richard k. breuer

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Schlagwort-Archiv: terror

Donald Trump und der hasserfüllte Mainstream

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Präsident Donald Trump ist gerade mal zwei Wochen im Amt und der mediale und politische Mainstream wetzt die Messer und will – im wahrsten Sinne des Wortes – Blut sehen. Man hat den Eindruck, die (links-liberale) Welt stünde am Rande des Abgrunds und die Lichter, die gerade verlöschen, würden wir in unserem Leben nie wieder brennen sehen. Edward Grey, damaliger britischer Außenminister, dem dieses Zitat in den Mund gelegt wird, sprach diese melancholisch-dunklen Worte am Vorabend des 1. Weltkrieges. In der Tat sollte er in gewisser Weise recht behalten – wer kann schon behaupten, das Licht am Ende des Tunnels zu sehen? 103 Jahre ist es demnach her, als diese principsche Kettenreaktion (mit britischer Mithilfe) nicht nur gekrönte Häupter fortjagte und Monarchien von der Landkarte fegte, sondern auch und vor allem die althergebrachten und fest verankerten Werte auf den Kopf stellte. Zwei Generationen später sollte es ein weiteres Mal passieren. Aber erst mit dem (vom Establishment inszenierten) Generationenkonflikt der 1960er und 1970er wurden die Weichen für das Kommende gestellt. Das Resultat dieser brachialen Umformungen hätte eine liberale Gesellschaft bringen sollen, die sich über Grenzen, Rasse, Klasse, Nation und Kultur hinwegsetzen würde. Die Willkommenskultur der merkelschen Hauruck-Politik schlägt genauso in diese Kerbe wie die Zentralisierung und Machtkonzentration der Europäischen Union in Brüssel – am Ende, so die Vision der erleuchteten Staatsmänner, stehen die Vereinigten Staaten von Europa.

Aber irgendwie ist diese Umformung der Gesellschaft ins Stocken geraten. How come? Der Brexit war das erste Ausrufezeichen einer zornigen Bevölkerung, die sich von all den gewählten und nicht gewählten Politikern verraten und verkauft fühlt. Der überraschende Wahlsieg von Donald Trump setzte aber dem Ganzen erst die Krone auf. Political correctness? Fehlanzeige! Noch in seiner Antrittsrede sprach er davon, den Sumpf in Washington D.C. trocken zu legen und ein Präsident für das amerikanische Volk zu sein. Hört, hört! Aber was, wenn es nur leere Versprechungen sind? Schlag nach bei Barack „change“ Obama! Ich denke, wir, die aufgeklärten Bürger dieser Welt, haben wohl keine andere Chance mehr, als all unsere Münzen auf die Karte Trump zu setzen. Sollte der Trumpf nicht stechen, können wir uns auf orwellsche Zeiten für die einen, huxleysche für die anderen gefasst machen.

John F. Kennedy sprach einst in einer Rede von einem möglichen Frieden mit dem Erzfeind UdSSR. Hätte er damals den (vom Establishment inszenierten) Kalten Krieg beenden können? Vielleicht. Vielleicht auch nicht. Wichtiger bei alledem ist aber der Umstand, dass JFK diese Möglichkeit öffentlich in Betracht zog und somit die Saat in die Köpfe der Leute pflanzte. Darum geht es am Ende. Nämlich Hoffnung und Optimismus zu verbreiten. Genau das aber will der Mainstream mit allen Mitteln verhindern. Warum nur? Was liegt ihm daran, den Teufel an die Wand zu malen? Es deutet alles darauf hin, dass die Presse nicht auf Seiten der aufgeklärten Bürger steht, sondern vielmehr dem Establishment dient. Während der Mainstream wie tollwütige Hunde über den sog. #MuslimBan der Trump-Administration herfiel, applaudierte und bejubelte man die Entscheidung der Obama-Regierung, Libyen in die Steinzeit zurückzubomben und in Syrien einen „Bürgerkrieg“ zu entfachen. Ist demnach ein zeitweiliges Einreiseverbot für Reisende aus 7 Staaten wirklich fürchterlicher und ablehnenswerter als der Einsatz todbringender Waffen (bzw. die Finanzierung und Anleitung rebellischer Terroristen) gegenüber einer unschuldigen Zivilbevölkerung?

Donald Trump ist gerade einmal zwei Wochen im Amt. Wäre es da nicht angebracht, mit Sinn und Verstand seine getroffenen Entscheidungen zu kritisieren? Das emotionale Geschrei in der Presse sorgt nur dafür, dass Politikern immer weniger Spielraum gegeben wird, um sich zu verständigen. Siehe die Anti-Putin-Propaganda in den westlichen Medien. In einem Gespräch mit FOX, versuchte der Journalist Trump in die Ecke zu drängen, weil dieser bereit ist, mit Putin zusammenzuarbeiten.

Journalist: „Aber Putin ist ein Mörder!“

Donald Trump: „Es gibt eine Menge Mörder. Wir haben eine Menge Mörder. Glauben Sie, unser Land ist so unschuldig?“

Donald Trump und die Korruption der Medien

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Wer die Zeitungen gegenwärtig aufschlägt und all die Artikel über Donald Trump liest, muss zum Schluss kommen, dass der neue US-Präsident ein narzisstischer Diktator ist, der mit seinem Größenwahn die heile Welt in den Abgrund reißen will. Die Apokalypse, so dünkt einem, muss wohl knapp bevorstehen. Wie sonst ist es zu erklären, dass die westlichen Medien allesamt in ein Horn blasen? Die Lautstärke ist übrigens beträchtlich.

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Anatomie eines Anschlags: Was geschah in Nizza wirklich? (VIDEO)

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Das Bild ist mit youtube verlinkt!

Wer sich für den (vermeintlichen) Anschlag in Nizza vom 14. Juli 2016 interessiert, sollte sich den ersten Teil des oben verlinkten Videos angucken. Zwar dauert der Beitrag rund eine Stunde, dafür erhält der Zuseher Einblick in all die Ungereimtheiten und Widersprüche der offiziellen Version. Es stellt sich die Frage, was am 14. Juli 2016 in Nizza wirklich geschehen ist.

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Was geschah in Nizza wirklich? Magazin Nexus No. 67 Okt/Nov

Das Video entstand in Zusammenarbeit mit dem NEXUS-Magazin, das meinen Blog-Artikel (in lektorierter Form) in zwei Teilen veröffentlichte.

Rückblick 2016: Der inszenierte Terror und die Strategie der Spannung

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Jänner 2016 und die Silvesternacht in Köln
Sieben unangenehme Aspekte
Der Blindspot der Geschichte

Februar 2016 und die grenzenlose Welt
Menasse und der feuchte Traum der Elite

März 2016 und der Flughafen von Brüssel
Der Anschlag in Brüssel und das merkwürdige Chaos im Flugverkehr

April 2016
Panama – Pentagon – Watergate (Leaks) // Gedanken dazu von Prof. Craig Murray
Wie sich ein echter Bombenanschlag in der Presse anfühlen muss

Juni 2016
– Orlando Nightclub Shooting (Pulse)

Juli 2016: Nizza, München, Ansbach
Analyse des Anschlags in Nizza
Anschlag in Ansbach
München und Ansbach
Amoklauf in München

August 2016
Dummschwätzer und Shills im Web

November 2016 und der Beginn einer Revolution
Welcome, Mr. President Donald J. Trump
Der Meltdown der westlichen Mainstream Medien

Dezember 2016 und ein Berliner Weihnachtsmarkt
Anatomie eines merkwürdigen Anschlags

Anatomie eines merkwürdigen Anschlags auf einem Weihnachtsmarkt in Berlin, 2016

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update: Empfehlenswertes Video eines besorgten Berliner Bürgers, der einen Rundgang am Weihnachtsmarkt macht, Tage nach dem vermeintlichen Terroranschlag mit einem Lkw. Er weist dabei auf allerlei Merkwürdigkeiten hin.

Der gewöhnliche Medienkonsument ist recht leicht an der Nase herumzuführen. Er hat keine Vorstellung, nicht die kleinste, wie oft er angelogen wird, von den Medien, von den Behörden, von den Politikern und von all den bezahlten Schaustellern auf der Straße oder im virtuellen Netz. Jeder, der sich mit der näheren Vergangenheit beschäftigt hat, ist sich im Klaren, dass nichts ist wie es uns in der Schule gelehrt wurde. Es ist nicht leicht, dem gewöhnlichen Bürger zu erklären, dass da draußen Leute am Werke sind, deren einzige Aufgabe es ist, die Geschichte eines Ereignisses in Echtzeit zu verändern. Der (vermeintliche) Anschlag auf einen Weihnachtsmarkt in Berlin macht da keine Ausnahme. Sieht man sich die Sache an, ohne dabei seinen Verstand einzuschalten, kann man mit der offiziellen Lesart der Medien, dem Sprachrohr der Behörden, ganz gut leben. Aber wehe, man schaltet sein Hirn ein und beginnt, in den Details zu stochern. Ehe man sich versieht, glaubt man sich im Film, im falschen Film.

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