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Psst! Ich will dir nur etwas verkaufen.

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Können Sie Rotkäppchen sehen?

Sie werden es wohl schon bemerkt haben, dass sich das Web immer mehr von einer Präsentations- zu einer Verkaufsplattform verwandelt hat. Als ich 2006 mein erstes Buch in einer Privatauflage veröffentlichte und eine Party schmiss, war Social Media kein Thema. Es reichte, E-Mails zu verschicken, um die Leute neugierig zu machen. Ja, damals klickten die Damen und Herren tatsächlich noch in eine Nachricht, überflogen den Inhalt und bildeten sich eine Meinung. Heute ist das nicht mehr möglich. Die digitale Quelle sprudelt reichlich und lässt einen beinahe in der Informations-, Newsletter-, Spam- und Werbeflut ertrinken. Wir dürfen bei alledem nicht vergessen, dass unser Gehirn jede Nachricht abarbeiten muss. Dummerweise verbraucht Gehirnleistung dermaßen viel Strom, dass unser „Betriebssystem“ bemüht ist, Tätigkeiten ins Unbewusste auszulagern oder gleich gänzlich abzustellen. Deshalb klicken wir viele E-Mails und Postings ungelesen weg. Der Betreff reicht aus, um zu verstehen, dass hier wieder jemand unsere Zeit oder unser Geld oder beides möchte. Die wirklich persönlichen Nachrichten, sie werden seltener und seltener.

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Das Mitteilungsbedürfnis in Zeiten von facebook & co

Erik_NamenIn den nächsten Tagen werde ich – wohl oder übel – meine Leserschaft von meinem neuen literarischen Wurf erzählen. Es ist eine Neuigkeit. Richtig. Ist sie wichtig? Nope. Darin liegt die Crux all dieser Newsletter-Flut. Das Internet hat die Menschen nicht nur zusammengebracht, sondern sie auch zu Marketingchefs in eigener Sache gemacht. Jedes Posting, jedes Tweet, jede E-Mail steht in direkter Konkurrenz zu den Postings, Tweets und E-Mails anderer lieber oder weniger lieber Mitmenschen. Beinahe täglich erfahren wir von Vernissagen, Lesungen, Buchveröffentlichungen, Theateraufführungen, Gesangsdarbietungen und vieles mehr. Jene, die uns von diesen Ereignissen unterrichten, hängen mit Herzblut an der Sache, haben vielleicht viel Zeit, Geld und Energie geopfert, um „ihr Ding“ durchzuziehen. Und hier, am Ende der Internet-Leitung, überfliegt man Absender und Betreff der Nachricht und klickt innerhalb eines Augenaufschlags auf „gelesen“. Abgehakt, sozusagen. Mehr ist nicht. Mehr wird nicht sein.

Newsletter #1/2010

NEWSLETTER – NEUIGKEITEN  # 1 / 2010


(o) ebook
Die Bücher Tiret, Rotkäppchen 2069 BE und Schwarzkopf sind nun als ebook für kindle auf amazon.us erhältlich; mit der Gratis-Software kindle for PC/MAC und kindle for iPhone können die ebooks auch am PC/MAC bzw. am iPhone gelesen werden. Die Formate epub, mobipocket und PDF werden voraussichtlich ab März von BEAM-ebooks zum Kauf bereitgestellt. „Brouillé“, „Madeleine“, „Penly“ folgen. Be prepared!

Übrigens: der erste ebook-Schwarzkopf-Kunde kommt aus Portland, Oregon, USA!

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(o) NEU: Brouillé – Band II der Tiret-Saga
bald geht es in die nächste Runde! Die Leseprobe zum spannenden historischen Krimi kann bereits durchgeblättert werden; im März 2010 wird das Taschenbuch in Papier und als ebook zu haben sein; eine hübsche und passende Präsentation ist in Planung. Vorbestellungen  werden gerne entgegen genommen; wer Tiret noch nicht kennt, kann dieses zusammen mit Brouillé um schlappe € 20,- über mich beziehen.

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(o) Leipziger Buchmesse
vom 18. – 21. März werde ich in Leipzig sein und gemeinsam mit dem vive!verlag und dem goNZo-Verlag unsere Bücher präsentieren; eine Abordnung des Wiener Autorenstammtisches hat sich für eine Signierstunde am Freitag Nachmittag angesagt.


(o) Presse-Artikel
Dr. Scherr von IG AutorInnen (Literaturhaus, Wien) wird mich und meine Bücher in der nächsten Ausgabe der Zeitschrift Autorensolidarität, das  Börsenblatt österreichischer Autorinnen, Autoren & Literatur vorstellen.


(o) Kinoprojekt
zur Berlinale (11.2. – 21.2.) wird es das eine oder andere Gespräche geben; alle Hochs und Tiefs des Projekts können im Blog nachgelesen werden; aktueller Beitrag: link

(o) Kurzfilmprojekt
Das Kapitel Prelude aus Die Liebesnacht des Dichters Tiret soll mit geringem Budget verfilmt werden; noch muss am Storyboard  gearbeitet werden; Location für den Dreh ist gefunden.

(o) Krimi & Spiel
In der vielleicht bestsortierten Spielwarenfachhandlung Wiens, der Spielerei, gibt es (noch immer) das supergünstige „Krimi & Spiel“-Package: Schwarzkopf + 1 x Black Stories bzw. Schwarzkopf + 1 x Ein bisschen Mord muss sein; die „kriminelle“-Auslage im Geschäft wurde übrigens von mir gestaltet!

(o) Leseproben
virtuelles Blättern in Büchern und Magazinen ist nun dank issuu.com kinderleicht; auch auf Smart-Phones mit Android; Apple iPhones folgen; das dschunibert prinzip kann zur Gänze im Browser durchgeblättert werden;


(o) Der Fetisch des Erik van der Rohe

Die „autobiographische Fiktion“ erfährt von Lektorin Frances Heinrich eine Überarbeitung und könnte noch in diesem Jahr als ebook veröffentlicht werden; Testleser sind herzlich willkommen.x

schmucke Box


(o) Geschenke.Box

Für alle, die Schwarzkopf stylish verschenken möchte, gibt es das Buch in der Black Box (handgefertigte A6-Schachtel von der Wiener Werkstätte Opus), inklusive Buttons und Plakat. Wer die Geschenke.Box über mich beziehen möchte, erhält sie für € 20,- (statt € 24,90)

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Alle Bücher können über den Buchhandel bezogen werden. Ausreichend lagernd in der Buchhandlung am Quellenplatz, 1100 Wien. Dort gibt es nebenbei einen guten Kaffee, WLAN; dann und wann kann man auch den Autor dieser Zeilen bei einem Schwätzchen mit dem Inhaber antreffen. Die Krimicomedy Schwarzkopf liegt in vielen Buchhandlungen auf (z.B. Frick am Graben, Thrill & Chill) oder  im speziellen Fachhandel (z.B. Planet Harrys, Spielerei).

Wer in Zukunft den NEWSLETTER per E-Mail bekommen (oder nicht mehr bekommen) möchte, gebe formlos Bescheid: telegramm[at]1668.cc