. Wenn wir eines wissen, dann ist es, dass es im Leben keinen Heiligen und keinen Teufel geben kann. Nicht über die Zeitspanne eines Lebens. Auch der Teufel war mal ein unschuldiges Kind, das herzerfrischend lachte. Auch der Heilige war mal ein unschuldiges Kind, das einem anderen Kind einen boshaften Streich spielte. Aber für das Establishment ist Geschichtsschreibung nur dazu da, um deren Agenda zu rechtfertigen, fortzuführen oder auszubauen. Jeder Versuch, die Vergangenheit unter einem anderen Gesichtspunkt zu beleuchten, wird vom Establishment somit als Gefahr angesehen, bedeutet es doch, deren Wahrheits-Konstrukt als Lüge oder Übertreibung bloßzustellen und nach einer Weile zum Einsturz zu bringen. Wir sehen: Vergangenheit per se ist nicht gut oder böse. Es sind immer nur Menschen, die vergangene Aspekte aufgreifen und in einen Kontext stellen. Die Geschichte ist auch kein exakter Zeit-Strom, vielmehr setzt es sich aus tausenden und abertausenden, ja millionen und abermillionen Geschehnissen zusammen. Niemandem ist es gegeben, einen „Blick von oben“ auf die Vergangenheit zu werfen, auch wenn einem das in Dokumentationen oder historischen Büchern scheinbar vermittelt wird.

Um eine lange Geschichte abzukürzen, will ich damit sagen, dass wir in Bezug auf die wahre Historie des 20. Jahrhunderts noch am Anfang stehen. Erst wenn das repressive Establishment der Gegenwart einem aufgeklärten Demokratisierungsprozess gewichen ist, wird es möglich sein, Forschung und Diskussionen frei und unbeschwert führen zu können. Bis dahin darf ich nicht mehr sagen, als dass der britische Historiker Antony C. Sutton (1925 – 2002) in seinem Buch Wall Street and the Rise of Hitler die Verbindungen amerikanischer Finanz- und Unternehmereliten mit der NSDAP belegt. Dass die selben amerikanischen Eliten auch Lenin und Stalin finanziell unterstützten, hat er in seinem Buch Wall Street and the Bolshevik Revolution dargelegt. Und dass die Regierung unter Roosevelt den Krieg mit Japan suchte, ihn provozierte, sagt wiederum der ehemalige US Präsident Hoover, dessen Aufzeichnungen nun von Historiker George Nash editiert und veröffentlicht wurden: Freedom Betrayed: Herbert Hoover’s History of the Second World War and Its Aftermath. Das Buch ist ganz neu und ich befürchte, ich muss es haben. Hach, es gäbe so viel zu sagen.