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Es war Keinmal: Die Mondlandung, anno 1969

Wie erzähl ich’s nur meinem Kinde, frage ich mich seit einer Weile und stolpere von einem Gedankengang in den nächsten. Die sogenannte Mondlandung, sie hat mit dem heutigen Tage 50 Jährchen auf dem Raketenbuckel, ist eine solch absurde Behauptung, dass es mir schwer fällt, dem unbedarften Leser, der nicht zweifeln will, reinen Wein einzuschenken. Der gewöhnliche Bürger kann eine solch ungeheuerliche Lüge nicht glauben, es übersteigt seine Vorstellungskraft, deshalb muss es wahr sein, muss dieses wundersame Weltraumabenteuer tatsächlich stattgefunden haben, dort oben, irgendwo im dunkelsten Schwarz des Kosmos, am entferntesten und unmenschlichsten Ort, an den ein Mensch mit wachem Geiste gerade noch denken kann. Die Chancen, dass diese Mission mit allem Drum und Dran erfolgreich sein würde, war so gering, dass man sie nicht mal mit einer Zahl hätte ausdrücken können.

Ein Gedankenexperiment!

Stellen Sie sich vor, ich würde Ihnen sagen, dass ich mir das Ziel gesetzt habe, in einem Jahr den höchsten Berg, den Mount Everest in Nepal, erklimmen zu wollen. Alpine Erfahrung hab ich freilich keine, aber was soll’s, vor meiner Wiener Haustür gäb’s den Leopolds-, Bisam- und Kahlenberg. Diese annähernd 500 Meter hohen Berge dienen mir als Trainingsgelände, dort werde ich meine Ausrüstung überprüfen, dort werde ich das Terrain des Everest simulieren. Freilich, um überhaupt nach Pakistan und zum gewünschten Ziel zu kommen, wird es einen fahrbaren Untersatz bedürfen. Die Wahl fiel auf ein Elektroauto. Die Batterien sind so ausgelegt, dass sie für die Hin- und Rückreise – im Ganzen rund 12.000 km – das Auto antreiben und zusätzlich noch allerlei Gerätschaften mit Strom befeuern. Die Reise muss natürlich auf meinen Social Media Kanälen mit Live-Bilder dokumentiert werden. Ei, was werden die Leutchen aus dem Häuschen sein, wenn ich vor dem Gipfelkreuz einen Luftsprung mache und den einen oder anderen wichtigen Anruf entgegen nehme. Coolio, nicht?

Sie können mir nun sagen, warum meine Mission, den Everest zu besteigen, eine ziemlich lächerliche Idee ist – und ich werde Ihre Schwarzmalerei in den Wind schlagen. Verglichen mit dem Apolloflug ins unbekannte Schwarze wäre mein Ausflug ein Kindergeburtstag.

Temperaturen auf dem Mond?

Die Temperatur auf dem Erdtrabanten, so sagt Wikipedia, beträgt in der Sonne rund +130° C, während das Thermometer im Schatten auf etwa -160° C und mehr fällt. Ich weiß nicht, wie Sie das sehen, aber die damaligen Raumanzüge sowie Klimatisierung der Mondlandefähre (LEM) müssen ihrer Zeit weit voraus gewesen sein. Zusätzlich wurden die Astronauten auch noch von der kosmischen Strahlung geschützt. Eine beeindruckende Ingenieursleistung. Jahrzehnte später rätselt NASA, wie man Menschen im Weltraum von diesen gefährlichen Strahlen schützen könnte. Ach, wenn man nur wüsste, was da draußen, im All so vor sich ginge. Übrigens teilt uns Kodak mit, dass man Filmrollen idealerweise bei etwa + 13°C aufbewahrt. „Do not store or ship unprocessed film near x-ray sources or other radio active material“, heißt es weiters im SafetySheet.

Pressekonferenz

Völlig merkwürdig wird das Ganze, wenn man sich die Pressekonferenz der ersten drei Weltraum-„Pioniere“ anguckt, die nicht nur mit heiler Haut zur Erde zurückgekehrt sind, sondern etwas vollbracht haben, was als unmöglich galt. Ihre Körpersprache im August 1969 ist, nun ja, äußerst verdächtig. Da ist kein Feuer in ihren Herzen, kein Leuchten in ihren Augen und ihre Sprachmelodie ist langsam und monoton. Sie antworten so bedächtig auf jede Frage der Journalisten, dass man meinen könnte, sie rufen keine persönliche Erinnerung im Kopf ab, sondern vielmehr einen eingelernten Text. Auf die Frage, ob sie Sterne gesehen hätten, antwortet Buzz Aldrin „Stars? I don’t remember seeing any“, nur um sogleich von seinem Nebenmann Michael Collins korrigiert zu werden, dass sie sehr wohl Sterne gesehen hätten.

Es gäbe so viel Anomalien und Widersprüche, so viele ungelöste Problemstellungen in Bezug auf die Raumfahrt*), dass man gar nicht weiß, wo einem der Kopf steht. Wenn die Medienleute gegenwärtig den Fokus auf den Mars richten, dann nur deshalb, um zu verschweigen, dass sich seit fünfzig Jahren in der bemannten Raumfahrt nichts getan hat. Es ist, als hätte Moskau seinerzeit verlautbart, der neue LADA-Prototyp würde mit einem Treibstofftank von Warschau bis Wladiwostok fahren können. Leider wurden der Prototyp und all die dazugehörigen Aufzeichnungen nach erfolgreicher Fahrt von 10.000 km zerstört und so rätseln heute noch Wissenschaftler über das Geheimnis des sparsamen Motors. Der Gedanke, dass es diesen Motor nie gegeben hat und alles nur ein gut gemachte Propaganda gewesen sein muss, solch einen Gedanken verfolgen sie nicht.

Die Frau im Mond

Falls ich Sie noch immer nicht überzeugen konnte, weil Sie es nicht für möglich halten, dass solch eine Lüge so lange aufrecht erhalten werden konnte, dem lege ich Fritz Langs Stummfilm „Die Frau im Mond“ ans Herz. Der gute Fritz Lang und sein Experte, der Physiker Willy Ley, machten sich Mitte der 1960er in einem Interview einen Spaß aus Wernher von Braun und seinen Weltraumflug-Ambitionen.

Ley: »Mit der heutigen Technologie können wir zu den Monden
des Jupiters reisen. Nicht in fünf oder sechs Jahren, nein, heute schon.«
Lang: »Wer sagte das?«
Ley: »Wernher [von Braun] sagte das. Ich bin zu 95 Prozent sicher mit der Rakete zum Mars.«
Lang: »Mach den Fernseher an, vielleicht werden diese Nachrichten gerade gezeigt.«

Fritz Lang wurde damals interessanterweise von den NASA-Mitarbeitern mit offenen Armen als Stammesältester („their elder“) aufgenommen und man fragt sich, zu welchem Zweck. Man stelle sich vor, die Weltraumbehörde, die am bemannten Marsflug arbeitet, engagiert Regisseur Ridley Scott, da er den Film „Der Marsianer“ (2015) gedreht hat. Macht das Sinn?

Ironischerweise klatschte die FAZ einen Ausschnitt des Fritz Lang Films auf die Titelseite. Vielleicht sind manche der Medienleutchen am Ende gewitzter als ich dachte.

***

Was war damals eigentlich los?

Auch sollte man nicht die damaligen politisch-gesellschaftlichen Umstände vergessen: Der Kalte Krieg zwischen Moskau und Washington war am Höhepunkt; der Krieg in Vietnam, der seit Jahren viele Tote auf beiden Seiten beklagte, löste mehr und mehr Proteste aus; die weltweiten Friedens- und Bürgerbewegungen waren drauf und dran, die bisherigen Macht-Eliten im Westen herauszufordern und das systemische Grundgerüst zum Einsturz zu bringen; im Jahr 1968 fällt Robert F. Kennedy – wie schon sein Bruder John F. Kennedy – einem Attentat zum Opfer, das gerade bei der jungen Bevölkerung einen Schock auslöste. Dadurch konnte Präsidentschaftsanwärter Richard Nixon – der sich seinerzeit JFK knapp geschlagen geben musste – ohne Schwierigkeiten die Wahl für sich entscheiden und im Januar 1969 ins Weiße Haus einziehen. Während seiner Amtszeit erfolgten alle sieben Apollo-Missionen. Er war es auch, der ein Telefongespräch mit den Astronauten am Mond führte. Tricky Dick, wie ihn seine Gegner abfällig nannten, hatte keine Skrupel, die Machtverhältnisse nicht nur in Washington, sondern weltweit neu zu ordnen. Unter seiner Regierungszeit wurde die Golddeckung des Dollars aufgehoben, der Krieg gegen die Drogen ausgerufen (War on Drugs), das Tor nach Peking aufgestoßen (Maos Kulturrevolution wurde gepriesen!), der Vietnamkrieg intensiviert und (völkerrechtswidrig) auf Nachbarstaaten ausgeweitet, den Konzernen die Möglichkeit eingeräumt, politisch einzuwirken, … Am Ende musste er seinen Thron im Oval Office unfreiwillig räumen. Der Watergate-Skandal ist freilich komplexer als es die Medien für gewöhnlich darstellen. Wirklich schlau bin ich aus Nixon nicht geworden, aber es scheint, dass er sich mit einer Machtgruppe anlegt haben dürfte, die in der Lage war, einen Präsidenten in der Öffentlichkeit schlecht aussehen zu lassen und die Teile des behördlich-geheimdienstlichen Apparats in der Hand hatte. Da halfen auch Nixons TV-Auftritte nicht und seine Beteuerung „I am not a crook!“ kam beim Publikum nicht so gut an. Vielleicht, wer weiß, handelt das oft in Verschwörungskreisen genannte „Code-Wort“ Bay of Pigs, das Nixon in Gesprächen hin und wieder fallen lässt, gar nicht um die Hintergründe des Attentats auf JFK, sondern vielmehr um die inszenierten Mondlandungen.

***

*) Eine Frage, die sich manch verquere Kopf gestellt hat, ist, ob es sich beim Mond überhaupt um einen Festkörper handelt. Nebenbei bemerkt wird sich früher oder später die Kosmologie neu erfinden müssen, da sie im Moment von althergebrachten Theorien an der Wahrheitssuche gehindert wird. Mit anderen Worten, eine wissenschaftliche Elite schreibt vor, wie der Kosmos zu interpretieren sei. Erinnert es nicht an eine längst vergangene Zeit, als Gelehrte den religiösen Vorgaben folgen mussten? Ja, lange ist das her.

Sie glauben immer noch an die Mondlandung? Ja, der Herdentrieb ist stark!

Da sind wir also. Fünfzig Jahre später. Auf den Tag genau zündete damals die Rakete Apollo 11 mit drei Astronauten an Bord ihren hochexplosiven Flüssigtreibstoff und hob ab, in den Himmel und zum Mond. Vier Tage sollte der Hinflug dauern. Gebannt verfolgte die Menschheit dieses Schauspiel, das an die mythologische Geschichte von Ikarus erinnern sollte: Der Sterbliche, der nach „Sonne, Mond und (den) Sternen“ zu greifen wagt und damit die Götter herausfordert. Die eine Geschichte endet tragisch: Ikarus stürzt vor den Augen seines Vaters Daidalos in den Tod. Die andere Geschichte, erzählt und verfilmt von der amerikanischen Raumfahrtbehörde NASA in den Jahren 1969 bis 1972 und väterlich gefördert von Präsident Richard ‚I’am no crook‘ Nixon, hatte ein glücklicheres Ende: Die zurückgekehrten Astronauten, wenigstens die ersten drei, wurden zu Helden und Kultfiguren, beklatscht von den westlichen Medien, bejubelt von den Leichtgläubigen, vergöttert von den kleinsten Erdenbürgern, die von der Eroberung des Weltraums träumen.

Meine bisherigen Beiträge zu den Apollo-Mondflug-Träumereien.

Aber das wahre Ende dieser unglaublichen Geschichte rund um Neil Armstrong, Buzz Aldrin und Michael Collins ist noch nicht geschrieben, aber im Ansatz längst skizziert. Vielleicht, wenn alle Beteiligten des damaligen Weltraumprogramms ihre allerletzte Reise angetreten haben, werden sich die Verantwortlichen dazu durchringen können, ein Mea Culpa zu singen. Vielleicht lassen sie aber auch den Kelch an sich vorüberziehen. „Hinter uns die Sintflut“, werden sie murmeln und die nächste Neil-Armstrong-Stiftung für angehende Weltraumpioniere ins Leben rufen.

Zurück in die Gegenwart. Die Medienleute verfallen nun für die nächsten Tage in eine Schlafwandelei und werden halb trunken, halb lustig die „alten Erinnerungen“ ausgraben und abstauben. Die Redaktion des österreichischen Nachrichtenmagazins PROFIL hat sich nicht entblödet, gerade eines jener Fotos aufs Cover zu setzen, das unter Verschwörungstheoretikern heiß diskutiert wird. Sehen Sie das Problem?

Strange shadows on the moon wall, sozusagen.

Ich habe die beiden gelben Linien eingezeichnet um zu verdeutlichen, dass die Schatten unterschiedliche Winkel aufweisen, was bei einer einzigen Lichtquelle (Sonne) faktisch unmöglich ist. Ergo könnte man daraus schließen, dass eine zweite Lichtquelle im Spiel war. Das bedeutet wiederum, dass dieses Foto nicht auf dem Mond, sondern im Studio entstanden sein musste. Ich lasse das mal so im (Welt)Raum stehen.

Warum ich nicht an das Märchen von „Drei Männer auf dem Weg zum Mond“ glaube? Weil ich noch keinen Beweis erhalten habe, der mir anzeigen würde, dass Armstrong & Aldrin tatsächlich am Mond herumgehüpft sind. Kurz und gut, es gibt kein Foto, keine Videoaufnahme, die nicht in einem Studio hätten gemacht werden können. Genausogut könnte der Pressesprecher des Hollywood-Studios Warner Bros. behaupten, der Film Gravity wurde zu 100 % im Weltraum gedreht. Könnten Sie beweisen, dass es nicht so war? Nope. Die Weltraum- und Schwerelos-Effekte scheinen auf den Betrachter so realistisch, dass er keine Möglichkeit hätte, zwischen Fakt und Fiktion zu unterscheiden. Genauso ist es auch mit all den „echten“ TV-Bildern, die im Weltraum gedreht wurden und sicherlich noch werden. Sollten Sie also das nächste Mal Fernsehbilder sehen, die rund um die Weltraumstation aufgenommen wurden, fragen Sie sich, ob diese nicht auch in einem Studio gedreht und mit Spezialeffekte verfeinert hätten werden können.

Mit anderen Worten, bezüglich der Mondlandung gibt es nur zwei Möglichkeiten: Sie blöken mit der Herde oder sie laufen den schwarzen Schafen hinterher. Aber wofür Sie sich auch immer entscheiden, lassen Sie sich nicht von sogenannten Experten *) oder Medienleuten für dumm verkaufen. Diese wissen über die Fakten der Mondlandung genauso viel wie Sie und ich, nämlich nichts. Gewiss, diese klugen Leute haben all die Presseaussendungen gelesen, all die vielen Wikipedia-Einträge studiert, aber am Ende müssen sie ihre Scheuklappen aufsetzen, wollen sie nicht Gefahr laufen, vom vorgegebenen Weg abzuweichen und in den Krater zu fallen, dort, wo jede noch so lukrative und bewundernswerte Karriere zu Mondstaub zerfällt.

Ehrlichkeit währt am längsten, heißt es. Wie lange also all die Lügen rund um unseren Kosmos ***) aufrechterhalten werden können, in Zeiten des (einigermaßen freien) Internets, wird sich zeigen. Aber wenn wir eines wissen, dann ist es, dass die Wahrheit – früher oder später – ans Licht kommen wird, Sonnenfinsternis hin oder her. Da fällt mir ein, heute Nacht gibt es eine partielle Mondfinsternis. Vermutlich geniert sich der Mann im Mond dermaßen über diesen Hoax, dass er am liebsten sein Gesicht verbergen würde.

Fortsetzung folgt.

Mond oder Erde, das ist die Frage.**)

***

*) In der Wissenschaft der Kosmologie ist bei Weitem nicht alles eitel Wonne, ganz im Gegenteil. Die zugrundeliegenden Theorien können mit den Beobachtungen nicht in Einklang gebracht werden. Da die einflussreichsten Leute an Universitäten und Forschungseinrichtungen aber nicht am Grundgerüst rütteln wollen – wer würde sich getrauen, das „Genie“ Einstein vom Thron zu stoßen oder die Gravitation in Frage zu stellen? – werden die absonderlichsten Erklärungen und (unsichtbare & unmessbare) Materie- bzw. Energieteilchen erfunden (dark matter/dark energy). Sehr zum Leidwesen all jener Wissenschaftler, die der Wahrheit und Realität verpflichtet sind.

**) Die Aufnahme entstand vor vielen Jahren bei einer Wanderung in Tirol. Fünf Minuten Photoshop und schon haben wir eine Mondoberfläche gebastelt. Ja, so schnell geht das. Vor allem deshalb, weil ich mich nicht um die Sterne im Hintergrund kümmern, sondern einfach nur einen tiefschwarzen „Himmel“ ausfüllen musste. Ein starkes Indiz, dass die Apollo-Fotos allesamt im Studio entstanden sind, ist das gänzliche Fehlen von Sternen. Keines der Fotos zeigt jemals auch nur einen einzigen Stern, obwohl Milliarden kleiner Lichtpunkte zu sehen sein müssten. Der gute Buzz Aldrin konnte sich nach seiner Rückkehr freilich auch nicht mehr erinnern, ob er Sterne oder nur ein tiefes Schwarz am mondenen Himmel gesehen hat. Was sagt man dazu?

***) Eine kleine Rätselaufgabe: Wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit, dass sich Sonne und Mond, von der Erde aus gesehen, ziemlich exakt überlagern (beispielsweise bei einer Sonnenfinsternis). Für den Beobachter auf der Erde sieht es demnach so aus, als wären Sonne und Mond exakt gleich groß. Tatsächlich soll die Sonne aber rund 400 Mal größer als unser Erdtrabant sein. Sagt Wikipedia. Ergo muss die Entfernung ebenfalls 400 Mal so weit entfernt sein, damit man zu solch einer exakten Überlagerung gelangt. Für ein absolut willkürlich stattgefunden habendes „Big-Bang“-Super-Überdrüber-Szenario ein beachtlicher Zufall, meinen Sie nicht?

Größe des Mondes: ca. 3.500 km im Durchmesser
Größe der Sonne: ca. 1.400.000 km im Durchmesser
Entfernung Sonne – Erde: ca. 150 Millionen km
Entfernung Mond – Erde: ca. 380.000 km

Der sogenannte Anschlag von Nizza, 2016 und die mediale Feigheit vor der Wahrheitssuche

Ich traf X. zwei Mal. Sie war eine erfahrene Medienfachfrau, arbeitete bereits jahrelang im Pressewesen und war davon überzeugt, dass die Dinge so sind wie sie uns von den Fachleuten in den Redaktionen erzählt werden. Sie war eine selbstsichere Frau, die nicht mit sich Spaßen ließ. Sie wirkte kühl, distanziert und suchte in ihrer Arbeit die Bestätigung für ihr in Schieflage geratenes Leben. Wir blieben auf Distanz, kamen uns gedanklich keinen Schritt näher. Sie kannte meinen Twitter-Account und wusste von meinem Blog bevor wir uns zum ersten Mal trafen. Warum also wollte sie sich mit mir abgeben? Sie musste annehmen, dass wir diametral verschiedene Weltanschauungen haben würden. Glaubte sie am Ende, sie würde mich von ihrer überzeugen können? Oder wollte sie einmal einem echten „Verschwörungstheoretiker“ gegenüber sitzen, in der Hoffnung, diese sonderbare Spezies besser verstehen zu lernen?

Vielleicht war das Interesse auch gegenseitig. Ich wollte unbedingt das Rätsel wenigstens eines Pressemenschen lösen. Für mich stellte sich damals wie heute die Frage, ob sich Presseleute mit Absicht dumm bzw. blind stellen – immerhin hängt ihr Gehalt davon ab – oder ob sie fest und unverrückbar am Wahrheitsgehalt von Agenturmeldungen und Pressekonferenzen glauben.

„It is difficult to get a man to understand something, when his salary depends upon his not understanding it!“ Upton Sinclair

Was hat das jetzt mit dem „Anschlag“ von Nizza zu tun? Nun, ich erzählte ihr über meine Recherche und darüber, dass der (medial) wichtigste Augenzeuge, der deutsche Journalist Richard Gutjahr, der damals zufällig auf Kurzurlaub in der südfranzösischen Stadt weilte, im Live-TV mehrmals falsche Zeitangaben bezüglich seiner so wichtigen Beobachtung machte – obwohl er den Zeitpunkt genau wissen hätte müssen, filmte er doch mit seinem Smartphone die Fahrt des Lkws von seinem Hotelbalkon. Ein Blick auf die Meta-Daten des Videos und er hätte die relevanten Daten ablesen können. Warum also gab er Uhrzeiten an, die nicht stimmen konnten, schon gar nicht, wenn man sie mit der geleakten Timeline der Polizei vergleicht?

Die gute X. zuckte dahingehend nur mit der Schulter, packte sogleich ihr journalistisches Rüstzeug aus und fragte mich, ob ich beim Bayrischen Rundfunk nachgefragt hätte, bezüglich dieser zeitlichen Diskrepanz. Ich meinte, dass sich der BR für einen kleinen Wiener Schlaumeier nicht sehr weit aus dem Fenster lehnen würde, weil, es gab so oder so keine Antwort, die alle Beteiligten hätte zufriedenstellen können. Aber X. las mir die Leviten, während ich in meiner Verlegenheit einen Schluck nach dem anderen nahm. Für sie war ich das Sinnbild all jener Verschwörungstheoretiker, die sich die tollsten Theorien einfallen lassen, aber nicht bereit sind, diese nach journalistischen Prinzipien zu überprüfen. Gewiss, sie hatte Recht. Und auch wieder nicht.

Wenige Tage später habe ich mich dazu durchgerungen, an den Bayrischen Rundfunk eine Anfrage zu richten. Antwort habe ich bis heute nicht erhalten. Verständlich. Die Verantwortlichen im BR hätten nachfragen, vielleicht sogar einem Kollegen nachforschen müssen und wären womöglich zwischen die Fronten geraten. Besser, man ignoriere eine lästige Anfrage und alles wird gut.

Als ich heute, am 14. Juli, die aufliegenden Zeitungen im Kaffeehaus so durchsah – zumeist erfasst mich körperlicher Ekel, wenn ich darin blättere – musste ich bemerken, dass der sogenannte Anschlag von Nizza mit keinem Wort erwähnt wird. Eine österreichische Qualitätszeitung, die sich auf vielen Extra-Seiten mit der Grande Nation beschäftigt, findet zwar Worte für Charlie Hebdo *) aber kein einziges für Nizza. Seltsam, finden Sie nicht?

Jedenfalls, die Sache mit X. endete damit, dass wir uns dahingehend verstanden, dass wir uns niemals verstehen werden würden. Und so weiß ich noch immer nicht, ob man bei Presseleuten nach Scheuklappen oder Eselsmützen Ausschau halten muss.

Zuguterletzt stelle ich mir die Frage, was diese Medienjobs auf lange Sicht mit der menschlichen Seele anstellen. In unserer christlichen Wertegemeinschaft, in unseren alten Traditionen, geht es nämlich vor allem um Wahrheit, Wahrhaftigkeit und Wahrheitsfindung. Ob wir wollen oder nicht, wir streben das Gute und das Richtige an. Wäre dem nicht so, würden wir in Chaos und Unordnung versinken. Deshalb, werte Leser, achtet mir Logos.

***

*) Stunden nach dem sogenannten Anschlag auf die Redaktion von Charlie Hebdo versammelten sich Tausende Pariser um für Rede- und Pressefreiheit einzutreten. Jahre später wird rechts und links zensiert, ist Meinungsfreiheit nur noch eine Worthülse. Hassredewird zu einem Gummiparagraph – und jeder, der eine unangenehme Meinung vertreten, der historische Tatsachen untersuchen, der biologische Grundsätze festhalten, der den (von Menschen verursachten) Klimawandel anzweifeln oder der die von oben festgelegte Ernährungspyramide ablehnen möchte, kann jederzeit vor Gericht gezerrt oder wenigstens zum medialen Bußgang gezwungen werden. Ist das noch Freiheit? Oder bereits Feigheit?

Übrigens, haben Sie schon bemerkt, dass wir im Informations-Krieg sind?

Ich will diesen Beitrag kurz und bündig halten, da ich weiß, dass der gewöhnliche Medienkonsument kaum noch Zeit hat, abseits der ausgetretenen Info-Pfade zu wandeln. Wie gesagt, wir stecken mitten im Krieg. Allerhand, nicht?

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Las Vegas Shooting: The Problem with the Victims‘ Stories

This is just my opinion, arrived at by personal research on the web.

More than a month since the (allegedly) biggest mass shooting in the history of the USA took place in Las Vegas and we still don’t know what exactly happened. The officials, to be sure, gave us some pieces of the puzzle, but if we wanna get the whole picture, sorry, there is none. How long will it take before the public will be fed up with all these botched investigations, covered-up by mainstream media?

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