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Bald zwei Bücher mehr im Stall oder der Vorteil von E-Books für Kleinverleger

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Gestern mit Chrys Punzengruber im Café Eiles zusammengesessen. Geplaudert. Über Gott und die Welt. Angenehm. Weil Chrys ein kluger Kopf ist, der sich mit vielen Themen beschäftigt (Zen, Descartes, Philosophie, Psychologie) und dabei mit beiden Beinen am Boden steht und hin und wieder in seiner Band race of the bees durch die Bass-Seiten pflügt. Ein Konzert habe ich im Chelsea besucht – meinen Eindruck natürlich gebloggt.

Chrys hat zwei Bücher geschrieben. Intime Innenansichten eines Suchenden, der sich nach Los Angeles aufmacht. Autobiographisch gefärbt. Nahe an der Wahrheit und ein Stück darüber. Dem ersten Band Suppe in L.A. folgte der zweite, den ich übrigens in ein hübsches Layout kleidete: Die Suppe danach. Das dritte Buch lässt auf sich warten, weil sich Chrys nun wieder verstärkt der Musik zuwenden möchte und die Schreiberei sein lässt. Sagt er. Ich denke, irgendwann wird er wieder zum Stift greifen. Wenn einem das Verlangen zwickt, kann man den Worten im Kopf nicht entkommen.

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