Schlagwort-Archive: kant

Übrigens, haben Sie schon bemerkt, dass wir im Informations-Krieg sind?

Ich will diesen Beitrag kurz und bündig halten, da ich weiß, dass der gewöhnliche Medienkonsument kaum noch Zeit hat, abseits der ausgetretenen Info-Pfade zu wandeln. Wie gesagt, wir stecken mitten im Krieg. Allerhand, nicht?

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Antisemitismus, Redefreiheit und der Zwang zum Schweigen

Rund 230 Jahre ist es nun her, als der gute Immanuel Kant seinen Aufsatz über die Aufklärung schrieb. Zwei Jahrhunderte sind ins Land gezogen, viel Geschichte ist in dieser Zeit passiert und es dünkt mir, dass gewisse Kräfte diesen Geist der Aufklärung am liebsten wieder in die Flasche zurückzwingen wollten.

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Ein offener Brief an Studierende: Think for yourself!

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Am 29. August d. J. stellten die drei amerikanischen Elite-Universitäten – Princeton, Harvard und Yale – einen offenen Brief online. Er richtet sich vorrangig an neue Studenten, aber auch an Hochschullehrer und an gewöhnliche, der Wahrheit verpflichtende Bürger. Ich habe mir erlaubt, den Brief nach bestem Gewissen zu übersetzen und hier abzudrucken, da ich denke, dass der Inhalt gerade in unserer von Massenmedien so beeinflussten Epoche von größter Bedeutung ist. Immanuel Kant, Väterchen der Aufklärung und Befürworter des selbstständigen Denkens – „Sapere aude! Habe Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen!“, hätte sicherlich diesen Brief mitunterzeichnet.

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Denkverbote #2: Der inszenierte Terror

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Seit 2001 werden die Bürger der westlichen Länder immer öfter mit Terroranschlägen konfrontiert. Während Medien den Schrecken zelebrieren und die Angst in der Bevölkerung schüren, nützen Politiker und Funktionäre den Schockzustand dazu, um unpopuläre Maßnahmen durch- und umzusetzen. Auf diese Weise können neue Konflikte entfacht, Kriege weitergeführt, Zivilisten überwacht, Verdächtige interniert und der immerwährende Ausnahmezustand ausgerufen werden. Mit jedem vermeintlichen Anschlag, mit jeder hasserfüllten Schlagzeile, mit jedem Angst machenden TV-Bericht rückt die westliche Welt Orwells Oceania ein Stück näher.

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FAKE-News und das Ministerium der Wahrheit

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Glauben Sie nicht alles, was Sie sehen, was Sie lesen!

»Gefälschte Nachrichten und Hassbotschaften verbreiten sich immer rasanter im Netz und stellen eine Herausforderung für die Demokratie dar«, heißt es in einem Kommentar der österreichischen Tageszeitung Der Standard mit dem Titel:Es braucht staatliche Auflagen für Facebook & Co‹

Doch wann ist eine Nachricht fake? Leider ist die deutsche Übersetzung von fake mit ›gefälscht‹ äußerst schwach, ja, in manchen Fällen geradezu unpassend. Im Duden finden wir folgende Synonyme für Humbug: Blödsinn, Fez, Firlefanz, Käse, Kokolores, Larifari, Mist, Nonsens, Quatsch, Scheiße, Schmarren, Schmu, Schwindel, Stuss, Tinnef, Unfug, Unsinn. Aus diesen Substantiven ein funktionierendes Adjektiv zu finden, ist die Herausforderung. Besser, man entlehnt das Wort dem Englischen und hört auf, Nachrichten als ›gefälscht‹ zu bezeichnen, wenn sie einfach nur falsch und unwahr sind.

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