Schlagwort-Archive: politiker

Bürgerzwist im Kopf und eidesstattliche Erklärungen am Tisch #USA #Wahl2020 #covid19 #orwell

Gestern war es, als die Pressesprecherin des Weißen Hauses Kayleigh McEnany in einem Interview auf Fox News meinte, dass die verordneten Covid19-Maßnahmen der Gouverneure in den einzelnen Bundesstaaten rund um die anstehenden Feiertage „orwellian“ seien. Twitter explodierte kurzfristig und so manch linksliberaler Professor, der es sich im Elfenbeinturm wohlig warm eingerichtet hat, fühlte sich bemüßigt, Kayleigh dafür zu kritisieren. Ich bin jedenfalls sehr erfreut, dass der gute Orwell endlich die Aufmerksamkeit erhält, die er verdient. Was er vor rund 70 Jahren geschrieben hat, ist heute aktueller denn je. Freilich, viele wollen das nicht sehen und winken ab. Fragt man diese Leutchen nach dem Ergebnis von 2 + 2, erhält man als Antwort:

„Warum fragst du das überhaupt. Natürlich ist es 5. Was soll es denn sonst sein. 4 vielleicht? Du bist ja schon ganz verblödet!“

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Debatte made in the USA! Die letzte Runde: „You know Joe, I ran because of you.“ The Donald vs. Jojo

Als ich die Debatte zwischen Präsident Donald Trump und seinen Herausforderer, den ehemaligen Vizepräsidenten unter Barack Obama, Joe Biden, in aller Herrgottsfrühe verfolgte, kam mir ein Gedanke, der mich nicht losließ und den ich hier und jetzt festhalten möchte.

Transkript der Debatte

Stellen wir uns vor – auch wenn es für den einen oder die andere ein Ding der Unmöglichkeit darstellt – stellen wir uns vor, New Yorker Tycoon und self-made billionaire The Donald hat sich 2015/16 ins Rennen um das höchste Amt in den USA gebracht, weil er genug von den Berufspolitikern hatte, die seit Jahrzehnten eine verlogene Show abziehen, den Wählern das Blaue vom Himmel versprechen, während sie ihre Taschen füllen und eine Agenda verfolgen, die den Weg für eine grenzenlose Weltordnung ebnet. Ja, stellen wir uns das mal vor. Vorhang auf.

Trump: „You know Joe, I ran because of you. I ran because of Barack Obama, because you did a poor job. If I thought you did a good job, I would’ve never run. I would’ve never run. I ran because of you. I’m looking at you now, you’re a politician, I ran because of you.“

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In vitro veritas – Die Erschaffung einer falschen Wirklichkeit

Die sogenannte mediale Intelligenzija, die geschlossen eine Meinungsfront bildete und über skeptisch kritische Äußerungen Andersdenkender das Mäntchelchen der „obskuren Verschwörungstheorien“ legten, fallen nun in jene Gruben, die sie in den letzten Jahren selbst gegraben respektive geschrieben haben. Indeed, karma is a bitch. Hier nachzuhören.

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Covid-19: Zombie-Apokalypse im Kopf und Gesundheits-faschismus auf der Straße

Wer hätte gedacht, dass sich die aufgeklärt skeptischen Bürger vor dem gutgläubigen Mob in Acht nehmen müssen. Aufgestachelt durch Politiker und Medienleute, die die Angst in den Köpfen dieser so verängstigenden Schar zu schüren wissen, werden Bürger- und Menschenrechte einfach ignoriert und mit einem Handstreich außer Kraft gesetzt. Nun entscheidet eine kleine Elite darüber, wie Bürger zu leben und zu sterben haben. Zum Wohle der Menschheit, hören wir. Man möchte Schlimmeres verhindern und muss den Experten vertrauen, liest man. Ach? Ist dem so? Wie bei allen Dingen gibt es immer eine zweite Seite. Was ist also mit jenen Experten, die im Königsschnupfen nur eine Grippe sehen und von den politisch-wirtschaftlichen Maßnahmen nichts halten?

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Anatomie eines merkwürdigen Anschlags auf einem Weihnachtsmarkt in Berlin, 2016

update: Ein Jahr später. Meine Gedanken dazu.

update: User WoodyBox macht sich in seinen Blog-Beiträgen komplexe Gedanken über allerlei Details zum (vermeintlichen) Anschlag. Ein wenig habe ich ja die Befürchtung, dass diese berufenen Forensiker gar nicht mehr in der Lage sind, den Wald vor lauter Bäumen zu sehen, trotzdem sind die Analysen und Gedankengänge empfehlenswert.

update: Empfehlenswertes Video eines besorgten Berliner Bürgers, der einen Rundgang am Weihnachtsmarkt macht, Tage nach dem vermeintlichen Terroranschlag mit einem Lkw. Er weist dabei auf allerlei Merkwürdigkeiten hin.

pynchon_fragen

Der gewöhnliche Medienkonsument ist recht leicht an der Nase herumzuführen. Er hat keine Vorstellung, nicht die kleinste, wie oft er angelogen wird, von den Medien, von den Behörden, von den Politikern und von all den bezahlten Schaustellern auf der Straße oder im virtuellen Netz. Jeder, der sich mit der näheren Vergangenheit beschäftigt hat, ist sich im Klaren, dass nichts ist wie es uns in der Schule gelehrt wurde. Es ist nicht leicht, dem gewöhnlichen Bürger zu erklären, dass da draußen Leute am Werke sind, deren einzige Aufgabe es ist, die Geschichte eines Ereignisses in Echtzeit zu verändern. Der (vermeintliche) Anschlag auf einen Weihnachtsmarkt in Berlin macht da keine Ausnahme. Sieht man sich die Sache an, ohne dabei seinen Verstand einzuschalten, kann man mit der offiziellen Lesart der Medien, dem Sprachrohr der Behörden, ganz gut leben. Aber wehe, man schaltet sein Hirn ein und beginnt, in den Details zu stochern. Ehe man sich versieht, glaubt man sich im Film, im falschen Film.

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