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Amerikas geheimes Establishment – ein Vorwort von Antony C. Sutton

Vorwort des Autors

AMERICA’S SECRET ESTABLISHMENT
Eine Einführung in den Orden von Skull & Bones

Nach 16 Büchern und 25 Jahre Quellstudien dachte ich, ich hätte alles gehört … die Welt war ein verworrenes Durcheinander, höchstwahrscheinlich jenseits eines Verständnisses und mit Sicherheit jenseits einer Lösung – und es gab wenig, was ich dagegen hätte tun können. […]

Dann, vor über einem Jahr, erhielt ich einen dicken Stapel von Dokumenten – nichts Geringeres als die Mitglieder-Liste einer Amerikanischen Geheimgesellschaft. Ein kurzer Blick genügte, um festzustellen, dass es keine gewöhnliche Gruppe war. Die Namen schrien förmlich nach Macht. Nach großer Macht. Wie ich jeden Einzelnen näher untersuchte, entstand vor meinem Auge ein Schema … und die vormals so rätselhafte Welt wurde kristallklar.

Diese Bände werden erklären, warum der Westen die Sowjets und Hitler aufgebaut hat; warum wir in Kriege eintreten, um diese zu verlieren; warum Wall Street Marxisten und Nazis liebt; warum Kinder nicht lesen können; warum Kirchen Propaganda-Einrichtungen geworden sind; warum historische Fakten unterdrückt werden, warum Politiker lügen und hundert andere Warums. Diese Bände sind unendlich wichtiger als die Western Technology Serie. Wenn ich ein Opus Magnum habe, dann ist es dieses.

ANTONY C. SUTTON
Phoenix, Arizona
30. Juli 1983

Antony C. Sutton was a
research Fellow at the Hoover
Institution, Stanford University,
from 1968 to 1973. He is a former
economics professor at California
State University Los Angeles. He
was born in London in 1925 and
educated at the universities of
London, Gottingen and California
with a D.Sc. degree from
University of Southampton,
England.

*

Was Sie nicht in den Geschichtsbüchern lesen werden: Wall Street & Hitler & Stalin & Roosevelt

Wenn Sie mich jetzt fragen, warum ich all diese alten, längst vergangenen Storys ausgrabe, die vermutlich kaum noch einen interessieren, dann antworte ich, dass ich es als meine Pflicht ansehe, besondere geschichtliche Erkenntnisse nicht unter den Teppich zu kehren. Eigentlich wäre es die Aufgabe der Gelehrten, der Historiker, der Politiker, der Medien, die Bürger wahrheitsgetreu und aufrichtig über vergangene Ereignisse zu informieren. Passiert das nicht, entsteht ein Vakuum, das beständig mit obskuren Spekulationen und absurden Konspirationstheorien gefüllt werden, die wiederum im Stillen einen gesellschaftlichen Gärungsprozess auslösen. Es kann nicht im Sinne einer aufgeklärten Demokratie sein, solch eine Gärung zu erlauben. Die Lösung, Fragen oder Diskussionen zu bestimmten Themen zu verbieten, zu unterdrücken und strafrechtlich zu verfolgen, behandelt das Symptom, aber nicht die Ursache.

Wer sich mit dem Europa des 20. Jahrhunderts beschäftigt, wird bemerken, dass historisch betrachtet, viele Sachverhalte nicht hinreichend untersucht bzw. nicht ausreichend besprochen wurden und werden. Mehr noch, man kommt zum Schluss, dass der Scheinwerfer mit Absicht und Kalkül auf bestimmte Ereignisse gelegt werden, während man andere im Dunkeln belässt. Warum? Die Antwort liegt auf der Hand und hat damit zu tun, dass die Mehrheit der Bevölkerung, damals wie heute, einem simplen Schwarz-Weiß-Denken nachhängt. Anders gesagt, Hollywood hat es meisterlich verstanden, das reale Drama mit ungewissem Ausgang und widersprüchlichen Charakteren zu einer leicht verständlichen fiktiven Tragikomödie mit Happy Ending und sauberen Charakteren zu ändern. Wenn wir eines wissen, dann ist es, dass es im Leben keinen Heiligen und keinen Teufel geben kann. Nicht über die Zeitspanne eines Lebens. Auch der Teufel war mal ein unschuldiges Kind, das herzerfrischend lachte. Auch der Heilige war mal ein unschuldiges Kind, das einem anderen Kind einen boshaften Streich spielte. Aber für das Establishment ist Geschichtsschreibung nur dazu da, um deren Agenda zu rechtfertigen, fortzuführen oder auszubauen. Jeder Versuch, die Vergangenheit unter einem anderen Gesichtspunkt zu beleuchten, wird vom Establishment somit als Gefahr angesehen, bedeutet es doch, deren Wahrheits-Konstrukt als Lüge oder Übertreibung bloßzustellen und nach einer Weile zum Einsturz zu bringen. Wir sehen: Vergangenheit per se ist nicht gut oder böse. Es sind immer nur Menschen, die vergangene Aspekte aufgreifen und in einen Kontext stellen. Die Geschichte ist auch kein exakter Zeit-Strom, vielmehr setzt es sich aus tausenden und abertausenden, ja millionen und abermillionen Geschehnissen zusammen. Niemandem ist es gegeben, einen „Blick von oben“ auf die Vergangenheit zu werfen, auch wenn einem das in Dokumentationen oder historischen Büchern scheinbar vermittelt wird.

Um eine lange Geschichte abzukürzen, will ich damit sagen, dass wir in Bezug auf die wahre Historie des 20. Jahrhunderts noch am Anfang stehen. Erst wenn das repressive Establishment der Gegenwart einem aufgeklärten Demokratisierungsprozess gewichen ist, wird es möglich sein, Forschung und Diskussionen frei und unbeschwert führen zu können. Bis dahin darf ich nicht mehr sagen, als dass der britische Historiker Antony C. Sutton (1925 – 2002) in seinem Buch Wall Street and the Rise of Hitler die Verbindungen amerikanischer Finanz- und Unternehmereliten mit der NSDAP belegt. Dass die selben amerikanischen Eliten auch Lenin und Stalin finanziell unterstützten, hat er in seinem Buch Wall Street and the Bolshevik Revolution dargelegt. Und dass die Regierung unter Roosevelt den Krieg mit Japan suchte, ihn provozierte, sagt wiederum der ehemalige US Präsident Hoover, dessen Aufzeichnungen nun von Historiker George Nash editiert und veröffentlicht wurden: Freedom Betrayed: Herbert Hoover’s History of the Second World War and Its Aftermath. Das Buch ist ganz neu und ich befürchte, ich muss es haben. Hach, es gäbe so viel zu sagen.