richard k. breuer

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So it goes: Hiroshima & Dresden 1945

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Die letzten Tage jährte sich der Atombombenabwurf auf die japanischen Städte Hiroshima und Nagasaki. So it goes, wird später der US-Schriftsteller Kurt Vonnegut in seinem Roman Slaughterhouse Five seinen stoischen Protagonisten in den Mund legen. Was soll man da tun? Es ist, wie es ist, im Krieg. Vonnegut erlebte die Feuerhölle in Dresden, anno 1945, als deutscher Kriegsgefangener mit. Das Erlebnis dürfte ihn ordentlich mitgenommen haben. Am besten, man höre aus seinem Munde, was er zu den damaligen Geschehnissen zu sagen hatte, beispielsweise im Gespräch mit Catch-22 Autor Joseph Heller: link.

Ist Ihnen schon aufgefallen, dass demokratisch gewählte Politiker, bedachte Generäle und vertrauensselige Friedensnobelpreisträger das Leben vieler Menschen retten wollen, in dem sie auf viele Menschen Bomben und Granaten regnen lassen? Begonnen hat ja alles mit einem gewissen Winston Churchill und seinem Luftwaffen-Chef Arthur „Bomber“ Harris, die kurzerhand von militärisch-wirtschaftlichen Zielen auf zivile umschwenkten. Es ist nun mal leichter, eine ganze Stadt von der Luft zu treffen als einen Rüstungsbetrieb. Wer den ersten Stein bzw. die erste Bombe auf Zivilisten warf und wie sich von da an die Sache entwickelte, wird selten im Detail besprochen. Man möchte keine schlafenden Hunde wecken und die Schuldigen sind längst gefunden, sozusagen.

Über die dramatischen Auswirkungen einer Flächenbombardierung, auch darüber gehen Historiker und Politologen gerne hinweg. So it goes. Weil nach 1945 die angloamerikanische Propaganda darauf abzielte, den Weltkrieg zu einem „good war“ zu machen, mussten die negativ-kontroversen Themen unter den Teppich gekehrt werden. Es darf einen also nicht wundern, wenn sogar noch heute, am Beginn des 21. Jahrhunderts, ganze Städte in die Steinzeit gebombt werden dürfen. By the way, Richard Nixon und Friedensnobelpreisträger Henry Kissinger ließen während des Vietnamkrieges in aller Heimlichkeit Kambodscha bombardieren. Rund vier Jahre dauerte diese (un)heimliche Bombardierung, die am Ende das Land destabilisierte und mit ein Grund war, dass die Khmer Rouge an die Macht gelangten. Die fürchterlichen Auswirkungen sind bekannt, nicht?

Übrigens, haben Sie sich schon mal die Fotos angesehen, die das zerstörte Hiroshima und Nagasaki zeigen. Verblüffenderweise findet man so gut wie keine Unterschiede zum Zerstörungsgrad anderer japanischer Städte, beispielsweise Tokyo. Vergessen wir nicht, dass zu jener Zeit der allergrößte Teil der japanischen Häuser aus Holz bestanden haben. Die wenigen Steinbauten haben die Feuer-Bombardierungen genauso wie die Nuklearexplosionen zur Gänze oder als Ruine überstanden. Hätte man also Hiroshima und Nagasaki mit herkömmlichen Brandbomben bestrichen, das Resultat würde nicht anders ausgesehen haben. Ein Schelm, wer Skeptisches dabei denkt. So it goes.

Die Qual der Bundespräsidentenwahl, anno 2016

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Vielleicht haben Sie ja den Artikel im orf.at über das internationale Interesse an der heutigen Bundespräsidentenwahl gelesen, jedenfalls zitiert der Schreiber aus den ›gewichtigsten‹ ausländischen Magazinen und Tageszeitungen. Wahrlich, die Auslandspresse schert sich nur dann für unser beschauliches Ländchen, wenn zu befürchten ist, dass am Ballhausplatz die Hakenkreuzfahne ein weiteres Mal ausgerollt und der Hofburg-Balkon seinem (neuen) Namen alle (Un)Ehre machen wird.

Neben der New York Times und dem Spiegel wird auch aus dem ‚US-Polit-Magazin‘ Foreign Affairs zitiert. In jenem Magazin schrieb der Gründer, Harvard-Professor Samuel P. Huntington*, im Jahr 1993 den berühmt gewordenen Aufsatz ‚The Clash of Civilizations? The next pattern of conflict‚ – in einer Zeit, als es weder ISIS noch Migrationswellen gab. Könnte man hier am Ende von einer prophetischen Vision des US-Professors sprechen? Oder war es nur die erste Andeutung einer gemachten Zukunft, die längst in der Schublade des Establishments lag? Der gute Huntington, das sollte man wissen, war mit Studienkollege Zbigniew Brzezinski und Henry Kissinger gut befreundet. Ich hoffe, Sie wissen über die beiden Herren der ehrenwerten Gesellschaft Bescheid. Brzezinski ist es nämlich zu verdanken, dass Washington mit Hilfe eines Osama bin Ladens gewaltbereite muslimische Gotteskrieger (lies: Söldner) nach Afghanistan der 1970er Jahre schleusen konnte, deren Aufgabe es war, Terror im Namen ihres Gottes (Geld) zu machen und so der UdSSR ans geopolitische Bein zu pinkeln. Dass diese gut ausgebildeten muslimischen Gotteskrieger (lies: Söldner) in späterer Folge immer wieder in intakten säkularen Staaten auftauchen – sei es in Serbien, sei es in Libyen, sei es in Syrien – und diese bekämpfen, scheint die ›prophetische Gabe‹ respektive Andeutung einer gemachten Zukunft von Prof. Huntington zu bestätigen.

Zurück nach Österreich und der anstehenden Bundespräsidentenwahl. Das oben erwähnte Magazin fürchtet, dass die Neue Rechte Europa überschwemmen könne: ›Die Freedom Party ist kein Sonderfall mehr, sondern nur eine von Dutzenden islamophoben und zuwandererfeindlichen Parteien zwischen Griechenland und Finnland, die den liberalen Konsens Europas kippen lassen.‹ [Übersetzung: orf.at]

Wenn Sie mich fragen, ist es nun mal so, dass zu einem Kampf (Clash) zwei streitende Parteien gehören. Deshalb ist es nur folgerichtig, dass die politischen Erben von Huntington & Co nun Phase Zwei einläuten und die christliche Welt nach rechts rücken lassen. Falls Sie jetzt noch immer meinen Norbert Hofer und die Freedom Party (oder FN und Marine Le Pen) seien das Problem und Alexander van der Bellen (oder François Hollande) die Rettung, dann kann ich Ihnen auch nicht mehr helfen.

*) Die Familie Huntington gehörte in den 1930er Jahren laut Untersuchung von Ferdinand Lundberg zu den 60 (einfluss)reichsten Familien in den USA.

9/11 – von Terroristen und Hexenmeistern im Club der Inquisition2.0

»Geschichte ist die Lüge, auf die man sich geeinigt hat.«
Voltaire (1694 − 1778)

»Wenn der Präsident etwas tut, dann heißt es, dass es nicht illegal ist.«
Richard Nixon, 1977

»Dieser War on Terrorism ist Schwindel«
Michael Meacher
Umweltminister von GB (1997 – 2003)
wurde wegen dieses Artikels im Guardian von Tony Blair gefeuert

*

update: Der Schweizer Historiker Daniele Ganser schreibt im Schweizer Tagesanzeiger über WTC7 und andere Rätsel rund um 9/11. Ganser hält auch einen 60minütigen Vortrag über 9/11 (in Englisch).

update: Gute Zusammenfassung  «9/11 and the Conquest of Iraq» link

update: Gute Querverweise zw. JFK und 9/11 link

update: Darstellung von «Operation Northwood» – der Plan des US-Militärs in den 1960ern sah vor Anschläge in den USA zu verüben, um sie Fidel Castro in die Schuhe zu schieben und einen guten Grund zu bekommen, Kuba zu besetzen. Die Kennedy-Regierung lehnte den Plan ab. link

update: «Former chief economist for the Department of Labor during President George W. Bush’s first term Morgan Reynolds comments (2005) that the official story about the collapse of the WTC is “bogus” and that it is more likely that a controlled demolition destroyed the Twin Towers and adjacent Building No. 7.» – Washington Times/UPI, 6/13/05 link

update: Susan Lindauer was a U.S. Intelligence Asset covering Iraq and Libya at the United Nations from 1995 to 2003. «The New York media never investigated reports that security cameras in the parking garage had photographed mysterious trucks/vans arriving at the World Trade Center at about 3 a.m and departing at 5 a.m, before Type AAA personalities arrived to start their days on Wall Street. The vans were different than the janitorial trucks, in make, model and decal. They arrived at the World Trade Center from August 23 to September 3.» link

Am 11.September 2011 jährt sich die größte Verschwörungsaktion in der Geschichte der Menschheit. Runde Geburtstage sollte man ja unbedingt feiern. Am besten mit viel Alkohol. Erst wenn man sich die Birne einigermaßen weich gesoffen hat, ist man in der Lage, das offizielle Märchen von 9/11 zu akzeptieren. Hicks.

Ich habe nicht viel Zeit. Und ich gehe davon aus, dass Sie auch nicht den ganzen Tag mein Konvolut an Thesen und Meinungen und Anmerkungen und Hinweisen lesen möchten. Deshalb mache ich es mir einfach und verweise auf jene TV-Dokumentationen, die auf respektablen öffentlich rechtlichen Sendern gezeigt wurden, als da wären: ORF, WDR, BBC. Natürlich ist es nicht legal, diese Dokus hier zu posten, weil sie widerrechtlich auf youtube hochgeladen wurden. Gut möglich, dass ich mich dadurch ins Knie schieße und man mir die Hölle heiß macht. Andererseits, ich bin ja doch nur ein brotloser Schriftsteller, bei mir gibt’s nichts zu holen. Bitte bedenken Sie, dass es nur eine Frage der Zeit ist, bis youtube und google und wie sie alle heißen, Mittel und Wege finden werden, widerrechtlich hochgeladenes Material zu löschen oder wenigstens zu unterdrücken. Das gilt nicht nur für Kommerz-Dosen-Musik oder abgefilmte-Wackel-Hollywood-Filme, sondern auch für Material, an dem der aufgeklärte Bürger großes Interesse haben müsste.

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