Schlagwort-Archive: syrien

Der russische Präsident Putin besucht Wien und gibt dem ORF ein langes Interview

Der russische Präsident Wladimir Putin gab vor seinem offiziellen Österreich-Besuch dem ORF ein beinahe einstündiges Exklusiv-Interview. Das Transkript ist hier nachzulesen. Am besten, Sie ignorieren die Fragen des Journalisten und konzentrieren sich auf die Antworten von Präsident Putin. Auf diese Weise bekommen Sie ein ausgewogeneres Bild. Apropos. Das Foto zum Artikel wurde übrigens vom Kremlin zur Verfügung gestellt.

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Als Star Wars den jungen Menschen die politische Welt (v)erklärte, anno 1977 und 2017

Als ich seinerzeit Star Wars: Eine neue Hoffnung in einem der Wiener Kinos sah (yep, Holzklappstühle und Papiertickets, die aus einem Büchlein gerissen wurden – 50 öS/7 DM kostete damals der Filmspaß), war ich gerade einmal 10 Jahre jung. Damals wusste ich freilich nichts von der politischen Welt, in der ich all die Cowboy-und-Indianer-Filme nachstellte und die lustigen Comic-Taschenbücher verschlang. Gewiss, eines wusste auch der verspielteste Tagträumer, nämlich, dass es den bösen Osten und den guten Westen gab.

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Einsetzende Demenz in der Redaktion einer Qualitätszeitung #Syrien #Trump

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In einer österreichischen sogenannten Qualitätszeitung hat sich Redakteur RAU mit der „tobenden“ Schar professioneller und privater Trolle auseinandergesetzt, die behaupten würden, der Giftgasangriff in Syrien von letzter Woche sei „Fake“! Dann erwähnt er den Tweet eines Schweizer Kardiologen, der eine Verschwörungstheorie verbreitete, die sich später als unwahr herausstellte, aber trotzdem von tausenden Nutzern weiterverbreitet wurde. „So viel zur Bereitschaft vieler Leute die absurdesten Verschwörungstheorien zu glauben“, schließt RAU.

Sie dürfen jetzt klatschen. So lange solche Redakteure und Qualitätszeitungen über uns wachen – zu unserem eigenen Interesse versteht sich, wird die Welt ruhig schlafen können und wir brauchen keinerlei Angst haben, dass uns mal ein Marschflugkörper um die Ohren fliegt. Nicht doch. Unsere freie Presse hat alles im Auge und im Griff(el).

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Übrigens, haben Sie schon bemerkt, dass wir im Informations-Krieg sind?

Ich will diesen Beitrag kurz und bündig halten, da ich weiß, dass der gewöhnliche Medienkonsument kaum noch Zeit hat, abseits der ausgetretenen Info-Pfade zu wandeln. Wie gesagt, wir stecken mitten im Krieg. Allerhand, nicht?

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Politik und Medien zur Syrienkrise: Wenn sich die Katze ins Knie beißt

Der britische Nah-Ost-Journalist für die Tageszeitung The Independent Robert Fisk durfte sich in Douma umsehen [link]. Es ist jener Ort, wo der medial zelebrierte Giftgasangriff stattgefunden haben soll. Fisk konnte aber keine Spuren todbringender Giftwolken finden. Ein Doktor vor Ort bekräftigte, dass manche Patienten an Sauerstoffmangel litten – Folgen konventionellen Bombardments und eines Sturms, die so Sand und Staub in die unterirdisch gelegenen Räumlichkeiten blies, wo Menschen Schutz suchten. Von Giftgas wusste er – genauso wie andere Bewohner – nichts zu berichten.  Ein amerikanischer Reporter des alternativen Nachrichtenkanals One American News Network (OAN), der sich wie Fisk in Douma umsah, konnte niemanden finden, der etwas über einen Giftgasangriff zu sagen hätte [link]. Schließlich kommt auch der deutsche ntv-Reporter Dirk Emmerich, ebenfalls vor Ort, zu einem ähnlichen Ergebnis: „Ob es einen Giftgaseinsatz gab und wenn, wer ihn verübt hat, das bleibt ungewiss.“ [link]
Über die völkerrechtliche Komponente habe ich mir in meinem letzten Blogbeitrag Gedanken gemacht.

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