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Bunte Lebenszeichen

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Ach ja, schon länger nicht mehr im virtuellen Raum gewesen und etwaigen unbekannten Besuchern die Hand geschüttelt. HB. meldete sich und fragte nach, ob es Con$piracy bereits in gedruckter Form gäbe. Ja, selten so gelacht, nicht? Heute sollte ich EJ. treffen, um mit ihr über die ersten Kapiteln zu sprechen. Mal schauen, in welche Richtung das Ganze gehen wird. Die letzten Wochen mit bunt-verspieltem Layout zugebracht, wie man an den beiden Covern sehen kann. Zuerst das Spielemagazin (52 Seiten), dann die dazugehörige Infobroschüre (8 Seiten). Kein Zuckerschlecken freilich nicht bzw. auf den springenden Punkt gebracht: ein Layoutör hat’s schwör. Sozusagen.

Bevor ich vergess, bitte seien Sie achtsam, was Sie lesen bzw. was Sie sehen. Die plakative und leicht durchschaubare Propaganda des Boulevards wirkt genauso gut wie die subtil gesetzte „Themenvielfalt“ der Qualitätsblätter.  Alles in allem werden die üblichen Inhalte immer und immer wieder vorgetragen – freilich in unterschiedlich teuren Kleidern. Vergessen Sie mir das nicht. Das beste Rezept, um der Beeinflussung zu entgehen (ein wenig jedenfalls), ist, auf den Konsum von Mainstream-Publikationen zu verzichten. Falls Sie nun einwenden, dass Sie dann uninformiert seien, nun, die bessere Frage lautet wohl eher: Welche Informationen haben mit mir und meinem Leben unmittelbar zu tun und welche Informationen lenken mich von einem selbstständig geführten Leben ab? Ich denke, niemand sollte sich gezwungen fühlen, eine Meinung zu einem Ereignis zu haben. Das ist de facto der Trick des Mainstream(s): Es drängt Ihnen ein (für Sie völlig belangloses) Thema auf und verlangt, dass Sie sich dazu eine Meinung bilden – oder sich wenigstens Gedanken darüber machen. Kurz, seien Sie einfach unbekümmert und scheren Sie sich nicht, was schlecht bezahlte Journalisten und gut bezahlte Chefredakteure heute an die Wand pinseln. Morgen ist es sowieso der allseits bekannte „Schnee von Gestern“. In diesem Sinne.

Literarische und gestalterische Früchte in 9 Jahren (3)

literarische Früchte - angesetzt und tlw. geerntet in 9 Jahre

Zu guter Letzt dürfen in einem Rückblick die Früchte des langwierigen Tuns nicht fehlen. Oft hat man ja den Eindruck, man hätte den ganzen langen lieben Tag nur vor sich hingeträumt und in die Luftschlösser gestarrt. Deshalb ist es immer wieder notwendig, das Geleistete aus dem Archiv zu holen und auf die Bühne zu stellen. Wenigstens für einen Blog-Beitrag, der sich mit dem literarischen, verlegerischen und gestalterischen Gestern beschäftigt. Wer die letzten beiden Einträge zum selbigen Thema verpasst hat, bitte sehr: Teil 1 und Teil 2

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Ein Buch-Cover für ein paar Münzen mehr!

Cover für ein E-Book von RCN.

Letzte Woche neben dem Spielemagazin auch schnell mal ein Cover für das E-Book 6089 Dollar und 25 Cent von RCN. erstellt. Fotolia und einem Stempel im Reisepass sei Dank keine all zu schwere Aufgabe. Die Kosten für die Erstellung – abgesehen von der Zeit – sind verschwindend. Deshalb sollte man als Indie-Autorenverleger genauso viel Energie und Begeisterung in die Erstellung eines Umschlages stecken wie in den Text. Und der Titel, ja, der ist natürlich auch nicht unwichtig. Mit Titel und Cover wird der Text in die virtuelle Auslage gestellt. Falls jemand sein E-Book in einem neuen hübschen Gewand präsentieren möchte und ein paar Münzen übrig hat, der kann sich ja bei mir melden. Vielleicht findet sich das Passende im Schrank. Weitersagen!