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Einsetzende Demenz in der Redaktion einer Qualitätszeitung #Syrien #Trump

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In einer österreichischen sogenannten Qualitätszeitung hat sich Redakteur RAU mit der „tobenden“ Schar professioneller und privater Trolle auseinandergesetzt, die behaupten würden, der Giftgasangriff in Syrien von letzter Woche sei „Fake“! Dann erwähnt er den Tweet eines Schweizer Kardiologen, der eine Verschwörungstheorie verbreitete, die sich später als unwahr herausstellte, aber trotzdem von tausenden Nutzern weiterverbreitet wurde. „So viel zur Bereitschaft vieler Leute die absurdesten Verschwörungstheorien zu glauben“, schließt RAU.

Sie dürfen jetzt klatschen. So lange solche Redakteure und Qualitätszeitungen über uns wachen – zu unserem eigenen Interesse versteht sich, wird die Welt ruhig schlafen können und wir brauchen keinerlei Angst haben, dass uns mal ein Marschflugkörper um die Ohren fliegt. Nicht doch. Unsere freie Presse hat alles im Auge und im Griff(el).

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Übrigens, haben Sie schon bemerkt, dass wir im Informations-Krieg sind?

Ich will diesen Beitrag kurz und bündig halten, da ich weiß, dass der gewöhnliche Medienkonsument kaum noch Zeit hat, abseits der ausgetretenen Info-Pfade zu wandeln. Wie gesagt, wir stecken mitten im Krieg. Allerhand, nicht?

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Das Jahr des Donald J. Trump

Die Titelseiten der europäischen Zeitungen feuern Breitseiten gegen das Weiße Haus von Präsident Trump ab. Nicht das erste Mal. Nicht das letzte Mal. Diesmal ist es – man glaubt es kaum – der Inhalt eines gerade auf den Markt geworfenen Buches, das in den Redaktionsstuben hüben wie drüben die Köpfe zum Glühen bringt. Ist der Präsident des mächtigsten Landes dieser Welt tatsächlich crazy in the coconut, wie es manch Insider unter vorgehaltener Hand geflüstert haben soll? Müsste man den Präsidenten vielleicht zu einer Psychotherapie bewegen und auf die Couch legen? Oder ihn gar seines Amtes entheben, bevor er auf den großen roten Knopf drückt und damit eine katastrophale Katastrophe katastrophischer Ausmaße heraufbeschwört?

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Der merkwürdige Anschlag auf einem Weihnachtsmarkt in Berlin, ein Jahr später

Vor genau einem Jahr, am 19.12.2016, fand der vermeintliche Anschlag am Breitscheidplatz in Berlin statt. Ich habe mir keine zwei Wochen später Gedanken darüber gemacht und bemerkt – wie nach jedem dieser angeblichen islamistischen Anschläge – dass Vieles nicht zusammenpasst. Wer meinen Artikel noch nicht gelesen hat, ist herzlich eingeladen, es jetzt nachzuholen.

In der Print-Ausgabe der taz, die liegt freundlicherweise im Kaffeehaus meiner Wahl aus, habe ich nun den zweiseitigen Bericht Schaut auf diese Namen: Breitscheidplatz – ein Jahr nach dem Anschlag gelesen. Ich habe mir gleich mal die drei Fotos der Hinterbliebenen genauer angesehen. Was auffällt ist, dass als Quellen Agentur Focus, dpa und Der Spiegel angegeben wurden. Das bedeutet, dass diese Bilder von der taz zugekauft wurden. Mit den Bildern kommen für gewöhnlich auch die zugehörigen Texte. Vielleicht gab es ein Bild-Text-Package. Es ist demnach aus dem Artikel nicht ersichtlich, wie viel die beiden taz-Redakteure eigenständig recherchiert und wie viel sie abgeschrieben haben. Falls diese Packages in all den anderen Redaktionsstuben Deutschlands die Runde gemacht haben, dann mag es auf der Hand liegen, dass wir aus den daraus entstehenden Artikeln nichts Neues erfahren werden.

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Morrissey, Der Spiegel und die subtile Manipulation eines Interviews

Britischer Musiker, Verschwörungstheoretiker und Enfant terrible der Medienzunft Morrissey gab dem deutschen Magazin Der Spiegel im November d. J. ein Interview, welches für die Ausgabe 47 (18.11.) unter dem Titel

Morrisseys Weltbild – ‚Die Person, die als Opfer bezeichnet wird, ist lediglich enttäuscht‘

in Druck ging. Mehrere Wochen später, am 11. Dezember, distanzierte sich der Sänger auf facebook von diesem Interview und unterstellte dem Spiegel Verleumdung (›slander‹). Das Management des Magazins wies die Vorwürfe zurück und veröffentlichte den 43 minütigen Audio-Mitschnitt des Interviews.

Ich habe mir das Interview, welches in Englischer Sprache geführt wurde, angehört und mit dem Artikel verglichen. Da ich als Autor gut zwischen den Zeilen lesen kann, sowohl in der deutschen als auch in der englischen Sprache, dachte ich mir, ich halte meine Eindrücke und Überlegungen für meine Leser fest.

Was ist mir also aufgefallen?

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