Schlagwort-Archive: kritik

Übrigens, haben Sie schon bemerkt, dass wir im Informations-Krieg sind?

Ich will diesen Beitrag kurz und bündig halten, da ich weiß, dass der gewöhnliche Medienkonsument kaum noch Zeit hat, abseits der ausgetretenen Info-Pfade zu wandeln. Wie gesagt, wir stecken mitten im Krieg. Allerhand, nicht?

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Wien, im März 1938: Wirtschaftswunder vs. Totenüberschuss

Heute vor 80 Jahren wurde der Anschluss Österreichs mit dem damaligen Deutschen Reich vollzogen. Folgerichtig gibt es allerlei Hintergrundberichte und Dokumentationen, Zeitungsartikel und Rückschauen. Doch was erfährt der gewöhnliche Bürger von diesem Damals, das so unendlich lang zurückzuliegen scheint? Am Ende, gestehen wir es uns ein, dient die heutige, morgige und übermorgige Auseinandersetzung nur dazu, die ewig gleichen Erklärungen wieder und wieder unter das Volk zu bringen. Die ewig gleichen Fragen werden gestellt. Die ewig gleichen Antworten werden gegeben. Möchte man sich des geschichtlichen Themas von der sogenannten Maschekseite nähern, also abseits des geradlinigen Weges, der vorgegeben ist, stolpert man durch ein Dickicht spitzer, feindseliger Dornen. Es ist, als hätte es einen Voltaire, einen Kant, einen Orwell, einen Solschenizyn nie gegeben.

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Gedanken zur ZDF TV-Serie „Bad Banks“

Die letzten Tage die sechsteilige TV-Serie Bad Banks gesehen. Diese deutsch-luxemburgische Produktion kann handwerklich und schauspielerisch überzeugen, aber  das zugrundeliegende Thema − das Finanzsystem im Zeitalter großer Bankenpleiten − wirkt recht abstrakt und unverständlich. Die Filmemacher haben gar nicht erst die Absicht erkennen lassen, Licht ins Mammon-Dünkel zu bringen. Vermutlich, weil sie selbst nicht wissen, was da in den geheiligten Hallen des Geld- und Kapitalmarktes so vor sich geht und wie politisch-gesellschaftlich einflussreich die Bankenclique längst geworden ist. Der damalige Präsident der Deutschen Bundesbank Hans Tietmeyer getraute sich bereits im Jahr 1996 festzustellen:

»Die meisten Politiker sind sich immer noch nicht darüber im Klaren, wie sehr sie bereits heute unter der Kontrolle der Finanzmärkte stehen und sogar von diesen beherrscht werden.« [FAZ]

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Antisemitismus, Redefreiheit und der Zwang zum Schweigen

Rund 230 Jahre ist es nun her, als der gute Immanuel Kant seinen Aufsatz über die Aufklärung schrieb. Zwei Jahrhunderte sind ins Land gezogen, viel Geschichte ist in dieser Zeit passiert und es dünkt mir, dass gewisse Kräfte diesen Geist der Aufklärung am liebsten wieder in die Flasche zurückzwingen wollten.

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Star Wars: Die letzten Jedi und das Erwachen der bürgerlichen Macht

Ich war gerade mal 10 Jahre alt, als ich mit M. und seiner Mutter dieses phantastische Weltraummärchen Star Wars sehen durfte. Die Kinokarte kostete damals 50 Schillinge und die Klappstühle waren aus Holz. Die Währung und das Kino, welches über der Donau gelegen war, gibt es längst nicht mehr. Was bleibt sind nur noch vage Kindheitserinnerungen an eine längst versunkene Epoche.

Nun habe ich den 8. Film der Sternenkrieg-Saga Die letzten Jedi gesehen und dachte mir, ich mache mir mal so meine ausschweifenden Gedanken darüber. Falls du den Film ebenfalls gesehen hast, lass mich und andere mit einem Kommentar wissen, wie er dir gefallen/missfallen hat. Hier der Link zu den gesammelten Filmkritiken auf Rotten Tomatoes und Metacritic.

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