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Das Musterbuch Con$piracy oder Ein Ziegel von einem Schmöker

612 Seiten – 1115 Fußnoten – 0,9 kg. Manche Wahrheiten sind nun mal gewichtig!

Das Musterbuch zu Con$piracy: Eine andere Wahrheit ist gerade von meiner Druckerei eingelangt. Hui. Sehr hübsch geworden. Ich bin äußerst zufrieden. Wenn ich so ins Buch blättere, dann ist es kaum vorstellbar, dass ein einzelner Mensch in 31 Monaten so viele Daten gesammelt, aufbereitet und lesbar gemacht hat. Ich bin immer wieder beeindruckt, zu welchen Leistungen so ein menschliches Gehirn fähig ist. Nebenbei bemerkt, habe ich in der Entstehungsphase des Sachbuches noch an meinem Tagebuchroman Der Fetisch des Erik van der Rohe gearbeitet und Tiret-Band 3 Madeleine veröffentlicht. Man kann also nicht sagen, dass ich geschlafen hätte. Wobei, es gab letztes Jahr zwei oder drei Monate, wo ich pausieren und zu Atem kommen musste und mich in die Rolle eines Fürsten der Neuzeit versetzte (will heißen: ich spielte Europa Universalis III und da ging mir das eine oder andere Licht auf, in  Bezug auf historische Zusammenhänge). Ja, gehirnakrobatische (Meister)leistungen brauchen Sauerstoff und Visionen. Nicht zu viel von einem, nicht zu wenig vom anderen.

Nächste Woche erfolgt voraussichtlich die Lieferung der Bücher. Vorbestellungen und Neugier/Interesse gibt es. Ob es reicht, eine ›neue Aufklärung‹ in die Wege zu leiten, bleibt fraglich. Gewiss, fürs Erste müssen die Bücher nicht nur gekauft, sondern auch gelesen und der Inhalt, oder wenigstens Teile davon, als eine andere Wahrheit verstanden werden. Eine Wahrheit, die im Gegensatz zur offiziellen steht. Es obliegt dem Leser, die (folgerichtigen) Schlüsse zu ziehen. Nun, wie auch immer die Sache ausgehen mag, ich werde guten Gewissens sagen können, es wenigstens versucht zu haben; in Anlehnung an Konfuzius, habe ich nicht die verworrene Dunkelheit verflucht, sondern ein kleines aufklärendes Lichtlein entzündet.

Was Sie nicht in den Geschichtsbüchern lesen werden: Wall Street & Hitler & Stalin & Roosevelt

Wenn Sie mich jetzt fragen, warum ich all diese alten, längst vergangenen Storys ausgrabe, die vermutlich kaum noch einen interessieren, dann antworte ich, dass ich es als meine Pflicht ansehe, besondere geschichtliche Erkenntnisse nicht unter den Teppich zu kehren. Eigentlich wäre es die Aufgabe der Gelehrten, der Historiker, der Politiker, der Medien, die Bürger wahrheitsgetreu und aufrichtig über vergangene Ereignisse zu informieren. Passiert das nicht, entsteht ein Vakuum, das beständig mit obskuren Spekulationen und absurden Konspirationstheorien gefüllt werden, die wiederum im Stillen einen gesellschaftlichen Gärungsprozess auslösen. Es kann nicht im Sinne einer aufgeklärten Demokratie sein, solch eine Gärung zu erlauben. Die Lösung, Fragen oder Diskussionen zu bestimmten Themen zu verbieten, zu unterdrücken und strafrechtlich zu verfolgen, behandelt das Symptom, aber nicht die Ursache.

Wer sich mit dem Europa des 20. Jahrhunderts beschäftigt, wird bemerken, dass historisch betrachtet, viele Sachverhalte nicht hinreichend untersucht bzw. nicht ausreichend besprochen wurden und werden. Mehr noch, man kommt zum Schluss, dass der Scheinwerfer mit Absicht und Kalkül auf bestimmte Ereignisse gelegt werden, während man andere im Dunkeln belässt. Warum? Die Antwort liegt auf der Hand und hat damit zu tun, dass die Mehrheit der Bevölkerung, damals wie heute, einem simplen Schwarz-Weiß-Denken nachhängt. Anders gesagt, Hollywood hat es meisterlich verstanden, das reale Drama mit ungewissem Ausgang und widersprüchlichen Charakteren zu einer leicht verständlichen fiktiven Tragikomödie mit Happy Ending und sauberen Charakteren zu ändern. Wenn wir eines wissen, dann ist es, dass es im Leben keinen Heiligen und keinen Teufel geben kann. Nicht über die Zeitspanne eines Lebens. Auch der Teufel war mal ein unschuldiges Kind, das herzerfrischend lachte. Auch der Heilige war mal ein unschuldiges Kind, das einem anderen Kind einen boshaften Streich spielte. Aber für das Establishment ist Geschichtsschreibung nur dazu da, um deren Agenda zu rechtfertigen, fortzuführen oder auszubauen. Jeder Versuch, die Vergangenheit unter einem anderen Gesichtspunkt zu beleuchten, wird vom Establishment somit als Gefahr angesehen, bedeutet es doch, deren Wahrheits-Konstrukt als Lüge oder Übertreibung bloßzustellen und nach einer Weile zum Einsturz zu bringen. Wir sehen: Vergangenheit per se ist nicht gut oder böse. Es sind immer nur Menschen, die vergangene Aspekte aufgreifen und in einen Kontext stellen. Die Geschichte ist auch kein exakter Zeit-Strom, vielmehr setzt es sich aus tausenden und abertausenden, ja millionen und abermillionen Geschehnissen zusammen. Niemandem ist es gegeben, einen „Blick von oben“ auf die Vergangenheit zu werfen, auch wenn einem das in Dokumentationen oder historischen Büchern scheinbar vermittelt wird.

Um eine lange Geschichte abzukürzen, will ich damit sagen, dass wir in Bezug auf die wahre Historie des 20. Jahrhunderts noch am Anfang stehen. Erst wenn das repressive Establishment der Gegenwart einem aufgeklärten Demokratisierungsprozess gewichen ist, wird es möglich sein, Forschung und Diskussionen frei und unbeschwert führen zu können. Bis dahin darf ich nicht mehr sagen, als dass der britische Historiker Antony C. Sutton (1925 – 2002) in seinem Buch Wall Street and the Rise of Hitler die Verbindungen amerikanischer Finanz- und Unternehmereliten mit der NSDAP belegt. Dass die selben amerikanischen Eliten auch Lenin und Stalin finanziell unterstützten, hat er in seinem Buch Wall Street and the Bolshevik Revolution dargelegt. Und dass die Regierung unter Roosevelt den Krieg mit Japan suchte, ihn provozierte, sagt wiederum der ehemalige US Präsident Hoover, dessen Aufzeichnungen nun von Historiker George Nash editiert und veröffentlicht wurden: Freedom Betrayed: Herbert Hoover’s History of the Second World War and Its Aftermath. Das Buch ist ganz neu und ich befürchte, ich muss es haben. Hach, es gäbe so viel zu sagen.