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Lesen Sie Orwell, so lange es die Schweine noch zulassen

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Beware! Der Kampf zwischen West und Ost steht bevor. Bitte sich warm anzuziehen.

Wer keine Zeit hat, längere Abhandlungen zu lesen, bitte sehr, ich bringe mein Geschwafel auf den berühmt-berüchtigten Nenner: Ich gehe davon aus, dass es in naher Zukunft zwei Achsen geben wird, die sich gegenseitig belauern und bekämpfen werden. Kalter Krieg 2.0, wenn Sie so wollen. Im Westen ist es Washington-Rom-Jerusalem und im Osten Moskau-Peking-Teheran. All das geschieht nicht zufällig. Natürlich nicht.

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Wer wissen möchte, was die Zukunft für die Menschheit bereit hält, nun, der braucht nur Orwells Bücher zu lesen. Im Besonderen Die Farm der Tiere und 1984. Wie Orwell selbst gehe auch ich davon aus, dass es da draußen ein paar Schweine gibt, die den Bauernhof übernehmen und dessen Bewohner unterjochen wollen. Dabei ist dieser Gruppe jedes Mittel recht, weil nun einmal der Zweck die Mittel heiligt, jedenfalls in ihrer machiavellischen Weltanschauung: Lug, Betrug, Erpressung, ratfucking (Rufschädigung), Propaganda, Diebstahl, Mord, Sippenhaftung, Genozid, you name it. Die orwellschen Schweine schrecken vor nichts zurück um ihre Agenda zu verfolgen. Period! Also, lesen Sie die beiden Bücher, dann wissen Sie, was Sie wissen müssen, um die geopolitisch-spirituelle Welt – im Ansatz wenigstens – zu verstehen. Und Erkenntnis ist der erste Schritt zur Besserung.

Kommen wir zu Ernsterem. Am Horizont ziehen dunkle Gewitterwolken auf. Sehen Sie diese auch? Gewiss, ich kann mich auch irren, aber ich könnte schwören, dass sich da etwas zusammenbraut. Die Indizien sprechen eine klare Sprache: Russland und dessen Verbündete im Nahen Osten geraten immer stärker ins Kreuzfeuer Washingtons. Da werden von den westlichen Politikern vor Moskaus Haustür Revolutionen angezettelt und Wirtschaftssanktionen verhängt – all das unter dem Jubelgeschrei westlicher Medienhäuser – dass einem Hören und Sehen vergeht. Jeder, der nur ein Funken Verstand und die wirkliche Geschichte studiert hat, sollte doch wissen, dass Sanktionen und Boykotte einen simplen Erpressungsversuch darstellen. Kleine Länder (erinnern wir uns an die EU-Sanktionen gegen die ÖVP/FPÖ-Regierung im Jahr 2000) kann man dadurch in die Knie zwingen. Aber Russland? Und hegt hier jemand wirklich ernsthaft den Wunsch, dass den orwellschen Schweinen die geopolitischen Bühne überlassen werden soll? Die Resultate dieser machiavellischen Politik können Sie sich gerne vor Ort ansehen, falls Sie sich getrauen nach Libyen, Guatemala oder in den Irak zu reisen. Nicht von ungefähr nennt man diese brachiale Geopolitik Libanonisierung. In verständlichen Worten: Hetze die Minderheit gegen die Mehrheit auf, unterstütze beide Parteien mit Waffen, Gelder und Propaganda und beobachte, wie sich eine einst blühende multireligiöse Gesellschaft im Blutrausch eines Bruder- und Bürgerkrieges gegenseitig niedermetzelt. Die Stadt Beirut nannte man noch zu Beginn der 1970er das Paris des Nahen Ostens. Tja. All das ist nicht lange her und trotzdem im memory-hole der Medien verschwunden. Wer profitierte von dieser gesellschaftlichen Zerfleischung? Guess who.

Kurz und gut, Washington hat de facto Moskau den Krieg erklärt. Moskau hat diese Kriegserklärung zur Kenntnis genommen und versucht dagegenzuhalten. Aber mit jedem Tag zieht Washington die Schlinge enger – immer in der Hoffnung, dass Moskau den Bogen militärisch überspannt. Falls das geschieht, können Sie sicher sein, dass die westlichen Medien sofort wissen, was Sache ist und wer als Aggressor im Konflikt zu gelten hat. Das hat schon 1914 gegenüber Deutschland, das hat schon 1941 gegenüber Japan prächtig funktioniert.

Spirituell-religiös geht es wiederum darum, die christliche Orthodoxie weltweit und vor allem in Russland, zu zerstören. Die römisch-katholische und die evangelische Kirche, sie haben sich längst aus der Politik zurückgezogen und überlassen das Feld den elitären Befürwortern einer neuen Weltordnung, kurz den orwellschen Schweinen, die nicht zufällig ein System am Bauernhof eingeführt haben, das es ihnen ermöglicht, unsagbare Reichtümer anzuhäufen. Eine aktuelle Studie bestätigt, dass die reichsten 80 Personen so viel Vermögen wie die ärmsten 3,5 Milliarden Menschen haben. Dass diese Superreichen, die in der Auslage des Forbes-Magazins stehen, aber bei weitem nicht das Ende der Pyramide darstellen, äh, ja, das sage nur ich, darüber werden Sie in keiner Publikation etwas lesen. Oder glauben Sie ernsthaft, dass die reichsten Familien, die die Welt vor hundert Jahren gut gekannt hatte, zwischenzeitlich verarmt sind? Bedenken Sie, dass große Kriege und kleine Konflikte die besten Voraussetzungen sind, das Vermögen einiger weniger Schlüsselspieler ins Unendliche zu steigern (während die Agenda weiter vorangetrieben werden kann). Am besten, Sie lesen War is a racket von US-Generalmajor Smedley Butler aus dem Jahr 1935, dann erfahren Sie, was Sache ist:

Ich diente in allen Offiziersdienstgraden – vom Leutnant bis hin zum Generalmajor. Und während dieser Jahre verbrachte ich die meiste Zeit damit ein erstklassiger Muskelprotz für Big Business, für Wall Street und für die Bankiers zu sein. Kurz, ich war ein Gangster im Auftrag des Kapitalismus. [meine Übersetzung]

Was gibt es sonst noch zu sagen? Ich gehe davon aus, dass die Eliten eine NATO-Eingreiftruppe nach Griechenland schicken werden, um dafür zu sorgen, dass die Ordnung wieder hergestellt wird. Die Unordnung wurde natürlich von langer Hand geplant und wenn die orwellschen Schweine eines können, dann ist es Öl ins Feuer zu gießen. Die Militärpräsenz wird nicht nur für Ruhe auf den Straßen sorgen (mitnichten), sondern vielmehr die neue Regierung zwingen, alles Tafelsilber zum Spottpreis zu verschleudern. Geldschulden sind Ehrenschulden, nicht? Auf diese Weise werden die orwellschen Schweine nicht nur vermögender, nein, sie schaffen auch einen Präzedenzfall in der 1. Welt, der zeigt, wie Schulden in Zukunft eingetrieben werden: nämlich rücksichtslos und mit aller Härte. Die anderen Länder in der 2. und 3. Welt, sie haben diese Kredithai-Methode bereits zur Genüge kennengelernt. Und weil wir ja wissen (oder wissen sollten), dass in einem FIAT-Geld-Zinseszins-Schuldensystem am Ende immer der Bankrott kommt – es ist nur eine Frage der Zeit – ist jedes Land, jede Regierung, jedes Volk, jeder Bürger in der schweinischen Bredrouille, sprich Abhängigkeit, gefangen.

Also, lesen Sie Orwell, so lange Sie noch dürfen und so lange nicht die Bomben (ein weiteres Mal) auf uns herabregnen. Bald lässt man seine Bücher in einem memory-hole verschwinden und seinen Name aus der Geschichte tilgen.

Die Berlinisierung Wiens

Realität und Fiktion
Bemalte Realität in 1050 Wien, anno 2014.

Laut dem Arbeitsmarktservice [AMS] waren in der Wiener Baubranche im Juni dieses Jahres 9.977 Personen beschäftigungslos. Wie viele davon in der Lage wären, mit Pinsel, Roller und Farbtopf zu hantieren, lässt sich nicht sagen. Dabei gäbe es viel, sehr viel Arbeit für all die zum Nichtstun gezwungenen Maler und Anstreicher da draußen. Geht man nämlich durch die Straßen Wiens, dann fällt einem die Berlinisierung der Straßenzüge auf (Ausnahme sind natürlich die Tourismus- und Hochpreisgegenden): Geschmiere an Wänden und Haustüren wohin man guckt. Manchmal mehr, manchmal weniger – aber die Tags sind ein stetiger Begleiter auf den Stadtwanderungen. Warum diese Form des Vandalismus keine breite Debatte findet, ist mir Schleierhaft. Scheinbar wird es achselzuckend hingenommen. Vielleicht haben die Behörden die Befürchtung, dass sie mit einem zu harschen Vorgehen Öl ins Feuer respektive auf die Wand gießen. Kids und pubertierende Teenager brauchen bekanntlich eine Reibefläche. Und sie gehen so lange mit ihren Sprühdosen zur Wand, bis diese bricht oder leer ist. Einsicht dürfen wir von den kleinen Erdenbürgern nicht erwarten, das liegt in der Natur der erzwungenen Zivilisierung. Ich gestehe, dass ich als Kind, rund 40 Jahre ist das bald her, hin und wieder bei einer Klingerlpartie mitmachte und – laut meiner Mutter – einem älteren Herren in meinem Grätzel das Leben schwer machte. Ich denke, mein damaliger Freund Franzi, ein Spitzbub wie er im Buche stand, hatte nicht unwesentlichen Anteil an meiner gesellschaftlichen Auflehnung. Aber ich wusste zu jeder Zeit, dass mir diese Aktionen, so ich erwischt werden würde, teuer zu stehen kämen. Lang gezogene Ohren inklusive. Interessanter Aspekt am Rande: die jungen Revoluzzer-Vandalen taggen vorrangig Häuserwände, während Werbeplakate und Autos unbehelligt bleiben. Was mag wohl der Grund dafür sein? Ich tippe darauf, dass sie vor erzürnten Autobesitzern und verärgerten Werbemachern großen Schiss haben. Deren Lobby ist, wie jedermann weiß, gewaltig einflussreich.

Pinki and the Brain?
Geht es gar um die Weltherrschaft? Wie jeden Abend?

Wie dem auch sei, die 68er-Bewegung, die bekanntlich das (Spieß)bürgertum ausgehöhlt und verächtlich gemacht hatte, ist Schuld an der Wurschtigkeit der Masse und der Egomanie des Einzelnen. Dass diese seinerzeitige Studenten- und Bürgerrechtsbewegung vom Establishment mit voller Absicht ausgelöst, unterstützt und vorangetragen wurde, klingt nach einer Verschwörungstheorie, aber die Indizien sprechen eine klare Sprache. Bedenken Sie, dass wir gegenwärtig in einer Welt leben, die in den 1960er Jahren undenkbar schien. Es war vorrangig eine Wirtschaftselite, die mittels Globalisierung, Einführung von Wirtschaftszonen und uneingeschränktem Geldverkehr die Weichen für das Kommende legen sollten: zunehmende Überfremdung in den Ballungszentren sowie stetige Abnahme des Mittelstandes. Falls die Globalisierungschose so weitergeht – und davon ist auszugehen – dann ist das Übermalen von Tags und Graffitis bald der einzige krisensichere Job.

Das Musterbuch Con$piracy oder Ein Ziegel von einem Schmöker

612 Seiten – 1115 Fußnoten – 0,9 kg. Manche Wahrheiten sind nun mal gewichtig!

Das Musterbuch zu Con$piracy: Eine andere Wahrheit ist gerade von meiner Druckerei eingelangt. Hui. Sehr hübsch geworden. Ich bin äußerst zufrieden. Wenn ich so ins Buch blättere, dann ist es kaum vorstellbar, dass ein einzelner Mensch in 31 Monaten so viele Daten gesammelt, aufbereitet und lesbar gemacht hat. Ich bin immer wieder beeindruckt, zu welchen Leistungen so ein menschliches Gehirn fähig ist. Nebenbei bemerkt, habe ich in der Entstehungsphase des Sachbuches noch an meinem Tagebuchroman Der Fetisch des Erik van der Rohe gearbeitet und Tiret-Band 3 Madeleine veröffentlicht. Man kann also nicht sagen, dass ich geschlafen hätte. Wobei, es gab letztes Jahr zwei oder drei Monate, wo ich pausieren und zu Atem kommen musste und mich in die Rolle eines Fürsten der Neuzeit versetzte (will heißen: ich spielte Europa Universalis III und da ging mir das eine oder andere Licht auf, in  Bezug auf historische Zusammenhänge). Ja, gehirnakrobatische (Meister)leistungen brauchen Sauerstoff und Visionen. Nicht zu viel von einem, nicht zu wenig vom anderen.

Nächste Woche erfolgt voraussichtlich die Lieferung der Bücher. Vorbestellungen und Neugier/Interesse gibt es. Ob es reicht, eine ›neue Aufklärung‹ in die Wege zu leiten, bleibt fraglich. Gewiss, fürs Erste müssen die Bücher nicht nur gekauft, sondern auch gelesen und der Inhalt, oder wenigstens Teile davon, als eine andere Wahrheit verstanden werden. Eine Wahrheit, die im Gegensatz zur offiziellen steht. Es obliegt dem Leser, die (folgerichtigen) Schlüsse zu ziehen. Nun, wie auch immer die Sache ausgehen mag, ich werde guten Gewissens sagen können, es wenigstens versucht zu haben; in Anlehnung an Konfuzius, habe ich nicht die verworrene Dunkelheit verflucht, sondern ein kleines aufklärendes Lichtlein entzündet.

Wir brauchen einen neuen Journalismus oder Adam Curtis tells the Story

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Gestern spät Abends noch diesen sehr langen und ausführlichen Artikel What the Fluck? von BBC-Dokumentarfilmer Adam Curtis gelesen. Der Text beginnt ein wenig träge, nimmt aber schließlich Fahrt auf und trifft punktgenau ins Schwarze. Worum geht es? Nun, Curtis vergleicht unsere gegenwärtige verworrene Situation mit jener vor rund hundert Jahren, als die gesamte US-Gesellschaft in die Fänge von sogenannten Robber Barons, skrupellosen Entrepreneuren, geriet. Damals verglich man die Unternehmen dieser Robber Barons mit einem riesigen Oktopus, dessen Tentakel jede Institution fest im Griff hielt. Die Korruption zog sich wie ein roter Faden durch die amerikanische Gesellschaft – Justiz, Politik, Presse, Behörden, allesamt waren sie korrumpiert und arbeiteten gegen das Volk und für ihre Taschen – die wiederum von den »Raubtierkapitalisten« gut gefüllt wurden. Es brauchte schließlich einen Schriftsteller, der bereit war, den gewöhnlichen Bürger über die korrupten Machenschaften aufzuklären. Im Jahr 1901 wurde das Buch von Frank Harris unter dem Titel The Octopus publiziert, welches die Geschichte der kleinen Farmer im amerikanischen Westen erzählt, die sukzessive in die Abhängigkeit der Eisenbahngesellschaften gerieten und schlussendlich Land und Freiheit aufgeben mussten. Das Buch löste in der Gesellschaft ein Aha-Erlebnis aus und die Bürger begannen zum ersten Mal die großen wie kleinen Zusammenhänge zu begreifen. Der Erfolg des Buches bekräftigte schließlich einen Verleger, ebenfalls die kleinen wie großen Zusammenhänge offenzulegen. In der Ausgabe seines McClure′s Magazine aus dem Jahr 1903 wurden drei lange und ausführliche investigative Artikel abgedruckt die ganz Amerika schockierten und als Startschuss fungierten, um der Korruption den Kampf anzusagen. Einer der Artikel beschäftigte sich übrigens mit den illegalen und amoralischen Praktiken der Rockefeller-Öl-Dynastie und wurde von einer gewissen Ida Tarbell nach zweijähriger Recherche zu Papier gebracht.

update 8.12.2013: Durch Zufall auf jenes Emblem gestoßen, welches die Hülle eines Spionagesatelliten der NSA ziert. Faszinierend, nicht?

Die Robber Barons sind dank mutiger Journalisten, Autoren und Politiker längst Geschichte – aus deren Unternehmen erwuchsen »seriöse« Konzerne, deren Eigentumsverhältnisse freilich im Dunkel bleiben (und deren gesellschaftlichen Einfluss als enorm zu betrachten ist). In meinem Buch Con$piracy versuche ich nun – wie anno dazumal – , größere und kleinere Zusammenhänge aufzuzeigen. Auch wenn wir es nicht wahrhaben wollen, so leben wir in einer durch und durch korrumpierten Welt, die den Einzelnen abhängig und unfrei macht. Wir sehen es deshalb nicht klar und deutlich, weil uns ein  potemkinsche Dorf umgibt, das uns eine simple Märchenwelt vorgaukelt. Damals wie heute ist es deshalb die Aufgabe mutiger Bürger, diese Märchenwelt zu entlarven und einen Blick hinter das potemkinsche Dorf (Studiofassade) zu machen. Oder in den Worten von Adam Curtis:

[…] and we need a new journalism to explain what is really going on.

9/11 oder Zwölf verlorene Jahre

Ich mache es kurz, leider nicht schmerzlos. Die Anschläge vom 11. September 2001 haben nicht nur die Welt, sondern vielmehr die Gesellschaft verändert. Verantwortlich dafür sind nicht Terroristen in Höhlen, sondern vielmehr Fundamentalisten in gläsernen Wolkenkratzern, die ein Verbrecher gegen die Wahrheitsfindung begingen. Natürlich steht es Ihnen frei die offizielle Version zu glauben und danach Ihr Weltbild auszurichten, ich würde Ihnen aber empfehlen, es nicht zu tun. Vielleicht suchen Sie im Web nach dem einzigen kritischen Mainstream-Dokumentarfilm über 9/11, eine italienische Produktion in der u. a. die beiden Literaturnobelpreisträger Dariel Fo und Vidal mitwirken: Zero investigation on 9/11 von Francesco Fracassi. Die Dokumentation ist vor über fünf Jahren entstanden, gut möglich, dass wir gegenwärtig bereits mehr wissen. Aber es ist ein guter Anfang für all jene, die nicht wissen, dass Sie in einer Märchenwelt gefangen sind. Das behaupte freilich nicht ich, sondern der damalige New Orleans Bezirksstaatsanwalt Jim Garrison, der sich 1967 mit einem vier Jahre zurückliegenden 9/11 auseinandersetzte. Wenn man sich das 20. Jahrhundert so vor Augen führt, dann merkt man eine seltsame Aneinanderreihung von 9/11s: die Schüsse eines «serbischen Fanatikers» auf den österreichischen Thronfolger (1914), der japanische «Überraschungsangriff» auf Pearl Harbor (1941), die Schüsse eines «verrückten Einzeltäters» auf den amerikanischen Präsidenten (1963), der «Reaktorunfall»« in Tschernobyl (1986) und schließlich die «Terroranschläge» in den USA (2001). Wahrlich, wahrlich, wir leben in merk– und denkwürdigen Zeiten.