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Kritische Gedanken zu den Panama Papers von Prof. Craig Murray

CraigMurray

Am 3. April 2016 publizierte der britische Professor und ehemalige Botschafter in Usbekistan Craig Murray seine kritischen Gedanken zu den Panama Papers. Der Artikel Corporate Media Gatekeepers Protect Western 1% From Panama Leak wurde von mir mit freundlicher Genehmigung aus dem Englischen übersetzt.

Die Mainstream-Medien schützen die Reichsten der Reichen
in Europa und den USA vor dem Panama Datenleck

Wer auch immer die Mossack Fonseca Papiere geleakt hat, dürfte dies in der ehrlichen Absicht getan haben, ein System aufzudecken, in dem es für die Superreichen möglich ist, ihre immensen Vermögen, die sie oftmals durch Korruption angehäuft hatten, vor den Finanzbehörden zu verbergen. Diese panamaischen Anwälte versteckten die Gelder einer nicht unbeträchtlichen Anzahl an Superreichen und die Enthüllung der geleakten Dokumente ist an sich eine wunderbare Sache.

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Wikipedia und der Ruf nach einer strengen Polizei für die Bücher, anno 2011

Beware of the Donkey - (c) Amaury Henderick / flickr
Beware of the Donkey – (c) Amaury Henderick / flickr

update: Jim Fetzer und seine Erfahrungen mit Wikipedia: link

Vor drei Jahren legte ich mich mit den »Enzyklopaedien-Nazis«(c) Sascha Pallenberg an. Heute gibt es eine angeregte Diskussion in Google+, ob die deutsche Wikipedia-Seite »ein nahezu totalitäres System ist, welches von ein paar hundert Zivilversagern mit erbarmungslosen Mouseclicks geführt und bestimmt wird«.  Auslöser ist ein Artikel in der SZ, dass der Wikipedia die »26-jährigen Streber«, vulgo Autoren ausgehen.

Die Idee einer offenen demokratisch geführten Enzyklopädie ist freilich eine gute. Keine Frage. Aber eine gute Idee heißt nicht, dass sie auch gut umsetzbar ist. Eine Religion, die dazu aufruft, deinen Nächsten zu lieben und ihn nicht zu töten, ist ebenfalls eine gute Idee. Dummerweise führt es aber in der Praxis zu einem sonderbar gegenteiligen Effekt, wenn es nur gute Gründe gibt. Und Interpretationsspielraum gibt es immer. Sie wissen, worauf ich hinaus will, oder?

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