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Das Mitteilungsbedürfnis in Zeiten von facebook & co

Erik_NamenIn den nächsten Tagen werde ich – wohl oder übel – meine Leserschaft von meinem neuen literarischen Wurf erzählen. Es ist eine Neuigkeit. Richtig. Ist sie wichtig? Nope. Darin liegt die Crux all dieser Newsletter-Flut. Das Internet hat die Menschen nicht nur zusammengebracht, sondern sie auch zu Marketingchefs in eigener Sache gemacht. Jedes Posting, jedes Tweet, jede E-Mail steht in direkter Konkurrenz zu den Postings, Tweets und E-Mails anderer lieber oder weniger lieber Mitmenschen. Beinahe täglich erfahren wir von Vernissagen, Lesungen, Buchveröffentlichungen, Theateraufführungen, Gesangsdarbietungen und vieles mehr. Jene, die uns von diesen Ereignissen unterrichten, hängen mit Herzblut an der Sache, haben vielleicht viel Zeit, Geld und Energie geopfert, um „ihr Ding“ durchzuziehen. Und hier, am Ende der Internet-Leitung, überfliegt man Absender und Betreff der Nachricht und klickt innerhalb eines Augenaufschlags auf „gelesen“. Abgehakt, sozusagen. Mehr ist nicht. Mehr wird nicht sein.

Das Internet, die Macht und die Angst

Durch Zufall auf den Blogbeitrag von PB. gestoßen. Der Autor ist Dozent für E-Business, New Media Culture und Social Media Lab, sowie digitaler Botschafter an einer deutschen Universität. Seine vier Thesen, warum das Internet der Macht Angst machen soll, sind lieb gemeint, aber zeigen, warum die breite Masse genauso wie die ›gebildete Minderheit‹ nicht in der Lage sind, zu begreifen, dass ihre Welt ein potemkinsches Dorf ist. PB. ist Dozent und doziert an einer Universität. Mit anderen Worten, er ist es, der jungen, wissbegierigen Menschen auf die Sprünge hilft, der ihnen zeigt, was sie über die Welt da draußen denken sollen und wie sie darüber zu denken haben. Seine vier Thesen sind, nun ja, so lala. Da sprüht kein Funke Originalität. Es ist die gewohnte Einbahnstraße. Würde nun ein Student in entgegengesetzten Bahnen denken und seine Gedanken aussprechen, ich befürchte, er würde sich im Auditorium der Lächerlichkeit preisgeben.

Dozent BP. fragt also in seinem Beitrag recht naiv, warum macht das Internet der Macht Angst. Die Antwort ist einfach. Es ist nun einmal so, dass »die Macht« vor gar nichts Angst hat. Weder vor dem Internet noch vor dem heiligen Geist. Wir dürfen nicht vergessen, dass das World Wide Web ein Geschenk des US-Militärs war – ausgedacht von Hippies, die im Solde des US-Verteidigungsministeriums sich das Hirn mit Drogen vollpumpten. Klingt unglaublich, nicht? Wie dem auch sei, das Internet war keine Göttergabe, sondern ein trojanisches Pferd, wenn man so will. Sehen Sie, die Elitisten, die in der Machtpyramide ganz oben sitzen, können die breite Masse nach belieben steuern. Wobei sie nicht die Masse per se steuern, sondern die Bahnen vorgeben, in der gedacht und gehandelt werden darf. Der Einzelne folgt der Herde – wohin diese auch immer gehen mag. Siehe hierzu die Essays von Edward Bernays, dem Neffen Sigmund Freuds, der in den 1920ern die Öffentlichkeitsarbeit/Public Relations in den USA erfand und der Meinung war, dass die ‚gebildete Minderheit‘ die breite Masse lenken müsse.

Die größte Gefahr für »die Macht« (Wie würde sie Dozent PB. definieren? Wer versteckt sich seiner Meinung nach dahinter?) ist die geistige und physische Unabhängigkeit des Einzelnen und ein kooperatives Gemeinschaftswesen. Warum? Weil jeder Mensch (und jede Region), der vollkommen unabhängig ist – oder diese Unabhängigkeit wenigstens anstrebt -, nicht erpressbar ist. So funktioniert das gegenwärtige System ›der Mächtigen‹ nämlich. »Die Macht« zwingt den Einzelnen nicht mit vorgehaltener Pistole, sondern verteilt durch ihre Handlanger Zuckerbrot und Peitsche. Würde Dozent PB. das potemkinsche Dorf verlassen, wandelte er auf gefährlichem Terrain und würde von der Geschäftsleitung der Universität dezent darauf hingewiesen, in der Spur zu bleiben. Predigt er hingegen das Banale des Mainstream – wie aus seinem Beitrag hervorgeht – darf er sich einer universitären Karriere sicher sein. Siehe dazu die Arbeit von Noam Chomsky und Edward S. Herman in Manufacturing Consent.

Also, halten wir fest, was »die Macht« mit allen Mitteln untergräbt: Selbstständigkeit des Einzelnen, gemeinschaftlich-kooperatives Gefüge, autarke Regionen, populäre Querdenker, freie Presse*, traditionelle Werte, religiöser Glaube, regionale Währungen, geldfreie Gesellschaft, freie Wissenschaft*, usw. Es kommt zum Beispiel nicht von ungefähr, dass die Kommunisten in den 1920ern die Familie und die Religion für besonders gefährlich hielten (für ihre ‚rote Revolution‘) und alles daran setzten, diese ›abzuschaffen‹ (was paradoxerweise dem kapitalistischen Westen besser gelang, wobei hier anzumerken ist, dass der Kommunismus nur eine Erfindung ›der Mächtigen‹ war; unglaublich, nicht?). Als sich in den 1860ern einige Staaten im Staatenbund der USA lossagen wollten, wurden sie mit größter Brutalität von ›den Mächtigen‹ gezwungen, diese Absicht aufzugeben. In den 1960ern setzte die Französische Regierung alles daran, den Bretonen in der Bretagne ihre Eigenheiten auszutreiben – allen voran ihre Sprache, die ihre keltischen, nicht französischen Wurzeln verrieten. Beginnend in den 1950ern infiltrierte das FBI in den USA Gewerkschaften und ‚kommunistische Organisationen‘, in den 1960ern Bürgerrechtsbewegungen … Die Einträge in dieser Liste gehen beinahe ins Unendliche. Weil die »Mächtigen« seit jeher alles tun, um »die Macht« zu stärken und voranzutreiben und dabei auf willige Handlanger und Vollstrecker vertrauen können. PB. mag ein Handlanger sein. Sei es bewusst, sei es unbewusst. Aber er ist einer. Freilich, einer von vielen, einer von sehr, sehr, sehr, sehr, sehr, sehr, sehr vielen.

* Natürlich gibt es weder einen freien Presse- noch einen freien Wissenschaftsapparat. Ich weiß, das will niemand hören, niemand akzeptieren, aber die Indizien sprechen eine all zu deutliche Sprache. Auf den Nenner gebracht: Wer zahl, schafft an.

Nur ein Brief von John Quincy Adams oder: Wer suchet, der findet

Ich nehme an, jeder Historiker, der sich mit der näheren Vergangenheit beschäftigt, kann sich noch gut an jenes Glücksgefühl erinnern, das ihn ereilte, als er ein Dokument nach langer Suche in den dunklen verstaubten Archiven endlich fand. Freilich, anno 2012 findet die Suche in seinen eigenen vier Wänden statt – eine weltweite schnelle Internetverbindung vorausgesetzt.

Gestern war es, als ich den Original-Brief von US-Präsident John Quincy Adams im Index der John B. Coleman Library der Prairie View A&M University in Texas auftat. Kurzerhand erbat ich um eine Kopie oder Abschrift, die mir nach wenigen Stunden bereits per E-Mail zugeschickt wurde. Der Inhalt des Briefes ist besser als ich erwartet hatte und deshalb freut es mich doppelt und dreifach. Somit werde ich mir erlauben, den Brief zur Gänze im Buch »Con$piracy« aufzunehmen – die Übersetzung werde ich freilich selbst vornehmen.

Das Unterfangen, alle meine Quellenangaben zu überprüfen, so dass sie wissenschaftlichen Ansprüchen genügen, unterweist sich als zeitraubende Aufgabe. Trotz eines unerhörten Arbeitstempos wurde noch nicht einmal ein Viertel des Buches abgearbeitet. Trotzdem darf ich mich nicht beklagen. Das worldwide Web macht Recherche beinahe zu einem Vergnügen. Das Auffinden längst vergriffener oder verschollener Bücher oder Zeitschriften ist dabei genauso möglich, wie das virtuelle Durchblättern unbekannter wissenschaftlicher papers oder eingescannter Originaldokumente. Zuweilen ist es freilich die verzweifelte und frustrierte Suche nach der einen Nadel im überquellenden Heuhaufen. Aber welch zufriedenes, beinahe erhaben glückliches Gefühl, wenn man fündig wird oder ein Webportal findet, das unzählige wichtige Schriften und Abhandlungen in digitalisierter Form zur Verfügung stellt. Und ja, langsam verstehe ich, wenn Historiker oder Politologen oder Philosphen jahrzehntelang an einem Buch arbeiten. Aber so viel Zeit gebe ich mir nicht.

Im Zuge meiner Recherche stoße ich – zumeist ist es der Zufall, der mich führt – auf Bücher, die ich haben muss. Weil sie für mein nächstes Buchprojekt von essenzieller Bedeutung sind. Ja, im Kopf hüpft die Idee eines Buches mit dem Titel »VERBOTEN!« anständig herum. Die Idee ist reizvoll. Vermutlich, weil der Inhalt des Buches noch sehr vage ist und eher dem phantastischem Wunschdenken entspringt, der Welt eine andere Wahrheit zu zeigen.Aber wollen wir besser im Hier und Jetzt bleiben und all die offenen Buchprojekte zu einem Abschluss bringen.

9/11 – von Terroristen und Hexenmeistern im Club der Inquisition2.0

»Geschichte ist die Lüge, auf die man sich geeinigt hat.«
Voltaire (1694 − 1778)

»Wenn der Präsident etwas tut, dann heißt es, dass es nicht illegal ist.«
Richard Nixon, 1977

»Dieser War on Terrorism ist Schwindel«
Michael Meacher
Umweltminister von GB (1997 – 2003)
wurde wegen dieses Artikels im Guardian von Tony Blair gefeuert

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update: Der Schweizer Historiker Daniele Ganser schreibt im Schweizer Tagesanzeiger über WTC7 und andere Rätsel rund um 9/11. Ganser hält auch einen 60minütigen Vortrag über 9/11 (in Englisch).

update: Gute Zusammenfassung  «9/11 and the Conquest of Iraq» link

update: Gute Querverweise zw. JFK und 9/11 link

update: Darstellung von «Operation Northwood» – der Plan des US-Militärs in den 1960ern sah vor Anschläge in den USA zu verüben, um sie Fidel Castro in die Schuhe zu schieben und einen guten Grund zu bekommen, Kuba zu besetzen. Die Kennedy-Regierung lehnte den Plan ab. link

update: «Former chief economist for the Department of Labor during President George W. Bush’s first term Morgan Reynolds comments (2005) that the official story about the collapse of the WTC is “bogus” and that it is more likely that a controlled demolition destroyed the Twin Towers and adjacent Building No. 7.» – Washington Times/UPI, 6/13/05 link

update: Susan Lindauer was a U.S. Intelligence Asset covering Iraq and Libya at the United Nations from 1995 to 2003. «The New York media never investigated reports that security cameras in the parking garage had photographed mysterious trucks/vans arriving at the World Trade Center at about 3 a.m and departing at 5 a.m, before Type AAA personalities arrived to start their days on Wall Street. The vans were different than the janitorial trucks, in make, model and decal. They arrived at the World Trade Center from August 23 to September 3.» link

Am 11.September 2011 jährt sich die größte Verschwörungsaktion in der Geschichte der Menschheit. Runde Geburtstage sollte man ja unbedingt feiern. Am besten mit viel Alkohol. Erst wenn man sich die Birne einigermaßen weich gesoffen hat, ist man in der Lage, das offizielle Märchen von 9/11 zu akzeptieren. Hicks.

Ich habe nicht viel Zeit. Und ich gehe davon aus, dass Sie auch nicht den ganzen Tag mein Konvolut an Thesen und Meinungen und Anmerkungen und Hinweisen lesen möchten. Deshalb mache ich es mir einfach und verweise auf jene TV-Dokumentationen, die auf respektablen öffentlich rechtlichen Sendern gezeigt wurden, als da wären: ORF, WDR, BBC. Natürlich ist es nicht legal, diese Dokus hier zu posten, weil sie widerrechtlich auf youtube hochgeladen wurden. Gut möglich, dass ich mich dadurch ins Knie schieße und man mir die Hölle heiß macht. Andererseits, ich bin ja doch nur ein brotloser Schriftsteller, bei mir gibt’s nichts zu holen. Bitte bedenken Sie, dass es nur eine Frage der Zeit ist, bis youtube und google und wie sie alle heißen, Mittel und Wege finden werden, widerrechtlich hochgeladenes Material zu löschen oder wenigstens zu unterdrücken. Das gilt nicht nur für Kommerz-Dosen-Musik oder abgefilmte-Wackel-Hollywood-Filme, sondern auch für Material, an dem der aufgeklärte Bürger großes Interesse haben müsste.

Zu den Clips/Weiterlesen

Der Kasperl und eine Visitenkarte im Web: about.me

Ich lese gerade The Tipping Point von Malcolm Gladwell – eine leichtfüßig geschriebene Einführung über den kleinen Unterschied, der Großes bewirken kann. Oft fragt man sich ja, wie Hypes entstehen und warum gerade dieses Buch zig Millionen Mal verkauft wird und ein anderes, genauso gut oder schlecht geschriebenes, leer ausgeht. Der Buch-Tipp kam übrigens von der wunderbaren @sturbi, die in der Marketingabteilung eines großen Unternehmens zu Hause ist. Zwar bin ich erst bei der Hälfte des Buches, aber ein paar wesentliche Facts kann ich schon mal loswerden:

Vorschulkinder widmen dann der TV-Kindersendung ihre ganze Aufmerksamkeit, wenn sie das Gesehene verstehen und in einen Kontext setzen können. Wiederholungen sind nicht ermüdend oder langweilig, so lange es immer wieder etwas zu entdecken gibt. Wenn man die Kinder direkt anspricht, werden sie aktiv und wollen z. B. ein Rätsel eher lösen, als wenn man sie nicht direkt anspricht. Ist das Gesehene am Bildschirm wirr, also nicht verständlich und kompliziert, dann beschäftigen sie sich mit anderem. So lange, bis sie wieder den Faden am TV-Schirm finden und aufnehmen. Diese Ergebnisse stammen aus US-Studien in den 1970ern und 1980ern für Sesam Street und Blue’s Clues. Vermutlich hätte es gereicht, wenn sie sich einmal das Kasperl-Theater in Wien angesehen hätten. Da sind genau diese Voraussetzungen hinlänglich verstanden und umgesetzt worden. Oder mit anderen Worten: »Seid ihr alle daaa?«

*

Kinder und Internet-User sind nicht sonderlich verschieden, wenn es um Aufmerksamkeit geht. Das sollte man immer im Hinterkopf behalten. Gestern durch Zufall auf die Seite about.me geklickt. Huh. Das Konzept hat mich sofort angesprochen. Hurtig ein Profil erstellt und, voilà, fertig ist die virtuelle Visitenkarte, die so aussieht:

Was ist also so neu an dem Konzept? Nun, jeder about.me-Teilnehmer hat genau eine Bildschirmseite zur Verfügung. Auf dieser kann er ein Bild hochladen. Das ist schon mal die erste herausragende Sache. Weil ein Bild immer mehr als 1000 Worte sagt. Immer. Gerade – und noch mehr – im Web. Durch die Billionen von Webseiten ist jeder Nutzer bestrebt, die kürzest notwendige Zeit auf einer Seite zu verbringen, um herauszufinden, ob sie einen gefällt, ob sie einen weiterbringt, ob sie Informationen bereithält, die man wissen möchte. Lange Texte, komplizierte Strukturen und ein unübersichtlicher Haufen an Fotos oder Illustrationen machen das Unterfangen, den Besucher nicht zu verschrecken oder zu langweilen oder zu überfordern ziemlich aussichtslos. Der Internet-Benutzer mag zwar erfahren sein, aber er will so wenig Gehirnschmalz wie nur möglich in eine verkorkste Seite investieren – es sei denn, er hat gute, sehr gute Gründe dafür.

*

Ich habe mir schon vor Jahren den Kopf über ein grundlegendes Problem gemacht, das ich bis heute nicht wirklich lösen konnte. Die Unterscheidung zwischen einem Besucher, der mich kennt (virtuell oder persönlich tut nichts zur Sache) und meine Webseite schon einmal besucht hat. Für diese Besucher gelten ganz andere Regeln, als für jene, die mich nicht kennen, aber etwas über mich in Erfahrung bringen möchten. Kommen sie auf meine Webseite oder auf meinen Blog, dann müssen sie sich durch die Masse an Bilder und Links und Text manövrieren. Gewiss, die Regel lautet natürlich: keep it easy und vermutlich gibt es schlaue Köpfe da draußen, die schon Bücher geschrieben und Vorträge gehalten haben, aber im Großen und Ganzen gibt es (für mich) keine befriedigende Lösung, weil es mir vor allem um Content, um den Inhalt geht.

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Mit der Zeit entstanden aber die Sozialen Netzwerke. Jeder, der seine Zeit in einem dieser verbringt, fühlt sich – mehr oder weniger – dort zu Hause. Er weiß, wie Profile aussehen, wie sie gelesen werden müssen und wo die Informationen stehen, die ihn interessieren. Es ist, als würde man in seinem Heimatort zurückkehren. Gewiss, auch dort gibt es unbekannte Flecken, aber man weiß sich zurechtzufinden. In fremden Gegenden braucht es eine Weile, bis man den Plan intus hat. Das kostet Zeit. Und davon haben wir nicht viel. Wirklich. Deshalb braucht es einen Info-Point. Diese about.me – Seite scheint den richtigen Ansatz gefunden zu haben.

Foto »Aha. So siehst du also aus.«
Name »Wie heißt du?«
Sub-Titel »Was machst du?«
Text »Und sonst?«
Links zu den sozialen Netzwerken »Wo bist du so zu Hause?«
Links zu verschiedenen Webseiten »Und wo noch?«

Durch diese wenigen Informationen kann man sich ein erstes Bild machen. Besteht weiterhin Interesse an der Person, dann klickt man sich in jene sozialen Netzwerke, die man gut kennt, wo man sich zu Hause fühlt und klickt sich durch das Profil und wird – im besten Falle – Kontakt aufnehmen. Geht man einen Level höher, wird man sich die persönliche Webseite angucken, die – wie zuvor gesagt – schon Zeit und Energie braucht, um sie zu entschlüsseln.

Es macht also durchaus Sinn, dass die about.me-Betreiber für jeden Teilnehmer physische Visitenkarte drucken lassen. Umsonst. Nur die Versandkosten müssen bezahlt werden. Sagt jedenfalls die Seite. Gut. Weiters gilt jetzt natürlich anzumerken, dass about.me nicht die ersten waren, die eine virtuelle Visitenkarte im Angebot hatten. Aber ihr Konzept ist simpler und eingängiger. Das ist es, was heutzutage im Web zählt. Man sehe sich nur die Erfolgsgeschichten der Webriesen an. Sie haben per se nichts Neues erfunden. Sie haben zumeist nur Bestehendes genommen und rigoros verbessert, in dem sie die Schwächen erkannt und eliminiert oder verringert haben. Und jetzt suche ich den Tintifax und sperre ihn in eine Kiste. Wollt ihr mir dabei helfen?