Schlagwort-Archive: israel

Prof. Hagai Levine: „This isn’t like the holocaust“ #COVID-19

In der israelischen Tageszeitung HAARETZ findet sich der vorzügliche Artikel Hysteria and scientific errors: Why no one can explain the drop in coronavirus cases in Israel, der sich mit einem unerklärlichen Phänomen beschäftigt: Wenn SARS-CoV-2 so hoch ansteckend und gefährlich ist, wie kann es dann sein, dass es nach Aufhebung des Lockdowns weniger Infektionen und weniger Todesfälle gibt? Die Antwort ist einfach, so man sich nicht vom ständigen Angstgeheul der Medien verrückt machen lässt.

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Gedanken zur Netflix-Serie ‚Messiah‘ (2020)

Stellen Sie sich vor, in unsere verrückte Welt würde ein Messias herabsteigen und das Wort Gottes verkünden. Aber ist er der wahre Prophet – oder doch nur ein Schwindler, der die gutgläubigen Menschen täuschen und sinistre politische Pläne verfolgen will? Mit dieser Prämisse geht die empfehlenswerte Netflix-Serie Messiah an den Start und lässt nichts unversucht, den Zuschauer an diesem verworrenen Glaubensdilemma teilzuhaben. So fragt man sich immer wieder, ist er es oder ist er es doch nicht. Und hat uns Matthäus nicht gewarnt, vor falschen Propheten, die es faustdick hinter ihren Ohren und sicherlich nichts Gutes im Sinne haben?

Wenn dann einer zu euch sagt: Da ist der Messias oder dort, so glaubt es nicht. Denn es wird mancher falsche Messias und mancher falsche Prophet aufstehen, und sie werden große Zeichen und Wunder tun, um wenn möglich sogar die Erwählten in die Irre zu führen. Matthäus 24

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Zur Staatsgründung Israels vor 70 Jahren

Uri Avnery war damals, am 14. Mai 1947 als Ben-Gurion die Gründung des Staates Israel ausrief, in der israelischen Armee und somit Zeitzeuge der damaligen Geschehnisse. Trotz seines hohen Alters schreibt und politisiert er immer noch. Sehr zum Leidwesen der israelischen Rechten. Zum 70-jährigen Bestehen seines Heimatlandes hat er einen empfehlenswerten persönlichen Artikel darüber geschrieben:  The Great Day

Hier ein interessanter Auszug, den ich mir erlaubt habe, zu übersetzen:

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Politik und Medien zur Syrienkrise: Wenn sich die Katze ins Knie beißt

Der britische Nah-Ost-Journalist für die Tageszeitung The Independent Robert Fisk durfte sich in Douma umsehen [link]. Es ist jener Ort, wo der medial zelebrierte Giftgasangriff stattgefunden haben soll. Fisk konnte aber keine Spuren todbringender Giftwolken finden. Ein Doktor vor Ort bekräftigte, dass manche Patienten an Sauerstoffmangel litten – Folgen konventionellen Bombardments und eines Sturms, die so Sand und Staub in die unterirdisch gelegenen Räumlichkeiten blies, wo Menschen Schutz suchten. Von Giftgas wusste er – genauso wie andere Bewohner – nichts zu berichten.  Ein amerikanischer Reporter des alternativen Nachrichtenkanals One American News Network (OAN), der sich wie Fisk in Douma umsah, konnte niemanden finden, der etwas über einen Giftgasangriff zu sagen hätte [link]. Schließlich kommt auch der deutsche ntv-Reporter Dirk Emmerich, ebenfalls vor Ort, zu einem ähnlichen Ergebnis: „Ob es einen Giftgaseinsatz gab und wenn, wer ihn verübt hat, das bleibt ungewiss.“ [link]
Über die völkerrechtliche Komponente habe ich mir in meinem letzten Blogbeitrag Gedanken gemacht.

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Der Untergang der sächsischen Barockresidenz Dresden, 13. Februar 1945

Heute jährt sich zum 73. Mal die Einäscherung der deutschen Stadt Dresden durch alliierte Bomberverbände. Ich habe mir darüber immer wieder den einen oder anderen – zuweilen verbotenen – Gedanken gemacht. Beispielsweise Dresden im Feuersturm oder Kurt Vonnegut und The Firebombing of Dresden oder So it goes: Hiroshima & Dresden 1945 Übrigens betitelte die damalige Britische Wochenschau ihren Bericht großspurig mit Dresden bombed to Atoms. Der süffisant menschenverachtende Ton des Kommentators ist natürlich der Propaganda geschuldet.

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