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The new Star Wars Saga: Missed opportunities and the subverted expectations of the puppet masters

So I saw all the episodes of the new Star Wars trilogy at least twice: Episode 7:The Force Awakens (TFA), Episode 8: The Last Jedi (TLJ) and Episode 9: The Rise of Skywalker (TRS). I want to take a deeper look at the stories from a writer’s perspective – as I’ve written and published several books I might have some experience to light the discussion-fire regarding the flaws of plot and story in the new trilogy.

Star Wars is the Saturday matinees of our lives rolled into one irresistible fantasy seductive enough to make lifetime movie addicts out of the young and born-again innocents out of the rest of us.
Richard Cuskelly
Film Review, May, 25th 1977

So, The Force Awakens is the first episode of the trilogy and is more or less a rehash of Episode4: A New Hope (ANH) from the original trilogy. Disney, who bought the franchise from George Lucas in 2012, played it safe, hired former Star Wars script writer Lawrence Kasdan and Star Trek soft rebooted franchise director JJ Abrams, who did what he can do best: forming an original material into good looking films (lens flare) with lots of fast paced action (dynamic camerawork) and delivering mystery boxes (TV-Series Lost!) along the way.

Rian Johnson took over for Episode 8: The Last Jedi and disregarded almost all the questions JJ Abrams and TFA left unanswered and subverted the expectations of the audience who believed to get a rip off of one of the best Star Wars movies: Episode 5: The Empire strikes back. Instead, Rian Johnson played it risky and turned beloved Star Wars tropes upside down. The film divided the fan base and was so hated that Disney and LucasFilm played it safe again for the last episode of the new trilogy: The Rise of Skywalker.

They hired again JJ Abrams who almost undid TLJ, gave the fans what they wanted and Rian Johnson the middle finger: a very fast paced action adventure, similar plot like Episode 6: Return of the Jedi and a well known villain. Despite the fan service, all is not good again. It’s a mixed bag now. It will be seen how Disney can handle the backlash of the fans and the diminishing box office revenues:

  • TFA = domestic opening: 248 Mio ($ 2 Billion worldwide)
  • TLJ =  domestic opening: 220 Mio ($ 1.3 Billion worldwide)
  • TRS = domestic opening: 177 Mio 

And now let’s dive into the problems of the new trilogy.

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Star Wars 9: Der Aufstieg Skywalkers und das Ende einer Ära #Filmkritik

Vielleicht sollte ich eine Nacht darüber schlafen, bevor ich meine Gedanken zum neuesten Star Wars Film Der Aufstieg Skywalkers ins virtuelle Papier gieße. Gut möglich, dass sich dann mein Groll gelegt hat und ich die Dinge in einem positiveren Licht wahrnehme … [hier geht’s zu meiner Abrechnung mit Episode 8: Die letzten der Jedi]

Jetzt hab ich doch tatsächlich zugewartet, bin ins Bettchen, hab geschlafen und jetzt, nach dem ersten Kaffee am Morgen, möchte ich an der Filmkritik arbeiten, merke aber einen leichten Kopfschmerz im Stirnbereich. Es ist vermutlich jene Gehirnregion, die sich mit der Analyse von Filmen beschäftigt und gerade recht aktiv summt und surrt.

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Als Star Wars den jungen Menschen die politische Welt (v)erklärte, anno 1977 und 2017

Als ich seinerzeit Star Wars: Eine neue Hoffnung in einem der Wiener Kinos sah (yep, Holzklappstühle und Papiertickets, die aus einem Büchlein gerissen wurden – 50 öS/7 DM kostete damals der Filmspaß), war ich gerade einmal 10 Jahre jung. Damals wusste ich freilich nichts von der politischen Welt, in der ich all die Cowboy-und-Indianer-Filme nachstellte und die lustigen Comic-Taschenbücher verschlang. Gewiss, eines wusste auch der verspielteste Tagträumer, nämlich, dass es den bösen Osten und den guten Westen gab.

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Star Wars: Die letzten Jedi und das Erwachen der bürgerlichen Macht

Ich war gerade mal 10 Jahre alt, als ich mit M. und seiner Mutter dieses phantastische Weltraummärchen Star Wars sehen durfte. Die Kinokarte kostete damals 50 Schillinge und die Klappstühle waren aus Holz. Die Währung und das Kino, welches über der Donau gelegen war, gibt es längst nicht mehr. Was bleibt sind nur noch vage Kindheitserinnerungen an eine längst versunkene Epoche.

Nun habe ich den 8. Film der Sternenkrieg-Saga Die letzten Jedi gesehen und dachte mir, ich mache mir mal so meine ausschweifenden Gedanken darüber. Falls du den Film ebenfalls gesehen hast, lass mich und andere mit einem Kommentar wissen, wie er dir gefallen/missfallen hat. Hier der Link zu den gesammelten Filmkritiken auf Rotten Tomatoes und Metacritic.

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Star Wars 7: Das Erwachen der Inflation

star-wars-das-erwachen-der-macht-poster-de

Als ich 1978, mit gerade einmal 10 Jährchen, vom Star-Wars-Hype erfasst wurde, zahlte ich für den Film Star Wars: Eine neue Hoffnung 50 österreichische Schillinge. Gewiss, dafür gab es hölzerne Kinoklappstühle und – im Vergleich zur heutigen Kino-Technik – bescheidene visuell-akkustische Eindrücke. Nichtsdestotrotz war es ein berauschend-spektakulärer Abenteuer-Film – jedenfalls für eine junge Generation heranwachsender Kinogeher. Die ältere Generation hatte ihre „Mantel-und-Degen“-Helden, die Ende der 1970er längst abgedankt hatten: Erol Flynn, Stewart Granger, Burt Lancaster, Kirk Douglas und wie sie alle hießen.

Mit Star Wars 7: Das Erwachen der Macht beginnt nun wieder ein weiterer Star-Wars-Zyklus für eine neue Generation. Der Plot ist weitestgehend mit dem Original-Film identisch – die Filme-Macher haben daraus kein Geheimnis gemacht, ganz im Gegenteil: Der Trailer zum neuen Film ist eine Kopie des alten.

Aus den 50 österreichischen Schillingen* sind nun 233 geworden – ein satter Preis, den da die Hollywood-Propaganda-Industrie von ihren Schäfchen verlangt. Und eines sollten wir niemals vergessen: Ein perfekt inszenierter Hype ist eine besondere Form der Massenbeeinflussung. Diese gut geölte Marketing-Maschinerie frisst am Ende auch die aufgeklärtesten „Rebellen“ und steckt deren Kinder und Kindeskinder in Star-Wars-T-Shirts.

Wer sich für die Fehler und Sünden der Star-Wars-Filme interessiert, der ist bei Cinema Sins bestens aufgehoben. Für Fans sind diese in sarkastischem Ton gehaltenen Videoclips natürlich blasphemisch. Aber was tut man nicht alles, für einen guten Lacher in diesen tristen Zeiten, nicht wahr?

*) nach USD inflationsbereinigt: 176 öS