Schlagwort-Archive: internet

Als Star Wars den jungen Menschen die politische Welt (v)erklärte, anno 1977 und 2017

Als ich seinerzeit Star Wars: Eine neue Hoffnung in einem der Wiener Kinos sah (yep, Holzklappstühle und Papiertickets, die aus einem Büchlein gerissen wurden – 50 öS/7 DM kostete damals der Filmspaß), war ich gerade einmal 10 Jahre jung. Damals wusste ich freilich nichts von der politischen Welt, in der ich all die Cowboy-und-Indianer-Filme nachstellte und die lustigen Comic-Taschenbücher verschlang. Gewiss, eines wusste auch der verspielteste Tagträumer, nämlich, dass es den bösen Osten und den guten Westen gab.

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BuchQuartier 2017 und ein Gespräch über Gott und die Welt

Das war es also, das BuchQuartier 2017. Der Markt der Independent- & Kleinverlage im Wiener MuseumsQuartier ist Geschichte. Samstag und Sonntag gesellte ich mich zu all den kleinen und kleinsten Verlagen mit einem Verkaufstisch in den sogenannten Freiraum, während die Platzhirschen der österreichischen Verlagsszene in der Ovalhalle Aufstellung nehmen durften. Es fühlte sich an, als würde man wieder zur Schule gehen. Dort die lässig coolen Maturanten, die bereits per Du mit der Lehrerschaft sind und da die Erstklässler, die bereits zufrieden sind, wenn sie von den Älteren nicht angepöbelt werden. So mag es auch nicht weiter verwundern, wenn auf der einen Seite der Rubel rollte, auf der anderen der Trubel sich trollte. Das Wortspiel dürfen Sie gerne mit nach Hause nehmen.

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Las Vegas Shooting: The Problem with the Victims‘ Stories

This is just my opinion, arrived at by personal research on the web.

More than a month since the (allegedly) biggest mass shooting in the history of the USA took place in Las Vegas and we still don’t know what exactly happened. The officials, to be sure, gave us some pieces of the puzzle, but if we wanna get the whole picture, sorry, there is none. How long will it take before the public will be fed up with all these botched investigations, covered-up by mainstream media?

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Internetnutzer wollen Gesetze gegen Fake News. Angeblich. Willkommen in Oceania.

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Glauben Sie nicht alles, was Sie sehen!

Eine repräsentative Umfrage des FORSA-Instituts unter 1000 deutschen Internet-Nutzern hat Erstaunliches ergeben: RP-Online  interpretiert die Ergebnisse so, dass »eine breite Mehrheit der Menschen in Deutschland neue Gesetze gegen gezielte Falschnachrichten, sogenannte Fake News, befürwortet«.  Dann heißt es weiter »Nur eine Minderheit von acht Prozent vertritt die Auffassung, dass Falschnachrichten zur Meinungsfreiheit gehören – darunter sind mit 17 Prozent überdurchschnittlich viele Ostdeutsche.« Ach?

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Wer suchet im Web, der findet Shills und Dummschwätzer

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Bevor ich die Analyse zum (vermeintlichen) Terroranschlag in Nizza, 14. Juli 2016, auf den springenden Punkt bringe, vorweg ein paar Gedanken, die mich in den letzten Tagen beschäftigt haben und die ich an dieser Stelle dem geschätzten Leser näherbringen möchte.

Will man einen Event wie Nizza oder München oder 9/11 analysieren, muss einem bereits im Vorfeld klar sein, dass es für einen gewöhnlichen Bürger nicht möglich ist, das tatsächliche Szenario aus der Flut an (Miss-)Informationen herauszulesen. Man kann nur Widersprüche und Ungereimtheiten in der offiziellen Version feststellen und auf diese aufmerksam machen. Natürlich ist jeder eingeladen, Spekulationen anzustellen, aber damit stößt man den gutgläubigen Medienkonsumenten vor den Kopf und jeder Mensch wird mit allen Mitteln versuchen, an seinem (konditionierten) Weltbild festzuhalten – egal wie eindeutig und greifbar die Widersprüche auch sein mögen. In der Theorie sollte es möglich sein, all diese Konsumenten, die wie eine blökende Schafherde den täglichen Schlagzeilen hinterherlaufen, wachzurütteln. Leider haben wir es im Internet aber nicht nur mit diesen gutgläubigen und vom lechtsrinken Weg abgekommenen Medienkonsumenten zu tun, sondern auch mit sogenannten Shills, bezahlten Claqueuren, die auf »Zuruf« jede ernsthafte und sachlich geführte Diskussion zu zerstören bzw. zu verwässern trachten.

Das Internet, so frei und unabhängig es für viele auch scheinen mag, ist in Wirklichkeit durchzogen mit Shills, freien Mitarbeitern von PR-Agenturen, behördlichen Überwachungsorganen, ahnungslosen und besserwisserischen Medienleuten, religiös-rassistischen Fanatikern, Dummschwätzern, naiven Social Media Berühmtheiten, Herzschmerz-Hysterikern, bezahlten Agents Provocateurs und so weiter und so fort.

Glen Greenwald hat einen langen Artikel verfasst, der über die Infiltrierung des Internets durch verdeckte Agent(urmitarbeiter)en erzählt und wie diese gezielt eingesetzt werden, um zu manipulieren und zu täuschen. Der Kommentar eines Lesers gehört zu jenen humorvollen Weisheiten, die man nur noch in den anonymen Weiten des Webs finden kann. Ja, gerade die süffisantesten, sarkastischsten und zynischsten Wortmeldungen, die zeigen, dass der Verfasser wissen dürfte, was Sache ist, lassen mich nicht nur Tränen lachen, nein, sie geben mir auch die wohlige Gewissheit, dass noch nichts verloren ist.

Reading these comments is fascinating. We have an intersection of

1 People trying to get out the truth or find it
2 Paranoid lunatics basking in justifications for their paranoid world view
3 Government agents posing as 1 and 2
4 Anarchists posing as 3
5 Government agents posing as 4
6 The rest of us
7 Lunatics and government agents posing as the rest of us

If the effort is to neutralize the internet as a force to mitigate government power, the strategy is working. How can it not? Truffers, pseudo-truffers, lunatics, pseudo-lunatics, anarchists, pseudo-anarchists. The MSM is owned by the government, now so is the internet. Next we will find out that Greenwald is a CIA agent, who’s actually a double agent working for Putin, who is working for the Chinese. Then we’ll find out that the CIA spread that rumor and falsified the information to derange Greenwald.

Who wants pizza?