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Wenn sich die Götter über einen lustig machen und sich ins Fäustchen lachen

horoskop2017
Die Götter im Olymp haben sichtlich ihren Spaß mit mir.
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Was Sie über moderne Kunst wissen sollten

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Was ist der Unterschied zwischen einem laienhaften Gekritzel der Gegenwart und einem genialen Kunstwerk der Postmoderne? Etwa 10.000 Euro.

Moderne Kunst oder Gegenwartskunst ist ein Betrug an der Menschheit. Es ist erstaunlich, dass die breite Masse diesen bösen Schwindel schulterzuckend akzeptiert und den unbekleideten Kaiser nicht sehen will. All die skrupellosen Kaufleute lachen sich ins Fäustchen, ob dieses Scams, dieses Cons.

Wie funktioniert dieser Betrug, werden Sie jetzt vielleicht fragen. Ganz einfach. Sehen Sie sich die obige Grafik an. Ich habe Sie gescribbelt, sozusagen nebenbei aufs Papier gekritzelt. Nichts Besonderes. Und nun stellen Sie sich vor, ich würde Leute kennen, die wiederum einflussreiche Leute am Kunstmarkt kennen, die wiederum wichtige Leute in den Medienhäusern kennen. Die einen „kaufen“ nun von mir diese Kritzeleien um „viel Geld“ und die anderen schreiben in erstaunten, aber zustimmenden Tönen darüber. Der gewöhnliche Bürger, der meint, nichts von moderner Kunst zu verstehen, glaubt, was ihm gesagt wird. Wenn es Sammler gibt, die bereit sind, viel Geld für diese Kritzeleien auszugeben, so ist das bekanntlich deren Privatsache. Theoretisch ja. Praktisch nein. Weil früher oder später, nach all der „Kauflust“ der „Sammler“, nach all dem Medienhype, kommen nun die Kuratoren ins Spiel. Sie sollen im „Auftrag der Allgemeinheit“ moderne Gegenwartskunst in (vom Staate bzw. von Unternehmen) geförderten Einrichtungen der Öffentlichkeit präsentieren. In diesem Fall würden meine Zeichnungen zum „Marktpreis“ von den Museen bzw. Organisatoren erstanden werden müssen. Hier wird echtes und richtiges Geld gemacht.

Alternativ könnte man leicht beeinflussbare Sammler (Neureiche), die nicht in the loop sind und natürlich nicht zur Clique gehören, so lange um den Bart streichen, bis sie ganze Serien von mir bzw. den Galeristen ankaufen. Um gutes Geld, versteht sich.

Wahre Kunst hat immer etwas mit dem Göttlichen zu tun. Der Betrachter, der Leser, der Zuhörer, ja, wir alle spüren es. Alles andere ist nur ein teuflisches Gift, das die Seele in uns zu zersetzen sucht.

Zwei empfehlenswerte Vorträge in englischer Sprache:

Why is Modern Art so Bad? by Robert Florczak (youtube)

Modern art insults me! by Lindybeige (youtube)

 

 

 

Die Kunst, das große Geld mit der Kunst zu machen

"It's easier to fool people than to convince them that they have been fooled" - Mark Twain
„Es ist einfacher, die Leute zum Narren zu halten, als sie davon zu überzeugen, dass sie zum Narren gehalten wurden.“ – Mark Twain – „It’s easier to fool people than to convince them that they have been fooled.“

Haben Sie vielleicht kürzlich die Nachricht über einen besonderen Kunstankauf gelesen? Falls nicht, hier die knackige Verlautbarung:

Die Niederlande und Frankreich werden die beiden „Hochzeitsporträts“ des niederländischen Malers Rembrandt (1606-1669) gemeinsam für 160 Millionen Euro kaufen.

Die Gemälde des Ehepaares Maerten Soolmans und Oopjen Coppit sollen gemeinsam ausgestellt werden, jeweils für eine Periode im Pariser Louvre beziehungsweise dem Amsterdamer Reichsmuseum. Die jetzigen Eigentümer hätten bereits zugestimmt.

Zunächst wollte der niederländische Staat gemeinsam mit dem Reichsmuseum die beiden Gemälde von der französischen Familie Rothschild erwerben. Daraufhin war die französische Kulturministerin Fleur Pellerin verärgert und legte dank einer Spende der französischen Zentralbank von 80 Millionen Euro ihrerseits ein Angebot auf den Tisch.

Nach intensiven Kontakten zwischen Den Haag und Paris habe man sich für diese Lösung entschieden, hieß es.

Quelle: ORF.at

Mit anderen Worten, die französischen und niederländischen Staatsbürger haben sich bereit erklärt, ohne dass man sie gefragt hätte, für zwei Gemälde schlappe 160 Millionen Euro an eine Bankiersfamilie zu überweisen. Die Frage, die sich hier stellt, ist ganz einfach: Wer bestimmt den Preis von Kunstwerken?

So lange der Kunstmarkt von wohlhabenden Privatiers und Geheimdienstleuten „gestaltet“ wird, sind die völlig aus der Luft gegriffenen Preise in Ordnung – es trifft ja keine arme Seele, wenn man so will. Aber wenn die Bürger eines Landes über den Tisch gezogen werden, hört sich der Spaß auf. Wirklich. Weil, die Moral dieser Geschichte ist, dass es heute 160 Millionen, morgen 500 Millionen und übermorgen 2 Milliarden Euro sind, die für ein paar hingespinselte Striche bezahlt werden. The Sky is the Limit, sozusagen: „The art market is the largest unregulated market in the world.” – Robert Hughes, Kunstkritiker.

Vergessen wir dabei ja nicht, dass es vor allem die moderne Kunst ist, die in keinem Verhältnis zur Realität steht. Wenn man bereits mit einem in Formaldehyd eingelegten Hai gutes Geld machen kann, welche Schlüsse ziehen angehende Künstler? Vielleicht eine mit Butter angeschmierte Ecke in einer Kunstakademie? Und wehe, man erdreiste sich, dieses ranzige Stück Kunst wegzumachen! Ein Aufschrei in der Kunstszene und Schadenersatzforderungen (an die Steuerzahler) sind die Folge. Um zu begreifen, was hier geschieht, ist es hilfreich zu wissen, dass Kunstversteher – sei es Kuratoren oder PR-Agenturen – an all diesen Kunst-Absurditäten gutes Geld verdienen und somit mit im Boot sitzen. Ja, es ist schwierig, jemanden dazu zu bringen, etwas zu verstehen, wenn sein Gehalt davon abhängig ist, es nicht zu verstehen.

„It is difficult to get a man to understand something, when his salary depends upon his not understanding it!“ – Upton Sinclair.

Wer sich einen ersten Einblick in die Materie verschaffen möchte, dem empfehle ich den Blog-Eintrag von Miles Mathis. Enjoy.

Der Autor als Verleger oder Weder Fisch noch Fleisch

In gewisser Weise sind Künstler und Dichter Egoisten, zumal ihr Kriterium (gegenüber anderen Werken) nicht darin besteht, was objektiv gut oder wichtig ist, sondern nützlich.
Hans Magnus Enzensberger
zeitzug.com

Richard K. Breuer im Kaffeehaus
Foto: Laurent Ziegler - in einer Egomanischen Bearbeitung vom Künstler höchstselbst

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Vor wenigen Tagen mit meinem Vertreter SF. im Schanigarten gesessen und den Lärm der Stadt an uns vorüberziehen lassen.  Wir haben über allerlei Projekte und Perspektiven geplaudert, über die Buchbranche, die Buchhändler und die Verlage und auch über meinen virtuellen Auftritt in diesem Blog. Ja, ja.

Weder Fisch noch Fleisch, brachte es SF. auf den Punkt, als es um die Ausrichtung meines Blogs ging. Stimmt. Ich nickte. Man muss sich nur die Themenvielfalt besehen, um zum Schluss zu kommen, dass der Kerl, der hier blökt, ein seltsam verquerer Zeitgenosse sein muss. So reichen die Themen von Internationalen Fußballgroßereignissen (EM, WM, UEFA-Cup-Finale und Frauenfußball-WM) über dunkle Doomster-Szenarien (Finanzkrisen, Ressourcenausbeutung, Erdölverknappung, Werbeverblödung, Mainstream-Medien-Verdummung) zu kritischen Polit-Diskursen (Wirtschafts -und Gesellschaftssystem), weiters Social Media Erklärungsversuchen (Google+ vs. facebook vs. Diaspora*, you know?) bis hin zu intimen Einblicke in das Autoren- und Verlegerleben, nebst E-Book-Befürwortungs-Kampagnen – die Werbeeinschaltungen (»mein neues Buch gibt’s jetzt offiziell zum Kaufen«) schieben wir jetzt besser mal auf die Seite.

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Über Trotteln und Trantüten oder Warum dich Facebook depressiv macht und Google+ dich befreit.

»ich brauche geld. o_o ich muss einen bestseller schreiben. oder im lotto gewinnen.«
Statusmeldung von IV.
Facebook
18.Juli 2011 – 00:11

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update: K. M. Blank bringt es in ihrem Beitrag auf den springenden Punkt.

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Es ist 6 Uhr 14. Das ist schon recht früh. Eine kreative Unruhe ließ mich nicht länger schlafen. Ein gutes Zeichen. Weil es mir anzeigt, dass gewisse Gedanken notiert gehören. Ob sie wichtig oder nebensächlich sind, steht freilich auf einem anderen Blatt Papier und muss der geneigte Leser für sich entscheiden. Ich schicke freilich die Warnung aus, dass dieser Blog-Beitrag die gesunde Länge bei weitem überschreiten wird. Ich weiß, ich weiß. Das ist nicht gut. Jedenfalls nicht, wenn ich mir wünschen würde, dass die nachfolgenden Zeilen gelesen werden. Aber warum sollte ich mich zurücknehmen? Ist das nicht der große Vorteil dieser virtuellen Bloggerei? Dass ich es niemanden Recht machen muss; dass ich mich nicht nach irgendwelchen Marketing-Vorgaben halten muss. Gewiss, würde ich mich knapp und kurz halten, ich würde mehr Leser ansprechen, mehr Interessierte locken. Aber das sollen die anderen machen. Ich will mir nicht vorwerfen müssen, den einen oder anderen Aspekt unter den Tisch fallen gelassen zu haben, nur weil ich hoffte, drei Leser mehr zu bekommen. Das ist hier ist meine Zeitung – und ich schreibe nicht nur den Artikel, sondern ich entscheide auch darüber, wie lang er sein darf. Punkt.

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